Ich weiß jetzt echt nicht was mehr Heiterkeit hervorruft: der Gedanke an die Entspannung mit dem ganzen Kollegium in der Turnhalle oder die Vermessenheit der Annahme , es könne genug Geld für Einzelsitzungen bereit gestellt worden sein ![]()
Beiträge von Ichbindannmalweg
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Ich bin neugierig: sechs Termine für das ganze Kollegium in der Turnhalle, oder sechs Einzeltermine pro Kollege?
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Für NRW: Auszahlung des Urlaubsanspruchs ist in wenigen Fällen möglich. Man muss schon fast das ganze Jahr krank gewesen sein, denn es werden nur 20 Tage Mindesturlaub gewährt. Ist man zum Beispiel die gesamten Sommerferien krank, lassen sich die 20 Tage problemlos auf die restlichen Ferientage verteilen. Nur wenn das nicht gelingt, dann ist die Auszahlung der übrigen Tage möglich.
Wenn man nach gut einem Jahr Krankheit wieder anfängt, dann muss man sich bestimmt keine Gedanken mehr über verpasste Erholung machen.
Real: es ist echt übel, wenn man öfter oder länger in den Ferien krank ist. Führt oft zu weiteren Ausfällen…
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Ich weiß ja nicht genau, ob es schon Eris war, ist jetzt fünf Wochen her. Mein Mann war 2-3 im Bett, ich 4, davon 3 im Krankenhaus weil schwanger, unser Dreijähriger 5 Tage fiebrig. Aber bei allen war es so plötzlich vorbei wie es kam. Nur die Nasen liefen noch etwas länger, neu mit der Husten. Aber ohne Krankheitsgefühl.
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Gute Besserung! Mit Paracetamol fand ich die Gliederschmerzen auch erträglich, aber wehe die Wirkung ließ nach - Fieber hoch, Schmerzen auch. Halsschmerzen kamen erst ganz zum Schluss richtig raus, die haben jede Seitenstrangangina getoppt… das einzige Gute: alle Symptome verschwanden so plötzlich wie sie gekommen waren.
In den Ferien ist das mega ärgerlich, nicht nur weil man die Tage Freizeit verliert, sondern auch weil man eventuell noch angeschlagen wieder los muss. Wenn also der Schultag nach ist, würde mich mich auf jeden Fall bei Bedarf krank schreiben lassen, denn sonst läge ich schneller wieder auf der Nase als es gut für alle Beteiligten wäre. Und das war für mich immer eine Abwärtsspirale 😥
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Und hat Corona vor vier Wochen zum ersten Mal erwischt, ohne nennenswerte Kontakte gehabt zu haben… war das jetzt wohl Eris? Kleinkind: 5 Tage Fieber und apathisch, Papa: 3 Tage Fieber, Halsschmerzen und Gliederschmerzen, ich: drei Tage Krankenhaus mit Fieber, furchtbaren Gliederschmerzen und ganz schlechten Leberwerten und das in der Schwangerschaft. Danach noch Halsschmerzen 3 Tage und Husten und Schnoddernase für drei Wochen… zum Glück alles wieder gut. Aber c das war schon so mit das unangenehmste, was ich in meinen Leben hatte. In Sachen Schmerzen nur von Geburt und Radsturz mit großflächigen Hautabschürfung überall übertroffen. Also regelmäßig brauche ich das nicht 🥵
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Unterrichtsplanung in den Sommerferien??? Würde ich nie machen! Hatte schon Jahre, wo ich nicht einen Kurs/Klasse identisch hatte mit der Unterrichtsverteilung vom letzten Schultag… Und bis ich in Englisch die gleiche Jahrgangsstufe erneut habe, gibt es bestimmt schon wieder ein neues Lehrwerk.
Ich hätte gerne ein Fach, wo ich immer wieder fast das gleiche machen kann, denn das bietet auch Gelegenheit zur Verbesserung. Und ja, ein Arbeitsblatt darf alt sein, wenn es gut ist. Das mindert die Qualität nicht. Wenn man schlechte alte Arbeitsblätter bekommt, waren die früher wohl auch schon schlecht. Es lebe die Digitalisierung: man sieht nicht mehr, wie alt ein Arbeitsblatt ist. Im Gegenzug zu den Matrizen aus eigener Schulzeit. Handschriftliche!!!
