Unabhängig von LongCovid gibt es beunruhigende Veränderungen im Körper, hinsichtlich Gefäßschäden. Teilweise bei riesigen Anteilen der untersuchten Gruppen. Derartige Gewebeschäden sprechen für ernsthafte Gesundheitsfolgen, für die somit Indizien vorlegen, die wir in ihrer Breite aber noch nicht abschätzen können. Hinzu kommen, dass das hirngängig ist, teilweise über viele Wochen im Darm verbleibt etc. pp. Gäbe noch mehr. Fakt ist, wir haben Indizien für ernste Gesundheitsschäden, die in ihren Auswirkungen schwer absehbar sind. Der nächste Fakt ist, dass wir noch nicht wissen, wie sehr die Impfung dagegen zuverlässig schützt. Fakt ist auch, dass die Impfung eine inzwischen erhebliche Teilmenge der Geimpften nicht mehr vor Infektion schützt. Fakt ist auch, dass Durchbruchsinfektionen auch (habe eine Studie im Kopf die von etwa 20% ausgeht) zu LongCovid führen. Fakt ist auch, dass Geimpfte ansteckend sind. Fakt ist auch, dass wenn wir hohe Inzidenzen zulassen, wir den Vorgang der Immune Escape Mutationen befeuern und die Impfeffektivität potenziell noch weiter kompromittieren.
Angesichts des Thema dieses Artikels, das alles nicht stärker herauzustellen und am Ende dass "Durchlaufen lassen" als eine sensible Lösung vorzustellen... also da fehlen mir einfach die Worte, freundlich ausgedrückt wäre, dass er bei der Recherche vielleicht geschlampt hat. Mir fiele auch Böseres ein.
Zumal der R-Wert inzwischen wohl bei über 8 liegt. Mal gucken, was uns im ersten richtigen Delta Winter blüht. Das ist wie gesagt in der Liga von Masern und Windpocken, ansteckenderes kennen wir fast garnicht. Das heißt man geht an einer Person vorbei (auch draußen) und hat es dann. Das heißt auch, dass sich in zwei Tagen mal eben eine ganze Einrichtung durchseucht. Das heißt, dass sich die Erkranktenzahlen pro Generation mal eben verachtfachen. Die meisten können sich momentan noch garnicht vorstellen, was dieser R-Wert heißt. Wer sowas fabriziert, hat das alles nicht hinreichend durchdacht. Das ist jedenfalls meine Sicht auf die Dinge.