Beiträge von griding

    Das weiß ich. Wie du schon selbst sagst, die 50% machen schon einen großen Unterschied.

    Als kinderloser Arbeitnehmer ist der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung aktuell 120€.

    Das wäre mit Pauschaler Beihilfe also aktuell maximal 510€ (393€ + 120€) und ohne 906€ (786 + 120€).

    Vergleicht man mal die 906€ mit den Beiträgen von Privat Versicherten Kollegen :o

    Aktueller Stand...

    Diese Bundesländer haben oder bekommen die Pauschale Beihilfe:

    1. Hamburg
    2. Berlin
    3. Bremen
    4. Sachsen
    5. Thüringen
    6. Brandenburg
    7. Niedersachsen
    8. Baden-Württemberg
    9. Schleswig-Holstein (nur "Härtefälle")
    10. Nordrhein-Westfalen (steht im Koalitionsvertrag)
    11. Mecklenburg-Vorpommern (steht im Koalitionsvertrag)

    Es fehlen:

    Es macht echt einen Unterschied ob man als gesetzlich Versicherte Person 700€ oder nur 350€ im Monat zahlt!

    Seit also Weise bei der Wahl eures Bundeslands :geschenk:

    Ich hab mir den Antrag schon im Netz angesehen, da steht dann zum ankreuzen:

    - 50% der Pflichtstunden

    - 66% der Pflichtstunden

    - 75% der Pflichtstunden

    Und dann gibt es noch ein alternatives Freitextfeld wo man die Anzahl der "Arbeitsstunden" angeben kann.

    Das ist verwirrend, oder meinen die mit Arbeitsstunden dann auch Pflichtstunden?

    Einen Grund muss ich auf dem Antrag gar nicht angeben, gibt kein Feld dafür.

    Hallo,

    paar Fragen zum Teilzeitantrag:

    Wie werden Pflichtstunden mit mehreren Zahlen hinterm Komma gehandhabt? Wenn ich z.b. auf 66% der Arbeitszeit gehen möchte, komme ich auf 16,17 Pflichtstunden.

    Kann die Schulleitung oder das Schulamt einen Teilzeitantrag verweigern?

    Wenn man heutzutage die Wahl hat, sich zwischen einem gut bezahlten Home Office Job (ausschlafen, Meetings, Präsentationen, ...) und dem Lehrberuf (Vorbereitung, 8 Uhr in Klassenraum, Stress, Korrekturen, kein echter Feierabend, ... ) zu entscheiden, fallen leider auch die "Ferien" nicht mehr so ins Gewicht... vor allem weil man ja auch heute recht einfach auf eine 4 Tage Woche reduzieren kann 😔

    Also ich würde im Home Office bestimmt schnell doppelt so viel wiegen und Vereinsnamen, ist halt ne Typ Sache... attraktiv finde ich es dennoch... weil: bequem

    Arbeitsrecht ist ein wichtiger Punkt im Fach BWL. Du grätscht damit ggf. auch den Fachkollegen damit rein. Es ist wichtig, aber wird in den dualen Ausbildungen in Wirtschaft abgedeckt.

    Und gerade in Politik gibt es so viel, dass sich eher anbietet zu machen: Medienkompetenz, Urteilsbildung, Demokratieverständnis, Fake News etc...

    Ja, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich "Politik UND Wirtschaft" unterrichte^^

    Näheres findet man sicherlich im für Dein Bundesland zuständigen Landesbeamtengesetz. Wenn ich das übergeordnete Beamtenstatusgesetz, das ich gerade überflogen habe, richtig auslege, dann ist bei einem Wechsel der Dienststelle eine dem Amt angemessene Tätigkeit zuzuweisen. Daraus lässt sich ableiten, dass man bei einem Wechsel (und eine Rückkehr ist ja letztlich nichts anderes) sein bisheriges Amt behält.

    Heißt ich muss mal beim Schulamt fragen?

    DAs ist leider falsch. Denn auch hier gibt es Bedingungen. Der Partner ist nur mitversichert, wenn er nicht selber über einem bestimmten Einkommen liegt und auch die kostenlose Versicherung der Kinder hängt von der Versicherung des Partners und seinem Einkommen (wenn in der PKV) ab und auch von dem Einkommen der Kinder.

    Stimmt. Sobald der Partner in der PKV ist, muss man halt schauen, wer am Ende mehr verdient :/

    Noch kurioser wird es bei Personen wie mir mit Planstelleninhabervertrag. Also beamtenähnlich angestellt. Für uns gilt die Öffnungsklausel nicht. Ich hatte dadurch keine Chance in irgendeine PKV zu kommen. Die GKV zahle ich trotzdem komplett selbst.

    (Ich wusste, dass es vermutlich so kommen wird und habe mich dennoch für die A-Stelle entschieden.)

    Das ist so ein seltsames Konstrukt... sollte man mal reformieren.

    Das wird ja jetzt bei den aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen in Hessen richtig spannend. Die SPD hatte die Pauschale Beihilfe im Wahlprogramm, die CDU will aber nix davon wissen und feiert lieber die hessische Sachleistungsbeihilfe als bessere Alternative für ihre gesetzlich Versicherten Beamt:innen 🤔

    Ich habe mit den Lernenden am Berufskolleg, egal ob sie sich in einer dualen Ausbildung oder in einer anderen Schulform befanden, bisher immer das Thema Arbeitsrecht gründlich durchgenommen, da ich der Meinung war, sie auf dem Weg in die Arbeitswelt so gut begleiten zu können. Außerdem merke ich immer wieder, dass dieses Thema in der allgemeinen Schulbildung oft vernachlässigt wird.

    Vor einiger Zeit habe ich jedoch von einem Kollegen eine deftige Kritik erhalten, ich würde ja "immer nur Arbeitsrecht machen". Ja, es ist ein großer Teil meiner Lehre, aber ich behandle auch aktuelle Themen und Themen, die meine Lernenden interessieren (dürfen z.B. auch abstimmen). Ich denke halt, am Berufskolleg ist Arbeitsrecht und soziale Absicherung ein super wichtiges Thema.

    Bin ich jetzt eventuell doch zu einseitig oder macht meine Denkweise Sinn?

    Unter dem Stichwort "Lehrermangel" sind die Qualifikationsvoraussetzungen für diesen Beruf inzwischen ziemlich aufgeweicht worden. Aber ja, du hast recht es ist immer wieder tragisch, dass man überhaupt noch Voraussetzungen hat und nicht einfach jeden unterrichten lässt, der laut genug rufen kann "Lehrer werden ist mein Traum!".

    Natürlich sollte man nicht jeden einfach so unterrichten lassen. Aber jemanden der sein Studium abgeschlossen und dann im Ref durchgefallen ist, könnte man ja zumindest mal prüfen, ob es in einer anderen Schulform besser passen könnte.... statt völlige Quereinsteiger z.b. in die Grundschule zu stellen.

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