Beiträge von Zauberwald

    Ich mache es genauso und komme so locker auf 10 000 Schritte (Rekord an einem Schultag 35 000 Schritte und 39 Treppen) (und deshalb besitze ich einen Rollkoffer, wurde in einem anderen Thread belächelt. In letzter Zeit bereite ich fast alles in der Schule vor, dann reicht eine Handtasche für meine privaten Dinge. Notfalls gibt es noch einen großen Rucksack.)

    Das Schleppen ist mein größtes Problem. Ich bin mit Rucksack unterwegs und der ist zuweilen sehr schwer. Ich lasse inzwischen auch vieles in der Schule, bzw. bleibe länger, damit ich nicht so viel hin- und hertragen muss. An einen Rollkoffer habe ich auch schon gedacht.

    Unsere aktuellen Fünftklässler sind eine Katastrophe (alle mit 1-2 in Mathematik zu uns gekommen), bei den schriftlichen Rechenarten sitzt die Addition sicher, die Subtraktion zumindest ansatzweise (von Umkehraufgaben und Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion wollen wir nicht anfangen, ich hab meine alten Hefte hier, das haben wir ab der 1. Klasse gemacht, so weit können die Anforderungen ja nicht gesunken sein), Multiplikation und Division sind schon beim Kopfrechnen eher Glückssache, in der schriftlichen Variante das seltsamste was ich je gesehen habe.

    Ich stelle fest, dass bei meinen jetzigen Zweitklässlern das 1plus1 im Zahlenraum bis 20 immer noch unsicherer ist als sonst. Für mich hat das schon mit der fehlenden Übung während der Schulschließung zu tun. Klar, hatten sie schriftliche Aufgaben zu erledigen, aber das scheint nicht das Gleiche zu sein als wenn man die Aufgaben im Unterricht übt.

    Was die Eigenständigkeit der Referate angeht, so hat man das mit ein bisschen Erfahrung schnell raus, ob da die Eltern im Hintergrund mitgeholfen haben.

    Meine Kinder wollten das immer alleine machen. Im Gymnasium sagte ich zu ihnen: "Ihr wisst schon, dass die anderen Eltern helfen, ich hoffe, der Lehrer bestraft dich nicht." Ich durfte immerhin die Rechtschreibfehler aus der Powerpoint in der 5.Klasse entfernen. Die Lehrer waren durchgängig sehr fair. Da die Präsentationen zu Hause vor der Familie geübt wurden, sahen wir als Eltern natürlich, dass das nicht perfekt ist. Aber es war alleine gemacht und die Lehrer merkten das garantiert. Die Noten fielen immer sehr wohlwollend aus, also haben wir das so beibehalten.

    Man kann auch nur Sachen bewerten, die ausschließlich in der Schule erstellt werden oder es je nachdem, ob es eine Pflicht- oder Wahlleistung ist, handhaben.

    Dann muss man als Lehrkraft dazu deutlich Stellung beziehen, denn bei bestimmten Eltern ist es natürlich nicht beliebt, wenn man sie quasi ausschließt.

    Offenbar bevorzugen bestimmte Eltern auch Schulen, bei denen sie selbst viel Einfluss nehmen können.

    Ist bei uns auch so. Den Eltern fällt die Kinnlade herunter, wenn sie hören, dass das Kind die Buchvorstellung in der Schule vorbereiten soll. Das geht nicht anders, wenn man bei den Präsentationen feststellt, dass manche Kinder ihr Buch nicht einmal gelesen haben.

    Ich habe als Schülerin mein Gymnasium geliebt, im Gegensatz zur Grundschule. Ich bin etwas älter als der Durchschnitt hier und in der Grundschule waren meistens noch männliche Lehrpersonen, die herumschrien und ohrfeigten.

    Das Gymnasium war ungewohnt und anstrengend wegen des stündlichen Lehrerwechsels damals, aber ich mochte es sehr, denn jeder hatte einen anderen Knall, aber lieb gemeint von mir. Wir wurden erwachsener behandelt, wurden nach unserer Meinung gefragt und überhaupt waren einige meiner Lehrer früher Hippies/und/oder den 68ern entsprungen.

    Im Gymnasium geht es halt um die Vermittlung von Fachwissen, in der Grundschule um bestmögliche Unterstützung der individuellen Fähigkeiten/Persönlichkeiten. Möglichst kein Kind soll auf der Strecke bleiben. Diese Betüdelung gibt es ab der 5. nicht mehr.

