Beiträge von Anfaengerin

    Ein Videokonferenzendnutzungsgerät zeigt absolute Privatsachen - am anderen Ende klicken die Smartphone-Kameras nur so. Und mit etwas pech, bringt sich nach der Aktion Jemand um oder muss zumindest umziehen.

    Kein Problem - Virtueller Hintergrund. Ich sitze bei den VK wahlweise am Strand oder tauche neben einer Schildkröte und manchmal auch neben einem Rochen - je nachdem wie ich lustig bin. Hab schon überlegt, mal aus Jux meine Ausrüstung anzulegen. Dann hätten die Schüler was zu sehen.

    So ein bisschen habe ich das Gefühl, Du suchst nach Möglichkeiten zu sagen: "Ich mache keine Videokonferenzen - aus Prinzip nicht". Und erwartest dann evtl. eine Sonderbehandlung? Das es okay ist, nur noch Arbeitsaufträge oder Arbeitsblätter aufzugeben?

    Ich merke - gerade bei den Fünftklässern, dass es für sie eine Art der sozialen Interaktion ist und dass sie schon echt fit sind - wenn ich vergleiche, wie gut alle dieses Jahr zurechtkommen, im Vergleich zum ersten Lockdown. Die Generation an Schülern hat schon gelernt, was viele Manager sich gerade mühsam beibringen lassen und sie kommen gut damit zurecht. "Frau X. - Sie müssen auf die Statusmeldungen achten, ich habe mich schon zweimal gemeldet" - uups sorry. Ist mir dann aber nicht mehr passiert.
    Ich bin froh, dass wir gerade so viel machen können, die Verbindung über BBB ist klasse, und wir haben - zum Glück - so viel mehr direkten Kontakt und Rückmeldemöglichkeiten als bei der ersten Schulschließung.

    Auch im Wechselunterricht hat ein Streamen an diejenigen zuhause gut geklappt.

    Also - Wohnung ist kein Problem - mit virtuellem Hintergrund sieht kein Mensch was. Ansonsten Audio und digitales Whiteboard - oder z.B. Dokukam aus der Schule ausleihen und damit streamen. Dann schreibt man ganz normal auf Papier.

    Wenn ich Deine Vorschläge mit dem Expertenrat vergleiche https://www.land.nrw/sites/default/…nrat_corona.pdf würde ich sagen, deine sind greifbarer, verständlicher formuliert und wirksamer.

    Jetzt kommt für dich der Lindbergh'sche Like...

    Nochmal zum Restaurant: Wer nicht lüftet wie irre, kann kein gutes Konzept haben im Restaurant. Gegessen wird schließlich ohne Maske, deshalb sind Restaurants in Sachen Aerosole einfach höchst problematisch.

    naja - wir waren Ende September in einem Restaurant, da hat für mein Dafürhalten alles gepasst - und ich bin relativ kritisch.

    Irgendwann habe ich mal irgendwo gelesen (war es hier im Thread vielleicht?), dass Profis auch mit Maske trainieren um die Sauerstoffversorgung / - übernahme / -.... zu verbessern?

    Es gibt extra Trainingsmasken (also lange vor der Pandemie) um die Sauerstoffaufnahme zu steigern.
    Nach meinen persönlichen Erfahrungen, ist es genauso wenig abwegig, dass Fitnessstudios die Infektion voran treiben wie Schulen.

    Es gibt wie bei Restaurants Betreiber, die sehr gute Konzepte haben und diese auch vor Ort umsetzen, aber leider auch zu viele, denen es so was von egal ist - Hauptsache es steht auf einem Papier und man darf aufmachen.

    Bei uns läuft Mebis den ganzen Vormittag über stabil. Aber ich mache heute auch nichts dort, schaue nur aus Neugier gelegentlich rein.

    musste heute auch auf mebis ausweichen - vor 8 klappte die cloud, danach ging nichts mehr. Also weiter zweigleisig fahren, obwohl die Cloud für daheim besser geeignet war, weil es super auf dem Handy funktionierte.
    Aber - alle Schüler waren da!

    Ich muss auch noch unbedingt 12 ABs zur englischen Grammatik hochladen.

    Wollte ich eigentlich irgendwann spätabends machen, ich Doofi.

    Da warte ich doch lieber bis Montag 08:00 Uhr. :pfeif:

    ich würde dann auch die Sportvideos für die Schüler unbedingt am Montagmorgen hochladen....... nicht, dass die schon vorher üben

    Forentreffen!


