Hallo CluelessLabDog,
gerne berichte ich dir, wie ich die Notenbildung im Fach Chemie in meinen Sek1 Klassen (Gymnasium, Bayern) handhabe. Hierbei differenziere ich zwischen den Klassen, die den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig besuchen und jenen Klassen, die den sprachlichen Zweig gewählt haben.
Meine Naturwissenschaftler:innen schreiben im Fach Chemie zwei große Leistungsnachweise (=Schulaufgaben) pro Schuljahr, also eine Schulaufgabe pro Schulhalbjahr. Hinzu kommen mindestens vier kleine Leistungsnachweise pro Schuljahr, wovon mindestens zwei Noten mündlich erhoben werden (Abfrage, Unterrichtsbeiträge, Referate, Präsentationen oder Durchführung von Experimenten mit Versuchsprotokoll). Die restlichen kleinen Leistungsnachweise werden in schriftlicher Form abgenommen. Hierbei lasse ich die Schüler:innen entweder unangekündigte Stegreifaufgaben oder angekündigte Kurzarbeiten schreiben.
Die Zeugnisnote wird folgendermaßen berechnet: Gesamtnote der großen Leistungsnachweise (GL) zur Gesamtnote der kleinen Leistungsnachweise (KL) im Verhältnis 1:1
Die Notenbildung bei den Sprachler:innen im Fach Chemie weicht etwas von der der Naturwissenschaftler:innen ab. Hier lasse ich die Schüler:innen zwei kleine Leistungsnachweise pro Schuljahr in Form von angekündigten Kurzarbeiten schreiben. Einschließlich der zwei Kurzarbeiten pro Schuljahr erhebe ich insgesamt mindestens 6 kleine Leistungen pro Schüler:in im Schuljahr, wovon wiederum mindestens zwei Noten rein mündlich erhoben werden.
Über die Gewichtung der einzelnen kleinen Leistungsnachweise entscheiden wir Fachlehrkräfte. Bei den Naturwissenschaftlern wurde die Gewichtung verbindlich festgelegt.