Beiträge von Zauberwald

    Älter zu sein, hat durchaus Vorteile.
    Vor Kurzem hat mir ein jüngerer Mann in der Straßenbahn seinen Platz angeboten. Da war in der Erziehung wohl etwas richtig gelaufen.
    Vielleicht lag es auch am Regelwerk. Der Platz war für Mütter mit Kinderwagen ausgewiesen - und ich hatte meine Enkeltochter im Kinderwagen dabei. :)

    Ich bin mit meinen Kindern vor Jahren mitten im Winter mit dem Zug zur Beerdigung ihrer Oma gefahren. Es lag viel Schnee und wir hätten über die schwäbische Alb nach München fahren müssen. Also Zug. Und weil wir es nicht als falsch erachteten haben wir ein komplettes Mutter-Kind-Abteil belegt. Die Kinder waren 12, 16, 22. Wir waren völlig daneben wegen des Trauerfalls. Der Schaffner kam rein und hat aber nur gegrinst, stand ja nix von Altersbeschränkung.

    Das Erlebnis, Kinder zu unterrichten, deren Eltern ich schon unterrichtet hatte, konnte getoppt werden durch den Unterricht mit Kindern, deren Großeltern ich schon unterrichtet hatte.

    Insofern hab ich für die Entscheidung meines Dienstherrn Verständnis, mich danach auszusortieren.

    Wir sollten aufhören, das zieht mich ganz runter.

    Dass der Mann viel älter ist, finden doch alle okay. Ich war mal sehr in jemanden verliebt, der 17 Jahre jünger war als ich. Das habe ich vllt. 3 oder 4 Personen erzählt, hier anwesende inbegriffen. Die Reaktion darauf, wenn dir das als Frau passiert ist wohl eher so, dass du lieber alles für dich behältst.

    Und dann kam der DHL-Bote, der auch immer absolut freundlich und einfach klasse ist.

    Über unseren Postboten freue ich mich auch immer. Er läuft extra einen Umweg zu unserem 2. Briefkasten, damit wir es bequemer haben, glaube ich. Ich habe extra einen weiter unten angebracht, damit es für Postboten einfacher ist. Ich kenne ihn nur samstags, weil sonst nie jemand um die Postzeit zu Hause ist und er kennt mich eigentlich nur im Schlafanzug, tut so, als wäre ich komplett hergerichtet und ist einfach immer lieb und höflich. Jedesmal.

    Man weiß ja nicht mal das Bundesland. Für Thüringen habe ich das gefunden:

    Thema/Schwerpunkt: Sterne und Planeten Klassenstufe: 3/ 4 Lehrplanbezug:

    Das nachfolgende Beispiel bezieht sich auf den LP für HSK S. 16, Lernbereich Raum und Zeit/ Individuum in Raum und Zeit, S. 17. Ziele der Kompetenzentwicklung:

    Sachkompetenz: Der Schüler kann: - Zusammenhänge erklären in Bezug auf • Sonne, • Mond, • Bewegung der Erde, • Sterne und Planeten, - Forscher (Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus) und ihre historischen Leistungen nennen.

    Methodenkompetenz: Der Schüler kann - recherchieren, d.h. den Computer zur gezielten Recherche nutzen und Informationen aus medialen Quellen erschließen, auswählen und verwenden, - dokumentieren, Arbeitsergebnisse präsentieren, - astronomische Sachverhalte in einfachen Modellen darstellen.

    Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann - mit Partnern kooperieren und gemeinsame Arbeitsprozesse wertschätzen, - Hilfe geben, annehmen und einfordern, - Regeln und Vereinbarungen einhalten, - eigene Standpunkte darlegen und begründen.

    Ich habe bei dem Thema das Präsentieren geübt...

    Solche Leute kenne ich nicht. Der Osten scheint da tatsächlich nach wie vor anders zu ticken: Referendariat in Vollzeit alleinerziehend mit 3 kleinen Kindern ist das andere Extrem der Skala, die ich erlebe.

    Ich hatte schon Frühaufsichten trotz Kindern in Kiga bzw. Grundschule, hier gibt's aber halt auch Frühhort und Kindergärten ab 6 Uhr, wenn man das in Hannover oder Saarlouis nicht haben kann, müssen die Arbeitgeber gucken, wie sie es regeln. Warum sollen das immer die Mütter klären?

    Bei so kleinen Kindern bin ich voll bei dir. Aber wenn die Stundenplanung sich an Kindern ausrichten soll, die sonst auch überall allein hingehen (14, 18 Jahre alt), dann leuchtet mir das nicht ein.

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