lustigerweise gibt es ganz unterschiedliche Nationalitätenwarnehmungen, ich finde es daher wichtig auch darauf zu achten, wie/warum eine bestimmte Gruppe von AusländerInnen in das Land gekommen ist und sich zu fragen, inwiefern das repräsentativ ist. Ich weiss zB garnicht, ob es überhaupt einen Iraner ("Persä") in Deutschland gibt, der nicht Medizin studiert hat (Vermute, dass das garnicht erlaubt ist ; )), aber das ist ja nicht repräsentativ für ne ganze Bevölkerung. Wir hatten vor paar Jahren nen "echten" iranischen Flüchtlingsjungen und einen "Deutschen" Iraner, der normal migriert ist. in USA sind Menschen aus der Türkei zB viel besser angesehen, als in D. vermutlich weil gut qualifizierte TürkInnen da hingehen, wo sie ihre Kompetenzen sinnvoll nutzen können (American Dream als Pullfaktor und Greencard als Gatekeeper). Die Deutschen in der Schweiz benehmen sich ja auch nicht wie im Mallorcaurlaub.
tldr: mag sein, dass es in absoluten Zahlen keinen Unterschied macht, wie das Sozialsystem eines Landes/ eine Einwanderungspolitik beschert ist, ob jemand kommt. aber wer da aus dem Land kommt - das haben wir schon in der Hand.