Beiträge von qchn

    Meiner Einschätzung nach könnte man diese Form des Beschreibens der Klausurbögen auch als einen Verstoß gegen die äußere Form ansehen - damit wären in NRW bis zu zwei Notenpunkte abziehbar. Vielleicht müsste man mal den Ar*** in der Hose haben und das durchziehen und dann mal auf die Grundsatzentscheidung der Bezirksregierung warten...

    wollte ich auch grad schreiben. ich zieh gerne mal früh in der Q1 diesen Joker - damit hab ich mir ne Menge Ärger bis zum Abitur erspart. Also in diesem Fall: kleb halt nen Rand dran und zieh ihr dann Notenpunkte ab.

    Aber nicht am Gymnasium. Wird da der Förderstatus aufgehoben, müssen die SuS dem "Standard" des Gymnasiums entsprechen und haben keine Chance auf einen Hauptschulabschluss.

    oh, das wusste ich garnicht. wir prüfen ja zB in Klasse 9 bei Nachprüfungen auch auf niedrigere Abschlüsse als MSA.

    2017 ist stellenmäßig ein anderes Jahr gewesen. das wird jetzt anscheinend wieder enger, weil halt die meisten Stellen so blöde Vorgriffstellen mit Abordnung sind. 2011, als ich mit dem Ref. fertig war, sind einige FreundInnen von mir mit 1er-Schnitt und Mathe ohne Stelle geblieben oder "mussten" weite Strecken > 50 km in Kauf oder schlimmer noch Niedersachsen nehmen oder sogar oO an der Gesamtschule unterschreiben.

    edit: wie schon gesagt. natürlich helfen die richtigen Fächer. und Flexibilität. und langer Atem. aber wenn es wenig Stellen gibt, ist es halt blöde und die beliebten Städte und Schulen haben die freie Auswahl.

    anekdotisch: also die letzten Matherunden waren ziemlich voll und wir haben längst nicht alle eingeladen. Und wir haben viele tolle MathematikerInnen ausgeschlagen, um eine grandiose Physikerin mit Bestnoten einzustellen, die garkein Stück nerdig ist. echte Stellen ohne Abordnung sind offenbar grade insgesamt knapp.

    wieder ernsthaft: ich will ja nicht sagen, dass Du Unrecht hast. Nur, dass halt die Schulen der Rheinschiene eben auch in den gefragten Fächern ne größere Auswahl haben und nicht jeden Hanswurst mit 4,0 Examen einstellen müssen, nur weil er Mathematiker ist.

    da sieht man mal, dass so ein freiwilliges Bereitschaftsstundenmodell doch nicht das Schlechteste ist. Ne Freundin von mir ist extra auf 10 Stunden gegangen, damit das mit den drei Tagen Einsatz klappt. Ich hab mal grade geguckt, sie hat zweimal Nachmittagsunterricht und einmal zur ersten Stunde. ich empfinde - abgesehen von der seltsamen Vertretungssituation - Deine Wünsche auch ein wenig zu umfangreich, um realistisch umsetzbar zu sein. Du solltest überlegen, was Dir am Wichtigsten ist. Ansonsten kannst Du ja vlt. noch Stillentlastung in Anspruch nehmen.

    ich denke, FeministInnen sind keine homogene Gruppe und wollen ganz unterschiedliche Dinge, aber natürlich kann man die equality of Outcome hinterfragen. es gab doch Mal diese Studie, wonach Frauen eher zu Frauenberufen tendieren, je egalitärer eine Gesellschaft war. hatte glaube ich damit zu tun, dass in solchen gleichberechtigten Ländern die Verknüpfung Männer = Mathe stärker war. komisch eigentlich.

    wir hatten neben seh- und hörgeschädigten SchülerInnen auch immermal wieder SchülerInnen mit chronischen Erkrankungen. ich empfinde bereits den Aufwand bei diesen "premium"-Inklusionskindern in der Sek II als extrem hoch und nervig im Tagesgeschäft. ich spreche noch nicht mal von angepasstem Unterricht, aber allein, wie viele Ressourcen da bei Klausuren zusätzlich anfallen, weil es irgendwelche Zeitverlängerungen gibt, die beaufsichtigt werden muss oder in formellastigen Fächern eine Schreibhilfe etc. dazu kommt dann die Zeit, die in die Einarbeitung dieses Themas anfällt und die wirklich nervige Beantragung des Nachteilsausgleich für das Abitur. mir ist schon klar, dass diese Äußerung für KuK an anderen Schulformen lächerlich klingt, aber nur weil es bei Euch schlechter läuft, ist es ja bei uns ja nicht gut.

    wir haben die Kinder in der Gesetzlichen - wegen des Papierkrams. Ich kann und will den Kram einfach nicht nachhalten und einreichen. ich habe aber ne Frage zu

    Bei den ganz seltenen Fällen, in denen ich mit einem Kind zu einem Arzt gegangen bin, der nur Privatpatienten behandelt hat, haben wir die übrigen 20 % aus eigener Tasche gezahlt. Ich würde es immer wieder so machen.

    bei der Beihilfe sagte man mir, dass das so nicht statthaft sei. anscheinend sei gesetzlich versichert, gesetzlich versichert und sie würden nur zahlen, was die GKV ablehnt. ist das NRW-spezifisches, bzw wo kann ich was dazu finden? Wie war das bei euch konkret?