    Darf ich auch einen Baum in Tansania spenden?

    Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass er zweimal auch Zoom als Möglichkeit der Videokonferenz nannte? Zusätzlich noch Messengerdienste..... Bekommt man das von ihm bzw. lieber dem MP dann schriftlich, dass das keine Konsequenzen hätte?

    Kein Präsenzunterricht in Bayerns Schulen nach Ferienende

    München: In Bayerns Schulen wird es nach Ende der Weihnachtsferien keinen Präsenzunterricht geben. Das hat Ministerpräsident Söder nach einer Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel erklärt. Es werde stattdessen zunächst bis Ende Januar Distanzunterricht sowie eine Notbetreuung geben, sagte Söder. Wie der Ministerpräsident sagte, hat es sich inzwischen gezeigt, dass das Coronavirus auch in Schulen und Kitas verbreitet werden kann. Das hätten internationale Studien ergeben. Sorge bereite ihm in diesem Zusammenhang vor allem eine Verbreitung der neuen Virusform, die in Großbritannien bekannt geworden war und inzwischen auch in Deutschland nachgewiesen wurde. Söder geht davon aus, dass mit dem Ende der Feiertage die Corona-Infektionszahlen weiter steigen werden. Die Dunkelziffer sei wahrscheinlich relativ hoch, da über Weihnachten und Silvester weniger getestet worden sei, sagte der CSU-Chef.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 05.01.2021 22:00 Uhr

    Da muss ich ihm Recht geben. Die Zahlen werden hochgehen und dabei werden auch die Zahlen von Tests mit der neuen Variante höher sein.

    Ja, bei uns auch und die Lehrer haben die Notbetreuung gemacht. Allerdings fielen auch einige Stunden weg (z.B. Sport, Intensivierungen), sodass Lehrerstunden frei waren. Das ist aber ja jetzt nicht der Fall. Daher frage ich mich, wie das funktionieren soll. Präsenzunterricht + Distanzunterricht + Notbetreuung + ggf. eigene Kinder 50% zu Hause... äh...???

    Bei uns auch - es waren die Kinder der Notbetreuung (ca. 5) dann in einem großen Raum mit PC, damit sie ihre Distanzaufgaben machen konnten. Wichtig war, die Bildschirme im Blick zu haben (geht in den Computerräumen ja recht gut). Sie waren nicht in ihrer Klasse dabei - das hätte mit dem Kohortenprinzip ja nicht gepasst - und hatten auch versetzte Pausen

    Ich fühle mich trotzdem mitverantwortlich, wenn ich sehe, dass die Maßnahmen überhaupt nicht greifen, Mitarbeiter der Schule ins Krankenhaus müssen. Und täglich neue Fälle bei Schülern und Kollegen bekannt werden.

    Puh das ist hart! Da bin ich sehr froh, dass es bei uns (Bayern, Gym) bisher harmlos verlief und wir keine Erkrankungen bei den Erwachsenen hatten und die bei Schülern direkt auf die Familie zurückzuführen waren - und so noch durch Nachverfolgung auch nicht in die Schule getragen wurden. Ansonsten hätte ich Bauchweh und mehr gehabt, denn ich hätte mich dafür mit verantwortlich gefühlt.
    Ich kann mir eine großflächige Öffnung ab 11. nicht vorstellen.

    Wo ich so über das Physikstudium nachdenke - mathematisches Verständnis bringt hier am meisten. Viele, die sich hier schwer getan oder aufgegeben haben, hatten ein gutes bis sehr gutes physikalisches Verständnis, aber kaum abstrakt-mathematisches. Physik ist zum Grossteil reine Theorie, auch wenn die Vorlesung „Experimentalphysik“ heisst. Das Experiment wird vom Assistenten vorgeführt und vom Prof kommentiert und das war’s dann mit Experimentalphysik. Eigene Experimente gibt’s nur im Laborpraktikum und das sind meistens fest installierte Versuche, die kaum eigene Kreativität erfordern. Ich weiss noch ein Erlebnis aus dem Fortgeschrittenenpraktikum, O-Ton Betreuer: „Schaltet das Gerät ein, dann könnt ihr die Daten direkt ablesen und gehen, es ist alles schon eingestellt. Verstellt bloss nichts, ich habe mehrere Tage gebraucht, um alles richtig einzustellen.“

    Ähnlich sehe ich es bei meinem Sohn - das Experimentieren steht da nicht im Vordergrund bei vielen Praktika, sondern das Vorbereiten, den Versuch verstehen, das Nachbereiten, Berechnen etc. Auch in seiner Diplomarbeit war wesentlich mehr Mathe drin bzw. die Notwendigkeit mathematisch zu denken, als "pure" Physik.

