Beiträge von Alasam

    Klar über die Nebenwirkungen schreiben. Ich meinte die ablehnende Haltung gegenüber der Impfung, dass die Nebenwirkungen so schlimm seien, dass die ganze Impfung in Frage gestellt wird. Das finde ich bedauerlich.

    (...)

    Verstehe.


    Wenn die_sozial_tante Ü80 wäre oder geschrieben hätte, sie könne sich keine weitere Covid 19-Impfung für die nächsten z.B. 10 Jahre vorstellen, würde ich hier voll mit dir übereinstimmen. Aber mit 31 Jahren und dem Bezug auf das Zeitintervall von 6 Monaten in ihrer Aussage, finde ich eine Ablehnung (insbesondere unter den genannten Umständen) vollkommen o.k. und nachvollziehbar,

    Und ja, obwohl meine Freundin aus dem anderen Deutschland kommt und ihre Eltern wegen der Stasi rübergemacht haben, ist sie trotzdem der Meinung, daß man bei den Impfungen ganz andere Seiten aufziehen sollte. Also z.B. Impfpflicht verbunden mit Beugehaft, bis man sich dann doch zur Impfung bereit erklärt. Da würde sie am liebsten mit den ganzen Querdenker-Demonstranten in Sachsen etc. gleich anfangen... einkesseln und impfen, auch gegen deren Willen.

    Das halte ich nicht für vertrauensbildende Maßnahmen.

    Ich finde es daneben, sich - relativ - öffentlich dahingehend zu äußern, dass eine 3. Impfung abzulehnen evtl besser gewesen wäre. Klar ist es blöd, wenn´s einem so schlecht geht danach (meinem Schwiegervater ging es so nach der 2. Impfung), aber die hier geschilderten Nebenwirkungen (so sie denn von der Impfung kommen) sind doch wesentlich erträglicher als ein schwerer Verlauf von Corona. DAS sollte im Fokus stehen und SO könnte man es fomulieren.

    Wieso nicht offen darüber schreiben?

    Transparenz und Offenheit schaffen Vertrauen. Und gerade an letzterem mangelt es einem Großteil der Ungeimpften.

    Ich finde, hier steht es ganz gut:

    https://www.augsburger-allgeme…Impfungen-id60948826.html


    Vereinfacht zusammengefasst:

    Jüngere, die sich nach ca. 6 Monaten boostern (und zwei Impfdosen vorher hatten, davon mind. eine mRNA), helfen vor allem mit, die Pandemie einzudämmen, als Selbstschutz vor schweren Verläufen sollten die zwei Dosen noch deutlich länger halten. Bei Älteren ist die Schutzwirkung demgegenüber deutlich kürzer und die Chance auf einen schweren Verlauf nach 6 Monaten erheblich höher; entsprechend ist die Booster-Impfung hier als Selbstschutz viel wichtiger als bei Jüngeren. Und damit wird natürlich auch der Überlastung der Intensivstationen unmittelbar entgegengewirkt.

    Ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand, der zu den Jüngeren zählt und unter stärkeren Impfnebenwirkungen gelitten hat, sich etwas mehr Zeit nehmen möchte bis zur Booster-Impfung, wobei die_sozial_tante das nicht einmal gemacht hat, sondern lediglich fürs nächste (=vierte) Mal ankündigt.


    Hier steht auch noch einmal, dass die Booster-Impfung vor allem für Ü60 als Selbstschutz wichtig ist:

    https://www.deutschlandfunk.de…ne-booster-dosis-100.html


    Es dürfte extrem unwahrscheinlich sein, dass jemand, der sich nicht sofort nach 6 Monaten boostern lässt und sich mit Covid 19 infiziert,auf der Intensivstation landet.

    Man hat mir verkündet, dass ich im Corona-Sonderbereich nicht mehr schreiben dürfte. Meine Posts würden gelöscht. Ein Verstoß gegen Regeln wurde nicht benannt, aber dass ich mich doch auch mal bei anderen Themen beteiligen könnte. Meine künftigen Posts dort würden manuell gelöscht werden. Das gleiche Spiel also wie bei Lindbergh.

    Hast du denn mal die Mods direkt nach einer Begründung gefragt?

    Und darüber beschwert ihr euch jetzt? Seid doch froh, dass ihr dank Impfung nicht in Quarantäne müsst. Ich meine, wofür machen wir das denn? Klar sollte man vorsichtig sein und kann ja Selbsttests machen, wenn man Kontakt zu jemand Positivem hatte.

