Was Palim schreibt, kann ich unterstreichen. Je kleiner die Schule, je mehr kommt es auf den Einzelnen an. Man kann sich nicht hinter dem Rücken der anderen verstecken. Bei jeder Feier, jedem Schulfest, Gottesdienst usw. ist man immer an vorderster Front. Das wird einfach erwartet, von SL, Kollegen und Eltern. Ein "ich kann das nicht" gibt es nicht. Frau Zauberwald hat teilweise 6 Stunden Sport pro Woche fachfremd und nicht sehr sportlich seiend unterrichtet. Die Schüler lieben meinen Sportunterricht, daran liegt es nicht. Ich selbst fühle mich eher unsicher und unwohl.
Es wird auch bei der Stundenplanung und Klassenzuweisungen meist kaum Rücksicht genommen, weil es personaltechnisch nicht geht. So kommen manchmal Lehrerinnen neu an die Schule, die jahrelang in Klasse 3/4 waren und wundern sich, dass sie jetzt Erstklässler übernehmen müssen. Auf solche Wünsche kann schlecht eingegangen werden.
Trotzdem ist auch hier wieder das Team in meinen Augen sehr wichtig. So kann sich das ganze Klima an einer kleinen Schule sehr verändern, wenn eine liebe Kollegin z.B. pensioniert und gleichzeitig noch 1 oder 2 in Elternzeit verschwinden. Man hat an einer kleinen Schule auch nicht so viel Auswahlmöglichkeiten. Man kann sich kaum aus dem Weg gehen, sondern muss sich mit den Kollegen arrangieren, die man vorfindet. An einer größeren Schule kann man den unsympathischen Leuten besser aus dem Weg gehen und findet eher welche, mit denen man gerne zusammenarbeitet. Die Existenz von Parallelklassen ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Ich rede jetzt von Schulen unter 100 Kinder.
Optimal finde ich es an kleineren Schulen, die aber zwei - dreizügig sind. (Bezieht sich als auf Grundschule, die Threaderöffnerin arbeitet da ja auch)