Beiträge von Omidala

    Omidala Ehrlich gesagt stolpere ich immer noch darüber, dass du [...] die Gewichtung der Exen untereinander ändern möchtest (von 1 auf 0,5), aber damit doch gerade nicht die Gewichtung der Exen (Durchschnittsnote) gegenüber der Durchschnittsnote der Schulaufgaben ändern würdest. [...] Magst du einmal ein fiktives Zahlenbeispiel geben?

    Sehr gerne.

    Schüler/-in Mika hat im ersten Halbjahr folgende Noten:

    SA: 1 | Exen: 5, 5, 5, 5 | Mündlich Noten: 2, 2

    An der Realschule wird der gewichtete Mittelwert gebildet, alle Noten zählen i. d. R. mit Gewicht 1, außer Schulaufgaben, die haben Gewicht 2. Dann ergibt sich in diesem Beispiel ein Schnitt von 3,25. Was ich hätte machen können: Die Exen nachträglich mit Gewicht 0,5 eintragen (mündliche Noten bleiben ganz normal), statt vier 5er hätte Mika also effektiv nur zwei 5er in den Exen geschrieben und damit einen Schnitt von 2,67.

    Damit ändert sich nicht das Gesamtgewicht der Durchschnittsnote verglichen mit den Schulaufgaben, da die Anzahl der Exen ja variiert. Je mehr Exen man schreibt, desto mehr wird die Schulaufgabe entwertet. Das ist am Gymnasium anders, wo tatsächlich die Durchschnittsnoten gewichtet werden. Mika hätte am Gymnasium einen Schnitt von 2,00 (unabhängig davon, wie viele 1er er/sie noch in Schulaufgaben oder 4er er/sie noch in Exen schreibt).

    Das stimmt. In der RSO steht nichts explizit drin.

    Bevor du aber an irgendwelchen Gewichtungen rumspielst, würde ich an deiner Stelle das Gespräch mit der Fachschaftsleitung suchen.

    Die Arbeiten sind ja wahrscheinlich auch schon mit dieser Bewertung abgegeben und archiviert.

    Und kannst du die Bewertungen für das 1. HJ noch ändern? Bei uns geht es das im Programm nicht.

    Im Nachhinein Bewertungen zu ändern finde ich immer kritisch, da die Schüler sich evtl auf etwas anderes eingestellt haben.

    Fachbetreuer ist tiefenentspannt, es steht prinzipiell nichts Rechtliches im Weg, solange man gut begründet und kommuniziert.

    Bei uns im Programm kannst du alles noch problemlos ändern, was meine Gedanken überhaupt ins Rollen gebracht hat.

    Danke für eure Beiträge.

    Omidala fürdas naächsteJahrsolltest du dir merken, dass du weniger Exen schreibst.

    Um welches Fach geht es denn?
    Vielleicht gäbe es die Möglichkeit Vokabeltest oder in Mathe z.B. kurze Tests im Umfang eines Vokabeltests zu schreiben, die weniger zählen.

    Danke, das werde ich tun (sie hatten aber den erwünschten positiven Effekt!)

    Es geht um Mathe, die Tests waren vom Umfang her in jedem Fall etwas reduziert, eine halbe Gewichtung hätte man rechtfertigen können.

    Ich habs jetzt so gelassen, wies von Anfang an war. Bisher hat es auch niemanden gestört, versetzungsgefährdet ist auch niemand.

    Dein Ausgangspunkt is falsch. Alle Exen werden zusammengerechnet, dazu noch die anderen kleinen Leistungsnachweise (Abfrage, Unterrichtsbeitrag). Die Summe wird durch die Anzahl aller Noten (Exen, Abfragen, UBs) geteilt.

    Alle Schulaufgaben werden zusammen gezählt und dann durch die Zahl der Schulaufgaben geteilt. Dieser Schnitt wird verdoppelt, der Schnitt der kleinen Leistungsnachweise dazu gezählt und dann durch drei geteilt. Es ist völlig egal, wie viele Exen Du schreibst, der Schnitt der Schulaufgaben zählt doppelt im Vergleich zum Schnitt aller kleinen Leistungsnachweise ... wundert mich, dass Du das nicht weißt.

    Und nein, die Gewichtung von Noten muss den SuS vor dem Schreiben bekannt sein.

    Natürlich weiß ich das :)

    An der RS ist das anders, was mich selbst gewundert hat.

    Guck in deine Schulordnung. In meinem Bundesland ist überhaupt nicht geregelt, wie was gewichtet wird. Auch eine Vorschrift, den Durchschnitt (mit welchem Gewicht auch immer) zu errechen, gibt es nicht. Man könnte genauso gut den Median verwenden. Transparent sollte es sein, aber was du wie wichtest, ist doch deine Sache.

    So sieht es bei uns auch aus. Es heißt nur, dass die Lehrkraft bei der Bildung der Jahresnote über Gewichtung bestimmt. Das schließt wohl ein, dass die Gewichtung am Ende angepasst werden kann.

    Hat das jemand mal gemacht?

    Liebe Kollegen,

    ich habe es in einer Klasse dieses Jahr übertrieben und eine große Menge Stegreifaufgaben geschrieben, um die Schüler zum lernen zu animieren. Ohne das Ausmaß abzusehen, habe ich die Exen mit Gewicht 1 (Normalfall) eingetragen.

    Jetzt tut mir das nachträglich alles ein bisschen Leid. Es ist noch eine von drei Schulaufgaben ausstehend, welche jetzt gar nicht mehr ins Gewicht fällt (wir haben etwa 10 Exen geschrieben, die Schulaufgabe zählt nur wie zwei dieser Exen).

