Beiträge von Anfaengerin

    Davon hatte ich es heute mit meinen 7ern. Habe sie gefragt, ob sie sich eigentlich impfen lassen würden angesichts des Zulassungsantrags von Biontech für den Impfstoff ab 12 Jahren. Einige meinten, sie hätten gehört, viele würden sterben nach den Impfungen, genau wie nach einer Coronainfektion, deshalb wollten sie das lieber nicht. Meine Nachfrage, wie viele Menschen eigentlich in Deutschland an den Folgen der Impfung verstorben seien und wie viele Menschen im Vergleich dazu an Covid-19 verstorben seien konnte mir niemand beantworten. Habe denen dann (Fernunterricht sei Dank) direkt die aktuellen Zahlen rausgesucht und eingespielt über den geteilten Bildschirm, so dass sie sehen konnten, wie viele Tote es durch Corona in Deutschland gegeben hat und wie viel weniger durch die Impfungen dagegen, obgleich inzwischen fast 3x mehr Menschen geimpft wurden als sich erwiesenermaßen mit Covid-19 angesteckt haben. Ich habe ihnen geraten bei solchen ungenauen Angaben von Mitmenschen immer genauer nachzufragen, wo das stehe bzw. selbst erst einmal Zahlen zu überprüfen, ehe man etwas übernehme, was sich womöglich am Ende als unhaltbar herausstellte.

    Das passt zu den Ergebnissen der aktuellen Studie über den Umgang mit Informationen aus dem Internet.

    Wie groß ist euer Kollegium?

    Ich würde gar nicht überblicken, wer drauf steht oder wer nicht bei über 100 Kollegen.

    Und es gibt so viele Gründe, das klingt sehr nach Kindergarten und einem Kollegium, wo ich nicht unterrichten wollen würde.

    Wenn bei uns eine Liste rumgehen würde, wäre ich (und ein paar weitere) auch nicht auf der Liste, da schon vorher aufgrund einer anderen Situation schon einmal geimpft. Das wäre gar kein Problem.
    Wobei das mit einem solchen Kollegium natürlich unschön ist

    Auch on topic: Meine Mutter (Prio 2) hat gestern Abend endlich Nachricht bekommen, dass sie einen Impftermin vereinbaren kann. Wollte sie auch gleich heute morgen machen, aber....

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landk…rmine-1.5282407

    Irgendwie soll’s einfach nicht sein. :(

    oje - naja ich würde jetzt den Weg zum Impfzentrum schneller finden - in der Sportschule habe ich schon viel Zeit zugebracht. Gut, dass die Dosen gerettet wurden.

    Interessant fände ich, ob man bei dieser Zweitimpfung auch wieder verstärkt mit Nebenwirkungen zu rechnen hat, da diese ja bei Astra eher bei der Erstimpfung, während bei mRNA bei der Zweitimpfung auftreten. Aber es ist ja das erste Mal, dass ich mit einem mRNA in Berührung komme...

    Zur Wirksamkeit der ganzen Sache habe ich auch bisher nichts gefunden, es heißt Studien kämen voraussichtlich Mitte Mai. Wir bekommen das ganze nun auf gut Glück?

    Ich bin eigentlich sehr positiv gegenüber Impfungen eingestellt, aber nachdem Ende April noch keine näheren Erkenntnisse über die Kreuzimpfung bekannt wurden, wie es der STIKO Mertens mal angekündigt hatte, bin ich doch etwas verunsichert.

    https://www.biorxiv.org/content/10.110…Ut91nckm9cCtLYM

    Der Artikel ist unverschämt, bzw. die Schlagzeile.

    Im Isar Klinikum (Lehrer-Impfstelle) haben zuerst die Anmeldecodes nicht funktioniert, und dann war es wegen dem AstraZeneca Stopp tagelang geschlossen.

    Außerdem hat es erst geöffnet, als man schon längst Termine im Impfzentrum hatte machen dürfen und das haben auch alle gemacht, weil es hieß, man soll.

    Also sind viele Lehrkräfte im Impfzentrum geimpft worden. Dass nicht so viele im Isar Klinikum waren, liegt sicher nicht an der fehlenden Bereitschaft!!

    Unten im Artikel steht ja auch, dass man keine Zahlen hat, wie viele sich haben impfen lassen. Ein befragter Rektor berichtet von 90 (95)? %.

    und - die Lehrer der weiterführenden Schulen durften sich nicht dafür anmelden. Zumindest bis kurz vor Schluss nicht.

    Guten Morgen, u.a. die Linken haben in die Impfdiskussion das Impfen an Schulen eingebracht. Sobald es eine Zulassung ab 12 gibt, sollten Schulen Räume zur Verfügung stellen usw.

