Beiträge von qchn

    qchn, von Rassismus und Sexismus war doch bislang überhaupt nicht die Rede, sondern dass ihr dafür gesorgt habt, dass die Person jetzt monatelang krankgeschrieben ist und wirre Dienstaufsichtsbeschwerden schreibt. Im Normalfall kann man Probleme klären, bevor jemand reif für die Psychiatrie ist.

    Ich schrieb:

    Seit wir im Kollegium Kontra geben, also widersprechen, wenn irgendwelche Querdenkerfloskeln geäußert werden und die Person auflaufen lassen und nicht alle Probleme, die sie verursacht "heilen", bewegt sich was: sie fühlt sich zunehmend unwohl, schreibt wirre Dienstaufsichtsbeschwerden und meldet sich monatelang krank

    es steht zwar nicht Rassismus, sondern Querdenkertum, aber dass wir dafür gesorgt haben, dass sie psychisch krank ist, hast Du da reininterpretiert. post hoc non ergo propter hoc. sie ist auch garnicht wegen was Psychischem krankgeschrieben (weiss ich zufällig).

    ich habs jetzt aber ja extra oben nochmal ausführlich hingeschrieben, damit man sich da leichter reinfühlen kann, wenn man sowas noch nie erlebt hat.

    Kannst ja nochmal Beitrag #14 lesen und dann alle anderen, die auskennerisch sofort Bescheid wissen, mit was für einem üblen Kollegen man es da so zu tun hat, weil die sind ja alle gleich, da muss man gar nicht weiter nachfragen etc.pp.

    Edit: wer meint, gemobbt werden nur "die Richtigen", der ist verdammt nah dran, selber zum Mobber zu werden.

    da Du meinen Beitrag direkt ansprichst: ich frag mich ehrlich, was Dich an meinem Bericht - außer dem imho feststehenden Begriff "Wanderpokal" so auf die Palme bringt.

    Wenn ein Kollegium untragbares persönliches und dienstliches Verhalten einer Kollegin jahrelang weglächelt und von ihr verursachte Scherben beseitigt, Probleme auffängt und Lehrerrat und andere Instanzen auf viele Arten versucht haben, Einigung zu erzielen, aber wirklich nie eine Verhaltensänderung auftritt, dann ist es doch eine angemessenes Verhalten, dieses Appeasment einzustellen. KollegInnen, die u.a. sexistische, rassistische und extremistische Äußerungen als solche benennen und nicht mehr freundlich überhören, sondern kritisieren, SchülerInnenbeschwerden aus ähnlichen Gründen nicht mehr abwiegeln, sondern weiterleiten, sowie systematische fachliche Fehler und Fehlverhalten ansprechen etc. Mobbing zu unterstellen, find ich reichlich absurd. ich kann mir das nur so erklären, dass Du wirklich noch nie auf so jemanden getroffen bist, der das System derartig kennt und unterwandert und wünsche Dir, dass es so bleibt, weil es nämlich ne Menge Nerven und Zeit kostet, die man im Kollegium weltverbessernder und weniger frustrationsfördernd einsetzen könnte.

    ich möchte aber für alle anderen nur wiederholen, dass es uns sehr geholfen hat, einfach mal nicht mehr alles zu tolerieren, sondern den Mund aufzumachen, damit sich die Person einfach nicht mehr so wohl fühlt. In unserer Gesellschaft ist halt ein gewisses Verhalten nicht geduldet und deswegen können wir uns so schwer dagegen wehren, wenn es offen auftritt - es ist bisschen wie bei FightClub, wo sie mit allen Mitteln versuchen, Leute auf der Strasse so weit zu bringen, bis sie sich einfach ganz normal wehren. Es rate hier nicht zu Mobbing oder sonstirgendwelchen Aktionen, sondern einfach nur ner angemessenen Reaktion auf Fehlverhalten. Dass dieses Verhalten angemessen und keineswegs grenzüberschreitend ist, haben wir bei uns aufgrund mehrerer durch die Person angestrengter, aber erfolgloser Dienstaufsichtsbeschwerden gegen diverse KollegInnen, quasi amtlich. Sie hat sich dann seit Karneval krank gemeldet und ich glaub auch wirklich, dass sie krank ist, aber das war sie imho schon bevor sie zu uns kam. ich wünsche der Welt, dass sie vonmiraus bei vollen Bezügen ausscheidet, weil sie einfach eine krasse Belastung für alle dargestellt hat.

