Ein Videokonferenzendnutzungsgerät zeigt absolute Privatsachen - am anderen Ende klicken die Smartphone-Kameras nur so. Und mit etwas pech, bringt sich nach der Aktion Jemand um oder muss zumindest umziehen.
Kein Problem - Virtueller Hintergrund. Ich sitze bei den VK wahlweise am Strand oder tauche neben einer Schildkröte und manchmal auch neben einem Rochen - je nachdem wie ich lustig bin. Hab schon überlegt, mal aus Jux meine Ausrüstung anzulegen. Dann hätten die Schüler was zu sehen.
So ein bisschen habe ich das Gefühl, Du suchst nach Möglichkeiten zu sagen: "Ich mache keine Videokonferenzen - aus Prinzip nicht". Und erwartest dann evtl. eine Sonderbehandlung? Das es okay ist, nur noch Arbeitsaufträge oder Arbeitsblätter aufzugeben?
Ich merke - gerade bei den Fünftklässern, dass es für sie eine Art der sozialen Interaktion ist und dass sie schon echt fit sind - wenn ich vergleiche, wie gut alle dieses Jahr zurechtkommen, im Vergleich zum ersten Lockdown. Die Generation an Schülern hat schon gelernt, was viele Manager sich gerade mühsam beibringen lassen und sie kommen gut damit zurecht. "Frau X. - Sie müssen auf die Statusmeldungen achten, ich habe mich schon zweimal gemeldet" - uups sorry. Ist mir dann aber nicht mehr passiert.
Ich bin froh, dass wir gerade so viel machen können, die Verbindung über BBB ist klasse, und wir haben - zum Glück - so viel mehr direkten Kontakt und Rückmeldemöglichkeiten als bei der ersten Schulschließung.
Auch im Wechselunterricht hat ein Streamen an diejenigen zuhause gut geklappt.
Also - Wohnung ist kein Problem - mit virtuellem Hintergrund sieht kein Mensch was. Ansonsten Audio und digitales Whiteboard - oder z.B. Dokukam aus der Schule ausleihen und damit streamen. Dann schreibt man ganz normal auf Papier.