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Für KollegInnen mit zwei sprachlichen Fächern, die vorzugsweise in der Mittelstufe eingesetzt werden sind das dann schnell auch mal deutlich mehr als 20 Stunden. Von der organisatorischen Entlastung einmal ganz abgesehen.
Zu denen zählte ich mich auch, wären mal ganz schnell 4 Klassen gewesen. Klar, dass wäre für mich eine Entlastung, aber ich dachte eher an 95% des Kollegiums, denen das nichts bis marginal hilft. Aber dann wäre ich am Ende auch die Dumme gewesen, die die Hauscurricula ändern muss.
Was mich einfach ärgert ist, wie man diese Entlastung verkauft. Ein Großteil der Lehrer hat davon nichts. Bitte ehrlich sein und sagen: wenn wir das jetzt nicht so machen, dann kippen uns die Lehrer reihenweise aus den Latschen und dann gibt es halt noch weniger Deutsch, Mathe und Englisch (was ist mit Latein/ Französisch?).
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Das beste war: dir Ratschläge von der Bezirksregierung, wie man die ca 150 Kompetenzen im Fach Englisch Oberstufe alle unterbringt. Beispielhaft wird das nämlich nur für ein Unterrichtsvorhaben zur Verfügung gestellt: man drucke alle Kompetenzen aus, schneide sie aus und ordne sie dann den Vorhaben zu… Bis halt kein Zettelchen mehr da liegt.
Das konnte nur noch die Antwort auf die Frage toppen, wie denn Schüler, die schon mit dem bisherigen Klausurformaten Zeitprobleme hatten, jetzt auch noch zusätzlich Mediation machen sollen. Antwort: das bekommen sie schon hin.
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Eine wahnsinnige Entlastung von… vielleicht 20 Stunden pro Klasse? Bei einer Jahresarbeitszeit von 1800 Stunden (eher mehr) ein ganz großer Wurf. Rein inhaltlich würde ich sagen: hätte man schon immer so machen können.
Allerdings will ich jetzt nicht wissen, wie lange es dauert die hausinternen Lehrpläne wieder umzutippen….
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In meiner eigenen Schulzeit hatte eine Mitschülerin ihre Mutter in einem Nebenfach. Das war lustig, weil sie ihre Mutter hat im Unterricht. Bei einer Eins mit Sternchen Schülerin war das generell kein Problem, schwierig stelle ich es mir vor, wenn man der Lehrkraft unterstellen könnte, zu gute Noten zu geben.
Bei uns im Kollegium gibt es viele Lehrerkinder, keines von denen hatte bei den Eltern. Das hätten die auch nicht gewollt. Ein Paar hat ihre Kinder aus diesem Grund sogar an die Nachbarschule geschickt, da sie die einzigen Lehrer für ein Fach waren.
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Ich bin zugegebenermaßen auch neugierig, aber die Neugierde fremder Menschen darf kein Grund sein, hier die Anonymität aufzugeben. Ich finde es auch nicht gut, jemanden nach Informationen zu fragen, die er nicht preisgeben möchte.
Wenn irgend jemand tatsächlich ein ähnliches Problem hat, dann besteht ja die Möglichkeit sich per PN auszutauschen.
Auf jeden Fall ganz herzlichen Glückwunsch zum Ausgang. Der dürfte der psychischen Gesundheit mit Sicherheit zuträglich sein 👍🏻
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Mach was dir Spaß macht und werde Lehrer
… könnte auch so verstanden werden: als Lehrer hat du genug Freizeit um das zu tun, was dir Spaß macht. Mach was dir Spaß macht + werde Lehrer = 2 voneinander getrennte Handlungen.
Auch wenn man die Werbung irgendwie auch „richtig“ verstehen kann: in der Psychologie gibt es den schönen Begriff der „ top down Verarbeitung“, dass jetzt: das Vorwissen beeinflusst die Wahrnehmung, hier das Textverständnis.
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Ja, das ist echt. Ging schon durch die Medien. Habe dass es auch für ein Scherz gehalten. Ich finde jeder Interpretation mindestens irreführend hinsichtlich der beruflichen Belastung, die der Job mitbringt. Die Werbung ist noch dämlicher als die „Job mit Pultstatus/ Gönn dir!“ in NRW. Welche Klientel wenn man damit anziehen?
