Wie kommst du denn in das Postfach rein, wenn du das Passwort nicht kennst?
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Wie kommst du denn in das Postfach rein, wenn du das Passwort nicht kennst?
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Zauberwald , DFU wollte dir beispringen, ich glaube, du lässt deinen Frust am Falschen aus.
Dann habe ich das falsch verstanden, tut mir leid. Aber der ganze Thread hier macht mich wütend.
Passwort ändern, 2FA aktivieren. Oder eben das Konto löschen lassen
Also das passwort von meiner mail-Adresse? Wo hab ich das? Das ist meine erste e-mail Adresse und die habe ich schon sehr lange. Bestimmt geht das noch irgendwie.
Das ist ganz sicher richtig. Und mein "erschien" sollte darauf hindeuten. Außerdem sehe ich als Fachlehrer auch immer nur einen kleinen Teil der Talente oder eben gerade die Talente nicht. Das macht die Glaskugel eher noch trüber.
Im Gymnasium haben die Kinder noch 8 oder 9 Jahre Deutsch. Findet da nur noch literarische Erörterung statt? Was macht ihr da die ganze Zeit? Konntet ihr alle nach der 4. Klasse perfekt Rechtschreiben? Stimmt, ich weiß es. Ein Kollege von euch, der mindestens auf A14 oder A15 ist, hat stundenlang mit meinen eigenen Kindern die Lektüren im Unterricht gelesen. Ehrlich gesagt, so könnte ich auch unterrichten. In der Zeit könnte man doch effektiver arbeiten. Wenn nicht gelesen wurde, wurden Filme geschaut. Lach. So ein mieser Deutschunterricht. ![]()
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Kein Wunder, dass sich die Profs an den Unis beschweren. Ihr bereitet unsere Kinder aber wirklich soooo mies auf alles vor, was nach eurem läppischen Abi kommt. Das ist doch nix mehr wert, wenn ihr die Noten so verschenkt.
Wir haben uns einen Kopierer für zuhause gekauft. Sonntags (bereite ich die Woche vor) kopiere ich zuhause alles, was ich montags brauche, in Klassensätzen. Das Papier dazu nehme ich von der Schule mit. So kann ich ganz entspannt - trallala - den Montag beginnen.
Und ich kopiere schon freitags in der Schule, zumindest für den Montag. Mir sind die Druckerpatronen zu Hause zu teuer für Klassensätze. Man druckt auch so genug aus, obwohl ich dazu übergegangen bin, sehr vieles in der Schule zu drucken. Bleibe ich halt länger.
Eine meiner mailadressen wurde geleakt. Muss ich jetzt was machen, bzw. ist das schlimm? Das habe ich bei haveibeenpwned.com überprüft.
Zauberwäldchen, du wirst wohl wissen, dass JEDER Lehrer einer x-beliebigen ANDREN Schulart besser über die Grundschule Bescheid weiß als GS Lehrer.
Förderschullehrkräfte werden nie kritisiert. Zumindest hier habe ich noch nichts über deren schlechte Arbeit gelesen. Alle ziehen den Hut und niemand möchte tauschen. Im nächsten Leben dann....
Früher (als ich Kind war), hat man im Lesen einen einzigen Text pro Woche geübt und null Fragen zum Leseverständnis musste man beantworten. Man hat jede Woche 8 Sätzchen geübt, die ganze Woche lang. Diese wurden diktiert und man hatte eine 1, weil alle alles auswendig konnten. Im Aufsatzunterricht haben wir nur Vorgangsbeschreibungen gemacht. Sonst nichts. In Grammatik kamen Satzgliederbestimmungen dran, so wie heute in der Grundschule auch und wie es anscheinend auch in weiterführenden Schulen (siehe Beitrag von Millie irgendwas).
Im Vergleich dazu wie es bei mir früher war, sind die Grundschullehrpläne bezüglich Deutsch proppenvoll: Buchvorstellungen, Textverständnis, verschiedene Aufsatzarten, viel Grammatik, viel Rechtschreiben, auch wenn es niemand glauben mag.
