Beiträge von Zauberwald

    Allein das "Argument" begründet eine schlechtere Bezahlung... 8|

    Ok, ich bediene doch die Faulheit: Klick mich, ich bin ein Link! (S. 60 für die, die nicht alles lesen wollen)

    und nochmal: Ich bin für A13 für Grundschullehrer, ich sage nur, dass sie halt den "Beamtenjob" haben...genau die Zeit arbeiten, die sie auch bezahlt bekommen und daran ist auch nichts falsch. Aber die Ausbeutung an den Kollegen findet am Gymnasium statt, nicht in der Grundschule und wenn man das Gehalt einer Englisch/Deutsch Kollegin, die ihren Job ernsthaft macht auf einen Stundenlohn umrechnet, ist jede Grundschullehrerin dankbar über ihr Gehalt. Wenn mich jetzt noch jemand ärgert such ich die Abiturdurchschnittsnoten der Studienabsolventen nach Diplom, Gymnasiallehramt und Grundschullehramt raus und begründe damit irgendwas. :P

    Die Begründung: "Das wusstet ihr doch vorher" kannst du genauso gut deinen Deutsch - Englischkolleginnen auftischen.

    Ich habe nichts dagegen, wenn ihr mehr verdient. Und Verbesserungen wünschen wir uns alle.

    (Zu Beginn meiner Berufstätigkeit wurden noch 2 Deputatsstunden weniger verlangt. Auch diese Änderung haben die meisten Kollegen kommentarlos geschluckt. Ich könnte ewig klagen, bringt nichts.)

    In BY wurde das Deputat für GS-Kräfte sang - und klanglos auf 29 Stunden erhöht. Zumindest habe ich keine Klagewellen gehört, bin ja in BaWü. Wir haben 28 Stunden. In BY bekommt man Weihnachtsgeld, hier nicht. Aber ich glaube, das ist hier mit dem Gehalt verrechnet.

    In Bremen kann man mit seinem Gehalt mehr anfangen als in Stuttgart oder München. Auch alles ungerecht.

    Aber wie geht das? Ich bin jetzt seit 15 Jahren (+ Ref.) dabei und es gab ständig Änderungen, wie wir die Klassenarbeiten zu gestalten haben. Die ersten, die ich konzipiert habe, sehen ganz anders aus als die von heute und ich dürfte die so gar nicht mehr schreiben. Die Lehrwerke haben sich x-mal geändert und auch die Lehrpläne (G9/G8/wieder G9, Lehrplan Plus, dieses, jenes), die Klassenarbeiten würden vorn und hinten nicht mehr zum heutigen Unterrichtsstoff passen.. Ist das in Ba-Wü so anders?

    Es geht bei manchen. ;)

    Meine älteste Tochter ist sehr ordentlich. Wenn die anderen z.B. in der 8. den gleichen Biolehrer hatten, konnte man gut die Arbeit aus dem Ordner ziehen. Bio ändert sich nicht, zumindest nicht sooo.

    Auch in den whatsappGruppen gehen die Klassenarbeiten rum.

    Also im Prinzip genauso wie bei der Besoldungsordnung, oder?

    Und du meinst, weil es einmal so entschieden wurde, soll es für immer so sein. Das hat dann irgendwann als Konsequenz, dass dieses Lehramt ausstirbt. Was die männlichen Kollegen angeht, ist es fast so weit. Wenn sie sich doch verirren, werden sie Schulleiter, Schulrat o.ä.

    Wenn wir es weiterhin akzeptieren ohne Murren, wird sich nichts ändern, trotz veränderter Ausbildung

    Und wer nur Sportlehrer ist, erhält evtl. sogar A8.

    Sportlehrer haben meist Mathe dabei und daher sind sie keine reinen Fachlehrer. Zumindest im Gymnasium. Mathe ist auch schnell korrigiert. Ich wehre mich nur dagegen, dass z.B. Firelilly schreibt, dass wir A13 nicht verdienen, weil wir angeblich nicht so viel arbeiten.

