b) verwende keinen bereits vergebenen Usernamen
Die Miss Marple in mir denkt an Tarnung.... ![]()
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Ich bin 60 und habe noch 3-6 Jahre vor mir. Spaß macht es mir immer noch, mit den Schülern zu arbeiten, vor allem ist es denen egal, wie alt man ist oder sie merken es nicht. Es kommt immer so viel rüber, das einem guttut und ich weiß gar nicht, womit ich das im Ruhestand ausgleichen soll.
Irgendwie weiß ich jetzt mehr, worauf es ankommt und wenn ich bis zur nächsten Klassenarbeit nicht das ganze Thema schaffe und noch vor dem Zeugnis eine Note haben muss, dann wird eben der Test gekürzt. Ich bin relaxter als früher und wenn alle müde sind, dann wird der Tag mit einem Spiel beendet anstatt noch irgendwas reinzupressen, das nicht wirklich die Welt verändert.
Ich habe gerade eine sehr liebe Klasse.... ![]()
Die beiden Jahre vorher waren sehr sehr anstrengend. In der Klasse häuften sich Problemfälle und ich war oft am Ende meiner Kraft. Aber auch da gab es trotzdem sehr sehr anständige Kinder. Auf dem Weg zur Schule begegnen mir manchmal meine alten Racker, da wird man entweder kurz umbaucht, freundlich gegrüßt oder wenigstens wird die Hand cool erhoben. Meine Kollegen meinen, das wäre ein gutes Zeichen, denn manchmal wollen einen die Kinder in der 5. nicht mehr kennen.
Was mich nervt, sind 2 nachmittägliche Besprechungen/Teamsitzungen in der Woche. Das empfinde ich meist als überflüssig, zumindest strukturierbarer. Aber was soll man machen?
Prinzipiell bin ich entlastet, weil ich nachmittags nicht mehr meine eigenen 3 Kinder versorgen/mit ihnen lernen muss, weil sie erwachsen sind . Das macht viel aus.
Schwierige Kinder gab es schon immer. Ich komme besser mit ihnen klar, als früher, obwohl man in seltenen Fällen trotz viel Anstrengung keinen Zugang bekommt, wenn man nur 1 oder 2 Stunden in der Klasse ist, aber das ist mir dann wurscht.
Jetzt bin ich auch interessiert: Gibt es irgendeine Möglichkeit, sich auf Antrag ohne Bezüge (und ohne zwingenden Grund) beurlauben zu lassen?
Für BaWü bis zu 15 Jahre - zwingender Grund ist hier aber: Kindererziehung (unter 18 Jahre) oder Pflege eines Angehörigen....
1.1.1 Sonderurlaub bis zu 15 Jahre 28 TV-L räumt dem Arbeitgeber die Befugnis ein, darüber zu entscheiden, ob er Beschäftigten auf deren Antrag hin Sonderurlaub unter Wegfall des Entgelts erteilt. Haben die Beschäftigten einen wichtigen Grund und gestatten die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse die Beurlaubung, hat der Arbeitgeber Sonderurlaub nach billigem Ermessen zu erteilen (§ 315 Abs. 1 BGB). Die Betreuung von Kindern unter 18 Jahren und von nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen im Sinne des § 11 Abs. 1 Satz 1 TV-L durch die Beschäftigten ist regel mäßig ein wichtiger Grund im Sinne des § 28 TV-L. Bei der Gewährung eines diesen Zwecken dienenden Urlaubs nach § 28 TV-L kann in Anlehnung an die Ermessenspraxis bei Anwendung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen für Landesbeamtinnen und -beamte verfahren werden. Die Höchstgrenzen für die Dauer der Beurlaubung nach § 73 LBG dürfen nicht überschritten werden. Auf die Vorschriften der §§ 14 und 15 des Chancengleichheitsgesetzes wird hingewiesen. Bei Genehmigung des Sonderurlaubs sind die Beschäftigten darauf hinzuweisen, dass während der Beurlaubung in der Regel ein weiteres Arbeitsverhältnis nicht begründet werden darf und Nebentätigkeiten, die dem Zweck des Sonderurlaubs zuwiderlaufen, untersagt werden können. 1.1.2 Teilzeitbeschäftigung grds. unbefristet § 11 Abs. 1 TV-L regelt ausdrücklich den Fall der Teilzeitbeschäftigung aus bestimmten familiären
bis zu 15 Jahre - zwingender Grund ist hier: Kindererziehung (unter 18 Jahre), Pflege eines Angehörigen....
Die Socke schreibt gar nix mehr dazu, aber Hauptsache, einen User-Namen recyclen. Nachdem der Name eher ungewöhnlich war, ist das bestimmt Absicht - man fragt sich bloß, welche.
