In BW ab Montag alle über 60.
Woher weißt du das?
In BW ab Montag alle über 60.
Woher weißt du das?
Ich wurde jetzt gefragt, ob ich bei AZ bleiben will mit dem gleichen Impftermin oder ob ich auf BioNTech/Moderna umstellen möchte (drei Wochen später). Ich bleibe jetzt bei AZ. Ich habe es beim ersten mal gut vetragen und wer weiß, was es für seltsame Reaktionen mit zwei verschiedenen Impfstoffen geben könnte. Das kommt ja dann auch erst im Nachhinein raus, auch wenn vermutlich beides recht unbedenklich ist. Ich mache mir da nicht allzu viele Gedanken.
Ganz genau das geht mir gerade durch den Kopf. Habe heute Morgen kurz im Vorbeigehen gelesen, dass die WHO die Impfung mit zuerst AZ und dann Bintech noch nicht absegnet, weil zu wenig Erfahrungen vorliegen. Eigentlich dachte ich ja, ich werde automatisch nicht mehr mit AZ geimpft. Das verunsichert mich total. Langsam komme ich mir vor wie ein Versuchskaninchen. Meine Kollegin meinte, sie lässt sich nochmals mit AZ impfen, bevor ihr Körper sich noch mit was anderem auseinandersetzen muss. Bin drauf und dran, den Termin zu verschieben. Es liegen sowieso nur 9 Wochen dazwischen.
Ich vermisse meine Schüler und wenn ich sie online sehe, ist es auch nicht besser. Max hat heute geweint, dabei hatte er gerade noch so schön erklärt, wie ein Mähdrescher funktioniert. ![]()
Wenn ich daran denke, dass beim Wechselunterricht bei uns immer eine doofe Woche Notbetreuung dazwischen liegt....
Um mal auf die Ausgangsfrage zu antworten: Langsam geht mir das alles auf den Geist.
Dann hoffen wir doch mal das Beste.
Weiß gar nicht, ob man das verlinken darf. Wenn nicht, bitte löschen.
Da ich ja gerade auf meinen negativen PCR-Test warte:
Froschi, wie geht es dir? Alles okay?
Lese gerade, dass ein täglicher Wechsel wegen den Tests gar nicht möglich ist:
Testkapazitäten und Wechselunterricht
Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, kehren alle Klassenstufen ab dem 19. April zu einem Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht zurück. Auch diese Eckpunkte wurden in zwei großen Gesprächsrunden unter der Federführung des Staatsministeriums mit zahlreichen an der Bildung im Südwesten Beteiligten ausgiebig erörtert: Die Ausgestaltung des Wechselbetriebs erfolgt nach den bereits bekannten Grundsätzen. Die Entscheidung über die konkrete Umsetzung obliegt dabei der Schulleitung. Das schulische Präsenzangebot muss dabei allerdings den vom Land zur Verfügung gestellten Testkapazitäten Rechnung tragen. Ein täglicher Wechsel der Gruppen ist vor diesem Hintergrund nicht möglich. Beim Wochenmodell, bei dem auch eine Durchmischung der Kohorten noch besser ausgeschlossen werden kann, wäre beispielsweise eine zweimal wöchentliche Testung der in Präsenz anwesenden Schülerinnen und Schüler angezeigt.
Bei uns wird gerade anders geplant.
Ja, aber an der Grundschule in BW dürfen die Schüler so viel ich weiß, zuhause getestet werden und die Eltern unterschreiben. An weiterführenden Schulen gilt das zum Glück nicht.
Bei uns werden alle in der Schule getestet. Habe hier gerade irgendwo gelesen, dass das die Schulen entscheiden dürfen.
Leider ignoriert das mein Schulleiter und ruft immer noch auf meinem Privathandy an...
Neues Handy anschaffen. Das alte stilllegen. Und die e-mail-Adresse auch ändern.
Kommen die alle wegen berufstätiger Eltern oder auch aus pädagogischen Gründen?
