(…) Schusswaffen lassen sich auch neben den offiziellen Wegen beschaffen, zusammenbasteln, mittlerweile sogar aus dem 3D Drucker zusammendengeln. In Winnenden lagen sie auch "so herum". Darüberhinaus sind Schusswaffen nicht immer das Mittel der Wahl, viele Menschen in kurzer Zeit schwer zu verletzen, insbesondere, wenn ihr Zugang reglementiert ist. Man nehme LKWs, Armbrüste, Klingen, Benzin in alten Bierflaschen etc. Ich glaube kaum, dass man weniger von "Amoklauf" reden würde, wenn jemand einer Prise Rizinpulver ihren Weg in den Suppentopf der Schulmensa weisen würde, oder?
An einer Sache komme ich leider nicht vorbei: es sind nicht die Werkzeuge, es sind die Menschen, die sie einsetzen. (…)
(…) Ich frage mich nur, ob es nicht doch zu einfach gedacht ist, den Zugang zu Werkzeugen zu beschränken, nur weil es das vergleichsweise leichteste Mittel ist, wolhlwissend, dass die Ursachen woanders liegen müssen.