Beiträge von Fridolina007

    Das Hintenherum, unabhängig davon, wer da jeweils involviert ist, finde ich ebenfalls absolut unangemessen, zumal es ein Vertrauensverhältnis untergräbt. Es hätte zumindest vorab ein Gespräch stattfinden müssen. Womöglich hat die Schulleitung Angst, dass Kollegen gegeneinander ausgespielt werden.

    Von der Sache her finde ich es bemerkenswert, dass sich hier auch eine Schulleitung traut, Schülerleistungen anzuzweifeln. Ich der Regel verhält es sich eher so, dass die Lehrkraft mit einem Plagiatsverdacht durchgreifen will und die Schulleitung einknickt.

    Bist du dir sicher, dass es sich um einen Affront gegen deine Person handelt oder eher gegen den täuschenden Schüler ?

    Ich rate dringend davon ab, während einer Krankschreibung Aufgaben zu schicken, zumindest in deinem Fall. Ansonsten wird es so ausgewertet, dass du in Wirklichkeit gar nicht krank bist, und bekommst neuen Stress hinzu.

    Nicht ausgewiesene angebliche Vertretungsstunden: Erstelle am besten für jeden Tag ein Bildschirmphoto über den jeweiligen Vertretungsplan.

    Weißt du, aus welchen Gründen deine ursprüngliche fachbegleitende Lehrkraft so lange ausfällt ? Hängt das womöglich auch mit dem unseligen Klima zusammen, das von Vetternwirtschaft und Opportunismus geprägt ist ? Immerhin stand sie abweichend von anderen fair an deiner Seite, was offenbar nicht zu den vorherrschenden Strukturen passt...

    Insgesamt scheinst du ein gutes und kritisches Gespür für soziale oder besser unsoziale Strukturen zu haben, was natürlich nicht gerne gesehen wird, da sich niemand gern ertappt fühlt. Aber das sind trotzdem eigentlich unabdingbare Voraussetzungen für eine gute Lehrkraft.

    Interessant finde ich den Begriff "narzistische Persönlichkeit": Die Krux ist, dass du es solchen Leuten niemals recht machen kannst: Einerseits sollst du ein Abbild von ihnen sein, damit sie sich bestätigt fühlen, andererseits wittern sie darin wiederum eine Konkurrenz...

    In Zeiten des Lehrermangels würde ich vielleicht versuchen, wieder in deine alte Heimat (Hessen) zu kommen. Du hast es nicht nötig, dich so behandeln zu lassen.

    Dass unerlaubte KI verwendet wird, passiert auch erfahrenen Lehrkräften. Mittlerweile soll es Geräte in Stiftoptik geben, die völlig unauffällig sind.

    Gut ist, dass du den Vorgang als Plagiat wertest und nicht als Täuschungsversuch. Denn dann käme voraussichtlich die bekannte Leier: "Ich habe das vorher zufällig gelesen und auswendig gelernt."

    Wenn dir die Plagiatssoftware sogar Recht gibt, dann würde ich auch nicht die Schulleitung um Erlaubnis fragen. Erstelle ein Bildschirmphoto über diese Prüfung und hefte diesen Beweis ggf. unter die Arbeit. Ich glaube nicht, dass dann noch jemand zur Schulleitung rennt...

    Und ich meine ein Gerichtsurteil gelesen zu haben, das sich auf einen Anscheinsbeweis stützt. Dann ist der Schüler von einer Beweislastumkehr betroffen.

    Für wiederholte Unpünktlichkeiten ohne entschuldbaren Grund habe ich ebenfalls absolut kein Verständnis, da es letztendlich auch auf das Schülerverhalten "abfärbt".

    Was die Verfügbarkeit von Wörterbüchern, Bibeln, Atlanten und anderen unverzichtbaren Hilfsmitteln betrifft, wäre allerdings ein (abschließbarer) Klassenschrank in jedem Raum sinnvoll, damit Lehrkräfte nicht kurz vor Klausurbeginn solche Gewichte über mehrere Stockwerke hinauf- und später wieder hinunterschleppen müssen.

    Solange du nicht krank wirst bzw. dich krank meldest, wird es so interpretiert werden, dass keinerlei Problem vorliegt. Du giltst dann als für das Kerngeschäft besonders belastbar, was man weiterhin ausnutzen wird, auch wenn du ständig an deine Grenzen gehst.

    Versuch dich am besten durch AGs zu entlasten, die ja in Niedersachsen voll zum Deputat gehören. Gleichzeitig erhältst du öffentlichkeitswirksame Lorbeeren, zumal du nur mit willigen SchülerInnen arbeiten darfst.

    Falls ein Versehen im Zusammenhang mit der Grundstücksgrenze vorliegt, würde Paragraph 34 GG (Amtshaftung) greifen.