    Alles klar; wir lassen die Geimpften das Virus überall rumspreaden und wenn dann die Infektionszahlen explodieren, tragen natürlich ausschließlich die Ungeimpften Verantwortung. Ach ja, unsere vorbildlichen Vorzeige-Impflinge und die bösen, bösen Ungeimpften...

    Wir wohnen tief im Westen des Regierungsbezirks Düsseldorf.

    (...)

    Aus diesen Gründen möchte ich nun in die OBAS Ausbildung. Aus meinem Studium lassen sich wahrscheinlich die Fächer Technik und Mathematik für SEK 1 ableiten (wahrscheinlich auch für SEK 2, aber es gibt hier im Umkreis von 70km keine Schule, die Technik in der SEK 2 anbietet…).

    (..)

    Sicher?

    Laut der Seite

    https://www.uni-due.de/tud/schulen_technik_sek2.php

    gibt es z.B. in Mönchengladbach eine Gesamtschule mit Technik in der Sek 2; das wird auch so auf deren Homepage bestätigt.

    Okay, ja das habe ich gesehen aber bei mir waren nie Anzeigen drin. Ich vermisse das bei Verena, weil ich lieber erst vertretungsstellen annehme zum Kennenlernen. Habe etwas Bedenken direkt eine feste Stelle anzunehmen.

    Wenn man lieber ältere SuS unterrichten möchte, kann man m.E. mit dem WBK nicht viel falsch machen.

    Ein Nachteil ist, dass man in NRW anscheinend tagsüber und am Abend unterrichten muss. Man hat weniger leistungsstarke SuS als am Gymnasium, oft muss man sehr stark differenzieren, weil die Voraussetzungen der SuS - besonders am Anfang - weit auseinanderliegen. Aber der Umgang mit den erwachsenen SuS ist angenehm und entspannt.

    PS: Keine Elternarbeit, keine Aufsichten

    Doch bei Leo gibt's die. Ich hatte zum aktuellen Schuljahr danach geschaut und da gab's tatsächlich einige Anzeigen. Man kann auch "Weiterbildungskolleg" in der Suchmaske anklicken, also danach filtern.

    Bei uns an den BBS müssen die SuS in der FOS Kl. 12 und am BG Facharbeiten schreiben (ob es diese auch noch in anderen Bildungsgängen gibt, weiß ich nicht; an Fachschulen gibt es m. E. Projektarbeiten). Meines Wissens gilt dies auch für die Oberstufe der allgemeinbildenden Gymnasien hier in NDS, wo die SuS ebenfalls eine Facharbeit schreiben.

    Genau, ausgenommen sind nur Abendgymnasien.

    Zudem kann anstelle der schriftlichen Abiturprüfung im vierten Prüfungsfach eine "besondere Lernleistung" gewählt werden, welche auch den Charakter einer wissenschaftlichen Arbeit/Facharbeit hat. Letzteres gilt für die gymnasiale Oberstufe, berufliche Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs in Niedersachsen


    STACK sagt mir nichts.


    In manchen Studiengängen (z.B. Mathematik) ist es nicht üblich, das Thema seiner wissenschaftlichen Arbeit selbst zu formulieren. Man bekommt etwas zugewiesen oder darf bestenfalls aus einer kleinen Auswahl, vorgegeben durch Dozent*innen, etwas auswählen.

    Ok, bei uns hat man sich zu solchen Sammel-Terminen natürlich freiwillig angemeldet.

    Und alle die es gemacht haben waren froh um dieses Angebot.:aufgepasst:


    Aus welchem Bundesland kommst du?

    Oder waren dieses komischen Regelungen Stadt-/Landkreisspezifisch?

    Es geht hier um Niedersachsen.


    Dieses unfreiwillige (und datenschutzrechtlich vermutlich unzulässige) Anmelden aller Beschäftigen hat sich unsere SL ausgedacht, um einen schnellen Termin zu bekommen und nicht erst 1-2 Wochen auf Rückmeldungen warten zu müssen.

    Mal ernsthaft Alasam : Was genau sollte traurig daran sein, wenn alle in einem Kollegium geimpft sind? Niemand hat die KuK gezwungen an dem Sammeltermin teilzunehmen, das wollten diese alle. Offensichtlich war es für sie also völlig unproblematisch, dass KuK den eigenen Impfstatus kennen- wohl, weil das schlichtweg so erfreulich und erleichternd war, dass sie sowieso darüber gesprochen hätten. Datenschutz kann also an der Stelle kein Argument sein.

