Beiträge von k_19

    Finanziell stehst du in jeglicher Hinsicht schlechter dar, spätestens, wenn du bei Stufe 10 angelangt bist.

    Altersgeld hat NRW nicht, so dass du nachversichert wirst.

    Die Vorzüge der Mindestpension sollte man auch nicht vergessen, solltest du vorzeitig dienstunfähig werden. Im Krankheitsfall bist du deutlich besser abgesichert.

    Stufengleiche Beförderung ist auch noch eine ganz große Sache. Als Tarifbeschäftigter erfolgt kein stufengleicher Aufstieg! Durchaus ein Hemmnis, wenn man sich als Tarifbeschäftigter beruflich weiterentwickeln möchte.

    Du musst die Berücksichtigung der Steuer beim PKV-Beitrag beachten. Es sind meist so um die 80%, die steuerlich berücksichtigt werden.

    Hier ist der aktuelle Gehaltsrechner für NRW: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/be…&pvk=0&pkpv=333

    Wir sind dann nicht bei 3875€ netto bei SK1 und Kirchensteuer, sondern bei etwa 3955€.

    Der Wert für E13 Stufe 6 (TV-L) liegt bei 82023€ pro Jahr brutto bzw. 6835€ brutto pro Monat. Bei SK1 und Kirchensteuer sowie dem günstigsten möglichen GKV-Beitrag zurzeit (16,78%) kommst du auf 3825€ pro Monat. Wie kommst du hier auf 3977€?

    siehe: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv…k=0&kk=16.78%25

    (Man muss beim Rechner den Jahresnettobetrag durch 12 teilen. Der Nettobetrag in der Tabelle berücksichtigt die JSZ nicht)


    Du bist nach 15 Jahren bei E13 Stufe 6. Danach tut sich da nix mehr. Hast du die 15 Jahre voll? Nach 16 Jahren landest du in Stufe 10 in NRW. Der Vergleich A13 Stufe 9 und E13 Stufe 6 "passt" also nur für ein Jahr?

    Ergebnis: Der Beamte hat 130€ mehr im Monat zur Verfügung. Dein Vergleich passt zudem nur für ein Jahr. Die Differenz wird immer größer und größer...


    Die Pension ist deutlich besser. Die Frage stellt sich gar nicht. Der Beihilfesatz steigt zudem auf 70%. Die Situation der GKV und des Gesundheitssystems wird sich nicht verbessern... Bei einigen Fachärzten hast du mit der PKV in Tagen einen Termin, mit GKV erst in Monaten.

    Du kannst als Beamter auch nicht einfach in die GKV, wie hier vorgeschlagen. Du bist in der PKV und bleibst auch da als Beamter. Es gibt nicht die Option, wieder in die GKV zu kommen. Die Einführung der pauschalen Beihilfe wird sehr wahrscheinlich nur eine Option sein für Berufsanfänger.

    Und zu guter letzt: Du bleibst auch bei Wechsel in der PKV, da du bei E13 Stufe 6 die JAEG überschreitest.

    (Ergänzung hierzu: Über Teilzeit kommst du wieder in die GKV, solange du u55 Jahre bist. Möglich ist es also schon.)

    Du kannst mit gutem Gewissen das Schulbuch und die dazugehörigen Lehrerunterlagen nutzen. Da macht man mit wenig Erfahrung weniger falsch, als wenn man unbedingt eigene Unterlagen entwerfen will. Die Lehrerhandreichungen sind im Regelfall auch nützlich und helfen dir bei der Planung.

    Mit der Zeit fallen dir vielleicht bestimmte Schwächen auf, für die du zusätzliche Unterlagen nutzen möchtest. Man hat aber auch immer noch das Workbook, das man nutzen kann.

    Du wirst nie alles aus dem Buch oder Workbook nutzen. Das Ganze ist eher als "Angebot" zu sehen, einzelne Aufgaben können/sollen also aus Zeitgründen ruhig ausgelassen werden.

    Die Frage ist, was sog. ruhegehaltsfähige Dienstzeiten sind. Hierbei zählt idR. nicht nur die Zeit als Beamter, sondern auch die Zeit als angestellter Lehrer.