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Ich würde nicht mal den Notenspiegel an die Tafel schreiben. Für die ganz Neugierigen gibt es den Durchschnitt. Alles andere finde ich genau so schlimm wie die weiter oben genannten Dienstvergehen/ Nachlässigkeiten.
Wenn man lange genug sucht, findet man wohl bei den meisten Kollegen irgend welche Klöpse… bei dem 1001 Vorschriften, die es im Stress zu beherzigen gilt, rutscht irgend was immer hinten runter. Der Lehrer soll halt die eierlegende Wollmilchsau sein, und die sind ganz rar.
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Man kann sicher auf viele Arten anders sein, solange man dabei so stark und selbstbewusst auftritt. Schüler haben ein ziemlich gutes Gespür dafür, mit wem sie es machen können … Aber ich würde erwarten, dass Kinder lernen, auch die „stilleren Typen“ unter den Lehrern mit Respekt zu behandeln.
Bei uns im ländlichen Raum hätten es auch coole schrille Vögel schwer… Und sei es mit den Eltern.
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Wann ist man als Lehrer eigentlich nicht geeignet? Meine sehr subjektive Beobachtung ist, dass Kinder immer weniger damit klar kommen, wenn Menschen „anders“ sind, dann fehlt es schnell an Respekt und nichts läuft mehr.
Ich hatte mal eine Praktikantin, die war fachlich top und plante super, nur redete sie auffällig langsam und hatte einen eingefrorenen Gesichtsausdruck. Kommentar der Kollegen: die Inklusion ist im Lehrerzimmer angekommen. Ja, was rät man so jemanden? In der Oberstufe konnten die Schüler damit umgehen, aber einer siebten Klasse würde ich die nie ausliefern… Ich denke aber auch, dass das Problem auf Seiten der Schüler liegt. Müssen wir diese nicht zu mehr Toleranz und Respekt erziehen?
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Für Ausbildung zu verkürzen halte ich für keine gute Idee, ebenso wenig das Streichen von fachlichen Kompetenzen. Mehr Praxis gerne, bitte bezahlt! Dann darf die Ausbildungsphase sogar länger sein. Schließlich braucht jeder Student/ Lehramtsanwärter auch eine gewisse Reife und Lebenserfahrung. Bitte nicht schlagen: besonders sehr junge männliche Kollegen tun sich oft schwer. Und wir brauchen auch Männer in der Schule. Mit 22 hat kaum eine/r die Persönlichkeit, die es im Umgang mit Schülern braucht. Da fehlt es einfach auch am Abstand.
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Bei uns hängt die Liste im Lehrerzimmer. Da von oben die Regel kam, dass nur 2 Arbeiten die Woche geschrieben werden dürfen, und auch nicht an aufeinander folgenden Tagen, habe ich alle Arbeiten eingetragen sobald der Zettel hing. Tests an Tagen mit Klassenarbeiten auch verboten. Danach habe ich ein Beweisfoto geschossen, damit mir Kollege Nummer drei in meinen Wochen nicht heimlich den Termin klaut. War leider nötig. Da sind auch schon mal die Einträge verschwunden… bei den Regeln gibt es einfach wenig Spielraum für Arbeiten.
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Interessant. Ich weiß allerdings nicht, ob mir das Hamburger Modell da nicht lieber wäre, wo die Deputate an Fächer und Schulformen angepasst sind. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Tragen alle Kolleg*innen denn das Bandbreitenmodell mit?
Es gibt eine Frechheit des Dienstherren, den schwarzen Peter den Kollegien zuzuschieben.
Da sitzen dann Einfach- Kunstlehrer und sagen, dass sie ja kein Buch im Unterricht haben und genau so viel Arbeit wie ein D/ E Lehrer … besonders schön fand ich auch den Spruch: „Warum soll man denn für Klugheit bei der Fächerwahl bestraft werden?“
Wenn die Argumentation aber anders herum läuft, dann hat jeder für die armen Kollegen Verständnis: der Sport/ Deutschlehrer, der ja ungerechterweise nur in Deutsch eingesetzt wird. Die Bio/ Kunst Kollegin, die sagt: entweder ich werde nur in Kunst eingesetzt, ist ich bleibe in Elternzeit…. Also immer so wie man es braucht.
War man daraus lernt: jeder ist nur für sich selbst verantwortlich und wer nicht früh genug für sich selbst sorgt, der wird dafür bezahlen müssen. Von den Kollegen darf man da nichts erwarten, außer blöde Sprüche.
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