Vermutlich bist du gemeldet worden, während du andere nicht gemeldet hast.
Beiträge von fachinformatiker
-
-
Das ist es ja, einem Menschen wird Arschlochverhalten unterstellt, was auch immer das sein soll
Und dass sein Weggang für dich kein Verlust ist, heißt nicht, dass das für andere gilt.
-
Schau mal wie unterschiedlich Menschen ticken. Gerade die Beiträge von Mikael fand ich sehr interessant und habe diese gerne gelesen, ohne dem Inhalt und der Form immer zuzustimmen.
Gerade diese Leute, die auch keine Angst haben andere Sichtweisen aufzuzeigen, bereichern das Forum.
Man muss diese Sichtweisen ja nicht teilen.
-
Kennst du den Grund für die Sperrung? Grundsätzlich denke ich, dass Sperrungen nur im Extremfall durchgeführt werden sollten. Bei Antimon kann ich es mir nicht vorstellen.
-
Zur Positivkorrektur: Lasst die dich einfach weg und es mal drauf ankommen.
Das kann ich dringend empfehlen. Dann dauert die Bewertung einer Arbeit 5 Minuten statt 30 Minuten.
Würde eine Bewertungsvordruck erstellen und den beim einmaligen Lesen ausfüllen.
Grammatik: Lehrerbemerkung: Punkte
Rechtschreibung: Lehrerbemerkung: Punkte
Sinnerfassung 1: Lehrerbemerkung: Punkte
....
Gesamtpunktzahl: Note
Datum: Unterschrift:
# Fertig, nächste Arbeit
-
Alles anzeigen
Ich halte es daher für geboten – nein, überfällig –, dass wir über eine gerechtere Verteilung der Lasten sprechen. Höhere Steuern und Sozialabgaben für gutverdienende Angestellte in der Privatwirtschaft sind nicht nur ein Gebot der Solidarität, sondern auch der Vernunft. ...
Weißt du denn, wie hoch die Belastung der gut verdienenen Angestellten der Privatwirtschaft ist und wie viele diese Gehaltsstufen erreichen?
Ich kann dir sagen, dass die Belastungen schon sehr hoch sind für Einkommen, die den unseren entsprechen. Die sollen deiner Meinung noch mehr zahlen? Schon heute tragen diese Personen einen Großteil der Steuern.
Gleichzeitig braucht es endlich mehr Lohnzurückhaltung in der Industrie. Wir können uns keine Lohnspirale mehr leisten, wenn wir als Wirtschaftsstandort international konkurrenzfähig bleiben wollen. Es ist nicht vermittelbar, dass deutsche Fachkräfte das Dreifache verdienen wie ihre Pendants in Südostasien....
Dafür sind unsere Lebenshaltungskosten, besonders beim Wohnen viel teuerer als im den meisten Lagen Ostasiens.
.
Wir im Staatsdienst gehen da mit gutem Beispiel voran: Unsere Gehälter sind moderat, unsere Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt, unsere Pensionen wohlverdient...
Das ist eine Frage der Perspektive. Ich sehe den Fall wie du, allerdings merke ich im großen Teil meines Umfelds, dass unser Pensionssystem als zutiefst ungerecht empfunden wird.
Ein Kernproblem bei uns ist die zunehmende Bürokratie, die sehr gut gemeint ist und sehr gerecht sein will und damit Unternehmen riesige Probleme bringt und immer wieder Schlupflöcher für findige Berater öffnet.
Dazu noch eine Sozialsystem, dass zu wenig zur Eigeninitiative und Leistung ermutigt.
-
Versuche es mal so zu sehen. Du hast viel gelernt und auch festgestellt, welche Dinge dir nicht liegen. Du bist einen sehr ungeraden Weg gegangen und stehst jetzt irgendwo im nirgendwo.
Vielleicht ist es erstmal sinnvoll, anzuhalten und in Ruhe nachzudenken, was dir bislang gefallen hat und was für dich ein No-Go ist.
Dazu fragst du am Besten dein Umfeld: Eltern, Freunde, ehemalige Kommilitonen usw., damit du neben einer Eigeneinschätzung auch andere Perspektiven siehst.
