Ihr habt recht, ich bilde mir das alles nur ein.
Da stimme ich dir (erstmalig und wahrscheinlich auch letztmalig) zu
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Ihr habt recht, ich bilde mir das alles nur ein.
Da stimme ich dir (erstmalig und wahrscheinlich auch letztmalig) zu
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Ich habe mich schon unzählige Male nachts/ im Wald/ in der Straßenbahn unwohl gefühlt. Und ich will das nicht. Es beschränkt meine Freiheit und Lebensqualität, das möchte ich nicht. Ich möchte rumlaufen, wann und wo ich will und dabei tragen, was ich möchte. Deshalb:
Das Grundproblem sind Einstellungen, Haltungen und Erziehung. Daran gilt es zu arbeiten.
Und um nochmal den Bogen zur Jogginghose zu schlagen: Toleranz und Freiheit bedeutet, andere zu akzeptieren und sie zB. weder als Freiwild (=Minirock) noch als Asi (= Jogginghose) zu sehen. Der Vergleich hinkt natürlich, weil die Konsequenzen in ihrer Intensität doch sehr auseinandergehen. Das ist mir klar. Aber es wäre ja schon mal ein Schritt, nicht alle immer und ständig wegen ihres Aussehens einzusortieren oder zu verurteilen.
Man mag jedem seine Freiheit gönnen, aber es stellt sich die Frage, ob man dieses Gut immer über alles andere stellen muss.
Hier konkret geht es ja jetzt aber um alltägliche Vor- und Nachmittage in 30er Gruppen und auf dem Schulhof.
Das eine hat rein garnichts mit dem anderen zu tun. Selbstverständlich kann man von einem 13jährigen Verlangen, eine Jeans zur Kommunion der Nichte anzuziehen.
Ich verstehe wirklich das Problem nicht.
Edit: Und ich meine auch wirklich Jeans. Niemals würde ich verlangen, eine Anzug- oder Stoffhose zu tragen. Finde ich nicht angemessen.
Nunja, wie hier schon mehrfach geschrieben: letztens Endes sind Hausordnungen eine freundliche Empfehlung. Kein Gericht in diesem Land wird jemals einem Jogginghosen-Verbot an Schulen folgen. Zudem betreffen die strikten Kleiderregelungen sehr wenige Schulen, ist also im Grunde die Aufregung nicht wert und - wie man hier sieht- auch den meisten einfach schnuppe. ![]()
Bei uns definitiv NIE Krawatte! Und auch keinen Anzug. Jacket zur Jeans.
Das ist halt die Frage, ob es dazu Regeln braucht. Wie weit will man gehen, was will man alles reglementieren?
Wenn es zu einem bestimmten Kleidungsstück (sagen wir mal, Kappen) keine Regel gibt, muss ich als Lehrer halt akzeptieren, dass sie getragen werden.
Bei uns gibt es sie - und sie sind mir egal :-).
Ich habe mich sehr sehr lange sehr über bestimmte Kleidungsstile aufgeregt. Irgendwann hab ich es gelassen und siehe da, es war mir binnen Sekunden egal. Mütze, Cap, Jogginghose ... bei mir sitzt alles im Unterricht. Ist mir schnuppe. (Und die Korrelation zwischen vermeintlicher Asikleidung und familiärem Hintergrund kann ich nicht feststellen).
So sind die Meinungen/ Menschen unterschiedlich...
Edit: Und einen plötzlichen Verlust von Respekt hat es auch nicht gegeben. Es ist ganz einfach so wie vorher, nur mit erheblich weniger Stress für mich.
Zum Glück darf in unserem demokratischen Land jede glauben, was sie will!
Wünsche hier noch einen schönen Rest vom Osterfest
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Mir gefällt immer noch die Böhmermann’sche Variante
Die finde ich auch sehr attraktiv. Ich bin auch Team : und nicht Team * wenn ich Offizielles schreibe (des Vorlesens wegen).
Insubordibation- vielleicht, mal sehen, wäre interessant, was passiert, wäre es mir schon wert.
Sehr geehrte Frau Sunshine, die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sie wegen kontinuierlichen Genderns hat ergeben ... So bekloppt.
Mal sehen. Irgendwas werde ich mir einfallen lassen. Aber du hast schon recht, in NRW ist das unwahrscheinlich(er als in anderem Bundesländern).
Bayern hat bereits ein Verbot durchgesetzt. Andere Bundesländer überlegen genau dieses
Sollte es in meinem Bundesland (NRW) soweit kommen, werde ich einfach weitergendern und mal gucken was passiert
, das ist es mir wert. Es ist so unfassbar, den ganzen Quatsch kann man sich nicht ausdenken.
Beides sehr schön! Früher pink, jetzt violett.
