Wir haben heute mit Kolleginnen offen über das Thema Wahlen gesprochen und es hat mir Mut gemacht.
Beiträge von Zauberwald
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Wie handhabt Ihr das, wenn die (volljährigen) Schüler den Wahl-O-Mat befragen und da bei 80% der Schüler eine Wahlempfehlung für die AfD ausgesprochen wird?
Ich würde ihnen ein bisschen Nachhilfe in Geschichte geben, aber das Problem stellt sich bei mir nicht.
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Älter zu sein, hat durchaus Vorteile.
Vor Kurzem hat mir ein jüngerer Mann in der Straßenbahn seinen Platz angeboten. Da war in der Erziehung wohl etwas richtig gelaufen.
Vielleicht lag es auch am Regelwerk. Der Platz war für Mütter mit Kinderwagen ausgewiesen - und ich hatte meine Enkeltochter im Kinderwagen dabei.
Ich bin mit meinen Kindern vor Jahren mitten im Winter mit dem Zug zur Beerdigung ihrer Oma gefahren. Es lag viel Schnee und wir hätten über die schwäbische Alb nach München fahren müssen. Also Zug. Und weil wir es nicht als falsch erachteten haben wir ein komplettes Mutter-Kind-Abteil belegt. Die Kinder waren 12, 16, 22. Wir waren völlig daneben wegen des Trauerfalls. Der Schaffner kam rein und hat aber nur gegrinst, stand ja nix von Altersbeschränkung.
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Das Erlebnis, Kinder zu unterrichten, deren Eltern ich schon unterrichtet hatte, konnte getoppt werden durch den Unterricht mit Kindern, deren Großeltern ich schon unterrichtet hatte.
Insofern hab ich für die Entscheidung meines Dienstherrn Verständnis, mich danach auszusortieren.
Wir sollten aufhören, das zieht mich ganz runter.
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Ich habe ich das erste Mal alt gefühlt als ich eine ehemalige Schülerin als Kollegin bekommen habe.
Ich habe eine Kollegin, die ich kenne, seit sie 8 ist..... und früher bei uns gespielt hat.
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Meine Oma war 5 Jahre älter als mein Opa und sie waren sehr glücklich. Rein biologisch gesehen wäre es sinnvoller, einen jüngeren Mann zu haben.
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Wenn die Schüler mich fragen, wie alt ich bin und ich es dann sage, kommt dieser entsetzte Satz: "Dann bist du ja älter als meine Oma!"
Also sage ich es seit kurzem nicht mehr. -
Dass der Mann viel älter ist, finden doch alle okay. Ich war mal sehr in jemanden verliebt, der 17 Jahre jünger war als ich. Das habe ich vllt. 3 oder 4 Personen erzählt, hier anwesende inbegriffen. Die Reaktion darauf, wenn dir das als Frau passiert ist wohl eher so, dass du lieber alles für dich behältst.
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Mein Schwager will jetzt heiraten. Sie ist 17 Jahre jünger als er und "erst" 40. Sie möchte noch Kinder. Als Frau geht das alles nicht. Erzähle mal als FRau mit 57, dass du einen 40jährigen heiraten willst und Kinder planst, weil du endlich "angekommen bist." Irgendwie ungerecht oder nicht?
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Und dann kam der DHL-Bote, der auch immer absolut freundlich und einfach klasse ist.
Über unseren Postboten freue ich mich auch immer. Er läuft extra einen Umweg zu unserem 2. Briefkasten, damit wir es bequemer haben, glaube ich. Ich habe extra einen weiter unten angebracht, damit es für Postboten einfacher ist. Ich kenne ihn nur samstags, weil sonst nie jemand um die Postzeit zu Hause ist und er kennt mich eigentlich nur im Schlafanzug, tut so, als wäre ich komplett hergerichtet und ist einfach immer lieb und höflich. Jedesmal.
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Man weiß ja nicht mal das Bundesland. Für Thüringen habe ich das gefunden:
Thema/Schwerpunkt: Sterne und Planeten Klassenstufe: 3/ 4 Lehrplanbezug:
Das nachfolgende Beispiel bezieht sich auf den LP für HSK S. 16, Lernbereich Raum und Zeit/ Individuum in Raum und Zeit, S. 17. Ziele der Kompetenzentwicklung:
Sachkompetenz: Der Schüler kann: - Zusammenhänge erklären in Bezug auf • Sonne, • Mond, • Bewegung der Erde, • Sterne und Planeten, - Forscher (Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus) und ihre historischen Leistungen nennen.
