Beiträge von Zauberwald

    Trau dich doch ruhig an die künstlerischen Fächer. Guck, in BY mussten wir 4 Fächer studieren, da war man auch nicht überall der große Zampano. Obwohl ich aus einem Bereich in Kunst damals im 1. Semester nach der 1. Veranstaltung fluchtartig ausgestiegen bin. Würde ich heute nicht mehr (aber ich war halt noch klein). Es ist wirklich vermehrt Didaktik und natürlich praktisches Tun, aber machbar. Das Einzige, wovor ich dir abraten würde, wäre Religion, aber vllt. ist das ja auch bloß eine persönliche Erfahrung, aber das war schon sehr sehr theoretisch damals.

    Trotzdem ist die Kälte in der Schule unerträglich. Die Schüler sitzen mit dicken Winterjacken, teilweise Mützen und weigern sich, die Hausschuhe anzuziehen. Wir sollen sie dazu anhalten. Naja, ich trage auch Winterstiefel und kann es keinem verdenken. Die Heizung bullert, schafft es aber nicht, den Raum aufzuheizen bis zur nächsten Lüftung, die Kinder klettern fast hinein... Das kann doch so nicht bleiben.

    Warum bekommen wir keine Luftfilter? Würde die Heizkosten vmtl. auch senken.

    Benutzt hier eigentlich irgendjemand den OHP dafür, wofür er gedacht ist/war? :lach:

    Außer Tafel hab ich doch sonst nix :rotwerd::rotwerd: Er hat aber keinen Wagen. Keine Ahnung, wie den andere benutzen. Ich habe ein Wägelchen von zu Hause mitgebracht, dass passt nicht 100%, also das Teil hängt etwas schepps und man muss sehr sanft damit umgehen, nicht wie der Pfarrer, der schmeißt ihn regelmäßig runter, repariert was und schon gehts wieder. Alte theutsche Wertarbeit!

    Verstehe ich das richtig? Du reduzierst die Stunden, also in erster Linie dein Gehalt, weil du die 28 Stunden + Zusatzaufgaben nicht in der der Zeit von naja 40-50 Stunden pro Woche schaffst?

    ja :(

    Ich hatte nebenbei ja immer noch einen Fünfpersonenhaushalt. Jetzt nicht mehr so konstant, dafür eine kranke Mutter. Ich hatte immer 25 von 28 Stunden. Momentan 23 Stunden, weil meine Mutter Hilfe braucht und nicht gerade um die Ecke wohnt.

    Die KL sprach mich an, es gebe Unmut - wohl wg der Mappen. Ich sprach das in der nächsten Std an in Form einer Evaluation ( das gefällt mir am Unterricht/ gefällt mir nicht/ Ideen, Wünsche usw.)

    Vielleicht war der Zeitpunkt der Evaluation auch einfach ungünstig - sie waren ja schon angesäuert wegen der Mappen und haben dann praktisch eher nach negativen Dingen gesucht. Da hat sich das Vokabular untereinander vmtl. beim Gespräch mit der Klassenlehrerin auch noch aufgeschaukelt.

    Sie haben sich gerade über dich beschwert und du gibst ihnen Gelegenheit, jetzt nochmals alles in schriftlicher Form loszuwerden. Dass du da keine Lorbeeren erntest, war zu erwarten.

    Und ja, das alle geht in der Grundschule auch in Hausschuhen :_o_D

    Unsere beklagen sich da momentan allerdings über kalte Füße.

    Auf die Palme bringen mich allerdings die, die auf der Stelle stehen bleiben, ein Pläuschchen halten, die Aussicht genießen und auf irgendetwas zu warten scheinen, statt sich selbst mal ein Stückchen zu bewegen ... ich glaube, sie warten aufs Mamataxi, das sie an Ziel bringen soll, oder auf jemanden, der den Rollstuhl bringt oder sie in einer Sänfte trägt, obwohl sie prima laufen könnten.

    Das stimmt.

    Ich glaube, dass dieses Klischee der "Kuschelpädagogik" gerne gezogen wird, um sich selbst guten Gewissens der Selbstreflexion zu entziehen.

    Die Kinder sind einfach viel jünger und ohne groß Kuschelpädagogik zu machen, spielen die ersten Lehrerinnen doch für sie eine erhebliche Rolle. Die Kleinen lieben einen, ohne dass man extra was dafür tut, sagen aus Versehen Mama oder Papa, zu den Eltern dann "Frau Zauberwald", wie ich auch schon hörte. Wir begleiten sie ja auch ein ganzes Stück beim Großwerden, nicht nur beim kognitiven Lernen. Erst einmal in den Schlappen einer GS-Lehrerin laufen, dann kann man sehen, was sie bei uns AUCH alles noch lernen (müssen).

    Wie sagte meine Chefin immer: Grundschule ist eine eigene Schulform und kein Zubringer fürs Gymnasium.

    Einfach überflüssig finde ich es, wenn ein Ärzteelternpaar alles mit Drs :spritze::spritze:unterschreibt/kommentiert. Beeindruckt mich nicht. Meine Schwester ist Ärztin und das unterscheidet einen intellektuell gesehen überhaupt nicht, da gibt es andere Dinge, die nicht vom Beruf abhängen.

    Was ich persönlich immer nervig finde (und damit sind wir wieder bei dem Punkt: wissen die Lehrer, dass man Lehrerin ist), wenn man als Kollegin zu sehr als Kollegin auftritt. Im Sinne von "Ich bin ja selbst Lehrerin am Gymnasium xyz." Wobei ich sagen muss, dass man als Grundschullehrer einen leicht arroganten Unterton immer dann raushört, wenn es Kolleginnen/Kollegen von Gymnasien sind. Leider.

    Das stimmt schon sehr oft. Ich habe derzeit 2 Kinder von einer Lehrerin des örtlichen Gymnasiums - sie hat mal ihrerseits meinen Sohn und meine Tochter unterrichtet, sie ist nicht so.

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