    Ich kann mich an die Rötelnimpfung für 12-jährige Mädchen in der Schule erinnern. (Gibt's die noch irgendwo?) Frage mich aber wiederum, ob es nicht ein bisschen überstürzt ist, mit einem gerade erst zugelassenen Impfstoff eine komplette Generation zu impfen. Was meint ihr?

    Ich fände das in der Schule aktuell auch nicht gut - hier würde ich die Kinderärzte entscheiden und impfen lassen. Das gibt nur Probleme mit den Impfgegnern - noch mehr als aktuell. Die jaulen ja jetzt schon und äußern Bedenken, "ob Sex mit Geimpften" noch sein sollte, oder ob man dabei auch von den bösen Genen etwas abbekommt.

    Vor allem kann sie dann gar nicht mitklagen. :_o_D

    Ich kann nicht mitklagen - heul - ich will auch!!

    Keine (!) Impfreaktionen - die App ist ganz enttäuscht - und jetzt? Hoffen, dass ich beim zweiten Mal was merke? Oder muss ich das jetzt als Hinweis nehmen, dass ich wirklich deutlich über 35 bin? Und halt nur Biontech und nicht den elitären Streeck-Impfstoff hatte ;(;):P^^:D

    Wir hatten in der Familie fast nur Biontech, einmal Moderna und zweimal bei jüngeren AZ (die bekommen jetzt aber auch Moderna).

    Am besten waren noch Kollegen, die zum sehnlichst herbeigesehnten und extra vereinbarten Impftermin beim Hausarzt nur meinten "der Termin passt mir so gar nicht" - weil sie nochmal nach Sprechstundenende ein paar Kilometer fahren sollten.

    Jeder Lehrer hat einen Chip für die Haupttüren und einen Schlüssel für die Klassenzimmer. Dann je nach Wirkungsstätte noch verschiedene freigeschaltete Türen per Chip-Türschloss. Nur ganz komische Gestalten (so wie ich) - haben durch besondere Tätigkeiten noch andere, ältere Schlüssel oder sind für spezielle Räume freigeschaltet - Fachräume, Sammlungen, Lager, Mensa, Server.
    Ich bin oft am Wochenende in der Schule, öfter auch abends.

    Ich bin auch echt hin und her gerissen. Der Ort wo meine Kinder in die Kita gehen, liegt bei 220. In der Kita sind ca 12 von 20 Kindern da.

    Eigentlich würde ich sie bei so Zahlen gerne zu Hause lassen. Aber wie, wenn ich zwischen Präsenzunterricht (15Stunden) mit halben Klassen, Aufgaben für die andere Gruppe, Aufsichten in Abiklausuren, Protokolle bei mündlichen, Schreiben des 18. Stundenplans, Zertifikatskurs (alle 2 Wochen einen Tag von 9-16.00) hin und her hechte und mein Mann komplett in Videokonferenz hängt. Von 8-15.00 (er arbeitet TZ).

    Meine Eltern würden ja ein Kind mal 2 Tage nehmen oder auch beide mal 1-2 Tage, aber meine Mama arbeitet selbst 2 Tage die Woche.

    Ich fühle mich da schon irgendwie schlecht die Kinder dem auszusetzen... aber eine bessere Lösung finde ich gerade auch nicht. Wenn ich über Kind-krank zu Hause bleibe müsste ich den Zertifikatskurs trotzdem machen, weil ich den Schein sonst nicht bekomme, jede Aufsicht, jedes Protokoll, die ich nicht mache, muss wer anders machen, schreibe ich den Stundenplan nicht mit, muss mein Kollege alleine, Fachabi muss ich eh machen, Zweitkorrektur im Abi auch.

    Kennt ihr das auch, diese Gewissensbisse?

    Ich kann es mir vorstellen!

    wer bei uns am Montag oder Donnerstag fehlt, muss sich am Dienstag oder Freitag (oder evtl. Mittwoch, falls 1. Tag) vor Schulbeginn in der Aula testen lassen. Er darf nicht das Klassenzimmer zuvor betreten.

    bei mir auch - aber da hat anscheinend die Kontrolle versagt.
    Fall bei mir in der ersten Pflichttestwoche - Schülerin kam beide Male nicht als ich in der 1. Std. dran war, als ich Freitags in der 3. in die Klasse kam - Frage nach dem Test und Abmarsch zum Nachtesten. Dafür müssen aber wirklich so viele auf so viel achten.

    Zum anderen - der Schüler hatte angekündigt wegen der Tests nicht in die Präsenz zu kommen.