    Angeblich bist du selbst ebenfalls bereits geimpft, an einer grundlegenden Ablehnung der Impfung sollte es also- ungeachtet deines eigentümlich großen Verständnisses für Ungeimpfte- nicht liegen. Was macht dich also so traurig daran, dass ein komplettes Kollegium durchgeimpft ist? Ich finde das großartig und würde mir aus tiefstem Herzen wünschen, mein komplettes Kollegium wäre genauso vernünftig und solidarisch in der Pandemie (die Mehrheit ist es, die ungeimpfte Minderheit ist dafür umso "schwieriger" in ihren Haltungen).

    Naja, bei uns gab es auch einen Sammelimpftermin und zwar in der Form, dass alle, inkl. Sekretariat und Hausmeister, einfach angemeldet wurden. Man hatte die Möglichkeit, sich hinterher aktiv abzumelden. Das haben einige wenige gemacht, m.W. wegen Schwangerschaft/Stillen oder weil sie sich anderweitig schon einen Termin besorgt haben. Ein Mensch hatte bereits Genesenenstatus. Ich habe dann blöderweise mitgemacht, mich aber zunehmend unwohl gefühlt. Gesundheitsfragen sind für mich ganz persönliche Angelegenheiten, die möchte ich nicht mit meinem Kollegium teilen oder unter deren Aufsicht bzw. gar unter Aufsicht der Schulleitung Behandlungen durchführen lassen. Ich habe mich damit äußerst unwohl gefühlt und würde das nicht noch einmal mitmachen. Ich habe mich darüber im Kollegium unterhalten und war auch nicht alleine mit diesen Empfindungen.

    Ich gehe ja auch nicht mit dem Kollegium zur Zahnarztkontrolle/-prohhylaxe oder zum Gesundheits-Checkup beim Allgemeinmediziner.


    Voraussichtlich werde ich jetzt von den ganzen Impfpflicht-Befürworter*innen bombadiert, dass Impfen im Pandemiefall keine Privatangelegenheit ist. Ist es aber für mich und rechtlich auch (noch).

    Menschen haben tatsächlich verschiedene Meinungen, ohne dass eine (= die eigene) richtig und alle anderen falsch sind.


    Die Impfquote in unserem Staat war ja bekannt. Ich habe schon vor Wochen die überaus laxen Regeln nicht verstanden.

    Z.B.: 1./2. Klasse in Niedersachsen bis letzte Woche Dienstag noch ohne MNB (fand ich prinzipiell ok), wenn es dann einen Fall gibt, geht's aber weiter ohne MNB, wenn dann ein zweites Kind positive Schnelltestergebnisse hat, passiert zunächst gar nichts, erst 2 Tage später, als das positive PCR-Ergebnis da ist, heißt es dann, dass einige in Quarantäne gehen sollen, sie können sich aber am selben Tag mit einem Schnelltest vom Testcenter wieder freitesten und am Folgetag wieder zur Schule kommen, alle weiterhin ohne MNB. Geimpfte Kontaktpersonen konnten weiter zur Arbeit, Selbsttests werden lediglich empfohlen, selbst Geschwisterkinder konnten wieder/weiterhin zur Schule gehen.

    Auch Geimpfte und Genesene überall (Clubs, Sauna, ...) reinzulassen und dann ohne Abstände und Limits und ungetestet Vergnügungen nachzugehen, ist mir unverständlich. Schließlich können sich auch Geimpfte anstecken und Überträger*innen sein.

    Hinterher die Ungeimpften zum Sündenbock zu machen, finde ich nicht fair.

    Zitat von Rundverfügung 30/2021

    Vor der Durchführung der Veranstaltung sollen die Schulen mit Blick auf das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen am

    Standort der Schule sowie am Zielort der Fahrt prüfen, ob das pädagogische Interesse an der Veranstaltung das infektiologische Risiko überwiegt.

    Ergänzung auf Wunsch von Humblebee:

    Hier der genaue Wortlaut aus der von Seph zitierten Rundverfügung. Dort steht ja konkretisierend, dass "mit Blick auf das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen am Standort der Schule sowie am Zielort der Fahrt" zu prüfen ist. Also sollte man innerhalb Niedersachsen (falls das Ziel überhaupt dort liegt) wohl eher nicht vom LK Holzminden (heutiger 7-Tage-Inzidenzwert 86) in den LK Cloppenburg (heutiger 7-Tage-Inzidenzwert 458) unterwegs sein. Fraglich, ob diesbezüglich auch die Lage in Krankenhäusern und auf Intensivstationen Relevanz hat.

    Seph hat diese Konkretisierung nicht erwähnt; ich finde sie hilfreich bei der Entscheidungsfindung und -begründung.


    Ich würde an deiner Stelle fahren, Helvi73, sofern die 7-Tage-Inzidenzen nicht sehr weit auseinanderliegen.

