Alterra: Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Das Coronavirus bleibt nicht vor der Schultür stehen. Ich bekomme jetzt langsam auch mehr Angst. Wer kommt eigentlich für die Folgeschäden auf, die wir uns möglicherweise am Arbeitsplatz durch eine Coronaerkrankung holen? Oder bei den Kindern und Jugendlichen? Dass sie uns nicht einmal Luftfilteranlagen einbauen oder mobile Teile stellen, ist schon allerhand. Aber wie man sieht, geht es ja.
Beiträge von Zauberwald
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Wir haben 5 ffp2 Masken bekommen vom Dienstherr.
Immerhin.Die Grundschullehrer bekommen das hier nicht.
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Wechselt die FFP2 Masken bloß regelmäßig. Hab gestern erst von einer Ärztin gehört, dass man sich dadurch auch eine starke Lungenentzündung einhandeln kann. Immer schön den eigenen Kram wieder eingeatmet

Den Verdacht hatte ich bei meiner letzten Erkältung auch.
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Wie erfahre ich denn dann von einem evtl. positiven Ergebnis und Quarantäne?
Ich wurde vom Gesundheitsamt angerufen, bei negativem Ergebnis. Hat 3 Tage gedauert.
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So, ich habe mir jetzt erstmals FFP2-Masken gekauft. Nicht einmal die bekommt man vom Dienstherren. Was da von uns erwartet wird, sieht keiner der Politiker. In der GS fühle ich mich ja ehrlicherweise noch recht sicher, kann aber jeden Kollegen verstehen, der nur mit mulmigem Gefühl die ab 13jährigen unterrichten muss und das in mehreren unterschiedlichen Gruppen am Tag. Bleibt alle gesund!
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Die Interpretation stammt aber von dir und muss nicht stimmen. Also was das Weinen bei dir auslöst muss nicht das sein, was beim Kind das Weinen auslöst.
Die weint ja nicht mal, sie tut so.
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Die Grundschulkinder halten sich oft am besten an die Regeln und müssen mit am meisten verzichten (je nach Eltern).
Studenten aber auch. Nebenjobs fallen weg. Praktika finden nicht statt, Erstsemesterwochen abgesagt, alles online. Kein Auslandssemester oder sonstige Reisen, die man zwischen Abi und Studium vllt. machen würde.
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Und das schätzt du wie ein?
Ablenken, dass man milde gestimmt ist. Man hat was gemacht und möchte nicht, dass es Ärger gibt. So eine Schülerin habe ich.
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Für RLP gibt es bis jetzt keine klare Ansage. aus dem Bildungsministerieum kommen Sätze wie:
„Sport mit Maske in der Turnhalle ist nicht möglich.“
„So lange kein Sturmtief über das Land zieht oder Hagelschauer herunterkommen, ist Sport draußen möglich.“
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte äußert sich wie folgt:
"In anderen Ländern, etwa in Großbritannien treiben Schüler bei jeder Witterung im Freien Sport, ohne dass dies die Krankmeldungen in die Höhe treibt", schreibt der BVKJ in einer Pressemitteilung, und weiter: "Erkältungen werden von Viren ausgelöst, nicht durch kalte Luft oder Regen."
Wir machen momentan Sporttheorie oder gehen, natürlich mit Masken, spazieren.
So richtig glücklich macht mich diese Antwort auch nicht. Vllt. schneit es ja. Dann gehen wir Schlitten fahren.
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Dass man dann als hoffentlich hinreichend empathischer Mensch das Kind nicht tröstet bzw. auf es eingeht - ganz gleich warum es weint - finde ich auch merkwürdig.
Da gebe ich dir 100%ig Recht. Wir kennen die Situation aber nur aus einer Perspektive. Man muss dazu sagen, dass es Kinder gibt, die wegen jedem Scheiß losplärren, bzw. auf Anhieb Tränen rausdrücken können. Da reagiere ich dann auch anders. Vllt. hat sie nur geweint, weil sie nicht laufen durfte.
Das Problem sollte mit der Lehrerin geklärt werden und nicht in so einem Forum. Was bringt das?
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Andere Frage: Weiß jetzt jemand, was mit dem Sportunterricht ist? Dürfen die Hallen genutzt werden?
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Freakin' hippies ...
Ich war Oktober 2019 zum letzten Mal...
...beim Friseur. Ich mag es da sowieso nicht. -
Und in der Schweiz wird gejodelt.
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Mal gespannt, ob der Schwimmunterricht bleibt. Naja, wenn die Schwimmbäder zu sind, wohl nicht. Und Sport?
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Ich frage mich ja auch, wie das alles bei unseren SuS ankommt.
„Also, Kids: Freizeitbeschäftigung ist jetzt erstmal nicht mehr, machen wir alles dicht. Kino? Sport? Schwimmbad? - Nö, is nicht.
Aber in die Schule müsst Ihr natürlich schon, das Risiko müsst ihr halt eingehen. Ihr wisst schon: ihr müsst verräumt sein, damit ihr Euren Eltern nicht auf den Sack geht und sie brav weiter arbeiten gehen können.
Ironie an: Vielleicht gehen dann Kinder und Jugendliche ganz gerne in die Schule. Der einzige Ort, wo man sich noch zu zwanzigst oder dreißigst treffen kann und das, obwohl man aus mehr als nur 2 Haushalten kommt.
Keine Ahnung, was die Schüler denken. Womöglich fühlen sie sich verkackeiert und machen privat auch ihr Ding.
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Das gilt für Bayern. Baden-Württemberg hat bisher noch nichts beschlossen, soviel ich weiß.
Och schade.
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by the way: Seit gestern sind die Gelder für die Luftfilter abrufbar, hierbei gilt: first come, first serve, wenn´s aus ist, isses aus.
Ich habe schon eine Mail an die Schule meines Kindes und an die zuständige Gemeinde geschrieben, dass die Gelder abrufbar sind und sie jetzt hopphopp machen sollen.
Ich sag´s wieder: Kind hätte 8 von 28 Stunden beim Wechselmodell. Ich kann es nicht fassen.
Und jetzt nervt eure Schulleiter mit den Luftfiltern

Gibt es dafür eine Quelle?
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Stattdessen gibt es abgetrennte Zonen auf dem Schulhof, die Kinder dürfen sich also nur in genau vorgegebenen Bereichen aufhalten.
Ja, bei uns auch. Die Kinder stehen hinter den Hütchen, winken und rufen sich zu: "Schade, dass wir nicht spielen können, aber wir sehen uns ja nachher im Hort, im Bus oder wir machen was aus."
Es sind alles nur hilflose Versuche, die eine scheinbare Sicherheit vermitteln sollen.
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