Beiträge von Tafeltaenzer

    Danke für eure Antworten!

    Die Förderstunde bezieht sich nur auf Deutsch in einer 6. Klasse.

    Caro, du könntest Recht haben, dass mein Kontingent voll gemacht werden sollte. Zur Mitte des Jahres zu beginnen, bedeutet für die Planer wohl zusätzlichen Tetris-Stress. Da hätte ich mir aber eine andere Lösung gewünscht (und ich habe davor zwei Wochen lang ohne schlechte Laune Vertretungsunterricht in allen Klassen gegeben, den seidenweichen Schongang möchte ich gar nicht)

    Material gibt es vermutlich auch, zumindest kenne ich von meiner alten Schule einige praktische AB.

    Das ist aber nicht das entscheidende Problem für mich; das tollste Material nutzt nichts, wenn ich es einmal pro Woche isoliert einstreue und die SuS keinen Bezug zu mir haben.

    Da finde ich samus Idee zum Zeitschriftenprojekt sehr hilfreich, so etwas könnte ich mir für diese Stunde wirklich gut vorstellen. Die räumlichen Möglichkeiten sind gegeben und GEOlino freut sich bestimmt über ein buntes Lernplakat zu Sachtexten. Hoffentlich kann ich das zeitnah umsetzen.

    Grüße

    Eventuell gehört dieses Thema auch in den Frust-Bereich, dann kann es gerne verschoben werden.


    Bei uns gibt es (wie vermutlich an fast allen Schulen?) fächerspezifischen Förderunterricht, den die Eltern beantragen.

    Aus meiner Ref-Zeit kenne ich Fördern in Deutsch mit 2 oder 3, maximal mit 4 SuS. Noten gibt es hier selbstverständlich nicht, stattdessen intensive Betreuung und Hilfe in ruhiger Atmosphäre.


    Nun bin ich ganz neu an meiner Schule und gerade frisch aus dem Ref geschlüpft.

    Beim Blick auf meinen Stundenplan habe ich auch eine Förderstunde entdeckt und mich sehr darauf gefreut - super, um einzelne Schüler kennenzulernen. Außerdem wenig Vorbereitung, kein Stress.

    Was sehen aber meine ungläubigen Augen, als ich die Türe zur besagten Förderstunde öffne: Der Titel hat es schon verraten.

    Ich soll also mit allen 25 (unruhigen) SuS eine Förderstunde Deutsch pro Woche halten. An sich ist das ja für mich nur stressig, für die Kleinen immerhin eine Übungsstunde.

    Mein Problem ist eher, dass "Fördern" nun mal kein Fach der Stundentafel ist und ich demnach keine Noten geben kann. "Fördern" kann ich bei 25 SuS aber selbstverständlich auch niemanden.

    Wie soll ich da eine Verbindlichkeit und Disziplin aufbauen? Die Klasse habe ich sonst auch nicht.


    Kennt jemand solch kollektiven "Förderunterricht" und kann Erfahrungen mitteilen?


    Mich ärgert dieses Vorgehen unserer Stundenplaner/Sl offen gestanden enorm, möchte mich als Frischling aber bedeckt halten.

    Grüße

    "einwas" kenne ich auch aus Sachsen und Sachsen-Anhalt... klingt inzwischen vertraut, finde ich :) So wie Federmappe statt Mäppchen, Schultasche statt Ranzen, Leim statt Uhu und Kurzkontrolle statt Test...


    (Aus welcher Region stammt eigentlich "standhart"? :zungeraus: )

    Ach jeh, ich ahnte schon beim Tippen, dass ich die große, leuchtende Ironie-Laterne lieber anmachen sollte.

    Geplanter, aber verworfener Untertitel: thats what he said im Indianerland.


    Ab jetzt lasse ich die Ambiguität strikt vor der Forumstür stehen! :sterne:

    Hey Leute,

    ich wollte mich nur kurz für eure Antworten bedanken!

    Offenbar gibt es je nach Bundesland und Startjahr der Karriere tausenderlei verschiedene Arten der Verbeamtung. Immerhin so viel habe ich jetzt schon gelernt. ;)

    Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einem freundlichen Mitarbeiter der GEW. In der Folge habe ich dort erstmal einen Antrag auf Rechtsbeistand mit dem Betreff der ausbleibenden Verbeamtung gestellt.