Am besten einfach ein Kind bekommen. Dann steht dir ein Jahr Elternzeit zu. Und keine Panik für die Zeit danch; dank der Ganztagsschulen und -kitas kann man die Blagen den Großteil des Tages wieder abgeben.
Aber nur, wenn du einen Kita-Platz bekommst, ist leider nicht sicher. Zumindest hier.
und die Genehmigung hatte nichts damit zu tun, dass du ein Kind hattest?
Ich habe es sogar 2 Jahre gemacht und es hatte damit zu tun, dass ich ein Kind hatte.
Findet ihr, dass es Vorteile gibt, in bestimmten Bundesländern Grundschullehramt zu studieren? Zum Beispiel komme ich aus Thüringen (10 Semester, 3 Fächer), im Vergleich zu Hessen (7 Semester, 3 Fächer) und Sachsen (8 Semester, 4 Fächer). Wenn man in Hessen studieren würde und anschließend das Referendariat in Thüringen macht, hätte man doch 3 Semester weniger, oder? Und wenn man in Sachsen studiert, würde man laut Theorie zwei Semester sparen und könnte zusätzlich ein weiteres Unterrichtsfach unterrichten, oder? Wenn man dagegen in Thüringen studiert, könnte man Sachunterricht mit dem Schwerpunkt Schulgarten studieren – würde man dadurch schwieriger versetzt werden können, da Thüringen das einzige Bundesland ist, in dem dieses Fach als Unterrichtsfach existiert?
Was haltet ihr von den Gedankengängen?
Da es in BaWü immer einen NC für GS-Lehramt gab - zumindest in letzter Zeit- haben manche Kolleginnen in BY studiert und sind fürs Ref. zurückgekommen, weil es in BY 2 Jahre dauert, hier nur 1,5 Jahre und weil es in BY als sehr stressig gilt. Außerdem ist man in BY im 2. Ref.jahr bereits Klassenlehrerin mit allen Aufgaben. Hier nicht. Ich selbst habe Studium und Ref. in BY gemacht und behaupte (anekdotische Evidenz), dass zumindest das Ref. in BY anspruchsvoller ist als in BaWü. Allein das Schriftwesen fordert einen in BY enorm und was ich so beobachte, was die Referndarinnen "abliefern" müssen, ist das hier doch weit weniger.
Da bin ich vollkommen bei euch. Ja, ein Teil wird auch durch die Abminderungsstunden ausgeglichen und diese kompensieren dann den höheren Präsenzbedarf etwas gegen. Dieser wiederum gehört schlicht zum Stellenprofil dazu und - um zum TE zurückzukommen - kollidiert dann eben durchaus mit dem Familienleben stärker, als das als normale Lehrkraft passieren würde. Dessen muss man sich bewusst sein.
Das ist in den kleinen Grundschulen vermutlich anders, aber ich habe schon extrem unterschiedliche Leitungen erlebt von Anwesenheit von 7.30Uhr-12.30Uhr und nachmittags frei, keine Klassenleitung, bis Klassenleitung, Mentorin für Referendar, nachmittägliche Anwesenheit bis in die Abendstunden, auch teilweise an Wochenenden und in den Ferien. Zumindest bei meiner Schulart scheint das möglich zu sein. Wobei fall 1 schon sehr extrem war. Will heißen, die einen arbeiten wenig und die anderen viel.
Teildienstfähigkeit ist auch nicht nur optimal. Ich meine, es ist so, dass man 50% arbeitet und die Besoldung von 75% erhält, nur bei der Pension zählen diese Jahre nur zu 50%.... Damit sollte man rechnen.
Naja es geht mir darum, dass ich das selbst vor mir nicht vertreten kann.
Ach komm, für mich hört sich das eher nach beleidigter Leberwurscht an. Lass es laufen und steh drüber...
Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass eine kleine BU Rente sinnvoll sein kann. Im Vergleich zu Arbeitnehmern sind wir bei Du Wirklich gut aufgestellt, und es ist sicher auch vertretbar nach 5 Jahren Dienstzeit keine BU Versicherung zu haben.
12 Jahre
2000€ sind nicht besonders viel, aber wenn man bedenkt, dass die Ausübung des Jobs allerhand Kosten verursacht, die dann wegfallen, ist es okay. Vor allem, wenn die eigene Immobilie abgezahlt ist oder man keine Miete zahlen muss. Ich kann das aber auch nicht genau beiurteilen.
Ich habe 3 Kinder, die gleichzeitig studieren. Rate mal, was uns das monatlich kostet. Klar, in deinem Fall könnten sie Bafög beantragen, aber wenn sie den Studiengang wechseln oder länger brauchen, wird es eng. Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Kinder lange finanzielle Unterstützung brauchen. Sollte man nicht unterschätzen, zumal Bafög weniger ist als Bürgergeld und hinten und vorne nicht reicht. Und ja, meine Kinder jobben auch, aber man findet hier kein WG Zimmer unter 500 Euro.