    Anhand meiner 3 Kinder, die das gleiche Gymnasium durchliefen, kann ich nur sagen: Auch hier gibt es solche und solche. Es gibt einige, die sich kein Bein ausreißen. Meine Kinder haben immer schön dieselben Klassenarbeiten vererbt, obwohl die älteste Tochter 10 Jahre älter war. Genauso Heftaufschriebe, sofern es welche gab.

    Getoppt hat alles ein Relilehrer. Die Schüler hatten das Heft einer Mutter und konnten 1zu1 mitlesen. Die Klassenarbeiten waren die gleichen wie vor 30 Jahren. Erzähl mir bitte niemand, wie alle Gymnasiallehrer sich überarbeiten. Abikorrektur ist einmal im Jahr und auch nicht bei allen.

    Ich finde es übrigens genauso bedenklich, wenn eine Grundschullehrkraft, die kein Abitur korrigieren muss, generell keine Oberstufenklausuren konzipieren und korrigieren muss, ein fachlich abgespecktes Studium absolviert hat und so weiter, von gleich wichtiger oder gleich wertiger Arbeit spricht.
    Das ist auch arrogant zu behaupten, das sei vergleichbar und deshalb würde man ja auch A13 bekommen müssen.
    Und wenn man sich denn mal als Lehrerin mit dem Gehalt promovierter Naturwissenschaftler, die Personalverantwortung 300 Leute haben vergleicht, weil man eben auch nach dem Studium noch sich weiterqualifiziert hat (Doktorarbeit vs Referendariat) und man doch auch Personalverantwortung hätte und die Zukunft der Kinder ja soooo viel wichtiger sei... dann wird einem gesagt, dass man als Lehrer ja nun doch weniger qualifiziert sei.

    (Stimm ja auch, im Referendariat man Dödelkram und Ringelpiez mit Anfassen in den Seminaren)

    Aber ein unterschiedliches Studium (Mathe Sek II vs Mathe Sek I) ist dann auf einmal gar nicht so ein großer Unterschied.

    Lügt euch weiter selbst in die Tasche.

    Ihr bleibt doch sowieso nicht lange auf A13. Warum gönnst du dann den Kollegen, die z.B. Sport unterrichten ihr A13 - A15?

    Ich finde es übrigens genauso bedenklich, wenn eine Grundschullehrkraft, die kein Abitur korrigieren muss, generell keine Oberstufenklausuren konzipieren und korrigieren muss, ein fachlich abgespecktes Studium absolviert hat und so weiter, von gleich wichtiger oder gleich wertiger Arbeit spricht.

    Dafür haben wir ganz andere Aufgaben. Inwiefern betrifft dich die Inklusion? Schreibst du seitenlange Förderpläne, Zeugnisberichte? Hast du alle Kinder verschiedener Niveaus zu unterstützen und zu fördern? Wenn bei euch einer nicht mitkommt, fliegt er runter, wird nicht versetzt. Wir fördern alle bestmöglich, können keinen Unterricht für 26 Schüler gleich machen. Da steigen die sehr Guten aus, die sehr schlechten auch. Funktioniert so nicht. Lauf mal in unseren Schuhen.

    Zumindest wir müssen nicht groß weiter diskutieren, welche Tests besser wären... Ab Donnerstag wieder Distanzlernen. Langsam is gut. :shit:

    Wir sind schon. Einführung der Division am häuslichen Bildschirm. Hat aber gut geklappt. Wenn unser Internet in der Schule ginge, würde ich mich langsam einfach morgens vor die Tafel stellen und die Einführungsstunden da halten.

    Lasset uns rechnen. Im so genannten Wechselunterricht sind die SuS jede zweite Woche in der Schule. Oder 3 von 6 Schulstunde. Macht nach Ries exakt die halbe Arbeitszeit.

    Dafür ist die Lerngruppe kleiner und man schafft mehr. Zitat von M. gestern: "Frau Zauberwald mir ist schon ganz schlecht."

    Meine innerliche Euphorie, wie viel geschafft zu haben wurde dadurch etwas gedämpft und wir haben noch 15 Minuten "Nachts im Museum" gespielt am Schluss.

Werbung