    Zitat

    Als ruhegehaltfähig können auch bestimmte Zeiten vor der Berufung in das Beamtenverhältnis berücksichtigt werden. Dazu gehören Zeiten, in denen eine Beamtin oder ein Beamter Ausbildungen absolviert oder Tätigkeiten ausgeführt hat, die für die spätere Ernennung in das Beamtenverhältnis Voraussetzung oder besonders förderlich waren. [...]

    Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst

    Hauptberufliche Tätigkeiten, die vor Berufung in das Beamtenverhältnis in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst ohne Unterbrechung zurückgelegt wurden und zur späteren Ernennung geführt haben, können als ruhegehaltfähig berücksichtigt werden.

    Für Beamte und Beamtinnen, die ab 23.02.2023 ernannt werden, gilt: Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst werden nur bis zu 5 Jahren effektiv berücksichtigt.

    https://www.berlin.de/landesverwaltu…ordienstzeiten/

    Es gab in Berlin eine Änderung, so dass höchstens 5 Jahre berücksichtigt werden. Dies bezieht sich meines Wissens nicht nur auf die Entgeltstufe, sondern auch auf die Wartezeit, da die Vordienstzeiten ja auch ruhegehaltsfähig sind.

    Falls du einen Beihilfeergänzungstarif haben solltest, lohnt es sich, die Beihilfebescheide bei der PKV einzureichen. Je nach Tarif erhält man dann noch etwas von der PKV. Wenn du über die Öffnungsaktion reingekommen bist, wirst du vermutlich keinen haben. Die Verjährungsfrist bei der PKV sind 3 Jahre (Jahresende).

    Es hängt konkret von deinem Tarif ab, aber bei Zähnen sind die Leistungen guter Tarife sehr gut. Wenn du in der GKV bist, kannst du diese Leistungen nur mit einer Zahnzusatzversicherung abdecken. Wenn du freiwillig gesetzlich versichert bist und pauschale Beihilfe erhältst, hast du keinen Anspruch auf sog. ergänzende individuelle Beihilfe. Du erhältst also gar keine Beihilfeleistungen, z. B. für Zahnersatz.

    Der Zugang zu reinen Privatpraxen kann in bestimmten Fällen auch viel wert sein, gerade in Bereichen, in denen es sehr schwer ist, einen Termin zu bekommen.

    Wenn ich mir die Entwicklung so anschaue, bin ich froh, privat versichert zu sein.

    Das ist eine Schätzung, was du jährlich zusätzlich in etwa zahlst, wenn deine Haftpflichtversicherung zusätzlich die dienstliche Tätigkeit mit abdeckt. Das ist nicht so viel teurer, weil bei Fahrlässigkeit der Dienstherr/Arbeitgeber aufkommt und die Diensthaftpflicht nur beansprucht werden muss, wenn man grob fahrlässig handelt. Schlüsselversicherung ist eigentlich immer mit dabei, ja.

    Wenn du in der GEW/beim PHV bist, brauchst du keine Berufsrechtsschutz und keine Diensthaftpflicht separat abschließen. Eine Privathaftpflichtversicherung musst du immer separat abschließen. Die Diensthaftpflicht ist dringend anzuraten - sie ist eh recht günstig. Rechtsschutz ist "nice to have".

    Als Referendar zahlst du 4€ im Monat.

    Berufsrechtsschutz und Berufshaftpflicht sind mit drin. Allein Ersteres ist bestimmt schon über 100€ im Jahr wert. Eine Berufshaftpflicht für Lehrer sind vllt. 10 bis 20 Euro Aufpreis. Beides ist schwer als Wert festzuhalten, weil es sich hier um Zusatzbausteine handelt bei den Versicherern.

    Finanziell auf jeden Fall günstiger, als wenn man es selbst abdeckt. Ich würde eine Mitgliedschaft bei der GEW oder auch anderso im Ref in Betracht ziehen. Habe ich damals so gemacht. Neben den zusätzl. Versicherungen hat man dort auch Ansprechpartner, wenn man sie denn braucht.

