Beiträge von Zauberwald

    Ich kenne es aus der Sek. 1 sogar so, dass der Schwimmunterricht sogar von nur einem Sportlehrer abgehalten wurde, ohne Unterstützung durch den Bademeister, eben weil es so zulässig war und entsprechend kein zusätzliches Personal eingeplant wurde. Die SL etc. hat sich bei der Planung auf den Gesetzestext zurückgezogen und fertig.

    So ist es hier vmtl. auch. Eigentlich sollten für Grundschulen meiner Meinung nach andere Gesetzestexte gelten, da es sich um Schwimmanfänger, bzw. Nichtschwimmer handelt.

    Führst du für jeden SuS eine einzelne Seite oder schreibst du einfach darauf los? Die Idee gefällt mir!

    Für jeden eine Doppelseite. Da erst einmal nur ich das lese, muss es auch nicht sooo toll ausformuliert sein. Hilft übrigens auch bei Zeugnisberichten als Gedächtnisstütze und man kann auch Positives vermerken.

    Aber oft stand bei den üblichen Pappenheimern mehr und bei vielen gar nichts.

    Ich habe dafür ein popeliges Schulheft und das geht schnell, sind ja meist nur einzelne Schüler.

    Ich muss zugeben, dass das Schreiben von Schülerbeobachtungen eine der Dinge sind, für die ich mich wirklich aufraffen muss. Habt ihr Tipps diesbezüglich?

    In den Disziplinarausschüssen sehe ich dann aber, dass sich die Dokumentation lohnt.

    Ich habe dafür ein popeliges Schulheft :rotwerd:. Es geht schnell, da es meist nur einzelne Schüler sind.

    Es soll ja jetzt was "von oben" kommen. Vermutlich darf man nicht mehr allein mit einer Grundschulklasse den Schwimmunterricht durchführen oder so ähnlich. Seit ich unterrichte, habe ich weder in BY noch in BaWü erlebt, dass die Schwimmlehrerin alleine mit einer ganzen Klasse losgeschickt wird. Es wird versucht, eine 2. Kollegin als Begleitperson freizuschaufeln oder man nimmt notfalls Eltern mit. Das ist aber die Ausnahme.

    Da wir nun nicht mehr unser tolles verstellbares Schwimmbecken nutzen konnten und in ein anderes Schwimmbad ausweichen müssen, das so ähnliche Gegebenheiten hat wie Konstanz, hat die Stadt uns noch einen FsJler freigeschaufelt. Wir gehen also zu dritt: Schwimmlehrkraft, zusätzliche Lehrerin, Fsjler.

    Nur, weil hier jeder der Meinung ist, es gingen in BaWü alle Lehrkräfte allein mit 28 Kindern ins Wasser. So ist die Vorschrift zwar, aber so wie ich es kenne, setzt jeder mit gesundem Menschenverstand eine 2. Kraft mit ein. Sonst dürfen wir das Schulgelände ja auch nur mit zwei Begleitpersonen pro Klasse verlassen.

    Ok, dann eben "Ernährungslehre" (auch an den beruflichen Schulen in Thüringen heißt aber - laut kurzer Google-Recherche - dieser Fachbereich offensichtlich nun mal "Ernährung und Hauswirtschaft"). Würdest du das denn studieren, wenn dich Kochen und Co. so überhaupt nicht interessiert? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, muss ich sagen. Aber mag durchaus sein, dass es Menschen gibt, die da anders "ticken".

    Dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, "Ernährung und Hauswirtschaft " wäre das, was der Fachlehrer unterrichten würde, wenn es einen gäbe und die Fragestellerin würde eigentlich nur die Theorie unterrichten, also Ernährungslehre.

    Sie schreibt ja: ......Zwei Theoriefächer: Biologie und Ernährungslehre

    Na ja, sowas wie Hygienevorschriften oder Umgang mit Lebensmitteln (z. B. Lagerung von Lebensmitteln) sind doch sicherlich auch Thema im Theorieunterricht, oder nicht?

    Und ehrlich gesagt - vielleicht bin ich da auch sehr naiv... - kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand, der nicht kochen kann und mag, ausgerechnet "Ernährung/Hauswirtschaft" studiert! ^^

    Sie schrieb Ernährungslehre...

    In der Küche, bes. Schulküche müssen bestimmt auch viele Dinge eingehalten werden, z.B. Hygienevorschriften, Umgang und Lagerung von Lebensmitteln.... Was, wenn man gar nicht Kochen kann und damit auch nichts am Hut hat?

    Ich sehe immer die Werklehrer in unserer Werkrealschule vor mir und stelle mir gerade vor, ich müsste den Handarbeitsunterricht übernehmen. :rotwerd: Also da wird alle mögliche gemacht, Nähen mit der Maschine usw. usf....

