Ich war ein einziges Mal in meinem Leben „betrunken“ ( ab wann ist man das?) und fand, dass mir der Zustand nicht gefällt. Ich bin auch eher Typ heiße Schokolade als Glühwein. Ich mag Alkohol einfach nicht. Ausnahmen sind Tiramisu (ohne Amaretto nicht so toll), ein Schuss Rotwein in der Bratensoße oder so. Alles andere brauche ich nicht. Und ich brauchte noch nie Freunde, die das nicht akzeptieren. Schützenfeste und Co brauche ich auch nicht… Wir haben im Freundeskreis viele Lehrer und die meisten trinken lieber alkoholfrei. Gibt also durchaus solche Leute. Jedoch eher eine Minderheit, gebe ich zu.
Beiträge von Ichbindannmalweg
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Dein Wort in Gottes Ohr. Oder wir streichen einfach die A5. Wozu auch so viele Stufen? Sollen doch alle das Gleiche bekommen …
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Auch wenn jetzt die Verhandlung ÖD ist, wenn alles läuft wie immer, dann ist unser Ergebnis das gleiche, jedoch mit einem minimalen Abschlag. Aber die überbezahlten faulen Säcke haben es auch nicht besser verdient, vor allem nicht, nachdem die Lehrer wegen Corona zwei Jahre bei voller Bezahlung zuhause saßen…
Mein Blick in die Glaskugel:
Z.B. ÖD fordert 10,5 % und mindestens 500 Euro auf 12 Monate. Es gibt 9,5 % in drei Schritten auf 32 Monate und. 200 Euro Sockel um den Abstand zum Bürgergeld zu wahren.
Und noch eine Einmahlzahlung.
Also bekommt der TV L 9 % auf 36 Monate in drei Schritten und auch den Sockelbetrag (der ab A13 wohl irrelevant ist) und auch eine Einmalzahlung.
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Jedes Alter hat seine eigenen Probleme… Ich bin selbst wenige Tage nach meinem 26. Geburtstag gestartet und war in einem Hauptseminar mit vielen Quereinsteigern bis Mitte 50. Ich habe auch noch jahrelang Referendare ausgebildet die älter waren als ich. Hat nie eine Rolle gespielt.
Familienplanung würde ich mit 25 noch ein paar Monate nach hinten schieben, aber nicht mit 35 (als Frau). Ein Kind passt nie perfekt 😅
Eine optische Abgrenzung von Oberstufenschülern lässt sich beim Trend zur Jogginghose sicher schnell herstellen.
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Stimmt, ich habe das sehr aus Perspektive von NRW betrachtet. Ich habe keinen Überblick über alle Bundesländer, aber es soll welche geben, die unterschiedliche Deputate für Anteile von SEK 1 oder 2 am Gymnasium haben (oder auch für unterschiedliche Fächergruppen). Und ja, einen Biokurs mit 30 Schülern, darunter 25 Klausurschreiber betrachte ich natürlich auch als Korrekturgruppe. Und eine meist unangenehme vermutlich auch, weil da alle Schüler drin sitzen, die Biologie als das kleinste Übel betrachten 😅 Am typischen Korrekturfachlehrer D/M/E hängt in NRW aber auch eigentlich immer noch die Klassenleitung und ein ganz anderer „Beobachtungsdruck“, denn diese Fächer stehen einfach mehr im Fokus des Interesses. Da bringt einen das Streichen von Unterrichtsvorbereitung auch irgendwann in andere Schwierigkeiten …
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Wie viele Kollegen werden die Arbeitszeiten korrekt erfassen, wenn es doch für eine Beförderung notwendig ist, besonders effizient die Arbeit zu verrichten, damit die Zusatzaufgaben auch geleistet werden können? Welcher Doppelkorrekturfachlehrer kann dann überhaupt noch befördert werden?
Wenig hilfreich finde ich auch den Tipp, dass man ja die Korrekturen mal schieben kann. In der nächsten Wochen liegt dann ja der nächste Stapel dort… und wenn man krank war, kann man ja gerne 100% Arbeitszeit für die Zeit rechnen, dann liegt der Stapel aber immer noch dort. Und der nächste kommt direkt oben drauf.
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OT: Das eigene Haus (gut gedämmt) mit genug Dachfläche + PV + Elektroauto sind aktuell eindeutig von Vorteil. Großer Gemüsegarten wird auch wertvoller.