Dazu gibt es auch an Unis oder Schulen oder Arbeitsamt gute Sozialarbeiter.
Die können dir Wege aufzeigen. Vielleicht wirst du statt Lehrerin Erzieherin oder statt Anwältin Anwaltsgehilfin oder was auch immer. Notfalls fängst du mit 30 eine neue duale Ausbildung an.
Denke daran, dass es immer einen Weg gibt. Der eine findet den sofort oder macht sich seinen Weg passend, der andere geht viele Irrwege. Häufig sind die letzteren später besonders lebenserfahren.
-
Du bringst es auf dem Punkt. Es ist egal, ob es 100, 50 oder 10€ sind. Man wird von anderen zu etwas (moralisch) verpflichtet, was einem eigentlich widerstrebt.
Selbst wenn es kostenlos wäre, würde ich nur gerne bei der Zeugnisübergabe dabei sein und maximal freiwillig an der Feier teilnehmen.
-
M
Ja, aber wieso sprecht ihr nicht mit den Kollegen, die solche Veranstaltungen absegnen, ausmachen, genehmigen? Ich versteh es nicht ganz. Da wird sich seitenlang beschwert, dass einem das das Geld nicht wert ist und dass man sich weigere, daran teilzunehmen, aber man kann doch mit den planenden Kollegen sprechen?
Alles schon passiert. Argument ist, dass andere Abifeiern noch teurer sind und das schon immer so gemacht wurde. Ende der Diskussion.
Einige Schüler wollen jetzt sogar die Veranstaltung blockieren.
-
Alles anzeigen
Hallo liebes Forum, bald stehen ja wieder ZK an, oder wie ich sie schon jetzt, nach erst 18 Monaten Lehrersein liebevoll nenne: Ramschkonferenzen.
In meinen mehr als 20 Jahren Berufserfahrungen vor der Schule, u.a. als Vertriebsingenieur habe ich in vielen Betrieben, in vielen Abteilungen, Werkstätten und allen möglichen Orten betrieblicher Wirksamkeit unzählige Situationen erlebt, in denen Leute mit ihrem Job überfordert waren, mit den unterschiedlichsten Konsequenzen. Natürlich ist der Grund für Überforderung nicht immer, dass den Leuten Qualifikationen zugesprochen wurden, für die ihnen eigentlich Kompetenzen fehlen, das ist mir klar.
Möchte man wirklich im Flugzeug sitzen und den Piloten, der einen begrüßt, als den S wiedererkennen, der damals mit vier 5en eigentlich niemals die fachgebundene Fachhochschulreife hätte bekommen dürfen? Und der hat nun also ein Studium geschafft, obwohl wir uns damals schon alle im Kollegium sicher waren, dass er nur geschummelt hat und wir ihn bloß nie erwischt haben? Der in den mündlichen Prüfungen, in die wegen seiner schwachen Leistungen musste, so gut wie keine eigenständige Leistung gezeigt hat?
Die Kollegen, die in einer ZK so Dinge sagen wie "Ok, dann mache ich aus meiner 5 eine 4" tun den SuS damit zwar kurzfristig einen Gefallen, langfristig aber imho überhaupt nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Klar. Aber wie findet man die Grenze? Und gute Gründe kann es auch immer wieder geben. Kriegstraumata. Schwieriges Elternhaus. Lange/schwere Krankheit. Usw. Und man kennt als Fachlehrer diese Gründe auch nicht immer.
Ich weiß dann immer nicht so genau, wie ich mich verhalten soll.
Wie seht Ihr das?
Gegenfrage: Hast du selber Kinder in dem Alter gehabt?
Kann aus meiner 25 jährigen Erfahrung am BK schreiben, dass unsere Schüler im Alter von 16-20 oft sehr komische Pubertiere sind und erlebte dasselbe auch bei mir und meinem Sohn. Kollegen berichten ebenfalls davon.