    wir haben auch son Wanderpokal und viel zu spät die eigentliche Funktionsweise des Systems kapiert: kein Mensch bei der Behörde glaubt wirklich, dass die Person sich zum Guten ändert. die Person ist nunmal im System und bleibt einfach so lange an der Schule, wie es die Schule zulässt. wir waren im Kollegium immer viel zu nett zu der Person und haben alles weggelächelt - glaube, die hat sich richtig wohlgefühlt. Kein Wunder, dass sie die von der SL angeschobenen und gut begründeten Versetzungsanträge (heisst das dann so?) mit allen Mitteln verhindert und brav irgendwelche Umerziehungskurse abgesessen hat, um dann genauso problematisch wiederzukommen. Seit wir im Kollegium Kontra geben, also widersprechen, wenn irgendwelche Querdenkerfloskeln geäußert werden und die Person auflaufen lassen und nicht alle Probleme, die sie verursacht "heilen", bewegt sich was: sie fühlt sich zunehmend unwohl, schreibt wirre Dienstaufsichtsbeschwerden und meldet sich monatelang krank. Mir ist ehrlich gesagt egal, ob sie krank ist oder nur so tut - hauptsache, wir können eine nette Vertretung einstellen.

    tldr: SL muss sich aktiv involvieren und dann müssen die Person im Kollegium einfach alle so behandeln, wie sies verdient hat.

    ich bin ja sowas von kein Experte, was das angeht, aber hier in NRW hieß es eigentlich immer und entgegen der normalen Ratschläge: Lieber kurz Elternzeit anmelden, weil verlängern geht immer, aber verkürzen nie. Hat wohl irgendwie damit zu tun, dass für die Dauer Deiner Elternzeit eben auch Verträge mit Vertretungskräften geschlossen werden.

    Das Thema trifft sicherlich den Nerv eines TEILS junger Menschen (andere wiederum sind völlig genervt davon). Auf die politische Agenda (und in die Lehrpläne und Lehrwerke) hat es aber das linksgrüne politische Spektrum gepushed. Wenn man das schon zwingend tun muss, sollte man es wenigstens in mehrperspektivischer und ausgewogener Weise aufnehmen, passiert aber nicht oder unzureichend, was für mein Empfinden eine sehr einseitige Beeinflussung darstellt.

    Ähnlich verhält es sich mit Klimawandel. Natürlich existiert der und wird anthropogen befeuert, zu suggerieren, man könne das Klima (überspitzt) mit Energiesparlampen, Elektroautos und vegetarischer Ernährung "retten", ist aber ebenfalls unerträglich eindimensional und manipulativ.

    bis hierhin WORD.

    Ich bin ursprünglich auch aus der linken Ecke und sehe mich zusehends zum Liberalen (nicht Wirtschafts- eher Linksliebral) werden, da ich immer mehr Probleme mit der stärkeren moralischen Gewichtung von Rücksichtnahme auf Befindlichkeiten ggü. dem Schutz von Freiheitsrechten habe, weil ich den Eindruck habe, dass die Auswirkungen davon die Grundidee von Demokratie, Diskurs und Wissenschaftlichkeit torpedieren, aber deswegen muss ich doch nicht die AFD wählen? Gibt es kein Drittes, Viertes oder Fünftes zwischen "woke" und Faschismus?

    erinnert mich an eine Theorie, die unter PolitikwissenschaftlerInnen "Faktor K" genannt wird: Die Korruption/ der Stillstand in den 1960er-90er Jahren der Italienischen Regierung war Schuld der Italienischen KommunistInnen, weil, um zu verhindern, dass die Kommunisten an die Macht kommen, immer eine große Koalition stattfinden musste und somit quasi alle immer auf den selben Stühlen saßen. Das ist doch ne total absurde Argumentation.

    Ich mache das auch nicht mehr, weil keinen Mehrwert dahinter für mich sehe.

    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich entweder richtig oder schlechter eingeschätzt wird. Vielleicht bewerte ich auch zu gut 🤷

    ich find Selbsteinschätzungen super. Habe da eine recht ausgefeilte Vorlage, mit der man wirklich jede Abweichung erklären kann und vergleiche sie mit meinen eigenen Aufzeichungen: bei Abweichungen um 1-2 Punkte geb ich immer die bessere Punktzahl, bei mehr Abweichungen guck ich mir die Fälle genauer an. Hat den Vorteil, dass die SuS Verantwortung übernehmen müssen, weniger diskutieren, und ich als Nebenfachlehrkraft im 1. Quartal allen Personen in Lerngruppen Noten zuzuordnen kann.