    Edit: Der Philologenverband beispielsweise bietet zusätzlich noch eine Unfallversicherung. Da kriegt man ggf. noch mehr für den geringen Beitrag.

    In NRW wird es nicht übernommen; auch verschreibungspflichtige Erkältungsmedikamente sind dort nicht beihilfefähig.

    In Bayern scheint es eine solche Einschränkung interessanterweise nicht zu geben. Hier müssen sie nur "apothekenpflichtig" sein und dürfen nicht von den Ausschlüssen erfasst sein (Raucherentwöhnung etc.). Hier eine Übersicht der Leistungen in Bayern: https://www.hallesche.de/beratungsblatt…yern-w611by.pdf

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBhV-18


    Ich gehe davon aus, dass es auf dem Rezept quittiert sein muss.

    Dann streich halt das Wort "steil", dann sollte es deinen Standards wohl genügen? Bei einer Rezession geht's ja objektiv gesehen nach unten. Solange es dir gut geht, muss es wohl allen gut gehen?

    Zitat

    Hör doch auf mit dem AFD-Kassandrageschrei.

    Diesen unsachlichen Schwachsinn brauche ich nicht. Ich verabschiede mich dann mal hier aus der Diskussion.

    aha...

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arb…eriger-100.html

    Gut sieht es zumindest gerade nicht aus...

    Zitat

    Deutschland befindet sich aktuell in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. In den letzten beiden Jahren ist die deutsche Wirtschaft in eine Rezession gerutscht, auch für das laufende Jahr sehen die Prognosen eher eine Stagnation als einen Aufschwung, teilweise sogar eine weiter andauernde Rezession. Dabei sind die Probleme, mit denen die deutsche Wirtschaft kämpft, vielfältig.

    https://de.statista.com/themen/26/bip/#topicOverview

    Die demographische Entwicklung und die wirtschaftlichen und finanziellen Missstände in Deutschland versucht man immer noch einfach "auszusitzen". Große Reformen scheinen nicht ersichtlich, stattdessen flüchtet sich die Bundesregierung in Kommissionen, die aber bloß niemanden verunsichern soll.

    So wie es zurzeit ist, kann es nicht weitergehen und die Verbeamtungen in viel zu großer Zahl sind finanziell eine Katastrophe.

    Ohne Einschnitte wird es nicht gehen. Stattdessen bleibt den Menschen immer weniger netto vom brutto und gut bezahlte Jobs brechen weg aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung und der Trägheit der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.

    Lehrer wollen im Regelfall natürlich, dass Lehrer weiterhin verbeamtet bleiben. Es ist aber wirtschaftlich nicht tragfähig und nicht sinnvoll. Beamte sind teurer. Das ist eine Tatsache.

    Die Pensionen sind viel höher, die Mindestpension bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Bei einem Dienstunfall gibt's noch mehr. Schaut euch mal im Vergleich die mikrige Erwerbsunfähigkeitsrente an und deren Bedingungen, um sie überhaupt beziehen zu können. Nach 6 Wochen gibt's kein Krankengeld, man kann auch 3 Monate krank sein ohne jegliche Gehaltseinbußen. Und auch, wenn natürlich der Besuch beim Amtsarzt angeordnet werden kann, wird man nun auch nicht im Eiltempo in den Ruhestand geschickt und idR. folgt erstmal eine Reha etc.

    Dazu kommen noch die z.T. äußerst hohen Familienzuschläge, von denen andere Arbeitnehmer nur träumen können.

    In allen anderen Ländern genießen Lehrer nichtmal annähernd die Sicherheit wie in Deutschland; auch in Ländern, die kulturell Ähnlichkeiten zu uns aufweisen, wie z. B. Österreich.