In dem Alter ist für einige vieles wichtig, nur nicht die Schule. Oder die Ausbildung im Betrieb ist einfach nur lästig. Die erste Freundin, der erste Kuss, Status bei Freunden, Cool sein, erste Zigarette, Alkohol und schlimmeres
Durch diese Phase müssen die einfach durch. Manchmal auch mit dem Zukneifen beider Augen. 5 Jahre später hört man, dass dann so ein ehemaliges Pubertier ein erfolgreiches Masterstudium beendet hat und an seiner Promotion arbeitet.
Das gilt natürlich nicht für alle, wenn aber der Schüler durch die Schule oder Elternhaus ( bei uns) zum richtigen Zeitpunkt oder Tiefpunkt nicht einen entsprechenden Schubs und Unterstützung bekommt, ist vielleicht ein vielversprechender Lebensweg damit schon beendet.
Als Eltern konnten wir viel Auffangen, andere Eltern machen das nicht und so bleibt als Rettungsanker nur die Schule.
Bevor unsere Sohn diese Phase hatte, war ich als Lehrer deutlich strenger und härter. Rückblickend war das ein Fehler von mir.
-
Ist wahrscheinlich ganz schlecht, etwas anderes vorzuhaben, da Dienstveranstaltung. Trotz Eintritt. Eventuell hilft wirklich eine Dienstreiseantrag mit Erstattungsantrag aller Kosten.
-
In Hessen ist die Note maßgeblich für die Ranglistenplatzierung.
Stimmt, als Mangelfachlehrer vergesse ich manchmal andere Formen
-
Die Organisation erfolgt durch die Abteilungsleiter und Schüler. Tatsächlich werden die Zeugnisse in der Location ausgeteilt und selbstverständlich bezahlen die Lehrer ihren Beitrag selbst. Bekommen dafür auch einiges.
Mich stört etwas der Zwangscharakter für alle, weil einige das ganz toll finden. So wie bei Klassenfahrten, wo sich einige immer melden und viel aus der eigenen Tasche bezahlen.
Letztendlich ist die Frage, Spielverderber oder nicht Spielverderber. Beliebter Kollege oder der miesepetrige immer dagegen Typ.
-
Mich interessiert, wie das bei euch gehandhabt wird.
Bei uns werden die Abschlusszeugnisse in einem Eventrestaurant ausgegeben. Mit Ansprachen der Lehrer, Schüler und teilweise der Eltern. Parallel dazu wird getrunken und anschließend gegessen und mit Musik gefeiert.
Das findet alles abends statt. Der Eintritt beträgt ca. 100€/Person inkl. Lehrer, wofür aber auch einiges geleistet wird.
Mich stört allerdings, dass dies als Pflichtveranstaltung deklariert wird, bzw. es dringend erwartet wird, dass die unterrichtenden Lehrer daran teilnehmen.
Habt ihr auch solche "Pflichtveranstaltungen" und sind diese überhaupt rechtmäßig (Zeugnisausgabe, verknüpft mit bezahlten Event)?
-
Ich hätte besser das zitieren sollen.
Unterschied ist Anerkennung bzw. totale Ablehnung (zumindest bei mehrfach schlechten Stunden). Und ja, es gibt Zwangsfortbildung, Versetzung, Zwangspensionierung. (Rest im vorherigen Beitrag)
Das passiert bei uns bei Kolleginnen und Kollegen, die aus Sicht der Abteilung und Schüler nicht funktionieren. Die Abteilung (KL, BL, AL, SL) wird eigentlich nur aktiv, wenn sich Schüler oder Betriebe massiv beschweren. Wenn z.B. herauskommt, dass eine Kollegin aus Schülersicht zu schlechte Noten vergeben hat und dabei nur einen Leistungsnachweis in 2 Jahren erstellt und korrigiert hat.
Oder ein Kollege, der eine volle Planstelle besetzt und nur kurz vor und nach den Ferien nicht krank ist und dann von den tollen Ferien in xy erzählt.
-
Bei uns aber nicht, sofern beamtet. Auch für Angestellte in Deutschland im öffentlichen Dienst fast unmöglich.
Deswegen haben wir ja die Wanderpokale, die Schulen zwangsweise beglücken.