    Und das sind dann die gleichen, die nach Öffnungen schreien.

    Es ist zum verzweifeln.

    Ja leider. Ein sehr bezeichnender Satz war "meine Freundin lässt ihre Kinder nicht in die Schule (verpflichtende Tests) - sie haben Angst, dass sie dann in Quarantäne müssen. So wie die Familie des Bruders nach der Infektion".
    Oder der Zweitklässer der nach zwei vermasselten Tests eigentlich daheim bleiben sollte und am Freitag wieder in die Schule kam - da wurde nämlich nicht getestet -(schon ein paar Tage her). Die Woche drauf war er dann positiv wie weitere aus der Familie.

    Ich verstehe die Eltern, vor allem, wenn man arbeiten muss und räumlich beengt ist. Aber es wird doch nicht besser, wenn wir ignorieren, dass die Zahlen so hoch sind.

    Ich bin nicht bei Facebook...

    Lasst es - es kostet echt zu viel Nerven - die Vernünftigen sind echt in der Minderheit im Kommentar.

    Ich habe viel Kontakt - auch zu Grundschulkindereltern - es ist nervig, es ist schlimm, andererseits wollen die Kinder auch nicht in die Schule, wenn sie Angst haben müssen, angesteckt zu werden. Und manche Eltern schicken halt auch Kinder mit Kontakt zu Erkrankten bzw. auch schon mit leichten Symptomen.

    Ich hab mich ja von Anfang an gefragt, was das mit den Demos ist, diese seltsame Mischung aus Rastas und Reichsflaggen. Langsam kristallisiert sich heraus, dass es als eine neue Form von Extremismus gesehen wird. Nicht jeder, der auf die Demos geht ist extremistisch aber die Nähe einiger Organisator*innen zu Rechtsextremen, Reichsbürgern und anderen Irren ist so, dass sich der Verfassungsschutz kümmert. Es ist echt gruselig!

    https://www.google.com/amp/s/www.sued…d-1.5278364!amp

    Die sind gruselig. Ich lese in den örtlichen Telegramgruppen und es schüttelt mich nach kurzer Zeit, das ertrage ich nur in homöopathischen Dosen. Da kommt eine sehr krude Mischung von esoterischer Heilern über frustrierte Nagelstudiobesitzerinnen zusammen mit Trumpfans, Qanon-Jüngern und Reichsbürgern - das ist eine unkontrollierbare Mischung.

    Ich würde vermuten, dass das nicht unbedingt der Fall ist, weil man individuelle Unterschiede beispielsweise nie ausklammern kann (ich reagiere z.B. prinzipiell stark auf Medikamente/Allergene/Krankheitserreger, habe aber ein deutlich schwächeres Immunsystem als mein Vater, der umgekehrt zwar gar keine spürbare Impfreaktion hatte, aber maximal mal 1-2 Tage erkältet ist im Jahr- wenn überhaupt). Ich hätte an dieser Stelle aber sehr gerne jemanden wie Wollsocken zu Rate gezogen. Wer mag als Telefonjoker einspringen? Firelilly ? Anfaengerin ? Andere Biologen, die mehr wissen zum Thema vielleicht?

    Ich kann nur sagen, dass es ziemlich genau mit sonstigen Impfungen zusammenpasst oder auch Krankheitsanzeichen bei Infektionen - von denen, die ich kenne, die geimpft wurden und bei Infekten mit Fieber und ähnlichem reagieren, die haben auch mit fiebrigen Erscheinungen zu tun gehabt. Der Körper reagiert dann auf mögliche Eindringlinge auf seine übliche Art.
    Viele der Impfreaktionen laufen ohne sichtbare Auswirkungen ab - wer sucht, findet wohl am ehesten noch dickere Lymphknoten, wie auch bei beginnenden Infekten.
    Die heftigeren Impfreaktionen hat man ja im Zusammenhang mit dieser Impfung untersucht und es scheint, als wenn bei manchen die Reaktion des Immunsystems aufgrund des Spikeproteins etwas überschießender ist - also dann z.B. mit Fieber und Abgeschlagenheit. Trotzdem sind die Ergebnisse der bisherigen Antikörperverläufe bei Menschen mit wenig oder gar keinen Reaktionen nicht weniger gut.

    Bei mir ist es z.B. so, dass ich seltenst eine Impfung merke - wenn eigentlich nur die Einstichstelle - und trotzdem bei Titerüberprüfungen weit oben dabei bin. Wenig sichtbare Impfreaktion - trotzdem guter Schutz.
    Die Immunologie ist beeindruckend, die Mechanismen dahinter aber ganz schön kompliziert.

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