    Manchmal ist es auch schwierig, z.B. bei einem Diktat. Da bräuchte man dann fast 1 Stunde allein mit dem Schüler, um das Diktat zu diktieren, wo soll die herkommen? Außerdem ist ein Diktat in "Einzelbetreuung" einfacher, als wenn es in der Klasse diktiert wird und die Bewertung somit nicht ganz fair.

    kann man nicht einfach das Diktat für alle diktieren und halt einfach nicht bei allen benoten? So machen es die SprachlerInnen doch auch beim Hörverstehen in der Sek II

    In der Sek II ist das Nachholen auch in NRW keine Ermessenssache: Apogost § 14.6.2 "Die Schule ist verpflichtet, in jedem Kurs, in dem Klausuren geschrieben werden, für Schülerinnen und Schüler, die aus von ihnen nicht zu vertretenden Gründen eine Klausur versäumt haben, einen Nachschreibetermin anzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, diesen Termin wahrzunehmen."

    in der BezReg. der Landeshauptstadt wird das sehr wörtlich ausgelegt, d.h. SuS haben das Recht auf einen einzigen Nachschreibtermin, wenn sie entschuldigt bei einer Klausur fehlen. Wenn sie dann wieder entschuldigt fehlen, gibt es individuelle Lösungen von "wir setzen noch einen Termin an" über "wir prüfen mündlich", bis zu "wir verzichten auf die Klausur".

    Viele Kindergartenkinder finden es toll, wenn sie ins Gebüsch pinkeln dürfen, und müssen dann auf dem Spielplatz deswegen öfter als zu Hause. Schon alleine deswegen sollte man in dem Fall mit den Kindern eine Toilette suchen.

    Gerade auf einem Spielplatz möchten andere Kinder ja auch im Gebüsch spielen.

    word!

    wir haben uns vor Jahren ein klappbares Töpfchen mit auswechselbaren Plastiktüten angeschafft und eigentlich immer dabei - zusammengeklappt etwa so groß wie so ne CD-Box mit Weihnachtsoratorium oderso.

    Kann ich dann zu meinem Schulleiter gehen und Sonderurlaub beantragen, um als Elternteil zur Konferenz zu kommen? Ich frag nur, wie das mit "sich einfach mal frei nehmen" gemeint ist.

    Du, das weiss ich nicht, ob Du das bei Deinem Schulleiter beantragen kannst, aber grundsätzlich ist das bestimmt möglich. ich vermute trotzdem ziemlich stark, dass sich nicht allzu viele Eltern mit diesem Problem herumschlagen, da LehrerInnen ja wissen, wie "sinnvoll" ihre Anwesenheit als Elternteil bei Fachkonferenzen ist und darüber hinaus genug eigene Extratermine in diesem Zeitraum unterbringen müssen. Wie gesagt, es geht mir nicht um Elternabende, sondern um die Fackonferenzen - dass speziell Deine Anwesenheit da eine Bereicherung darstellt, bin ich jetzt einfach mal so frei, zu bezweifeln.

    NRW, Großstadtgymnasium

    Elternsprechtage von 14-19 Uhr

    Elternabende ab 18 Uhr
    Fachkonferenzen auch ab 18 Uhr. (das versteh ich am Wenigsten. Elternabende sind ja schon wichtig für alle, aber wenn jemand wirklich unbedingt an der Fachkonferenz teilnehmen möchte, deren Termin schon über Monate im bekannt ist, dann kann die Person sich ja auch einfach mal den Nachmittag frei nehmen)

    Wenn du zur Schule fährst, machst du doch kein Homeoffice. Dass Lehrkräfte ihre Arbeit Zuhause vorbereiten, ist ja normal.

    ist erfreulicherweise/überraschenderweise nicht richtig, denn in § 4 Abs. 5 Nr. 6c Satz 2 EStG. steht: "Steht für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, ist ein Abzug der Tagespauschale zulässig, auch wenn die Tätigkeit am selben Kalendertag auswärts oder an der ersten Tätigkeitsstätte ausgeübt wird."

    Die Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat, nicht gegenüber anderen Akteuren.

    hat sich im Menschenrechtskurs in den letzten 20 Jahren etwas verändert - jedes Recht hat drei Ebenen: respect, protect und fulfill.
    "respect" ist das, was man so unter Abwehrrechten versteht, also der Staat und alle seine Institutionen dürfen nicht das Recht auf XY einer person verletzen. "protect" bedeutet, dass der Staat alles tun muss (Gesetzgebung, Exekutive etc.), Dritte daran zu hindern, das Recht einer Person auf XY zu beeinträchtigen. "fulfill" hat zwei Dimensionen: zum Einen muss der Staat Menschen dazu befähigen, ihr Recht auf XY wahrzunehmen und zum Anderen - wenn garnix anderes mehr geht - dieses für sie übernehmen.

    Wo steht, dass das nicht mehr so ist?

    es stand so im Eckpunktepapier von Anfang des Jahres: https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…gost_240529.pdf

    Zitat

    Die Instrumental- und Vokalpraktischen Kurse werden das grundständige Fach Musik künftig nicht mehr ersetzen, dieses aber in Form von Vertiefungskursen ergänzen und zur Erfüllung von Belegverpflichtungen beitragen können (vgl. auch Eckpunkt 5). Die Literaturkurse bleiben in ihrer bisherigen Stellung im Kurssystem erhalten und werden curricular weiterentwickelt.

    aber vlt. hat sich das ja inzwischen geändert - die Argumentation dazu würde mich dennoch interessieren.

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