Wobei mir gerade auffällt, dass da verhältnismäßig viele dabei sind, die nicht getestet werden dürfen. Wenn die also auch dann alle nicht in die Notbetreuung dürfen, weil der Test fehlt, verringert sich evtl. das Problem. Weiß das jemand? Darf man ohne Test in die Notbetreuung ab nächster Woche? Diese Woche geht es ja.
OT: Als Werbung erschien hier bei mir gerade "Spätzlesuche" - "100% aus dem Ländle"
...was es alles gibt.
Kann mir mal einer erklären, wie die falsch positiven Tests entstehen? Wie schlägt der Test auf etwas an, was gar nicht da ist? *kopfkratz*
Zum Glück ist das nicht auch bei Schwangerschaftstests so. Oder ist es? Bei mir war umgekehrt der Schwangerschaftstest mal negativ, obwohl ich schwanger war, aber das kann man sich ja noch irgendwie erklären.
50 - 60 Gruppen?!
Aber auch 50 - 60 SuS ist viel für eine eher kleine (zumindest sprachst du mal von einem kleinen Kollegium?) Grundschule.
Kommen die alle wegen berufstätiger Eltern oder auch aus pädagogischen Gründen?
Sorry, Schüler. Es ist eine Mischung aus beidem. Beim 1. Lockdown war es strenger, da durften nur Systemrelevante ihre Kinder anmelden. Wir sind 11 Klassen.
Wie viele Notbetreuungsgruppen habt ihr denn?!
Zwischen 50 und 60.
Wir können nur zweiwöchentlich wechseln, weil wir in der anderen Woche in der Notbetreuung eingesetzt sind. Wenn uns die bloß jemand abnehmen könnte! Das macht mich sehr unzufrieden, dass nur so wenig Unterricht stattfindet, weil wir so viele Notbetreuungskinder haben, bzw. dass die nicht der Hort betreuen kann. Aber die Erzieher haben einen anderen Arbeitgeber und schon geht das nicht. ![]()
Objektiv betrachtet bist Du aber auch tatsächlich in einer sehr ungünstigen Situation - wir haben eine weltweite Pandemie und fast wöchentlich wechselnde Bedingungen. Die Kolleginnen und Kollegen sind derzeit quasi selbst wieder im Referendariat - die Strukturen und Abläufe sind nicht erprobt und schon gar nicht von Didaktikern über Jahrzehnte untersucht und aufbereitet. Wir lernen alle derzeit dazu und wissen noch nicht so richtig, ob unsere "Unterrichtsversuche" von langfristigem Erfolg gesegnet sind. Insbesondere sehr erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die bislang immer eine gute Anlaufstelle für Referendare waren, sind derzeit selbst sehr eingespannt und unsicher ob der neuen Situation.
Du hast es sehr gut formuliert, Flupp.
butterblume: Lass dir durch die derzeitige Situation nicht alles vermiesen. An unserer Referendarin, die kurz vor dem Abschluss steht, sehe ich, dass für die Prüfung die derzeitigen Bedingungen langzeitig berücksichtigt werden. Sie wusste schon im September, dass die Lehrproben ohne Schüler sein werden. Sie muss den Stundenentwurf vorstellen und es gibt noch Aufgabenstellungen dazu, aber ich weiß es nicht so genau, welche das sind.
Als Referendar hat man im ersten halben Jahr am Gymnasium in BW keinen "eigenen Unterricht" sondern hospitiert und unterrichtet - je nach Absprache - mal längere oder kürzere Abschnitte unter Begleitung durch eine Lehrkraft in "deren Unterricht".
Na also, dann braucht er schon mal gar nicht an sich zu zweifeln.
Sorry, das bringt nichts. Wenn du nicht verstehst, dass „WhatsApp ist verboten.“ etwas anderes ist, als das, was du hier zu erklären versuchst, ist keine Kommunikation zwischen uns möglich.
Sehr gerne.
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