Beiträge von Zauberwald

    Wir sind gerne in SH zwischen Nord - und Ostsee, man muss ja nicht unbedingt die ganze Zeit nach St.-Peter-Ording gehen zu der Zeit, aber ansonsten passt das.

    Dort haben wir auch gute Erfahrungen gemacht. Bis an die Küste der Bretagne ist es eher mehr als 1000km Fahrtstrecke. Das ist auch ein Grund für uns, öfter mal Urlaub in der Normandie zu machen. Die Küste zwischen Boulogne-sur-Mer und Saint-Malo ist sehr vielfältig und es gibt Orte, die im Sommer nicht total überlaufen sind. Schaut euch mal Infos zur Halbinsel Cotentin an.

    Aber Wettergarantie? Gibt es die heutzutage denn noch irgendwo?

    Bei uns regnete es damals 2 Wochen lang dort. Es gibt schöne Fotos mit anenen Müllsäcken am Strand. Die kann man auch steigen lassen am Meer, wenn man eine lange Schnur im Auto findet. Mein Sohn, damals 5, fand den Urlaub super, die Mädels, 15 und 9 so lala....

    Ich würde gern (denke ich jetzt) die letzten Jahre recht reduziert arbeiten, also so 2 Tage, 10-12 Stunden zB.. Leider ist das in BY nicht mehr möglich. Nahezu Vollzeit stelle ich mir mit zB 66 schwer vor. Ganz aufhören mit 60 oder 63 möchte ich aber auch nicht, der Beruf macht mir schon (noch) Freude. Kann sich freilich ändern.

    Mit 60 geht doch nicht, oder?

    Nix und nun. Den Vorwurf der "Minderleistung" hast du antizipiert, den gibt es bislang nicht. Ich habe ja nun mehrere Artikel verlinkt, die sich mit dem Phänomen der Menopause am Arbeitsplatz beschäftigen, es gibt also ganz real ein Thema, mit dem sich Fachleute auseinandersetzen, letztlich, weil es auch volkswirtschaftlich interessant ist.

    Mich interessiert das, auch wenn ich in einem Beruf arbeite, in dem man sich verhältnismäßig leicht krankmelden könnte.

    Aber im 1. Artikel in Spanien bleiben die betroffenen Frauen doch ganz zu Hause. Wie lange, bestimmt die Frauenärztin. Das geht doch in Deutschland sicher auch. Und in diesem einen Artikel ging es nicht um Menopause, sondern um Menstruationsbeschwerden.

    Menopause...das kann sich über Jahre ziehen, so ähnlich wie Pubertät oder länger. In meinem Kollegium ist ca. ein Drittel gerade betroffen, die anderen haben vermutlich Menstruationsbeschwerden, bzw. Kinderwunsch oder sind schwanger. Wie soll man da auf alles Rücksicht nehmen können?

    Ich kenne diesen Männerspruch: "Lass sie in Ruhe, die hat gerade ihre Tage," den ich nicht gut finde. Daher habe ich Bedenken, dass das nach hinten losgehen könnte.

    Was für Gesamtlösungen denn? Wenn es doch vielen während der Menopause gar nicht mal so schlecht geht, braucht es nur Lösungen für die, die darunter leiden. So wie in jeder anderen Situation - Rheuma, chronische Darmerkrankungen, Migräne, Diabetes. Sachen, mit denen man lebt und arbeitet, die einem aber teilweise zu schaffen machen und wo man dann Lösungen findet.

    Genau, Gesamtlösungen führen nur wieder dazu, Frauen bei Einstellungen mehr zu benachteiligen.

    Wie strickst du denn? Faden rechts? "Wirfst" du den Faden? Meine Oma hat auf einer katholischen Schule stricken gelernt und hat den Faden rechts (nennt sich "katholisch / linksrheinisch stricken"), das hat sie meiner Mutter beigebracht und sie hat es mir beigebracht, sodass ich den Faden auch immer "falsch" halte. Ich kann alles normal stricken, wobei ich Patent schon lange nicht gestrickt habe. Ich schaffe es nicht, auf "Faden links" ("evangelisch/rechtsrheinisch") umzulernen.

    Ich wusste nicht, dass das mit katholisch und dem Rhein zusammenhängt, habe bloß immer festgestellt, dass die Saarländer wie die Franzosen stricken. Ich verwirrte früher immer den Hörsaal in Bayern. Heute fände ich es irgendwie unhöflich, in einer Vorlesung zu stricken. Naja, heute wird gedaddelt.

    Siehste, als Saarländerin bin ich die zweite, die so strickt wie du, weil wir es so wie die Franzosen machen. Wenn meine Kinder in der Schule gehäkelt oder gestrickt haben, habe ich sie immer völlig verwirrt.

    Mir erscheint es nur wieder typisch für die Aufopferungsbereitschaft von Lehrerinnen. Was ist, wenn es mir dann doch vor 11.30 Uhr schlechter geht als geplant? Wie soll ich denn morgens einschätzen können, wie lange ich durchhalte, wenn es mir da schon nicht gut geht? Dann bleibe ich doch lieber ganz zu Hause.


    Denkst du auch so über Menschen in der Wiedereingliederung, die erstmal nur 3-4 Stunden arbeiten? "Macht sich ein schönes Leben, arbeitet nur Teilzeit"?

    Nein, ich habe ja selbst schon eine Wiedereingliederung gemacht. Aber da ist das jedem klar. Hast du Lust, jedem jedesmal deine hormonelle Situation zu erklären? Und das nicht nur einmal, so wie bei der Wiedereingliederung.

    Und genau da, sollten wir mal ansetzen. Wie oft kommt es vor, dass man sagt: Ja, okay, 3 oder 4 Stunden Unterricht schaffe ich ubd wenn ich dann um 11.39 gehen kann und mich hinlegen kann, ist es gut. Aber ich schaffe auf keinen Fall bis zur 9 Stunde. Und dann meldet man sich krank und es fällt alles aus, statt nur Stunde 6, 7 und 9.

    Ziemlich ungünstig dieses System.

    Es gibt so viele gesundheitliche Zustände, wo man gar nicht so krank ist, dass man den ganzen Tag im Bett liegen muss, aber für 8 Stunden durchpowern eben doch.

    Das muss dringend überarbeitet werden

    In welchem Beruf ist es üblich, nur halb zu arbeiten? Wenn ich ein paar Stunden arbeite, signalisiere ich doch, dass es nicht so schlimm ist. Und dann das Gerede: "Ach, die geht schon wieder nach Hause. Ganz plötzlich ist sie krank."

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