Biogemüse oder konventionell?
Liebe ISD, danke für den tollen Text! Für mich ist das Thema ADHS aus mehreren Gründen ein Herzensthema und ich bin es leid, jahrzentealte Vorurteile immer und immer wieder aufgewärmt zu hören und lesen. Wer das so sehen möchte, wird seine Meinung wahrscheinlich aus Prinzip nicht ändern und deshalb bin ich hier aus dem Thema raus. Euch und eurem Kind alles Gute- ob mit oder ohne Medis.
Wolfgang Autenrieth Das ist deine Interpretation, so ist das halt bei Statistiken. Deutlich oder eindeutig ist da garnix. Ich interpretieren es komplett anders.
plattyplus Gibt es was neues bei eurer Schulwahl? Konntet ihr eine gute Lösung finden?
Zu denken geben sollte der Ritalin-Absatz seit 1993
https://de.statista.com/infografik/207…in-deutschland/
Die Statistik zeigt sehr schön, dass es zum Glück viel mehr Menschen ermöglicht wird, mit Medikation auf ADHS zu reagieren, als es früher der Fall war.
German In dem von mir beschriebenen Fall sagt es die Kollegin selber, da braucht man nichts deuten ...
Ich stimme dir komplett zu, Leo13, ich bin immer Klassenleitung in der Erprobungsstufe in NRW und nach meiner anekdotischen Erfahrung stimmen die Empfehlungen oft nicht.
Dazu kommen unterschiedliche Auffassungen der Grundschulen. Da gibt es welche, an denen jedes Jahr über 50% der Kinder eine Gym-Empfehlung bekommen und dann gibt es die mit ähnlichem Einzugsgebiet, die pro Jahr 3-5 Gym-Empfehlungen vergeben.
Das ist alles nicht objektiv und/oder objektivierbar und solange das so ist und die Entscheidung so früh getroffen wird, sollte es auf keinen Fall eine verpflichtende Empfehlung geben!
Das genau ist der Punkt, ISD. Es geht immer noch nicht um Krankheit, Ausnahmensituationen oder Betreuungsnotstand. Sondern es geht darum, dass es Kolleginnen gibt, die das System schamlos (!) ausnutzen. Damit kann ich leben, so Leute gibt es überall, ich mache es einfach anders auf der Basis meiner moralischen Vorstellungen. Was mich allerdings total nervt, und da bin ich voll bei Dr. Caligiari, dass ich dann deren Arbeit machen muss.
Was meinst du denn genau mit Kapazitäten? Es ist wirklich niemand dazu verpflichtet, in Teilzeit zu gehen, weil hin und wieder die Kita mal zu hat o.ä. Gleiches gilt für gesundheitliche Einschränkungen.
Wie ich oben schrieb, geht es genau darum nicht. Es geht zB darum, dass durch zahlreiche Freizeitaktivitäten nicht korrigiert werden kann, dass wird dann "einfach mal so" unter der Woche gemacht.
Sämtliche Dienstveranstaltungen am Nachmittag werden nicht wahrgenommen oder frühzeitig verlassen.
Klassenfahrten gehen nicht. Projekttage gehen nicht. Wandertage ungern. Prüfungstage werden immer reklamiert.
Ich habe ja hier schon oft geschrieben: wir haben ca 3 Monate im Jahr flexible Arbeitszeit. Ebenso am Wochenende, an Feiertagen und abends. Da kann man sich dann tatsächlich meiner Meinung nach Vollzeit nur dann "leisten", wenn man in der regulären Schulzeit auch abliefert.
Prinzipiell steht der Kollegin ja zu, kindkrank zuhause zu bleiben und auch, sich auszukurieren.
Anders ist es, wenn eine Familie ob ihrer selbsgewählten Lebenssituation keine Kapazitäten für 2x Vollzeit hat, dies dann auf dem Rücken des Kollegiums durchzieht. Beispiel: ich habe eine Kollegin mit 4 Kindern U10, die definitiv hinten und vorne mit ihren Kapazitäten (bzw. ihr Mann mit seinem Kapazitäten) nicht klarkommt, aber nach eigenen Angaben aus finanziellen Gründen (= Abbezahlung eines schicken Einfamilienhauses) lieber Vollzeit arbeitet.
Da habe ich dann tatsächlich kein Verständnis, wenn die Dame regelmäßig fehlt.... Aber Dr. Caligiari, leider auch keine Idee, wie man das ansprechen könnte, das System lässt es halt zu.
Meine Konsequenz ist, dass ich versuche, mich nicht zu ärgern. Ich tue dieser Kollegin aber auch keine Gefallen und vermeide es tunlichst, mit ihr zusammen zu arbeiten.
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