Beiträge von sunshine_:-)

    Haben Kinder dabei wirklich eine Wahl? Können sie mit 7 oder 8 wirklich sagen was für sie gut oder schlecht ist? Ich denke nicht.


    Das ist sicher richtig, aber dennoch verstehe ich den TE und die Kind oder seine Familie das beste möchte.

    Warum sollten die Kinder das entscheiden? Können 8jährige Kinder denn sonst entscheiden, ob sie in Flensburg oder München leben? Das entscheiden in dem Alter immer die Eltern. Verstehe dein "Argument" nicht.

    Wie kommst du denn drauf, dass das Abitur "das Beste" für ein Kind sei? (Da ist sie wieder, sie Denke, von der ich oben sprach...). Und zudem: bitte nicht vergessen, dass hier noch nicht mal die Familie selber gefragt hat ...

    Ich möchte mich den USA-Befürwortenden anschließen, aber nicht weil es um die USA geht, sondern weil hier offensichtlich eine Familie eine eigene Lebensplanung hat.

    Das ist alles wieder so aus der sehr eigenen Ecke gedacht. Vielleicht gefällt es der Familie sehr? Vielleicht bleibt sie noch länger oder geht für weitere drei Jahre nach Panama oder in die Mongolei? Vielleicht ist es einfach nicht so wichtig, wer wann hier nach wievielen Jahren Abitur macht?

    Ich finde diese "alle müssen Abi haben" - Denke grauenvoll, sie ist ja auch unter Lehrkräften sehr verbreitet.

    Ganz ehrlich, wisst ihr wieviele meiner Abi-Pappnasen BWL im 3. Semester abbrechen und nichts auf die Reihe bekommen? Und wieviele von denen, die vorher mit einem mittleren Bildungsabschluss oder FHR abgegangen sind,einen kreativen/interessanten Lebensweg hinlegen? (Dazu kommen übrigens noch mehrere Flüchtlingskinder, die inzwischen eine beachtliches Abitur hingelegt haben, nachdem sie hier mit 13 ohne Sprachkenntnisse aufgelaufen sind, sowie meine durchweg positive Erfahrungen mit USA-Rückkehrenden).

    Ganz ehrlich, soll die Familie doch eine tolle Zeit im Ausland haben. Der Rest wird sich- wie Immer im Leben- zeigen.

    https://www.derstandard.de/story/30000001…icht-zum-helfer


    Dieses Verfahren kann sehr hilfreich sein. Meine Klassenlehrerin hat es vor 40 Jahren erfolgreich angewendet. Auch ich wurde gemobbt und danach war Ruhe. Zum Gegenteil, ich erhielt einen sehr schönen Schal mit lieben Worten geschenkt (von vorher neutralen Klassenkameradinnen).

    In einer unserer SchiLF wurde es so erklärt, dass man versucht, neutrale Personen als Helfer zu erreichen. Diese wollen oft nur Ruhe. Beim Tadeln/Strafen der Mobber stellen sie sich oft auf Seite der Mobber und geben die Schuld dem Opfer. "Der ist Schuld, dass erstere Ärger kriegen. So schlimm war es gar nicht." Und plötzlich gibt es nicht nur ein paar Mobber, sondern die ganze Klasse hält gegen das Opfer zusammen.

    Daran sieht man gut, dass man unwissend die Sache deutlich verschlimmern kann. Uns wurde deutlich gesagt, wir sollen bei "richtigem Mobbing" immer Hilfe bei Profis suchen. Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Einige Kolleginnen und Kollegen wurden über mehrere Jahre geschult.

    Vielleicht ist ein Teil des Problems unser Beratungsteam. Ich bin über verschiedene Mobbingkonzepte gut informiert, aber kein "Profi", soll heißen, ich bin immer froh, wenn ich komplexe Fälle an die ausgebildeten Kolleginnen weitergeben kann. Ich habe aber eben nicht den Eindruck, dass das gut klappt bei uns... mein Eindruck ist, dass den Mobbenden sehr viel Raum eingeräumt wird für pädagogische Gespräche, die zu nichts führen. Das ist irgendwie am Ziel vorbei.

    Ich war mal an einer Schule mit einen hochprofessionell ausgebildeten FARSTA-Team. Das ist natürlich was für die ganz schweren Fälle und das Team muss wirklich topp ausgebildet sein, aber das hat mich beeindruckt. (Wie gesagt, unter der Prämisse der Professionalität- es gab mal einen Fall, ich erinnere mich nicht mehr genau, der schlug medial hohe Wellen, weil da übers Ziel hinaus geschossen wurde).

    Na ja, beim „no blame approach“ wird sich schon unterhalten. Leider entwickeln Konzepte sich ja auch manchmal weg von der ursprünglichen Idee.

    Off topic, das Mobbinthema, aber: ich finde schon den Namen des Konzeptes wirklich daneben (no blame? Geht's noch? Es handelt sich um Mobbing.). Habe ich noch nie verstanden. Wüsste auch nicht, dass das schon mal vernünftig funktioniert hätte bei uns. Mobbing muss strikt und konsequent untersagt und sanktioniert weden!

    Yummi Dass das Klassenbuch das KANN, habe ich nicht in Frage gestellt, aber das weißt du sicher. Was du erläutern könntest, weißt du auch. Du hast halt keinen Bock drauf und polterst hier ein bischen rum. Aber danke für deine megaqualifizierte Antwort. Immer schön mit netten Menschen zu plaudern!

    Wenn jemand solche Fehlzeiten hat und sich daraus Konsequenzen ergeben, frage ich mich zum Einen, inwiefern es konkrete Beratungsgespräche mit Verweis an außerschulische Beratungsstellen gegeben hat (den dies ist die Aufgabe der Klassenlehrerin) und zum Zweiten Frage ich mich, wie man als Lehrkraft darauf kommt, Prozente von Fehlzeiten (ja schon mit einem Gewissen Kalkül) im Vorhinein zu berechen (ich käme im Leben nicht darauf) und ob im konkreten Fall du, plattyplus bei all deinen Schüler*innen so vorgehst?

    Und Yummi natürlich kannst du "solche Leute" schreiben und weiterhin so tun, als sei das eine ganz neutrale Beschreibung. Du und ich und der Rest hier wissen aber um den Unterton und es wäre prima, du würdest deine Formulierung einfach mal erläutern.

    Der letzte Screenshot ist dein Ernst? Dieser Spagat zwischen der Herabwürdigung anderer und deinem an Profilneurose grenzenden Geltungsdrang ist im Grunde ja pathologisch. Das tut mir leid. Wenn du kein gelangweilter Troll sein solltest: such dir Hilfe. Alles Gute!

    Liebe Mods,

    der Thread ist ja sehr abgedriftet und hat nichts mehr mit der Ausgangsfrage zu tun. Normalerweise lagert ihr ja ab einem bestimmten Punkt aus. Mein Vorschlag für ein neues Thema wäre: "Das unglaubliche Berufsleben des Theaitetos". Danke 😊.

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