    Ein Mathelehrer im Gymnasium, in das meine Kinder gingen, sagte gerne am Ende der Stunde: "Und wer das nicht verstanden hat, der hat jetzt ein Problem."

    Kann man sich in der GS so nicht vorstellen.

    Essen und Trinken ist sowieso nur in festgesetzen Bereichen des Pausenhofs erlaubt (nach Jahrgängen getrennt) und nicht im Schulhaus.

    Bei uns ist es nur im Klassenzimmer, an seinem Platz sitzend, nachdem man vorher Hände gewaschen hat, erlaubt. Würde bei der Aufsicht eigentlich gerne mal meinen Kaffee mit raus nehmen, geht leider nicht.

    Wenn dieser ganze Mist endlich vorbei ist, dann müssen wir einfach wirklich was organisieren mit Nürnberger Würstchen und Schweizer Käse. Irgendwo bei euch da am Bodensee oder so, ich hab das Gefühl, diejenigen, die mitmachen würden, kämen ungefähr alle aus der Ecke oder hätten es nicht weit ;)

    Ich bin für den Konstanzer Weihnachtsmarkt.:niko:

    Wie haltet Ihr das denn mit SuS bzw. deren Familien, wenn sie sich nachweislich nicht an die Kontaktbeschränkungen halten?

    Die Eltern eines Kindes schicken immer Fotos und einen Bericht vom Wochenende für den Erzählkreis (das Kind spricht nicht).

    Sie treffen sich weiterhin jedes Wochenende mit mehreren befreundeten Familien gleichzeitig.

    Ich ringe da immer mit mir, wie ich da vorgehen soll. Weise ich die Familie auf die Regelungen hin? Melde ich das irgendwo?

    Schreibe doch den Eltern ganz höflich, dass du aufgrund der aktuellen Coronasituation und den deshalb geltenden Empfehlungen momentan die Verbreitung dieser Berichte aus erzieherischen Gründen nicht teilen/verantworten kannst. Vielleicht merken sie was.

    So ganz grundsätzlich: Wir bewerten musikpraktische Leistungen in unseren Schwerpunktklassen Musik.

    Hier kenne ich das aus dem Leistungskurs, aber da spielen ja alle ein Instrument, bzw. erhalten Gesangsstunden. Die Schüler haben das bewusst gewählt und sich darauf eingelassen, weil sie auch darin gut sind und wissen, dass ihr Können auf dem Instrument bewertet wird. Das ist aber etwas anderes.

    Mir tut es wirklich gut, während der Arbeit den Wahnsinn wenigstens kurz ausblenden und mich um so normale Dinge wie Schüler ohne Hausaufgaben kümmern zu können.

    Ich gebe dir einerseits Recht, aber andererseits ist es ja nicht normal. Wie oft erinnere ich meine Schüler daran, dass sie sich nicht an mich ankuscheln oder nicht so nah herkommen sollen in allen möglichen Situationen. Ich weiß auch, dass Plattenspieler jetzt gleich schreibt, dass das Abstandsgebot in Grundschulen nicht gilt. Trotzdem halte ich es für angebracht und fühle mich auch sicherer, die Schüler in der momentanen Situation dahingehend zu erziehen.

    Das geht nicht. Du kannst nicht bewerten, welche Eltern sich die Musikschule leisten können. Pro Kind kostet das im Monat ca. 100-140€, also hier in Bawü. Habe neulich ausgerechnet, wie viel Geld die Musikschule von uns all die Jahre bekommen hat.

    Du kannst gerne vorspielen lassen, aber keinesfalls mit Note. Ich hätte als Mutter auch geschrien!

    Da wird ja auch z.T. der Lehrer der Musikschule mitbewertet.

    Ich habe gegen die Restaurants und Fitnessstudios "geschimpft", weil deren "Konzepte" in vielen Fällen Aerosole außer Acht lassen und die Belüftung absolut unzureichend ist.

    Ich halte beide Branchen für sicherlich nicht ganz unschuldig.

    Wenn ich unseren Dorfitaliener dazu heranziehe, gebe ich dir wirklich Recht. Am Sonntag vor der Schließung war der den ganzen Tag soooo vollbesetzt und nicht 1 Fenster war geöffnet oder so.

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