Ich gehe davon aus, dass der Threadersteller trotz Beförderungsamt und Vollzeit eine intensive/gute Beziehung zu dem Kind aufbauen kann. Er wird ja hoffentlich nicht 24/7 arbeiten müssen. Es gibt eben weniger me-time oder es ist eine us-time.
Beiträge von Zauberwald
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Deine Frau kommt hier gar nicht vor. Was wünscht sie sich denn? Spätestens sie wird sich an die ersten Jahre erinnern, auch wenn das Kind es nicht tut.
Wie würde eigentlich eine Frau in der gleichen Situation denken und handeln?
Bei der würde auch noch die biologische Uhr ticken.
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Meine Kinder wünschen sich vorwiegend Lego
Ich habe die infiziert.Ich denke, ich habe da auch eine nicht repräsentative Umfrage gemacht, bzw. Haben die sich eventuell gegenseitig übertrumpfen wollen. In meiner Klasse haben sich doch die meisten Kinder Spielsachen, Fahrräder und so gewünscht, da habe ich heute auch nachgefragt. Aber die Kinder wachsen ja auch mit dem digitalen Zeug auf, man kann es nicht ausblenden, aber einen verantwortungsvollen Umgang vermitteln.
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Damals wurden auch die "Killerspiele" für Amokläufe verantwortlich gemacht. Hauptsache immer das böse Zocken und das böse Digitale.
Bei uns war der Fernseher Schuld, bei meinem Opa die Glühbirne.
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Ich fand 90% der Inhalte und Aufgaben in der Schule echt langweilig. Wenn ich mir die Aufgaben meiner Kinder so anschaue, bin ich froh kein Schüler zu sein.
Wie sind die Aufgaben, die du deinen Schülern stellst? Oder besser gesagt, was tust du, damit sie nicht langweilig sind?
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Mein Sohn hatte letztens ein Balkendiagramm, mit der Häufigkeit von Weihnachtswünschen.
Was wünschen sich denn deine Kinder?
Bei der Busaufsicht habe ich die Schüler gefragt. Man wünscht sich anscheinend gar keine normalen Spielsachen mehr..... Schade. Vielleicht haben auch alle Kids altmodische Spielsachen (playmobil, Lego, Puppe, Eisenbahn, Spiele) nicht zugeben wollen, um sich nicht zu blamieren.
Also meine Kinder haben am WE immer irgendeine Legowelt oder so zusammen aufgebaut, bis ich aufgestanden bin. Heute wird vmtl. gezockt. Aber wahrscheinlich muss das so sein.
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Ich kenne es von euch, aber nicht aus meinem Umfeld. 😅
Ich finde, es sieht nicht gut aus.
Gegessen habe ich es noch nie. -
Wobei interessant wäre zu erfahren, ob es auch Abweichungen nach oben bei dem Test gibt, ob also auch Schüler bei dem Test besser abgeschnitten haben als von den Lehrern eingeschätzt?
Ja bei uns. Ein Schüler, der eigentlich sehr durch sein Verhalten auffällt, war in der einen Klasse einer von Zweien, die eine Gymnasialempfehlung aufgrund von Kompass erhalten würden. Er hat sogar mal ein Schuljahr wiederholt.
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habe gehört verbeamtung aufgeben macht keinen "Sinn" und eine Neueinstellung ungewiss.
Aber ja es geht für mich gar nicht an der neuen Schule/ Umfeld/ Stadt
Wird man bei euch abgeordnet? Das wollen die meisten nicht, von daher ist es eine schnelle Möglichkeit, überhaupt raus zu kommen. Ich habe mich zweimal freiwillig abordnen lassen, um zu sehen, wie andere Schulen sind. An die eine habe ich mich versetzen lassen. Allerdings waren alle Schulen hier im Umkreis in einem eher unbeliebten Einzugsgebiet, weil ländlich.
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Moinsen
das sagte immer ein Freund aus dem hohen Norden und ich empfand es als Steigerung von moin, kann mich aber auch irren. -
Die WA-Gruppen sind zum Glück harmlos. Bei den Elternabenden schickt(e) mich meist meine Frau (nur teils gehen wir zusammen), da sie das blöde Geschwätz mancher(!) Eltern nicht ertragen kann.
Hab ich auch schon gemacht. Mein Mann kam immer kopfschüttelnd zurück, aber auch über ein Elternpaar, beide Lehrer, die die Sätze so begannen: "In unserem Lehrerhaushalt.....". Mein Mann fragte dann immer vorher, ob es die Klasse mit dem Lehrerhaushalt sei und wollte dann nicht so gerne hin...
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Ich muss kurz meckern: über andre Eltern. Ich bin in der GS-wa -Gruppe, mein Mann in der Gym-wa-Gruppe. Was man sich da immer für einen Schmarrn über die Lehrer anhören muss...
Normalerweise lese ich mir das gar nicht durch, aber heute habe ich den aktuellen Chatverlauf angeschaut... die Schule macht offenbar alles falsch. Sagen einige Muddis (klar, dass kein einziger Vati in dem Chat ist).
In letzter Zeit beschwert sich häufiger eine Mutter, deren Mann schon seit dem Kindergarten (!) über die Schule schimpft.
Es ist soooo amstrengend. Heute habe ich mal versucht, aus Sicht der Lehrer was zu erklären... nein, die Schule ist schuld. Das nervt so sehr.