    Und nein, es wird auch keinen massiven Personalmangel ohne Verbeamtung geben. Man kann hier ggf. nachsteuern durch eigene Gehälter für Lehrer, um den Job attraktiv zu halten; aber auch so würde der Laden weiterlaufen. Schon bald wird der Personalmangel an den Grundschulen nachlassen; z.T. ist das schon der Fall und Grundschullehrer werden in 5. und 6. Klassen and weiterführenden Schulen eingesetzt., siehe zum Beispiel: https://www.news4teachers.de/2025/05/immer-…hrende-schulen/

    Da es wirtschaftlich steil bergab geht und aus verschiedensten Gründen keine Abkehr zu erkennen ist, wird der ÖD zudem nicht weniger attraktiv. Im Gegenteil, es werden sich mehr für den öffentl. Dienst entscheiden. Sicherheit ist den Menschen in Deutschland schon aus Gewohnheit sehr wichtig; die meisten Menschen sind hier risikoavers.

    Ich finde die Debatte zur Rentenversicherung, Verbeamtung etc. und die damit einhergehende Empörung einfach nur noch unehrlich. Jeder, der mal nahelegt, dass wir strukturelle Veränderungen brauchen, die auch mit Einbußen einhergehen, wird an den Pranger gestellt. Die Einführung der Vermögenssteuer, wenn m.E. auch sinnvoll, wird die Sozialsysteme in Deutschland nicht retten. Ohne Strukturreformen droht der Kollaps.

    Wenn man einmal verbeamtet ist, bleibt man das auch. Das Dienst- und Treueverhältnis ist keine Einbahnstraße; eine Entlassung von Beamten durch den Staat ist so nicht möglich. Das Einzahlen in die gesetzl. Rentenversicherung bringt auch nichts - außer, dass zumindest Strukturen geschaffen werden, die die eigentlichen Kosten der Beamten nicht um Jahrzehnte nach hinten verschieben. Die Alimentation muss amtsangemessen sein. Es gibt hierzu schon Kommentare von Juristen, die im Falle einer solche Einzahlung in die DRV eine Erhöhung der Besoldung und eine Bezuschussung der späteren Rente auf Pensionsniveau als verpflichtend ansehen.

    Die Lösung ist eben nicht, dass Beamte ab sofort einfach in die Rentenversicheung einzahlen, da in dem Fall Zuschüsse ausbezahlt werden müssen, die den Status Quo für Beamte erhalten. Es wäre trotzdem richtig, da es mehr finanzielle Transparenz schafft; es löst aber das grundsätzliche Problem nicht.

    Die einzige Lösung ist, die Verbeamtung möglichst restriktiv zu gestalten, was für alle 16 Bundesländer und den Bund gelten muss. Lehrer sind der größte Kostenfaktor und es ist eine Tatsache, dass für sie keine Verbeamtung nonnöten ist, um das System aufrecht zu erhalten. Die Verbeamtungspraxis als solche muss überdacht werden.

    Wahrscheinlich bin ich hier in der Minderheit.

    FrozenYoghurt

    Ich habe da sehr ähnliche Erfahrungen gemacht, auch bezogen auf NRW. An der Gesamtschule ist das "Durchgreifen" für mich viel mehr zur Routine geworden. Es ist auch kein großes Problem, mal jemanden um Unterstützung zu bitten in schwierigen Situationen.

    Am Gymnasium sah ich ebenfalls mehr Einzelkämpfertum, wenn es um Disziplinprobleme ging. In anderen Bereichen wie Materialaustausch oder Unterrichtsvorbereitung sah ich jetzt keine nennenswerten Unterschiede. Da war man bei mir bisher immer großzügig und unkompliziert. Die Vielfalt im Kollegium empfinde ich an der Gesamtschule insg. als positiv. Es ist bodenständiger aus meiner Sicht.

    Insgesamt empfinde ich die Benotung an Gesamtschulen als problematisch, ebenfalls die Kurszuteilungen. Da Gesamtschulen einfach eine sehr diverse Schülerschaft haben, sind bei Schülern, die sich zumindest bemühen, die Noten bei einigen Kollegen nach meinem Empfinden etwas zu "großzügig". Der mittlere Schulabschluss in NRW erfordert häufig nur "Bemühen" und Anwesenheit. Der Abschluss wurde dadurch schon auch entwertet und die Notenvergabe ist je nach Kollege bei gleichen Leistungen z.T. sehr unterschiedlich.

