Beiträge von fachinformatiker

    Ein Fernpendler hat vielleicht lieber einen oder zwei freie Tage und spart sich die Fahrzeiten/ und Kosten. Dafür ist er ansonsten von morgens bis abends in der Schule.

    Wer um die Ecke wohnt, hat vielleicht lieber Tage mit weniger Stunden. Muss aber nicht zwangsläufig so sein, jeder tickt anders. Es gibt Schulen, die Fragen Kollegenwünsche ab und lassen Prioritäten eintragen.

    Es gab aber auch unverschämte Forderungen. ZB. ohne Abendschule jeden Montag frei.

    Mir wären 5 Einsätze immer wichtig, während mir Ruhezeiten oder Freistunden eher egal waren.

    Hat leider nie geklappt.

    Sehe das auch so. Wir haben unsere x Unterrichtsstunden und die nötige Vor-, Nachbereitung, Klassenlehrerfunktion, Konferenzen, Sprechzeiten.

    Weitere Dinge wie Sonderaufgaben werden mit Ermäßigungsstunden oder Beförderungen ausgeglichen und selten zwangsweise aufgedrückt. Dazu gehören also immer zwei.

    Wie effizient oder trödelig ich diese Arbeiten erledige, bleibt gottseidank mir überlassen. Ebenso ob ich täglich von 8-16 Uhr alles erledige oder ich einiges am Sonntag erledige. Diese Freiheiten sind mir persönlich sehr wichtig.

    Wenn jemand von Natur aus zu penibel ist, unter Kontrollzwang oder Helfersyndrom leidet und nie ein Ende findet, ist das sein Problem oder Vergnügen.

    Mir reicht's, wenn ich die Lehrplanvorgaben erfülle und die Schüler etwas lernen und mit meiner Art zufrieden sind.



    Mein Mann hat (bisher) Vertrauensarbeitszeit, ist in einigen Projekten schneller fertig, in anderen nicht. Da wo er routinierter ist als ein Kollege, bekommt er einen größeren Aufgabenbereich, weil es für ihn eben nunmal weniger Aufwand bedeutet.

    Wir haben als Beamten / Angestellten nicht den Status eines Selbstständigen oder Werkverträglers, wir werden für die Arbeitszeit bezahlt und nicht für ein bestimmtes Produkt.

    Wenn dein Mann so gut ist, wird er bei derselben Arbeitszeit in der Wirtschaft einfach mehr verdienen, wenn die größere Effizienz vorhanden ist.

    Wer in der Produktion arbeitet, hat als Richtgeschwindigkeit die Bandgeschwindigkeit oder Vorgabezeit. Wer die nicht einhalten kann, wird aussortiert oder versetzt. Wer diese Vorgaben locker einhält oder übertrifft, hat entweder mehr Geld oder mehr Ruhe.

    Verstehe ich nicht. Wo wäre das Problem? Die Arbeitszeit kann doch trotzdem flexibel verteilt werden. Die Erfassung stellte aber sicher, dass die Überstunden nicht einfach verpuffen, sondern ausgeglichen werden.

    War eine Antwort auf den Vorschlag, feste Anwesenheitszeiten in der Schule festzulegen.

    Die Ungleichgewichte in der Schule sehe ich auch, wobei viele freiwillig hier schreien, wenn's um Aufgaben geht und freudig Mehrstunden annehmen.

    Habe Kollegen, die im Gespräch zugeben, maximal 30 Stunden/ Woche zu arbeiten und in den Ferien frei haben. Die würden das aber nie per Arbeitszeiterfassung zeigen.

    Dann wäre der Mittagsschlaf, Hobbyausübung oder der Restaurantbesuch halt Arbeitszeit.

    Umgekehrt bei den Vielarbeitern. Selbst bei den Sonderaufgaben Schulentwicklung, Vertretungsplan, SV Mitarbeit oder ähnliches gibt's für wenig Ermäßigungstunden viel Arbeit und niemand dokumentiert das. Scheint manchmal als Hobby oder Ehrenamt durchzugehen.

    Halte die Selbsterfassung für einen selbst für sehr gut, um die wirkliche Belastung zu sehen.

    In der Praxis würde es wahrscheinlich so sein, dass der Kollege Faul die Stunden für den Mittagsschlaf und Einkauf ebenso als Arbeitszeit rechnet und damit auf dieselbe Stundenzahl von Frau Fleißig kommt, die in jeder Woche die Hefte zu Hause prüft.

    Was soll am Ende dabei rauskommen? Verringerte Unterrichtsstundenzahl?

    Oder weniger Sonderaufgaben? Sehe aber, wie gierig einige Kollegen nach Sonderaufgaben greifen, so dass diese doch offensichtlich gerne gemacht werden.

    Feste Arbeitszeiten in der Schule wären eine Katastrophe, da die Arbeitsbelastung zumindest am BK sehr ungleich verteilt ist.

    Vor allem ist auch nicht sinnvoll, wenn infektiöse Lehrkraft, die sich vielleicht fit genug fühlen, durch die Schule laufen und alle anstecken.

    Das ist auch verantwortungslos. Beim harmlosen Schnupfen habe ich am BK den Schülern in der Regel die Tür aufgeschlossen, einen Arbeitsauftrag gegeben und mir anschließend einen Tee besorgt. Konnte dann aus sicherer Entfernung die Schüler beobachten.

    Wie würde ich das heute machen? Beim kleinsten Halsweh und negativen Test zu Hause bleiben? Dann werde ich aber im Herbst verdammt oft zu Hause bleiben müssen.

    Danke. Da frage ich mal nach.

    Wie ist eigentlich woanders die Teilnahme an Sonderveranstaltungen geregelt, wie Beratungstage am Wochenende, Tag der offenen Tür am Samstag oder ähnliches.

    Gibt's dafür einen Extratag in den Sommerferien oder wird die Schule als Ausgleich für einen Tag geschlossen?

    Habe tatsächlich schon mitbekommen, dass Kollegen in der Schule übernachtet haben, wenn der Tagesunterricht in der ersten Stunde nach dem Abendunterricht erfolgt.

    Dazu kommt, dass es Kollegen wie mich gibt, die jeden morgen und an mehreren Abenden Unterricht haben.

    Einige Vollzeitkollegen genießen eine 4 Tagewoche.

    Änderungen sind aufgrund der festen Tage im dualen System und der wenigen geeigneten Kollegen für die Abendschule schwer möglich. Aufgrund diverser Kopplungen obendrauf 5 Freistunden.

    Mir macht allerdings eine 11 stündige Pausenzeit weniger Probleme.

    Der Lehrerrat meint, dass dies rechtlich aber ok ist.

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