    Für eine 7. Klasse finde ich die Impfquote erstaunlich hoch. Wenn die SuS so diszipliniert sind, wie du beschreibst und sowieso alle negativ getestet kommen, halte ich das Risiko für äußerst gering, sich bei Dritten oder gegenseitig anzustecken, zumindest nicht höher als im Schulalltag, vielleicht sogar niedriger. Der Ausflug scheint euch ein immenses Bedürfnis zu sein, das rechtfertigt m.E. schon die Durchführung bei nicht erhöhtem Infektionsrisiko.

    (...)

    Ich habe aber von Beginn an in dieser Pandemie mich nicht nur um meiner selbst willen oder meiner Familie willen versucht möglichst vernünftig zu verhalten, Regeln nicht auszureizen, deutlich vor Einführung einer Maskenpflicht begonnen Alltagsmasken, die ich mir besorgt habe als es keine FFP2-Masken o.ä. gab zu tragen, auf Hygiene zu achten, sondern selbstverständlich auch wegen meiner Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen (auch den schwurbelnden Coronaverharmlosern), dem Personal im Supermarkt meines Vertrauens, der Oma, der ich auf der Straße beim Spaziergang begegne, habe mir selbstverständlich Gedanken gemacht um die vielen Betroffenen anderer Länder und war erleichtert, als es endlich auch aus Deutschland Impfstoffspenden für Covax gab, damit es nicht nur bei uns vorangehen kann (könnte). Meine Ethik endet auch sonst nicht dort, wo ich persönlich betroffen bin oder zumindest Betroffene potentiell persönlich kennen könnte. Wenn es in deinem Umfeld üblich ist ethisch nur sich selbst und das nächste Umfeld mit zu berücksichtigen ist das ein trauriges Armutszeugnis meines Erachtens. Mitmenschlichkeit kann und darf größer denken und handeln. Zum Glück habe ich einige Menschen in meinem Umfeld, die wie ich denken und handeln.

    Das gilt tatsächlich auch für mein Umfeld und mich persönlich. Ich habe mich auf die Hauptmotive für die Impfentscheidung bezogen, nicht die "kleineren" Maßnahmen wie Hygiene, MNB, etc.


    Bei meinen erwachsenen Schüler*innen mache ich hingegen in der Tat die Beobachtung, dass gerade viele Ungeimpfte ihre Masken gerne mal runterziehen und ich habe auch große Zweifel, dass alle ihren Selbsttestpflichten nachkommen.

    Kommt noch substantiell etwas von dir oder weichst du der eigentlichen Debatte weiter aus, wie ohne eine Impfpflicht verhindert werden soll dass das Gesundheitssystem bei künftigen Wellen nicht so überlastet wird wie aktuell bereits?

    Ich habe oben schon geschrieben, dass ich leider keine Formel habe, mit der wir die Welt retten können.


    Fundierte Ideen zu nennen, würde mehr Zeit kosten, als mir gerade zur Verfügung steht. Weniger fundierte würden hier ohnehin zerfetzt. Keine Lösung zu haben, ist für mich noch kein Grund, Menschen, die Angst vor etwas haben, zu stigmatisieren.

    Ja, über die Folgen für die Gesellschaft sollte man definitiv sprechen. Vermutlich gehen da die Meinungen sehr auseinander. Ich höre mir gerne beide Seiten an.

    Für mich entscheidend fand ich den Satz (sinngemäß): Warum soll eine Gesellschaft denen nachgeben, die jetzt schon nicht berei sind, etwas für die Gesellschaft zu tun.

    Mh, ich hatte in meinem Umfeld nicht den Eindruck, dass diejenigen, die sich haben impfen lassen, die Menschen mit den "höheren" Motiven sind, sondern, dass beide Gruppen vor allem an sich und ihr nahes Umfeld gedacht haben.


    Die einen haben und hatten mehr Angst vor Covid-19 und wollen sich und nahe Angehörige durch eine Impfung vor einer Ansteckung und ihren möglichen Folgen schützen, die anderen haben mehr Angst vor der Impfung und wollen sich vor möglichen Impfschäden schützen und denken dabei auch an die Folgen für ihre Kinder, Familie, Angehörige; Schwangere auch an mögliche Folgen für ihr ungeborenes Kind etc.

    Später ging es einigen bei der Impfung sicher auch um persönliche Freiheiten.


    Mir ist noch niemand begegnet, bei dem ich den Eindruck hatte, bei der Impfung ging es primär um das große Ganze. Es ist natürlich ein angenehmer side effect, wenn man sich das hinterher auf die Fahnen schreiben kann.

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