Beiträge von sunshine_:-)

    Ich habe da mehr Erfahrung. Es gibt auch einen Grund, weshalb die Schulaufsicht regelmäßig pädagogische MitarbeiterInnen sucht, die in der Regel bis zu vier Jahre dort arbeiten und dann in den Schuldienst zurückkehren. Auf diese Weise "versorgt" sich die Behörde mit der Expertise der Basis - und zwar mit stets aktueller Expertise.
    Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Expertise durchaus auch gehört wird. Dass im Politikbetrieb natürlich andere Spielregeln gelten, dürfte ja bekannt sein.

    Deine Erfahrungen möchte ich natürlich keinenfalls in Frage stellen.

    Umso erschreckender was für ein unfassbarer Murks dabei herauskommt obwohl man dann wohl Expertinnen konsultiert ("gehört werden" reicht dann vielleicht einfach nicht).

    Was verstehst du denn unter "Mitarbeit"? Ehrlich, deine Aufregung ist grad ziemlich polemisch. Recht viel anders läuft das bei uns auch nicht und ich war in meiner Funktion als Gewerkschaftsvertreterin an den Ratingkonferenzen. Vernehmlassung heisst, die Anspruchsgruppen werden gehört und deren Meinung wird bei der Konsensfindung berücksichtigt. Natürlich arbeiten nicht 2000 Lehrpersonen aktiv an so einem Prozess mit. Diejenigen, die sich hinterher am meisten aufregen, sind in der Regel diejenigen, die nicht ein einziges Infomail gelesen haben und selber gar keinen Bock hätten, sich auf vierstündigen Marathonsitzungen den Hintern zu plätten.


    Vermutest du oder weisst du?

    Ok, lassen wir das einfach.

    Ich setze die Vorgaben dann gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten um. ;)

    Aus meinem Link oben:


    "...

    sowie die Rückmeldungen aus einem hierauf folgenden einjährigen Dialogprozess mit zentralen Akteuren aus Schule (Schüler-, Eltern-, Lehrer-, Schulleitungsverbände), Personalvertretungen, Schulaufsicht und Politik. Die beteiligten Akteure hatten bis Anfang März Gelegenheit, zu dem Eckpunkteentwurf Stellung zu nehmen."

    "Man" darf schriftlich (!) "Stellung nehmen". Mitarbeiten kann man derweil nicht.

    Ich bin in diesem Zusammenhang auch vielen ehemaligen Lehrkräften begegnet. Meine Erfahrung mit einigen Personen ist, dass sie sehr schnell die Bedingungen an den Schulen vergessen oder - ich sage mal- verklärt in Erinnerung haben.

    Oder auch nicht über ein Lehramtsstudium hinausgekommen sind ...

    Bis zur Gruppenleitung inklusive sind die meisten Beschäftigten in der Schulabteilung dort ehemalige Lehrkräfte. Ausnahmen sind die SachbearbeiterInnen. Also mangelnde Expertise kann man ihnen nicht vorwerfen. Politische Entscheidungen folgen hingegen selten dem Rat von ExpertInnen...

    Meine anekdotische Erfahrung zeigt, dass ich bisher dort kaum einer ehemaligen Lehrkraft begegnet bin. Die zwei, die ich aus meinem persönlichen Umfeld dort kenne, waren im Schuldienst nicht zu gebrauchen und sind deshalb dort gelandet. Ich persönlich kann also nicht von Expertise sprechen...

    Mir ist tatsächlich egal, wie lange eine Klausur dauert. Nur nachdem es superwichtig war, die Klausurdauer zu verlängern, ist es jetzt superwichtig, die Klausurdauer zu kürzen. Bisschen nervig.

    Antimon was gibt es denn bei euch für Formate in den Abschlussprüfungen und was soll noch dazu kommen?

    pepe Danke!

    Absatz 3.1

    "und ob die Finanzierung gesichert ist."