    Ansonsten gibt es leider wie befürchtet auch "Gemeinwohlbelange", die ein Fällen von Bäumen auf Privatgrundstücken rechtfertigen wie z.B. Sturmschäden, Brandgefahr etc., aber auch Bauvorhaben oder Umgestaltung des öffentlichen Raumes.

    Tote Bäume, z.B. aufgrund von Käfern, die das Innere faulig werden lassen wie bei unserem Birnbaum, der letztes Jahr nichts mehr getragen hat, gehen die Gemeinde einen feuchten Kehrricht an - es sei denn, sie gefährden in irgendeiner Weise angrenzende Bereiche durch potentielles Umkippen. Und dass gleich 140 Bäume morsch gewesen sein sollen, halte ich für ein Märchen.

    Ich vermute, dass man am idyllischen Waldesrand einen größeren Wohnkomplex (Altenheim, sozialer Wohnungsbau etc.) oder Kindergarten errichten und inzwischen sogar Privateigentum Abwesender antasten möchte, zumal es meines Wissens einen Passus gibt, dass Privateigentum in manchen Fällen vor dem sog. Gemeinwohl zurückstecken soll. ..

    Derartige Vorgänge (u.a. mündliche Ankündigung: Woher hat die Firma deine Telefonnummer ? Warum fragt die Gemeinde dich nicht persönlich und schriftlich bzw. mit konkreten Angaben ? Du kannst nun auch dein Grundstück nicht voll nutzen, da dort gefällte Bäume stehen etc...) sind eine einzige Ungeheuerlichkeit bzw. Unverschämtheit, bei der offenbar deine Abwesenheit schamlos ausgenutzt wurde.

    Womöglich geht es nicht nur um Geschäftemacherei mit Holz, sondern vielleicht auch um BAUPLÄNE ?

    Meinem Vater war vor Jahrzehnten mal eine üble Angelegenheit im Zusammenhang mit einem sog. Vorkaufsrecht widerfahren, bei dem ebenfalls unzählige Bäume gefällt wurden, das Stück Land "für ´nen Appel und ´n Ei" abgetreten werden musste und letztlich lukrative Häuser des Betreuten Wohnens auf seinem ehemaligen Teilgrundstück gebaut wurden. Später hat er einen Formfehler gefunden (Rückdatierung auf einen Sonntag) und mittels einer Petition an den Landtag einen gewissen Schadensersatz erzielen können, der aber sein Trauma nur zum Teil auffangen konnte.

    Beweisphotos zu erstellen ist richtig und wichtig. Vielleicht könntest du bei der Holzfirma nachfragen, deren Namen da an den Baumstämmen zu finden ist ?

    Hat die Klassenlehrerin dir denn mitgeteilt, was die Schüler dir überhaupt vorwerfen ? Das müsstest du unbedingt rechtzeitig VOR jeglichen Gesprächen wissen, und zwar schriftlich.

    Bisher hat sie dir nur einen Vorwurf bezüglich der Notenvergabe gemacht, und zwar wohl eher aus ihrer Sicht, was überhaupt nicht zur Sache beiträgt, zumal sie die Leistungen in deinem Unterricht nicht beurteilen kann und ferner Leistungen und Verhalten möglichst voneinander getrennt werden sollten. Und selbst wenn es einen Zusammenhang mit der Notengebung geben sollte, wäre das kein Grund für eine Hospitation.

    Du könntest ihr ja vorschlagen, im Gegenzug auch mal bei ihr zu hospitieren, um "dazuzulernen". Mal sehen, ob ihr das recht wäre...

    Auf tribunalartige Gespräche, bei denen du in der Defensive wärst, würde ich verzichten.

    Der Polizei gegenüber hätte ich durchaus einen Verdacht geäußert, denn man hätte dann z.B. Fingerabdrücke abgleichen können.

    Wenn die Arbeitszeit von 8 bis 15 Uhr angesetzt ist, in der man offenbar auch Bereitschaft hat, musst man eigentlich keine Mails mehr am Abend lesen. Oder soll jeder letztlich rund um die Uhr zur Verfügung stehen ?

    Ich kann beide Seiten verstehen.

    An deiner Stelle hätte ich versucht, mich mittels PR gegen eine Abordnung zu wehren, da gesundheitliche und familiäre Gründe (Scheidung, alleinerziehend, was sich wiederum auch auf die Gesundheit der Kinder auswirkt) dagegensprechen. Bei Abordnungen erhältst du ansonsten auch bei Teilzeit stundenplantechnisch prinzipiell eher ungünstige Stundenpläne, die das Finden passender Arzttermine erschweren.

    Bezogen auf das Lebensalter hat man an manchen Schulen den Eindruck, dass die jüngeren KollegInnen bei Beförderungen bevorzugt werden, da sie ja das jeweilige Amt bis zur Pensionierung länger ausüben können....

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