Im Zusammenhang mit Mathe habe ich das auch beobachtet, echt spannend...
Ja, ich auch.
Ich laufe gerne mit den Kindern, die Mühe beim Lesen (und Schreiben) haben, die Silben. Viele schwören ja auf die roten und blauen Silben, mich selbst macht das irre, auch das Schreiben.
Wenn die Kinder das von Anfang an so lernen, auch das Schreiben mit dem rot-blau Stift (Stift ist in einer Hälfte rot, in der anderen blau), dann mag das hilfreich sein und auch nicht nervig. War mal für 1 Jahr abgeordnet, hatte Erstklässler und als Lehrwerk das ABC der Tiere - da musste ich so arbeiten. Konnte keine großen Vor - oder Nachteile bei den Kindern feststellen.
Alles anzeigenGemeint ist eine weit verbreitete Übung, das Lesen von Wörtern nach folgendem Muster:
T
Tr
Tre
Trep
Trepp
Treppe
Wie ist eure Meinung dazu? Meine Kolleginnen setzen das ein, ich mache es selbst aber nicht. Wir haben ja keine 1:1-Entsprechung von Buchstabe und Laut: "T" und "Tr" ist unproblematisch, aber welcher Laut gehört zum Buchstaben e? Das Kind weiß ja noch nicht, ob das Wort Tresor, Treppe oder Treibeis heißt. Aus "Tas" könnte sowohl die Tasse als auch die Tasche werden, aus "E" sowohl der Esel als auch die Ente ...
Das habe ich vor 30 Jahren oft gesehen, ich konnte mich nicht damit anfreunden, habe es eher zum Lernwörter üben verwendet, wenn überhaupt.
Vielleicht muss man in der Alternative zu einem stark gegliederten Schulsystem eine Schulart kreieren, wo jeder auf seinem Niveau lernen kann und dann gemäß seiner Begabung einen qualitativ hohen Abschluss erreichen kann. Eine verbesserte Gesamtschule?
So sind eigentlich unsere Gemeinschaftsschulen gedacht. Die Schüler arbeiten auf unterschiedlichen Niveaustufen, so kann es beispielsweise sein, dass Rebecca in Deutsch auf gymnasialem Niveau arbeitet und in Mathe auf Hauptschulniveau. Man muss sich, glaube ich vor oder nach Klasse 8 mehr festlegen, je nach Schulabschluss, den man anvisiert.
Ich glaub' ich würd dann auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten. Das Mindesgehalt ist zwar nicht besonders groß, aber immerhin bräuchte ich dann auch kein Auto und hätte keine Fahrtkosten.
Bist du denn krank? Bzw. muss man vor dem Abschluss ein Gesundheitsattest vorlegen? Sonst könnte ja jeder kommen, also wenn er krank wäre und würde sich schnell noch absichern, bevor er berufsunfähig wird. Andererseits, wenn man für den Abschluss möglichst gesund sein muss, ist es komisch, wenn man dann plötzlich krank wird....
Also, ich weiß es nicht mehr. Hatte anfangs so eine Versicherung und habe dann gekündigt, weil es mir zu teuer war.
Jede.
Genau wie in deinem Beispiel ist es.
Wie viele aktive GS-Lehrkräfte es wohl gibt? Und wie viel jede einzelne an Pension mehr hätte, wenn sie diese eine Stunde an Mehrarbeit pensionsfähig angerechnet bekommen hätte? Und wie viel sich das Land wohl in Summe irgendwann dadurch gespart haben wird?
Fragen ohne Antworten.
Google hat mich nicht weitergebracht, deshalb die Frage an den Schwarm: Weiß man schon etwas oder gibt es Hinweise, wie das mit dem Arbeitszeitkonto nächstes Jahr sein wird? Ich wüsste es tatsächlich gerne, bevor ich meinen Teilzeitantrag einreiche. Meine Vermutung ist, dass die Stunde weiter geleistet werden muss, aber das ist eben nur meine Vermutung ;-).
Wie ist das eigentlich? Muss jede GS-Lehrkraft 1 Stunde mehr arbeiten oder betrifft das nur Vollzeitkräfte? Beispiel: Du wölltest 22 Wochenstunden arbeiten, musst du dann 23?
Ich wollte neulich einen Termin bei einem Kardiologen. Ich bekam einen in 10 Monaten. Als ich einwarf, dass ich Privatpatientin sei (was ich sonst nicht mache), hieß es: Wir behandeln alle gleich. Nun ist es ja bald Mai.... Solange werde ich noch durchhalten müssen.
Ich kenne keine Praxis, die 13 Wochen im Jahr zumacht. Ich vermute, dass es hier bei uns zumindest einen Plan gibt, wer wann wen vertreten muss und da kann es nicht sein, dass einer sich immer die Rosinen rauspickt.
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