    Mir ist noch nicht ganz klar: angenommen, die SL genehmigt eine Kursfahrt auf der Basis, dass alle teilnehmenden Kolleginnen stillschweigend davon ausgehen, von 400€ nur 200€ zurückzubekommen, inwiefern ist das dann rechtlich unzulässig? Begründet sich das dann

    mit den entsprechende Gerichtsurteilen? Ich frage nur, weil ich eine gute Argumentationsstruktur brauche. Bei uns wird das o.a. Zitat eben im Rahmen der freiwilligkeit bejat (also das ganze ist finanziert, weil die Kolleginnen ja nur 200€ kosten).

    Nicht, dass du mich falsch verstehst: ich würde niemals auch nur fünf Pfifferlinge selber zahlen, aber ich komme in meiner Argumentation nicht weiter ...

    Edit:

    Weil hier, Absatz 2.1.:

    "Die Schulen entscheiden über die Durchführung von Schulfahrten im Rahmen der der Schule für die Erstattung der Reisekosten der Lehrkräfte zur Verfügung stehenden Mittel..."

    steht ja ebenfalls nicht, dass Lehrkräfte nicht selber zahlen dürfen. Das ergibt sich mMn nur aus den entsprechenden Gerichtsurteilen?

    Hallo O. Meier , hättest du kurz und knapp die Quellenangabe für mich? Das wäre supernett :) .

    Seit wann geht es hier ums Konto? Ich dachte, wir sind hier beim Handy.

    Und das Nutzen des Handys ist keine Grauzone.

    Also: lass bitte die Kirche im Dorf und lass mich sagen, dass es kein Problem ist, das Privathandy zu nutzen.

    Genauso wie ich sage: wenn man es nicht nutzen will, nutzt man es nicht.

    Nein, mir geht es nicht ums Handy.

    Nö.

    Das habe ich auch schon vor 15 Jahren gesagt und gedacht, als ich noch kein Schulleiter war.

    Aber das deine Antwort dementsprechend ausfallen würde, ist eher ein Hinweis darauf, dass du wirklich entspannter an das Thema herangehen solltest.

    Mir geht es darum, dass du bereits wiederholt (siehe z.B. Konto-Thread) hier verbreitest, man möge doch bitte mal entspannt - wenn möglich so entspannt wie du- sein.

    Das ist subtil (oder auch nicht) genau der Vorwurf, nicht entspannt zu sein und sich - natürlich im Gegensatz zu dir- anzustellen.

    Da ich und auch andere jetzt mehrfach versucht haben, dir zu eklären, wo hierin das Problem liegt, du aber einfach immer wieder von vorne anfängst, geb ich es einfach auf und denke mir meinen Teil.

    kleiner gruener frosch , du verstehst irgendwie das Grundproblem nicht. Wenn an deiner Schule Telefone sind und du die Nutzung von Privathandys nicht einforderst, ist doch alles in Butter. Die TE hat aber keine Telefone an ihrer Schule und ihr Schulleiter HAT die Nutzung des Privathandys eingefordert. Und da sagst du: chillt doch mal und zwar, weil du persönlich findest, es wäre kein Problem. Wenn du persönlich findest, jemand solle mit seinem Privatauto Kinder ins Schullandheim fahren, da sei doch nix dabei, ist es trotzdem falsch, auch wenn du das noch nie zu einer Kollegin gesagt hast und nur hier so hintippst, es ist und bleibt falsch. (Oder anderes Beispiel einfügen, bei dem es nicht um persönliche Meinung geht)

    Danke Quittengelee , so ist es!


    kleiner gruener frosch

    Ich finde, dass du bereits durch deine Kommentare hier Druck aufbaust. Ein bisschen private Geräte hier, ein bisschen privates Konto da... klar, deine Meinung. Aber dein gebetsmühlenartiges keine*r ist-so- locker- und- entspannt wie du zeigt tatsächlich, dass du das Grundproblem nicht verstanden hast bzw. dir im Grunde egal ist, wie belastend andere das empfinden mögen.

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