    Ist es vertretbar, die vergangenen Exen nachträglich (und alle kommenden ab jetzt) mit Gewicht 0,5 einzutragen, um das Gewicht der Schulaufgabe zu erhöhen? Das würde sogar den Gesamtschnitt aller erhöhen (bis auf eine Ausnahme - wie soll es anders sein). Was denkt ihr?

    BL ist Bayern, wenn es was hilft.

    Liebe Grüße

    onetoyou

    Prozentual gesehen habe ich (als Teilzeitlehrkraft) gut 39% meines Deputats als Freistunden/Hohlstunden im Stundenplan

    Sorry, ich konnte nicht anders: Ich komme mit keinem Deputat/Hohlstunden-Verhältnis auf 39 %. Außer du arbeitest 15,5 h bei 6 Springstunden :musik:

    Kleiner Spaß. Viel Erfolg (Glück) bei deinem nächsten Plan. Ich wünsche dir, dass er für dich besser wird.

    4 Hohlstunden, davon 1 Bereitschaftsstunde. Die 3 übrigen Hohlstunden bleiben immer(!) unangetastet

    Wie wird das umgesetzt? Bin wirklich interessiert, bei uns fällt regelmäßig mehr Vertretung an, trotz eingetragener Präsenzsstunde.

    Bei 100 KuK wären das in einer "normalen" Woche ja nur 100 mögliche Vertretungsstunden (wenn alles gleichmäßig ausgeschöpft wird).

    Regelmäßig mehr als fünf bei mehreren Lehrkräften bedeutet wahlweise, dass ihr ein paar extreme Rahmenbedingungen habt, die Springstunden fördern (sehr viele Schienen, ungünstige Hallenbelegzeiten, Pfarrer/ Priester mit besonders unflexiblen Einsatzzeiten,…) oder euer Stundenplanungstem sehr unerfahren, bis im worst case desinteressiert, da überlastet ist. Da ich selbst an einer mittelgroßen Schule tätig bin, sowie einen pensionierten Stundenplaner in der Familie habe, der an einer großen Schule war, weiß ich, dass die Größe der Schule nicht ausschlaggebend dafür ist, wie viele Hohlstunden normal wären, Rahmenbedingungen wie die von mir angesprochenen aber durchaus.

    Ja, du hast recht. Wir haben viele Schienen und sehr wenig Räume, v. a. Fachräume und Hallen.

    Trotzdem finde ich unsere Pläne nicht schlecht, fünf/sechs Hohlstunden sind imo völlig vertretbar. Unsere Stundenplaner sind Virtuosen, denen würde ich nix absprechen.

    War schon an einer Schule mit deutlich weniger constraints und die Pläne waren deutlich schlechter. Hatte da mal vier Hohlstunden + Mittagspause an einem Tag (am Stück versteht sich:zahnluecke:)

    Redet ihr von vier Hohlstunden pro Woche? Ist das nicht sau wenig? Wir haben regelmäßig >=5. Oder geht es um einen einzelnen Tag?

    Mit Hohlstunden sind Freistunden zwischen Unterrichtsstunden gemeint, oder?

    Vier Hohlstunden pro Woche bei vollem Deputat sind doch überhaupt nichts extremes... vor allem an einer mittelgroßen bis großen Schule.

    Er (oder: ein schulischer Admin - besser zwei...) sollte im Bedarfsfall zugreifen können. Das mag auch (nur) darüber passieren, dass das Passwort der entsprechenden Lehrkraft geändert werden muss. Diese wird dann ggf. feststellen, dass sie sich nicht mehr einloggen kann. Wird das missbräuchlich verwendet, dann fällt das schnell auf.

    Das lustige ist ja, dass die Schulleitung eh schon auf alle Noten zugreifen kann.

    Der TE kritisiert doch, dass er zusätzliche Angaben zu den Noten machen soll, die die SL in ihrer Übersicht gar nicht sehen kann und muss.

    Korrigiert mich, wenn ich das falsch verstehe.

    Besteht vielleicht die Möglichkeit, alte Elternbriefe zu löschen? Ein so langes Archiv wird doch wirklich nicht benötigt.

    Aber das ist wieder zusätzlicher Aufwand. Es ist ja nicht schlimm, so viele Briefe in der Datenbank zu speichern. Problematisch ist nur, wenn die komplette Tabelle beim Aufrufen des Reiters ausgegeben wird. Man könnte das einfach auf 50 oder was limitieren (mit entsprechenden Seiten zum weiterblättern) und hätte damit die Notwendigkeit des Löschens umgangen.

    Cooles Teil. Die Internetseite des Anbieters hat als Favicon das Wordpress-Bildchen. Da steht offensichtlich ganz viel Kompetenz (nicht) zur Verfügung.

    Hahaha!

    Du würdest dich wundern, was ich schon für komische Sachen innerhalb des Portals gefunden habe.

    Terminlisten werden bspw. oft nur auf eine PDF-Seite gedruckt (einfach abgeschnitten), wenn man versendete Elternbriefe ansehen möchte, laden zuerst ALLE der vergangenen 8 Jahre (Dauer: ca. 10-20 Sekunden).

    Es ist an vielen Stellen wirklich furchtbar. Aber vielleicht sind meine Ansprüche an funktionierende Software auch einfach zu hoch.

    Zum Thema: Ich trage im Portal immer die Art der Note + Thema mit ein, es ist aber ein erheblicher Mehraufwand, weil man das z. B. bei UBs immer einzeln machen muss.

    Als Klassenleitung einer Klasse oder Schulleitung sieht man in der Notenübersich diese eingegebenen Daten aber gar nicht! (Oder nur sehr reduziert)

    Deswegen wundert es mich, wenn die SL wert drauf legt.

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