Methodenkompetenz: Der Schüler kann - recherchieren, d.h. den Computer zur gezielten Recherche nutzen und Informationen aus medialen Quellen erschließen, auswählen und verwenden, - dokumentieren, Arbeitsergebnisse präsentieren, - astronomische Sachverhalte in einfachen Modellen darstellen.
Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann - mit Partnern kooperieren und gemeinsame Arbeitsprozesse wertschätzen, - Hilfe geben, annehmen und einfordern, - Regeln und Vereinbarungen einhalten, - eigene Standpunkte darlegen und begründen.
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Ich kann vielleicht noch folgende Tipps ergänzen:
- Beim Zaubereinmaleins habe ich einmal zwei Karteien diesbezüglich heruntergeladen. Da ging es um reine Textarbeit.
- Wenn wir mit den Kids im Planetarium waren, dann war der Schwerpunkt Sternbilder und Planeten, die erklärt wurden und eindrucksvoll mit Bildern vergrößert wurden. Das war total spannend. Die Kinder waren fast mehr beeindruckt, als Himmelskörper fototechnisch auf sie zukamen als bei Kindergeschichten bezüglich des Weltraums (Reise zu den Planeten usw.).
Allerdings kann ich mir zu diesem Thema einfach nicht eine richtig methodisch abwechselnde Unterrichtsstunde für die 4. Klasse vorstellen, da es um viel Hintergrundwissen geht, das zu erarbeiten ist. Man kann schlecht etwas Sinnvolles nachbauen.
Ich denke, es gibt schon einen Grund, warum dieses Thema nicht in den Sachunterricht- Lehrplänen der Grundschule erscheint. Letztendlich müsste man dazu auch in mathematischen Größen denken, wo die Grundschüler noch nicht so weit sind. Eine ernsthafte wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema und seinen Dimensionen finde ich für die Grundschule zu schwer.
Einfache Begriffsklärungen in ihrem Zusammenhang sind vielleicht möglich, die die Kids mit Material erarbeiten könnten und dann der Klasse erklären müssten. (Planeten, Sterne, Milchstraße, Galaxien, Spiralnebel usw.) Das ist aber nur so ein Gedanke von mir, der nicht erprobt ist.
Weltraum im Zusammenhang mit Fantasiegeschichten im Rahmen des Deutschunterrichts oder nette Spiele im Sport dazu, Thema Weltraum im Fach Musik - so etwas geht und regt super die Fantasie an - in diesen Fächern eignet sich das Thema besser.
Ich habe bei dem Thema das Präsentieren geübt...
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Warum das Rad neu erfinden, wenn es nicht unbedingt nötig sein solllte?
Weil "das Rad" nicht unbedingt auf jedes Auto passt.
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OT, also passt vllt. zur Überschrift: Kann mir jemand sagen, was ich wählen soll? Ich weiß nur, wen ich nicht wähle und irgendwie bleibt nix...
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Das ist (und bleibt) in vielen Kommunen ein Desiderat.
Hier ist 7 Uhr das frühestmögliche an Anfangszeit. Das setzt aber auch voraus, dass man bei der zentralen Vergabe der Plätze auch genau diesen Kindergarten bekommt und nicht noch durch die halbe Stadt fahren muss.
Es bekommt auch nicht jeder einen Platz, der nach der Elternzeit arbeiten möchte. Zumindest hier.
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Solche Leute kenne ich nicht. Der Osten scheint da tatsächlich nach wie vor anders zu ticken: Referendariat in Vollzeit alleinerziehend mit 3 kleinen Kindern ist das andere Extrem der Skala, die ich erlebe.
Ich hatte schon Frühaufsichten trotz Kindern in Kiga bzw. Grundschule, hier gibt's aber halt auch Frühhort und Kindergärten ab 6 Uhr, wenn man das in Hannover oder Saarlouis nicht haben kann, müssen die Arbeitgeber gucken, wie sie es regeln. Warum sollen das immer die Mütter klären?
Bei so kleinen Kindern bin ich voll bei dir. Aber wenn die Stundenplanung sich an Kindern ausrichten soll, die sonst auch überall allein hingehen (14, 18 Jahre alt), dann leuchtet mir das nicht ein.
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