Ich kenne das Arbeiten nach eigenem Tempo und am Ende wird ein (meist lächerlich einfacher) Test geschrieben, allerdings bei anderen Lehrwerken. Für mich heißt das noch lange nicht, dass die Kinder wissen, was sie da gelernt haben.
Wir sind davon abgekommen, weil das Versprachlichen, diskutieren und der Austausch mit anderen fehlt. Wenn die Kinder stumm mit den Themen allein gelassen sind, sind doch einige überfordert. Zumindest, wenn ganz extrem gearbeitet wird und die Kinder auch noch in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten.
Sehe gerade, du schreibst, dass sich die Kinder untereinander austauschen. Ungeleitet? Sechsjährige? Bin skeptisch. Wie ist es mit Fachbegriffen?
Habe das 4 Jahre gemacht in Jahrgangsgemischten Klassen und es endete in einem Burnout für mich. 25 Kinder und jeder auf eigenem Niveau, von gerade eingeschulten Kindern bis zu Zweitklässlern. Dazu kam, dass ich 18 Erstklässler und 7 Zweitklässler hatte und die Kleinen mich anfangs sehr brauchten, während die 2er auch was lernen sollten.