Habt ihr Tipps für mich...
raushalten
Die Mitschülereltern meiner Tochter (heißt das so?) wollten mal, dass ich mit zur Rektorin gehe um zu verhindern, dass die "unmögliche" Klassenlehrerin die Kinder ein weiteres Jahr behält. Ich sollte unbedingt mitgehen, weil das das Anliegen verstärken würde, weil ich auch Lehrerin sei. Ich lehnte ab und außerdem war ich sehr zufrieden mit der Lehrerin. Als die Elternvertreterin mich auch noch anrief, habe ich versucht, ein paar Dinge zu erklären, ließ mich aber nicht darauf ein, mit zur Schulleitung zu gehen. Sie haben es dann trotzdem ohne mich gemacht, blieb aber wirkungslos. Die Lehrerin behielt die Klasse weitere 2 Jahre und beim Abschlussfest gab es lauter Lobesreden auf sie. Von daher...
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Es gibt Fortbildungen. Aber vermutlich darf man sich in weiterführenden Schulen aussuchen, welche Altersklasse man unterrichten möchte. Dann ist doch alles in Ordnung.
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Das dauert doch immer Monate, frag mal die Referendare. Manchmal denkt man, die müssen das alles bei jedem einzelnen neu erfinden, was man eigentlich so als Lehrer verdienen könnte. Ich musste mir am Anfang des Refs einen Kredit aufnehmen, weil ich nicht wusste, wie ich die Miete zahlen soll. Es kamen bis Weihnachten Abschläge, die nicht mal dafür reichten. Aber dann kam die Nachzahlung.
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Worum geht es hier eigentlich? Jemand hat 2 Fächer studiert und unterrichtet das eine lieber, weil er sich im anderen nicht so kompetent fühlt und macht sich Sorgen darüber, dass die Kollegen verstimmt sind, weil man nicht in die Oberstufe geht. Was soll man denn da antworten?
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Nein. Das ist nicht dekadent - das ist der "Luxus", den ich mir erarbeitet habe.
Verstehe ich. Ich genieße meine Ruhe und den Abstand zu den Nachbarn und werde mich bestimmt nicht im Alter in eine enge Mietwohnung mit Leuten über, unter und neben mir setzen. Dafür wohne ich auch in einer Gegend, in die Junglehrer nicht wollen, außer sie sind hier geboren und nicht einmal dann.
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Vielleicht Tirschenreuth.
Ich kenne einen Karl H. aus Tirschenreuth, aber nicht den Landrat. Lange nicht gesehen...

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Trotzdem frage ich mich, ob man das so direkt vergleichen kann - nicht im Sinne eines Anspruchsniveaus oder in der Frage, wer mehr "leistet", sondern rein inhaltlich. Es sind halt andere Herausforderungen.
Das hört sich für mich schon so an, als ob du das fachfremde Unterrichten im Gymnasium als komplizierter ansiehst. In dem Fall, in dem es geht, ist es ja nicht einmal fachfremd. Sie hat die Prüfungen bestanden. Also, was will sie.
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Ich hatte eigentlich die sehr ausführliche Einleitung zu meinem Statement geschrieben, um deutlich zu machen, dass die Arbeit der GS KuK nicht abwerten möchte und dass ich durchaus der Meinung bin, dass diese mit extrem hohen Herausforderungen und Ansprüchen einher geht. Schade, dass du es trotzdem offenbar als "Battle" darüber, wer mehr leistet oder wem es schlechter geht, gelesen hast.
Nein, habe ich eigentlich nicht, aber es ist eine automatische Reaktion, da immer das Argument des niedrigen Niveaus kommt. So als könne jeder, der das Einmaleins beherrscht und Lesen kann, in der GS unterrichten. Aber daran, dass man sieht, wie viel wir fachfremd unterrichten müssen, gehen wohl sogar die Obrigkeiten davon aus, dass man jegliches Fach in der GS einfach so können kann.
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Ich hatte/habe in der Grundschule auch schon Kinder, deren Muttersprache Englisch war und die ich in Englisch unterrichtet habe. Klar, anderes Niveau und klar ist in der GS alles leichter als bei euch. Trotzdem muss man immer auch die Didaktik beherrschen, gerade bei wichtigen Grundlagen in Mathe, Sport und eigentlich allen Fächern....
Habe auch keine Lust zu vergleichen, wem es schlechter geht. Sehe eigentlich immer mehr, wie viel GrundschullehrerInnen sich ohne muh und mäh zu machen, gefallen lassen.
Fachfremder Unterricht bedeutet immer viel mehr Vorbereitungszeit. Ich wusste zum Beispiel nicht, wie man den Kindern Basketball beibringt oder ein Reck aufbaut, so dass es den Sicherheitsansprüchen entspricht usw, usw.... Du kannst Kinder nicht jedes mal Völkerball spielen lassen, auch in der GS ist ein Bildungsplan zu erfüllen. Da mussten wir uns einarbeiten, bzw. auch Fortbildungen besuchen.
Genauso gibt es didaktische Prinzipien z.B. des Mathematikunterrichts, mit denen man sich auseinandersetzen und die man umsetzen muss. Zum Beispiel beim Umgang mit Textaufgaben usw., usw.....(enaktiv, ikonisch, symbolisch...) Als Fachfremde haben wir uns einfach immer fachlich auf Vordermann gebracht. Also die meisten Kolleginnen.
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