    zu den unfähigen Führungskräften: gabs da nicht mal die Theorie, dass in einer Hierarchie jede Person genau eine Stufe höher befördert wird, als es ihren Fähigkeiten entsprechen würde? Demnach wären alle Führungskräfte unfähig ; )

    ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass Rita Süßmuth dafür gekämpft hat, dass sie offizielle Dokumenten mit Bundestagspräsidentin unterzeichnen darf und nicht die männliche/generische Form nutzen muss. das kommt einem heute geradezu absurd vor und ich nur selten erlebe ich, dass eine Frau, wenn sie von sich spricht, die nicht markierte Form wählt. warum ich das schreibe? weiss ich auch nicht so genau. vielleicht, weil ich daran gedacht habe, dass solche sprachlichen Änderungen oft auch Ergebnis von langwierigem Ringen war und nicht wie die Gendersprechpause, gefühlt über Nacht eingeführt wurde. wenn diese Veränderung noch mit dem Duktus der moralischen Wahrheit verkauft wird, der sich alle zu beugen haben, die "gut" sein wollen, dann ruft man natürlich Widerstand hervor.

    edit: ich würde mir wirklich, wirklich wünschen, dass die Sichtbarmachung von Frauen in der Sprache nicht mit der Sichtbarmachung von allen anderen Gendern in einem Diskurs abgehandelt würde. ich befürchte, dass die jahrelang erkämpften Erfolge des feministischen Anliegens gesellschaftlich wieder kassiert werden, weil Menschen das Gendern allgemein ablehnen.

    früher haben wir mit Kurs 42 geblockt und dann wurde mit UNTIS der Stundenplan gemacht. jetzt machen wir alles in UNTIS. ich find UNTIS für die Oberstufe wirklich grauenhaft aus u.a. folgenden Gründen:

    - es findet immer ungefragt irgendwelche Umwege

    - die Bezeichnung der Optionen meint meistens das Gegenteil von dem, was man denkt

    - die Fortbildungen sind immer mit Datensätzen von Mini-Idealschulen

    - die Kompatibilität zu LUPO und Schild ist problematisch

    - das Klausurplanungsmodul funktioniert nur leidlich

    letztlich muss man unglaublich viel per Hand verbessern.

    würde mich über ne Alternative freuen.

    In NRW gibt es die 70% auch in der Elternzeit, aber rückwirkend zum 1. des Monats in dem das zweite Kind geboren wurde. bei uns war das extrem nervenaufreibend, weil Beitragserstattungen von Krankenkasse und Beihilfe rückabgewickelt werden mussten und alles aufgrund der hohen Rechnungsbeträge und Beteiligten wirklich sehr unübersichtlich wurde. Daher mein Tipp: würde mindestens einen Monat vor ET nichts mehr einreichen und dann warten, bis die Umstellung durch ist.

    auf ner Gleichstellungsveranstaltung vor 4 Jahren wurde gesagt, dass diese familienpolitischen Gründe eigentlich nur die Pflege von Angehörigen sind. kann sich aber in der Zwischenzeit geändert haben. Insofern: guck mal bei den Gleichstellungsbeauftragten der BezReg.

    ich kann Dir leider nicht helfen, aber ich empfinde diese Ferienaussparungsregel ebenfalls als eine echte Unverschämtheit. zum einen ist sie schulorganisatorisch totaler Quatsch und zum anderen haben wir hier eine arbeitsrechtliche Ausnahmesituation für Lehrkräfte. Natürlich kann man in der "echten Welt" (was hier gerne mal "freie Wirtschaft" genannt wird) Urlaubstage auch nicht lustig übers Jahr verteilen, aber dass sie grundsätzlich nicht an die Elternzeit anschließen dürfen, ist geradezu grotesk.

    es ist jetzt wirklich OT, aber ich möchte entschieden dagegen protestieren, die Deutschen Phänomenlologen sprachlich ins Reich der Märchen zu verfrachten. Imho drücken sie sich sehr klar aus, aber eben unter Verwendung eines Fachvokabulars, in das man sich erstmal einarbeiten muss. Weil die verwendeten philosophischen Begriffe eben auch eine alltagssprachliche Bedeutung haben, kommt einem das beim ersten Lesen komisch/ verschwurbelt vor.

    ganz abgesehen davon: ich bin davon überzeugt, dass die Struktur der Sprache selbst auch die philosophischen Inhalte prägt, die in ihr gedacht werden. Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Franzosen so in Kreisen denken, während die angelsächsische Philosophie eher geradeaus daherkommt. deswegen ist sie imho aber nicht weniger relevant.

    ist der Unterschied in NS zwischen A13 und A14 wirklich so groß? In NRW fällt mit der Beförderung am Gymnasium die Zulage weg, so dass ich von der Differenz am Ende nicht mal eine einzige Stunde finanzieren könnte.

    OT: hab neulich mal gelesen, dass diese kosmetische Fixierung auf gerade Zähne via Zahnspange ein sehr deutsches Ding ist. Ähnlich, wie bei künstlichen Gelenken. Kann natürlich daran liegen, dass wir so ein "super Krankenversicherungssystem" haben.

Werbung