Beiträge von Zauberwald

    Meine Schule ist das ziemliche Gegenteil einer Brennpunktschule. Trotzdem wäre draußen frühstücken und womöglich noch Mittagessen absolut utopisch! Meine Erstklässlerkinder kann ich mir nicht vorstellen wie sie draußen im Laufen essen. Genügend Sitzplätze für alle Klassen gäbe es draußen gar nicht. Selbst wenn sie in der Klasse ihre Straßenschuhe anließen, so müssten sie dann ihre Brotdose mit zur Garderobe nehmen, dort abstellen um sich ihre Jacke, Schal, Mütze anzuziehen, dann draußen wieder abstellen, weil sie ja ihre Masken abnehmen und Weg packen müssen, dann im Stehen essen und schließlich den Rest der Pause mit ihrer Brotdose herumlaufen. Bei dem vielen Essensresten, die da auf dem Boden landen würden, hätten wir sehr bald die Ratten auf dem Schulhof (aus diesem Grund ist es bei uns übrigens verboten, Essen mit nach draußen zu nehmen).

    Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre mit der Lehrkraft nach draußen zum Essen zu gehen, jede Klasse hat ihren eigenen Bereich, jeder setzt sich auf den Boden und dann wird dort gegessen. So wurde es eine Zeit lang beim Gym meiner Tochter für die Mittagspause gehandhabt, aber das war natürlich im Sommer und lief selbst bei denen suboptimal.

    Ich bin sicher, dass meine Erstklässler das alles ab Montag schaffen.

    In meinem Kollegium gibt es meines Wissens einige wenige KuK, die sich bisher nicht haben impfen lassen (von einer Kollegin aus meiner Abteilung weiß ich das ganz sicher; sie wartet auf den Totimpfstoff...), aber die gehören alle nicht in die Ecke der Querdenker und Verschwörungstheoretiker. Sie sind auch weiterhin im Dienst, legen also regelmäßig ihre Testbescheinigungen vor.

    Ich dachte, der Totimpfstoff wäre jetzt da, wobei ich mir habe sagen lassen, dass das alles Totimpfstoffe sind, aber antimon e.a. kennen sich da sicher besser aus.

    Ich war heute übrigens mit meinem 8-jährigen Sohn in der Schleyer-Halle in Stuttgart zum impfen. Man kann einen Termin hier buchen:

    https://impfambulanzen-stuttgart.de/

    Wir waren eine Stunde vor dem Termin vor Ort, aber das hat niemand interessiert. Ohne Wartezeit kamen wir sofort dran, da das Impftzentrum nur zu einem Bruchteil ausgelastet war. Nach 10 Minuten haben wir die Halle wieder verlassen.

    Vor dem Termin waren wir noch in der Wilhelma gewesen. So hat sich für uns der Ausflug sehr gelohnt und wir mussten nicht auf einen freien Termin im Landkreis warten.

    Ich wünschte, meine SuS wären auch geimpft. Ich kann nicht einschätzen, wie die Eltern dazu stehen, weiß aber, dass ein paar selbst nicht geimpft sind und einen ausgeprägten Coronaleugner in der Elternschaft habe ich auch.

    Allerdings kann ich auch verstehen, dass man nicht gerne seine kleinen Kinder impfen lässt, nur weil hirnlose Erwachsene an ihrer Sturheit festhalten.

    Stalker? Vorsicht!

    Wir machen alle Fehler, reflektieren diese, wenn sie uns bewusst werden, korregieren sie und entwickeln Vermeidungsstrategien, werden aber selber nie perfekt.

    Ist da nun jemand, der aus welchem Grund mich diesbezüglich nicht aus den Augen lässt, wüsste ich mir kaum anders zu helfen, als proaktiv und offen das Gespräch mit der SL zu suchen mit dem Ziel eines Lerngruppenwechsels.

    Ich sehe das ähnlich. Schließlich handelt es sich nicht um einen 10jährigen Schüler, sondern um einen Erwachsenen, der genau weiß, was er tut.

    Hat für mich auch etwas von Mobbing/Stalking.

    Vielleicht ist es nicht das übliche Lehrer-Schülerverhältnis. Er ist ein Mann, der schon älter ist als du, also kein jüngerer Schüler. Vllt. sieht er in dir noch was anderes. Maybe. Und will sich auf diese Art wichtig machen. Balzverhalten sozusagen. ..... Keine Ahnung. Spielt evtl. auch noch eine Rolle.

    Nachdem ein Freund, der gerade aus der Reha kommt, mir erzählt hat, wie bescheiden es Leuten mit Long-Covid geht (kommen z.B. fast nicht mehr die Treppe hoch usw.) und ich parallel dazu die Beiträge von News4teachers bzgl. Corona lese, gehe ich dem Coronavirus momentan etwas panisch entgegen. :angst:

    Bzgl. der Ansteckungen in Schulen kann ich nur sagen, dass es bei uns viele Fälle gab in der Zeit, als die Maskenpflicht ausgesetzt war. Da konnte man sehen, wie es in einzelnen Klassen um sich griff (2., 4., 6., 8.) und wie auch geimpfte Kolleg/Innen krank wurden. Einmal waren 5 Stück gleichzeitig angesteckt (von knapp 50).

    Jetzt wollen sie die Quarantäne bei Omikron verkürzen. Aha. In anderen Ländern wird sie verlängert. Das Chaos wird uns schon noch um die Ohren fliegen. So oder so.

    Es gibt so rechthaberische Typen (achso Schüler), wenn die dann auch noch älter sind, als man selbst.... das ist eine bescheidene Situation, auch bei dem Schülergespräch würde ich mich unwohl fühlen.

    Kannst du dem Schulleiter nicht sagen, dass du gerne bei dem hohen Krankenstand aushilfst, aber lieber in einem anderen Fach/bei anderen Lerngruppen?

Werbung