Ich glaube auch nicht, dass es wesentliche Erhöhungen geben wird. Und ja, ich ärgere mich immer wieder über Kollegen, die nicht mal wissen, dass es Tarifverhandlungen gibt und vermutlich auch denken, die Höhe ihres Gehalts fällt vom Himmel. Jedenfalls tendieren sie dazu, es himmlisch (sehr hoch) zu finden.
Mein Blick in die Glaskugel:
Man nehme das Ergebnis des TV ÖD ( der ungefähr 1/2 Forderung bei 2,5facher Laufzeit sein wird) und ziehe 0,3% ab und verlängere um 4 Monate Laufzeit. Das wird also ungefähr 2x 2,5% auf 36 Monate, dazu eine oder zwei Einmalzahlungen. Dazu ein Sockelbetrag, der Lehrern in der Regel nichts bringt.
Wenn man bedenkt, dass es in einem Arbeitsleben mit eine begrenzte Anzahl von Tarifverhandlungen gibt ( so 10-15 bei den immer länger werdenden Laufzeiten), dann steht man fest, dass jedes Ergebnis wichtig ist. Vor allem wenn man irgendwann in der Endstufe ist, Kinder aus dem Haus, dann kommt nicht mehr viel dazu…
Mögliche Maßnahmen: 1. vermehrt darauf achten, zur Arbeit kein Geld mitzubringen. Ein Beamter einer Behörde sagte mir mal: was mein Arbeitgeber mir nicht zur Verfügung stellt, das brauche ich nicht. 2. Stundenlohn optimieren (=keine unbezahlten Überstunden. Auch wenn es schwer fällt)
Klar ist: einen Wohlstandsverlust werden wir alle hinnehmen müssen. Auch unser Leben auf Kosten anderer wird so nicht weiter gehen können. Ich befürchte auch, dass die aktuelle Situation nur wenige zu mehr Nachhaltigkeit erzieht.
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Danke, was gelernt 😊 Hab mir noch nie darüber Gedanken gemacht, wo das Wasser aufgeheizt wird.
Es gibt durchaus Waschmaschinen und Spülmaschinen, die ans Warmwasser angeschlossen werden können, was vor allem bei der Waschmaschine sehr effizient sein kann. Diese Maschinen müssen aber extra darauf ausgelegt sein. Miele bietet das.
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Ich hatte mal eine hörbehindertes Mädchen ab Klasse 5 in Englisch. Sie hatte eine FM Anlage mit Mikrofonen sowie ein Kochlea Implantat und war zudem noch 9 Jahre alt. Die Hilfe der Inklusionsfachkraft bestand darin, dass sie mir hundert Seiten Papier zum Lesen gab und den Auftrag, ich müsste den Nachteilsausgleich formulieren. Nach einem halben Jahr stellte sie fest, dass in Englisch wohl die Laute anders sind als im Deutschen. Im Unterricht war sie bei mir nie dabei, glaubte aber immer, man hätte gerade eine Stunde Zeit zum reden, wenn man über den Flur lief.
Zum Glück konnte ich sagen, dass aufgrund der großen Kompetenz des Kindes überhaupt kein Unterschied zu den hörenden Schülern bestand, sie war sogar mit die beste. Auch im Hörverstehen. Ich habe mich von Anfang an mit den Eltern dahingehend verständigt, dass sie Klassenarbeiten ganz normal mitschreibt, und sollte auffallen, dass sie einen Nachteil hat, dann schauen wir noch mal. Immer volle Punktzahl im Bereich Hörverstehen haben das nie nötig gemacht.
Die Eltern haben sich sehr bemüht, noch mehr Mikrofone bei der Krankenkasse zu beantragen, da ein Großteil der Unterrichtszeit dafür draufging, die Mikrofone von einem Ende des Klassenzimmers zum anderen zu reichen. Einerseits sorgt die Mikrofone für eine unglaubliche Ruhe im Unterricht, andererseits verzögerten sie die Beiträge, die im Englisch Unterricht der Klasse fünf nun mal sehr viele sind. Die Schule hat es ermöglicht, dass die Klasse zwei Räume mit Durchgang bekommt, damit zum Beispiel bei Gruppenarbeit für sie mehr Ruhe möglich war. Die Zusammenarbeit mit den Eltern war immer prima, es gab aber auch wenig Probleme und die Schule war immer sehr bemüht.