-
Könnte mir das überhaupt nicht vorstellen, dass die SL Entwürfe von mir haben will.
Welche Konsequenzen soll denn eine gute oder schlechte Stunde haben?
Disziplinarverfahren? Degradierung? Oder bessere/ schlechtere Chancen beim Beförderungsverfahren.
Ist doch lächerlich.
Die SL könnte mich mal sowas von..
Meine Tür steht immer auf und Gäste, auch die SL, sind immer eingeladen. Einen Entwurf hätte ich in zwei Minuten erstellt und der Unterricht würde ganz normal ablaufen. Nix Schaustunde oder besonders durchgeplant.
-
Alles anzeigen
Hallo!

Ich habe vor kurzem meine Lehrproben ziemlich schlecht bestanden mit einer 3 in der Einzellehrprobe und einer 4 in der Doppel.
Jetzt gehts mir ziemlich schlecht deswegen.
Ich schäme mich sehr und hab das Gefühl, dass ich inkompetent bin. Die 3 war schon okay, aber die 4 hat mir echt den Rest gegeben. Leider "darf" bei der Notenvergabe nicht gesagt werden, woran es letztendlich lag. Ich kann nicht sagen, ob es an Sachen lag, die ich hätte kontrollieren können oder nicht.
Ich nehm die Stunden jetzt seit Wochen auseinander und kanns mir immer noch nicht so recht erklären. Der Aufbau entspricht genau dem, was wir im Seminar gelernt haben, die Kinder haben gut gearbeitet und waren quasi durchgehend aktiv, ich habe mMn angemessen auf Störungen reagiert und zeitlich wars auch gut.
Die Aspekte die nicht so gut lief, war bei beiden Stunden leider die Sicherung, die aber trotzdem da war. Die wichtigen Ziele haben die Kinder erreicht und wenn sie es nicht in der eigenen Arbeit erreicht haben, dann in der Sicherung, was sie mir auch in der Reflexion gespiegelt haben. Zwischendurch war die Rhythmisierung vermutlich nicht ideal und die Kinder waren relativ laut, was für GA aber nicht unüblich ist.
Ich bin mit der festen Überzeugung aus den Stunden rausgegangen, dass es mindestens eine 3 und evtl. sogar eine 2 wird. Tja, war wohl nichts.
Ging es/Geht es jemandem hier ähnlich? Mir ist klar, dass ich noch ganz am Anfang meines Berufs stehe und noch viel zu lernen habe, aber das alles war wirklich demotivierend und ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt eine gute Lehrerin bin oder sein kann...
Vielen Dank fürs Lesen, vielleicht hat ja der/die ein oder andere einen Ratschlag!
Interessiert niemanden. Unser Schulleiter hatte sogar eine 5 in einer Abschluss UPP und hat so gerade eben bestanden. Solange Lehrermangel herrscht, wird sowieso jeder Lehrer mit bestandener Prüfung eingestellt.
Gegenfrage: Fragt noch irgendjemand nach deiner Note im Studium?
-
Wäre schön, wenn wir einen extra Urlaubstag außerhalb der Ferien bekommen könnten. Wahrscheinlich fehlt für uns Beamte wieder das Geld und wir müssen Sonderopfer bringen.
-
Macht ihr denn keine Übungen im Unterricht? Hausaufgaben sind total ineffizient, ja das ist nicht eure Zeit. Ich find's aber der Klasse gegenüber respektlos, deren Zeit ist auch wichtig.
Wir am BK machen in den beruflichen Schwerpunktfächern oft Übungen. Die Hausaufgaben bestehen darin, den Stoff für Leistungsnachweise drauf zu haben.
Wer nicht in der Sek 1 gelernt hat sich selbstständig zu organisieren, hat es deutlich schwerer.
Ich finde es für Schüler wesentlich wichtiger, zu Hause lernen zu können und eigenverantwortlich Zeit zu planen, als irgendwelche fachlichen Inhalte zu vertiefen, die später sowieso vergessen sind.
Deswegen sind Hausaufgaben zumindest in dafür geeigneten Fächern sehr wichtig.
Werbung