    Ich weiß nicht, ob es bei ihr genauso ist. Der Fachpraxisunterricht ist gerade in Bezug auf die Fachkunde bei den verwendeten Geräten und der Sicherheit im Umgang damit deutlich unterschiedlich. Um es mal ganz krass zu formulieren: Wenn ein BWL-Lehrer Tastschreiben unterrichtet, ist es eine ganz andere Dimension, als die Metall-Fachtheorielehrerin, die an der Drehmaschine unterrichten soll. Fachpraxisunterricht an der BBS ist was ganz anderes als das Bauen von Vogelhäuschen ;)

    Ich bin verbeamtete Lehrerin mit einer Lehrbefähigung für zwei Theoriefächer (Biologie und Ernährungslehre) an einer Berufsschule in Thüringen. Aufgrund des bestehenden Lehrermangels werde ich seit einigen Jahren als Fachpraxislehrkraft in der Schulküche eingesetzt und bin somit für den praktischen Unterricht mit den Schülern verantwortlich.

    Aber Kochen ist auch etwas anderes als Biologie. Den Bezug zu Ernährungslehre vermag ich ja noch herzustellen.

    Ich verstehe, was Ihr an der Schule macht, halte diese schulinterne Vorgabe, bei 2,4 oder 2,5 E-Niveau ankreuzen zu müssen aber für falsch.

    Aber da das hier eigentlich off-topic ist, bin ich für "agree to disagree".

    Ich stimme dir zu und ich spreche es jedes mal an, aber bekomme jedes mal dieselbe Antwort. Daher wünschen wir uns alle einen strengeren Schnitt.

    Die Grundschulempfehlung ist schon eine pädagogische Gesamtwürdigung, aber da es Noten gibt, spielen die auch eine Rolle. Die Noten spiegeln ja oft das Arbeitsverhalten usw. des Kindes. Nur wenn jetzt jemand auf 2,6 steht und die Eltern uns beknien, eine Gymnasialempfehlung zu bekommen und wir das anders sehen, müssen wir nicht Gymnasium ankreuzen. Bei 2,4 oder 2,5 müssen wir Gymnasium ankreuzen, auch wenn wir es anders sehen. Das widerstrebt uns eigentlich, aber die SL sagt immer, und in der Klassenkonferenz wird es so abgestimmt, dass wir uns an den Noten orientieren müssen, da die Empfehlung sonst eingeklagt werden kann. Beim Beratungsgespräch mit den Eltern gibt man schon die entsprechende Empfehlung, sagt aber meinetwegen, dass aufgrund des Schnittes Gym. angekreuzt werden muss, dass man das Kind aber woanders sieht. Hier sind die Eltern sehr einsichtig und nur in Ausnahmefällen halten sie sich nicht an die Empfehlung der Lehrerin. Das sind dann aber auch meist Kinder, bei denen nicht Gymnasium angekreuzt wurde und die Noten schlechter sind. Das kommt vllt. alle 2 Jahre einmal vor. An anderen Grundschulen mag das anders sein, daher gibt es jetzt Kompass 4.

    Ist das bei euch an der Schule so oder allgemeine Vorgabe?


    Das überrascht mich nämlich, da in BW ansonsten so viel Wert darauf gelegt wird, pädagogisch-fachliche Entscheidungen zu treffen und nicht mit spitzem Bleistift zu rechnen (siehe §7 (2) NVO oder §1 AufnV).

    Bei der verbindlichen GS-Empfehlung haben wir es immer so machen müssen und da wir ja den Notenschnitt auch berücksichtigen bei der Empfehlung, mache ich es weiterhin so. Wir dürfen aber im Gespräch etwas anderes empfehlen als das was die Noten sagen. Nur das Ankreuzen richtet sich nach dem Schnitt, was mich/uns ärgert, weil der Schnitt fürs Gymnasium bei 2,5 liegt. In anderen Bundesländern ist es strenger (Berlin 2,2, Bayern 2,3 usw...) und es zählen auch mehr Fächer, in BY z.B. noch Sachunterricht und in Berlin die 1. Fremdsprache.

    In den Halbjahresinformationen gibt es auch minus, plus und Komma 5.

    Denke, dass dann diese Noten zur Berechnung des Durchschnitts herangezogen werden.

    Die Noten in De und Ma werden auf 2 Kommastellen ausgerechnet, addiert und durch 2 geteilt.

    Das entspräche aber tatsächlich unseren Übertrittsquoten. Ganz daneben erscheint mir das jetzt nicht.

    Es sind anscheinend nur 2,6% wie ich es später gelesen und geschrieben habe. Conni hat es so bestätigt.

    Beitrag ist verwirrend, diese 2,6 % beziehen sich nur auf den Probeunterricht, den die machen, die 2,2 nicht erreicht haben.

    Supervision kenne ich persönlich nur so, dass sie in einer Gruppe stattfindet. Als ich noch in By gearbeitet habe, kam regelmäßig eine Person, ich meine, eine Psychologin, die mit uns (dem ganzen Kollegium, nachmittags) ca. alle 2 oder 4 Wochen, das weiß ich nicht mehr genau, Supervision gemacht hat. In Bayern ist Supervision an Schulen recht verbreitet. Caro07 weiß sicher mehr darüber.

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