Rolli Fahrer hatten wir schon einige, die größten Probleme machte wahrscheinlich der alte Aufzug. Auch da habe ich nur unendlich bemühte und nette Eltern erlebt.
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Ich war zwar nicht erfolgreich, aber hätte trotzdem Tipps, an die man nicht sofort denkt: Soviel Arbeit außerhalb der Schule abgeben wie möglich (zum Beispiel Hausarbeit vergeben), pflegeleichte Wohnung, Hobby als Ausgleich, Partner wahlweise mit Verständnis/ gutem Gehalt/ viel Zeit ( nicht ganz ernst gemeint), lieber BK als Gymnasium (auch Korrekturen, aber weniger Elternarbeit und weniger Druck, dem Lehrplan in jedem Aspekt gerecht geworden zu sein, da sonst sofort ein Anwalt eingeschaltet wird wenn die Note nicht gefällt).
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Das klingt nach einer enormen Belastung... Wie hast du dieses Problem denn für dich gelöst? Man muss ja gefühlt dauerhaft einfach funktionieren und sobald Krankheit oder private Probleme dazukommen, scheint das ja nahezu unmöglich zu sein...
Das ist genau die richtige Formulierung: immer funktionieren müssen, kein Platz für private Probleme. Ich habe keine Lösung gefunden. Erst Teilzeit, jetzt mit Kind zuhause. Gesundheit nie wirklich wieder bekommen. Aber eines weiß ich: ich schaue nie wieder auf die Kollegen herab, die nach jeder Klausur erstmal zwei Tage krank sind. Die sind nämlich insgesamt weniger krank und haben eine wie ich heute finde für alle Seiten gute Lösung gefunden. Ich glaube jetzt einfach, dass sie wirklich zwei Tage krank waren…
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Ich gehöre zu den Leuten, die auch mehrere Jahre lang dachten, sie würden das mit Vollzeit und D/E auf Dauer schon hinbekommen. Ich habe auch drei Fächer in der Regelstudienzeit von zwei Fächern studiert und nebenbei das Studium finanziert (10-15h Arbeit die Woche). Es fehlt mir also wieder Effizienz noch an Fleiß.
Ein Punkt, den ich bei der Vielzahl der Korrekturen absolut tödlich erlebt habe, ist Krankheit. Wenn man ca. 40 Stapel im Jahr hat, kann man nur sehr schwer einen Stapel in die nächste Woche schieben, denn dann liegen da schon 2,5 Stapel… Lösungen für das Problem überlasse ich jetzt der Phantasie, ich kann nur sagen was nicht funktioniert: krank im Bett korrigieren. Zumindest nicht dauerhaft. Wenn man also merkt, dass man da in eine Abwärtsspirale gerät, dringend einen Ausweg suchen. Für die meisten Kollegen ist das Teilzeit. Das freut den Dienstherren…
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Ein wenig anders sieht es wohl an Ersatzschulen aus. Die müssen nämlich wirklich aufpassen, dass sie nicht über die 100% kommen, da darüber hinaus nicht refinanziert wird. Die Ersatzschulen sind auch deshalb etwas zögerlich dabei, den möglichen Stellenrahmen auszuschöpfen.
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Zusatzfrage: wenn das Vorstellungsgespräch eine Arbeitsaufnahme ist, dann ist die Krankschreibung doch aufgehoben, wenn man dort hin geht, oder? Danach wieder krank zuhause ginge dann nur mit erneuter Krankschreibung. So wäre es zumindest, wenn ich zum Beispiel für eine wichtige Prüfung in der Schule auflaufe.
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Vielleicht ist mir britisches Understatement schon in Fleisch und Blut übergegangen. Die Formulierung „meilenweit vom Muttersprachler entfernt“ ist sicherlich auch eher ein Ausdruck meiner Mentalität als eine präzise fachliche Einschätzung. Ein sehr guter Uniabschluss inklusive Auslandsstudium machen mich sicherlich nicht zum native speaker. Einen Uniabschluss haben auch Kommilitonen mit gruseligem Englisch bekommen. Wahrscheinlich ist mein Wortschatz sogar größer als der eines durchschnittlichen Briten. Aber ich müsste schon länger im Land leben, wenn ich am Muttersprachler auch nur kratzen wollte. Ist vielleicht auch gar nicht notwendig. Je älter die Schüler sind, desto weniger wichtig fände ich perfekte Sprachkenntnisse. Im Grundschulbereich ist man ja auch sprachliches Vorbild für Muttersprachler.