    Die Arbeit könnte ich mir ohne Klassenleitung nicht mehr vorstellen. Ich finde es gut, dass man in seiner Klasse möglichst viel eingesetzt wird, ggf. auch fachfremd. Gerade bei den Auffälligen ist es wichtig, dass man sie kennt und einschätzen kann. Neue Kurse in der Mittelstufe zu erhalten, in Jahrgängen, in denen ich vorher nicht unterrichtet habe, empfinde ich als deutlich stressiger. An der Gesamtschule erwartet mich immer etwas Neues und ich bin froh, wenn ich Kurse möglichst lange behalten kann.

    Den Unterricht durch Sonderpädagogen haben wir an unserer Schule nicht. Sie sitzen bei uns mit im Klassenraum. Das klappt mal gut, mal überhaupt nicht. Ich habe nicht die Zeit, sie ausreichend zu fördern.

    Zur Unterrichtsvorbereitung: In der Sek 1 ist es mir kein einziges Mal passiert, dass ich nicht genug eingeplant habe. Am Gymnasium gibt's deutlich mehr ehrgeizige Schüler und Klassen - vielleicht hat sich das aber auch mittlerweile weiter verändert. Es ist ja schon mehrere Jahre her, als ich am Gymnasium unterrichtet habe.

    Die Sek 2 empfinde ich aber auch anders als am Gymnasium. Beim Sozialverhalten sehe ich keine großen Unterschiede. Ich sehe aber im Vergleich viel mehr Schüler, die überfordert sind und auch viel mehr, die aufgrund der schulischen Anforderungen psychische Probleme haben/bekommen. Der Anteil an Schülern, die sehr schlecht schreiben bis hin zur Unlesbarkeit, ist überraschend hoch.

    Ich bereue es auch nicht, an der Gesamtschule zu sein. Ich habe aber auch wirklich einige Zeit gebraucht, um mich in dem System zurecht zu finden. Das ging nicht von heute auf morgen.

    Zitat

    Wenn Sie keine Basisbeiträge nachgewiesen haben oder wenn die nachgewiesenen monatlichen Basisbeiträge niedriger sind als ein Zwölftel der Mindestvorsorgepauschale, wird beim Lohnsteuerabzug die Mindestvorsorgepauschale berücksichtigt und entsprechend der Bezugsdauer bescheinigt.
    Die Mindestvorsorgepauschale beträgt im Kalenderjahr 12 % des Arbeitslohns
    - max. 1.900 € bei den Steuerklassen I, II, IV, V und VI oder
    - max. 3.000€ bei der Steuerklasse III.
    Dies entspricht einem monatlichen Basisbeitrag von 158,33 € bzw. 250 €.

    https://www.finanzverwaltung.nrw.de/system/files/m…nigung-2024.pdf (Seite 7)


    Unter Nr. 28 deiner Lohnsteuerbescheinigung solltest du den Betrag finden, 1900€ für das ganze Jahr oder eben anteilig, wenn du nicht das ganze Jahr über im Referendariat warst.

    Edit: Wenn du weniger als 158,33€ im Monat zahlst für PKV/PPV, musst du die Steuererklärung abgeben.

    Ansich sollte es keine Probleme geben. EU und gleiche Währung - einfach einreichen wie immer.

    Zitat

    Privatversicherte profitieren in ganz Europa von einem Versicherungsschutz in vollem Umfang der tariflichen Leistungen. Das gilt oft auch bei einem längeren oder dauerhaften Aufenthalt.

    https://www.pkv.de/wissen/private…ert-im-ausland/

    Zitat

    Aufwendungen für Leistungen innerhalb der Europäischen Union sind grundsätzlich wie im Inland entstandene Aufwendungen zu behandeln und beihilfefähig.

