Versuche es mal so zu sehen. Du hast viel gelernt und auch festgestellt, welche Dinge dir nicht liegen. Du bist einen sehr ungeraden Weg gegangen und stehst jetzt irgendwo im nirgendwo.
Vielleicht ist es erstmal sinnvoll, anzuhalten und in Ruhe nachzudenken, was dir bislang gefallen hat und was für dich ein No-Go ist.
Dazu fragst du am Besten dein Umfeld: Eltern, Freunde, ehemalige Kommilitonen usw., damit du neben einer Eigeneinschätzung auch andere Perspektiven siehst.
Dazu gibt es auch an Unis oder Schulen oder Arbeitsamt gute Sozialarbeiter.
Die können dir Wege aufzeigen. Vielleicht wirst du statt Lehrerin Erzieherin oder statt Anwältin Anwaltsgehilfin oder was auch immer. Notfalls fängst du mit 30 eine neue duale Ausbildung an.
Denke daran, dass es immer einen Weg gibt. Der eine findet den sofort oder macht sich seinen Weg passend, der andere geht viele Irrwege. Häufig sind die letzteren später besonders lebenserfahren.