    Natürlich gibt es keinen Anspruch auf Verbeamtung, wohl aber - so sagte man mir - auf die Gleichbehandlung der Berufsstarter. Da ich den Verbeamtungswunsch und auch alle Dokumente schriftlich und pünktlich übermittelt habe, hätte ich wohl zumindest eine schriftliche Ablehnung erhalten müssen.

    Der GEW-Mitarbeiter hat aber auch betont, dass die sächsischen Bestimmungen zur Verbeamtung einander oft widersprechen, zumindest auf den ersten Blick. Wie weit da jetzt rückwirkend etwas zu machen ist, wird sich zeigen. Es bleibt spannend!

    Hey Samu,

    danke für deine Antwort! Ja, ich weiß, ein Recht auf Verbeamtung gibt es nicht. Schade eigentlich ;-)

    Ich hoffe aber, dass es ein Recht auf faire und gleichartige Behandlung der Refs gibt.


    Marlen, naja, das sind monatlich sicher 500 Euro netto mehr, zumindest als Berufsanfänger und in Steuerklasse 1.


    Friesin, ich bin jetzt (und war es auch im Ref) Angestellter.


    Grüße

    Hallo liebe Lehrer*innen,


    ich wende mich in einer Angelegenheit in eigener Sache an euch und hoffe auf Ratschläge und Infos.

    Zum 01.02. wollte ich mich in Sachsen verbeamten lassen.

    Dazu erhielten wir Refis im Endstadium die Information, dass die Unterlagen für die Verbeamtung bis zum 24.01., spätestens zum 29.01., vorzuliegen hätten. Gewisse Dokumente konnten aber auch über diese Termine hinaus nachgereicht werden. Ich habe die Dokumente vor dem 24.01. abgegeben, lediglich der Untersuchungstermin beim Arzt fand später statt, woran ich allerdings nichts ändern konnte - ich habe dort den ersten freien Termin am 27.01. wahrgenommen. Damit hatte ich meinen Teil der Vereinbarung erfüllt, dachte ich zumindest.


    Jetzt wurde ich Ende Januar (neben ganz wenigen weiteren Refis meines Jahrgangs) leider nicht zur Ernennung eingeladen.

    Offen gestanden habe ich mir bis gestern keine großen Gedanken darüber gemacht, weil ich dem LASUB zugestehe, dass sie in Akten ertrinken und den Berg der Verbeamtungen in Sachsen langsam und sukzessive abarbeiten müssen und ich als einer der späten Vögel eben nach hinten rutsche. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass meine Verbeamtung im Februar erfolgen würde. Naiv, naiv!

    Gestern habe ich nämlich eher nebenbei im LASUB erfahren, dass die nächste Ernennung erst im August stattfindet, da Sachsen (O-Ton) "keine Einzelernennungen anbietet".


    Hat jemand Erfahrungen und Informationen zu den Ernennungen?

    Zufällig habe ich letztens im MDR noch eine Doku über einen angehenden Lehrer in Sachsen gesehen, der sehr wohl einzeln ernannt wurde.


    Ein halbes Jahr auf die Verbeamtung zu warten, bedeutet eine enorme finanzielle Einbuße, die ich nicht unwidersprochen hinnehmen will. Zum Glück bin ich in der Gewerkschaft und konnte dort schon einen Beratungstermin ausmachen, dennoch interessiert es mich, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder Tipps hat?


    Liebe Grüße

    Hallo an alle!


    Ich bin vor kurzem mit meinem Referendariat fertig geworden und habe diese Woche an einer Oberschule in Sachsen begonnen.

    Da ich demnächst (nach den Winterferien) als Klassenleiter eingesetzt werde, trage ich einen großen Beutel voll Bammel umher, vor allem aber viele, sehr viele Fragen!

    Daher hoffe ich, dass der eine oder die andere Erfahrenere ein offenes Ohr und eine flinke Tastatur hat und helfen kann.

    Die 5. Klasse, die ich übernehmen werde, ist aber bislang ein Meer aus Zucker, da habe ich richtig Glück gehabt! Hoffentlich täusche ich mich nicht ;-)


    Liebe Grüße

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