Ein Abschluss in Germanistik ist doch auch kein Garant für ein Deutsch auf dem Niveau eines muttersprachlichen Germanisten. An der Uni lernt man doch kaum die Sprache selbst, man verwendet sie doch „nur“. In Englisch waren bei uns damals viele Veranstaltungen auf Deutsch…
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Mal anders herum gedacht: wenn ich als Englischlehrer in ein englischsprachiges Land auswanderte, würde man mich dort als Englischlehrer einstellen? Ich selbst könnte mir das nicht vorstellen, da ich zwar sicherlich gut Englisch kann, aber vom Muttersprachler meilenweit entfernt bin. Für Englisch als Zweitsprache wäre ich sicherlich eine gute Besetzung.
Als Mutter eines Schülers wäre mir der Migrationshintergrund an sich völlig egal, sogar eher positiv besetzt, wenn denn die Sprachkenntnisse auf Muttersprachlerniveau wären. Vermutlich würde mir bayrischer Dialekt mehr Sorgen machen als ein osteuropäischer Akzent (nur um mal zwei Beispiele zu nennen). Das wird vermutlich jeder anders empfinden, schließlich sprechen wir in Deutschland auch nicht alle gleich.
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Oh Gott
Was keiner weiß, macht keinen heiß - sollte es heißen…
Ich sollte nicht auf dem Handy schreiben, da bin ich zu alt für. -
Die Vorteilsnahme bei Freiplätzen läge aber doch nicht beim Lehrer, sondern beim Dienstherren. Der ist doch verpflichtet, die Kosten für die Mitarbeiter zu tragen. Eine Umlage auf die Schüler finde ich weder rechtlich noch moralisch tragbar. Ich will nicht wissen, wie viele Lehrkräfte ihre Dienstherren immer noch finanziell entlasten. Ich war selbst doof genug zu denken, dass man ja immerhin für wenig Geld auch eine schöne Reise hat: habe sogar als Referendar eine Fahrt zur Hälfte bezahlen müssen. Sich gegen so etwas zu wehren hätte ich nie gewagt, hängt zuviel von ab. Ein späterer Dienstherr ließ nur einen Lehrer pro Klasse mitfahren, weil die Übernachtung der zweiten Person zu teuer sei… und keiner weiß, ob selbst die nicht doch von den Schülern bezahlt worden ist, da die Fahrt über die Verwaltung abgerechnet wurde… läuft ganz viel nach dem Motto: was keiner wird macht lernen heiß…
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Wir haben einen großen Parkplatz auf unserem Gelände. Dieser darf allerdings nur benutzt werden, wenn wir bei der Stadt einen Parkausweis erwerben...
Bildung gibt es halt nicht umsonst. Umso besser, wenn das Personal einen Teil der Kosten wieder einspielt…. Angesichts der Tatsache, dass Lehrer in der Regel gezwungen sind, ihr Büro zu Hause zu haben, empfinde ich das als eine Unverschämtheit. Klar wäre es schön, wenn alle Lehrer mit dem Fahrrad kämen. Gut für Umwelt und Gesundheit. Realistisch ist das jedoch nur bei einer kleinen Gruppe, die anderen wohnen zu weit weg, der ÖPNV ist eine Katastrophe (wer fährt freiwillig als Aufsicht morgens mit den Schülern im Bus?) und außerdem ist man oft gezwungen viel mitzuschleppen (ich kenne einige Kollegen, die das über längere Strecken nicht können).
Wenn an der Schule kein Platz ist, kann der Dienstherr/Schulträger den nicht herbei zaubern, aber Geld dafür zu nehmen? Sollten vielleicht mal alle Kollegen einen Versetzungsantrag schicken.
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Nicht dass der Dienstherr noch auf die Idee kommt, gegen Gebühr Betten im Lehrerzimmer aufzustellen, oder einen Wohmmobilstellplatz auf dem Lehrerparkplatz zu eröffnen
Die Idee mit dem Wohnmobil ist gut, auch bei vielen Freistunden. Wird durchaus praktiziert…
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