Noch einmal: Du verwechselst Langzeitfolgen von Nebenwirkungen bei Impfstoffen mit Langzeitnebenwirkungen bei Arzneimitteln. Das ist nicht zielführend.
Nein, ich meine es
genau so, wie ich es geschrieben habe, Seph. Recherchiere und lies
einfach mal gründlicher, dann wirst auch du, Seph, erkennen, dass es
nicht absolut sicher ist, dass bei neuartigen Impfstoffen nicht mit
Langzeitnebenwirkungen/Spätfolgen zu rechnen sei.
Andererseits möchte
ich dir, Seph, deinen Glauben an diese vermeintliche Sicherheit auch
nicht nehmen. Damit lebt es sich bestimmt angenehmer und bequemer.
Ich werde dich,
Seph, jedenfalls nicht noch mal zur tiefgründigeren Recherche
auffordern. Möge jeder in seiner Glaubensblase glücklich werden.
Leider neigen
Menschen, zumindest in unserer Kultur, dazu, Dinge als absolut sicher
darzustellen, die nur z.B. (sehr) naheliegend oder (sehr)
wahrscheinlich sind. Tritt dann doch der unwahrscheinlichere Fall
ein, heißt es hinterher „Das hat ja keiner ahnen können.“, „Das
war nicht abzusehen.“ etc. Und diesbezüglich ist die aktuelle
Situation eben doch mit dem Contergan-Fall vergleichbar. Auch damals
gab es Leute, die als Experten gesagt haben, dass Contergan absolut
sicher sei und zwar ausdrücklich auch für Schwangere. Ähnliches
gilt z.B. für Glyphosat. Oder Pandemrix. Und, aufgepasst, Seph, es
geht in diesem Abschnitt nicht um Langzeitnebenwirkungen vs.
Langzeitfolgen, sondern um das Suggerieren von absoluter Sicherheit,
die man leider oft nicht hat. Ob es gerechtfertigt ist, neuartige
Impfstoffe mit lange bekannten hinsichtlich möglicher
Langzeitrisiken zu vergleichen, bleibt abzuwarten. Wie gesagt, es mag
naheliegend und sehr wahrscheinlich sein, vollkommen sicher ist es
nicht.
Ich hoffe, dass der
anscheinend objektiv wahrscheinlichere Fall, dass hinsichltich
Langzeitnebenwirkungen/Spätfolgen alles gut gehen wird, auch
tatsächlich eintreten wird. Ein Restrisiko bleibt und ich kann jeden
verstehen, der sich deswegen (vorerst) nicht impfen lassen möchte.
Jeder sollte
hierüber frei entscheiden dürfen, insbesondere bei neuartigen Impfstoffen, auch wenn das Risiko einer
Erkrankung mit Covid19, welches wiederum mit dem Risiko eines
schweren Verlaufs verbunden ist, derzeit gemittelt als deutlich höher
eingeschätzt wird als das Risiko eines schweren Impfschadens oder
entsprechender Spätfolgen.