Mir hier sagen zu lassen, ich soll mal bisschen Rechtschreiben üben macht mich richtig wütend.
Als ich noch in Bayern war, habe ich mit 2 Kolleginnen Stubenmusik gemacht. Ich Gitarre, die anderen Zither. Man mag es nicht glauben, aber es war richtig schön.
Wir hatten in der GS Aufsatzhefte, die fortlaufend geführt wurden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass was vorgeschrieben wurde. Woran ich mich allerdings erinnern kann, sind wöchentliche Diktate und dick gefüllte Diktathefte. Und dass wir unsere Fehlerwörter in ein Extraheft schreiben mussten und uns daraus im Rahmen der Wochenplanarbeit gegenseitig in Parterarbeit diktieren mussten. Wir haben einfach superviel Rechtschreibung gemacht, glaube ich.
Und wir nicht? Heute lernen die Kinder dazu noch eine Menge Rechtschreibstrategien, um sich selbst zu helfen.
Zitat von Maylin85
"Heute schreiben Schüler haarsträubend katastrophal und bekommen trotzdem ihre gewünschte Schulempfehlung. Und auf der weiterführenden Schule schreiben sie einfach so weiter, wie sie schon immer geschrieben haben, weil es es sich vermutlich 1) bereits gefestigt hat (ebenso, wie sich früher das korrekte Schreiben gefestigt hat), und 2) die Rechtschreibung in den Leistungsbewertungen so wenig Gewicht hat, dass sich für Kinder überhaupt nicht erschließt, warum es irgendwie wichtig sein sollte, daran zu arbeiten."
Und wie geht ihr damit um? Werft ihr sie vom Gymnasium oder sind das dieselben Schüler, von denen man hier liest, dass sie als Abiturienten eine haarsträubende Rechtschreibung haben? Was bringt ihr denen denn in 8 oder 9 Jahren bei? Sind diese Analphabeten dieselben, die im Abischnitt eine 1 vor dem Komma haben? Wie passt das überhaupt alles zusammen? Wird heutzutage das Abi verschenkt? So viele Einserabiture gab es doch angeblich noch nie. Und das alles mit haarsträubenden Rechtschreibkenntnissen?
Meine Erfahrung ist, dass unsere 'Zuliefergrundschulen' hervorragende Arbeit machen.
Danke, kodi. Das deckt sich mit dem, was der SL des hiesigen Gymnasiums mir erzählte. Er meinte auch, dass die SuS in Kl. 4 in der GS viel mehr arbeiten müssten, als in Kl. 5. Da würden sie sich erst einmal erholen. Weiß nicht, ob es stimmt und ob man es verallgemeinern kann.
Ich finde ja, dass allgemein viel zu wenig Zeit zum Üben bleibt. Was haben wir als Kinder die schriftliche Division geübt! An Geometrie in der Grundschule kann ich mich dafür kaum bis gar nicht als Schülerin erinnern. Ebenso kann ich mich nicht an Punkt vor Strich und Klammerregeln in der GS erinnern. In Mathe hetze ich gefühlt von Thema zu Thema, und das von Klasse 1- 4. Nie habe ich Zeit.... Unser Lehrwerk ist so umfangreich, dass wir jeden Tag 1 DIN A 4 Seite schaffen müssten. Dazu noch ein 80 seitiges Arbeitsheft. Da sind nicht mal Arbeitsblätter zur Differenzierung dabei. Beispiel (KL.4): S.10: Ungleichungen, S. 11 Rechnen mit Klammern, S. 12: Multiplizieren mit großen Zahlen....usw... Das Rechnen mit Klammern hat aber 80% noch nicht richtig verstanden. Eigentlich ist nicht mal Zeit, die ganze Seite zu üben und ich müsste eigentlich morgen weitermachen. Wir haben Anweisung, eventuell je nur die Aufgaben a - c zu rechnen.... Das kann es doch nicht sein. Ich bin auch für Entrümpelung.
Ich versuche schon, Zeiten für Mathe abzuzwacken. Dafür entfällt der Montagskreis und oft der Klassenrat.
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