Nichtsdestoweniger halte ich den Bildungsbeitrag der alten Sprachen für groß und bereichernd, denn die "alten" Texte wurden von den Menschen über die Jahrhunderte nicht aus Langeweile überliefert, sondern sie haben darin einen überlieferungswürdigen Wert gesehen und der spiegelt z.B. auch faktisch die Wurzeln und die Geschichte unserer Gesellschaft wider, wie es Plattenspieler sachlich schrieb.
Ich habe sehr gerne De agri cultura gelesen. Ein tolles Werk mit spannenden Einblicken in die frührömische Landwirtschaft, Wirtschaft, das Gemeindewesen und die Sozialordnung. Insofern bin ich froh, dass es überliefert wurde. Aber ich glaube nicht, dass mir etwas fehlen würde, wenn De agri cultura wie die meisten anderen Werke über die Zeit verloren gegangen wäre. Was überliefert wurde, ist aber eben größtenteils Zufall. Der Wert daraus für uns ergibt sich doch erst heute.