    Bei uns müssen sich die Schüler am Linux-Rechner mit ihrem vergebenen Nutzernamen sowie Passwort anmelden und auch wieder abmelden - dadurch wird der Rechner wieder zurückgesetzt bzw. holt sich wieder ein neues Image. Wir haben aber auch einen super fitten Systemadmin, da gibt es gar keine Probleme.

    Das größte ist eigentlich, wenn die Schüler mal wieder vergessen was ihr Passwort ist - das muss dann wieder neu gesetzt werden.

    Ansonsten keine Probleme, alle Schüler wissen auch, dass etliches gesperrt ist.

    Wir untersuchen die Infektionsgeschehen an Schulen nicht im Überblick. Wir können immer nur von unseren Schulen und Schulen der Nachbarschaft schreiben, so weit wir das mitbekommen haben. Da gab es bisher, wenn man aufmerksam gelesen hat, unterschiedliche Rückmeldungen.

    Hier möchte ich mich anschließen - es gibt Schulen mit einem nachweisbaren Infektionsgeschehen, es gibt aber auch Schulen (wie bisher unsere) in dem es nachweislich nicht dazu gekommen ist. Wir haben aber auch einige gute Vorbedingungen - Raumluftanlagen mit CO2-Messgeräten, sehr früh Maskenpflicht während des Unterrichts usw. - wir hatten eine Woche einen Jahrgang in Quarantäne und danach zum Glück "nur" vereinzelt Fälle die sich bei den Eltern angesteckt hatten.
    Aber - gerade jetzt mit der neuen Variante und dem Wissen, dass sich etliche definitiv nicht an die Regeln gehalten haben, habe ich ziemliches Bauchweh wenn ich an einen Schulbesuch im Januar denke. Mir persönlich wäre es lieber, erst geimpft zu sein.

    Ich fragte, was Eltern antreibt, Probleme für die Kinder zu "klären". Ohne die Motivation zu kennen, kann man doch gar nichts tun. Ein "Ich mache es besser" mag stimmen, ist aber wenig zielführend.

    (Und die zweite Frage war, ob du schon mal bei Lehrern auf der Matte standest. Standest du?)

    mmmh ich überlege - ja - in der Grundschule bei Großkind, da die Lehrerin sehr speziell war - aber es war nicht so hilfreich. Nach dem Wechsel zur 3. Klasse war es kein Problem mehr, da nur noch zu Sprechtagen, da wurde es aber auch erwartet.
    Also Grundschule danach nur noch zu Sprechtagen oder als Elternsprecherin der Klasse. Im Gymnasium wirklich nur zu den Sprechtagen und das auch nur in den Jahren bis zur. 7. (?) Klasse.

    Hätte es Probleme gegeben, wäre ich hingegangen (die letzten Probleme gab es bei meinem jüngsten Ende der 6. Klasse, weil er nicht merkte, dass man Latein doch lernen sollte).

    Aber sich in die Reihe zu setzen, nur um zu hören, dass es ganz normal läuft?

    Das ist gut möglich, die Frage bliebe aber, warum das anders ist "als früher". Was bewegt(e) Eltern vor 20 Jahren, bestimmte Aufgaben abzunehmen? Und machen sie es heute wieder anders? (Und bitte ehrlich: hast du dich noch nie bei einem Lehrer über irgendwas beschwert?)

    also früher sind meine Eltern nicht in die Schule gegangen und haben dem Lehrer erzählt, dass die Schulaufgabe viel zu schwer war, die Hefteinträge nicht lange genug an der Tafel stehen und Sohnemann Probleme hat alles abzuschreiben etc. Das haben die Schüler selbst gemacht. Auch meine sind noch selbst zum Lehrer gegangen und haben gefragt, warum bei den mündlichen Noten eine 6 dabei ist (es kam raus - Schüler vertauscht). Da musste ich nicht hin.
    Also früher war das Aufgabe der Schüler selbst und nicht der Eltern.

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