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregie…hinhalt_Ausland


    Die Beihilfestellen möchten, dass bei vorhandener Auslandsreisekrankenversicherung diese zuerst in Anspruch genommen wird. Ich weiß aber nicht, ob dies für die EU nötig ist. Auslandsreisekrankenversicherungen sind insb. für alle anderen Länder von Bedeutung. Falls du eine solche Zusatzversicherung hast, würde ich die Rechnung zunächst dort einreichen. Falls du keine hast oder diese nicht greifen sollte, zahlen aber auch Beihilfe/PKV die Rechnung.

    Zum Blutdruck: Du kannst vorher eine 24h-Messung machen (mit Medikamenten) und die Auswertung mitbringen. Das ist den Ärzten eh lieber als die eine Momentaufnahme. Die hat eigtl. auch viel zu wenig Aussagekraft.

    Adipositas allein ist kein Ausschlusskriterium mehr. Es müssen noch weitere Risikofaktoren vorliegen, um jemanden die Verbeamtung zu verwehren. Bei Bluthochdruck ist es wichtig, dass er medikamentös behandelt wird.

    Wie gesagt: Die Nichtverbeamtung ist die Ausnahme.

    Zuletzt entscheidet immer die Behörde. Das Gutachten des Amtsarzts wird für die Entscheidung herangezogen. Wenn der Amtsarzt hier tatsächlich Zweifel haben sollte, kann man immer noch das Gespräch mit der Behörde suchen und auf die Rechtsprechung verweisen.

    Im letzten Schritt bleibt einem noch die Klage und das ist je nach Gutachten gar nicht so aussichtslos, wie man vllt. denken mag. Es kommt bundesweit immer wieder zu Klagen, hier ein aktuelles Beispiel: https://www.news4teachers.de/2025/01/schula…gibt-ihr-recht/

    Und noch ältere Urteile nach dem wegweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: https://www.gew.de/aktuelles/deta…ewichts-beamtin

    Wenn sich dein Gesundheitszustand im Vergleich zur Voruntersuchung nicht deutlich geändert hat, passiert da auch nichts.

    Grundsätzlich kann der Dienstherr aber natürlich eine erneute Begutachtung veranlassen, wenn er das für nötig erachtet. In NRW ist das jedoch ungewöhnlich und nicht der Regelfall.

    Bei der Verbeamtung auf Probe wirst du nicht mal eben so direkt rausgeschmissen, wenn du krank bist - außer du bist wirklich dienstunfähig. Der schlimmste Fall wäre hier eine Verlängerung der Probezeit - dafür müsstest du aber auch schon länger krank gewesen sein oder sich etwas zu vorher geändert haben.

    Wg. der verkürzten Probezeit möchte man hier wohl auf Nummer sicher gehen.

    In welcher Richtung denn? Die SuS haben doch Dinge behauptet, die du nie gesagt hast.

    Mir scheint, dass euer Verhältnis (Klasse-Lehrkraft) ziemlich zerrüttet ist und du müsstest m.E. die Initiative ergreifen und mit ihnen reden. Kann das mit Hilfe der Schulleitung passieren? Oder einer anderen Person?

    Was wollen sie eigentlich erreichen? Was dir vorwerfen und warum? Über die einzelnen Themen lässt sich vortrefflich auf fachlicher Grundlage diskutieren, solange du dich nicht wie in einem Tribunal fühlst, weil das eigentliche Thema ein ganz anderes ist.

    Kann und sollte man probieren, aber es gibt Schüler, die erst "zufrieden" sind, wenn sie bessere Noten erhalten.

    Das geht dann einfach so weiter, egal wie nett und zuvorkommend man ist. Das kommt leider wirklich vor.

    Lehrer dürfen durchaus auch werten. Es wird keine Dauerobjektivität gefordert. Geht ja auch gar nicht.

    Jeder, der sich darüber empört, unterschätzt massiv, was er oder sie tagtäglich vom Stapel lässt. Da muss man mal die Kirche im Dorf lassen.

    In solchen Fällen kann man ja noch ein bis zwei Sätze dazu sagen nächste Stunde und fertig. Wenn wir uns alle nur noch empören, brauchen wir auch alle nicht mehr zur Arbeit gehen. Da ist ja dann keine Zeit mehr für.

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