Allmählich drängt sich mir der Eindruck auf, hier gebe jemand in unterschiedliche KIs die Schlagworte Inklusion + mangelnde Haltung bei Lehrkräften ein und präsentiere hier die unterschiedlichen Ergebnisse... ![]()
Beiträge von sunshine_:-)
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Nachtrag :
Und was ich dann gar nicht verstehe. Die Gymnasien sind bei uns in NRW raus. Die bekommen keine Inklusionskinder. Mit der Begründung, dass dieses Niveau einfach nicht zu schaffen sei. Ja sorry, haben wir auf den Realschulen kein Niveau mehr was zu halten ist? Bei genauer Betrachtung widersprechen sich Inklusion und ein dreigliedriges Schulsystem. Wenn wir aber schon ein dreigliedriges Schulsystem haben, dann bitte auch die Förderkinder an die Gymnasien.
Es sei denn, es sind GL-Gymnasien, die gibt es ja auch. Aber du hast vollkommen recht, entweder dreigliedrig + Förderschule oder Abschaffung der Förderschule und dann GL überall. Dass sich dann Schulen rausnehmen dürfen bzw. die Bezirksregierungen GL-Schulen nach Gutdünken (ja, genauso sieht es aus!) auswählen ist sehr kritisch. Das ihr an den RS und auch HS im Nachteil seid, empfinde ich als Gym-Kollegin als skandalös.
So rapide, wie die Zahl der "echten" AOSF-Kinder im Moment steigt denke ich, dass demnächst die meisten Schulen (auch GYM) GL-Schulen werden. Allerdings gibt es ja neben dem regulären Fachkräftemangel auch viel zu wenig sonderpädagogisches Personal bzw. Personal für multiprofessionelle Teams. Selbst wenn man da angemessen arbeiten wollen würde, wird das wegen des Personalmangels nix (eine Freundin arbeitet an einer GL-RS, dort kann man leider nur eine halbe der großzügig bemessen zwei Stellen besetzen...).
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Es liegt nicht nur an eurem Mindset Leute, es liegt auch daran, dass ihr einfach nicht einsehen möchtet, dass es Studien gibt die zeigen, dass a) wahlweise RegelSuS und InklusionsSuS doch garkeine Probleme haben, b) Inklusion auch ganz toll funktionieren kann und dann erst c) deine Haltung nicht stimmt und wenn du dir mehr Mühe geben würdest, Inklusion auch bei dir funktionieren könnte.
Nochmal tibo, warum maßt du dir an, sämtliche Lebensrealitäten der Kolleg:innen hier zu ignorieren und weiterhin zu unterstellen, es mangele an Haltung?
Keine:r außer dir hat hier Ahnung, keine:r außer dir hat sich jeh mit Inklusion beschäftigt und der Unterstellungen mehr. Merkste was?
Ich halte es ab sofort mit pepe, das ist mit einfach zu anstrengend.
Hat ja keinen Zweck, du verstehst es ja nicht.
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Na mehr Muttersyndrom als freiwillig 5 und 6 zu unterrichten geht ja nicht. Da würde ich mich mit Händen und Füßen gegen wehren.
Klar 🙄....
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tibo Du hast dich offensichtlich hier verabschiedet mit dem Grund "Kein Interesse mehr an der Diskussion". Auf der einen Seite ist das schade, auf der anderen Seite hast du meines Erachtens hier garnicht diskutiert, da du auf die Einwände der Kolleg:innen hier kaum ernsthaft eingegangen bist, sondern irgendwelche Studien zitierend theoretische Konzepte verbreitet hast.
Es lässt sich doch in diesem Thread nachvollziehen, dass Inklusion- wie im theoretischen Konstrukt angedacht- täglich scheitert.
Ich war eine derjenigen, die die Idee von Inklusion an Regelschulen völlig naiv supertoll fand. Ca. 15 Jahre später komme ich auf der Basis eigener Erfahrungen, der Erfahrung mit den Schulen meiner Kinder, vieler Gespräche mit Kolleg:innen und Mitarbeiterinnen in multiprofessionellen Teams, Berichten in sämtlichen Medien, dem Austausch hier im Forum usw. zu dem Schluss, dass das Konzept ohne finanzielle Mittel und Fachpersonal nicht umzusetzen war, ist oder sein wird. Was Bertelsmann oder die UN dazu sagen, spielt da leider keine Rolle. Es ist ja ehrenhaft von dir, dass du die Idee dieser Art von Inklusion so verteidigst, pauschal aber hier allen, die Kritik äußern,
mangelndeweiterhin (!) mangelnde Haltung vorzuhalten ist eben zu einfach und verkennt die Realität des Schulalltags. -
Also ich habe die Frage deshalb gestellt, weil ich mir dachte, es macht vielleicht einen Unterschied, ob man einen Bürojob mit Erwachsenen um einen herum hat, oder ob man als Grundschullehrkraft arbeitet und dabei sowohl im Beruf als auch Privat Kinder um sich herum hat. Mir wird von vielen Außenstehenden vermittelt, dass sie das mit eigenen Kindern nicht könnten, daher kamen bei mir leichte Zweifel auf und wollte erfahrene Personen hierzu befragen.

Ach so, ok, ich unterrichte immer und viel in der 5/6 und das hat keinen Einfluss auf meine Mutterschaft, weil es zuhause meine eigenen Kinder sind :-).
Edit: manchmal nervt mich, wie unerzogen Besuchskinder sind, das wären sie aber auch, wenn ich Optikerin wäre oder beim Finanzamt arbeiten würde.
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Würde ich den Beruf wieder wählen?
Ja:
- flexible Arbeitszeiten insbesondere in der unterrichtsfreien Zeit
- abwechslungsreich und niemals Eintönigkeit
- Kontakt zu Menschen und daraus resultierende Begegnungen
- zukunftssicherer Beruf
- Beamtin mit allen Vorteilen (Lebenszeitverbeamtung, Sicherheit, Beihilfe ...)
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Nein:
- zu viel Action auf zu vielen Ebenen, das Kerngeschäft kommt zu kurz
- zu viele lustige Ideen des Bildungsministeriums
- Beamtin mit allen Nachteilen (Wechsel der Arbeisstelle sehr schwerfällig, kein Streikrecht...)
- Ich darf nur eines meiner Fächer unterrichten (und es ist nicht mein Lieblingsfach)
Also ja, ich würde den Beruf wieder ergreifen. Deine zweite Frage verstehe ich nicht ganz, ich glaube der Beruf der Eltern ist für eine Familie mit Kindern zweitrangig ...
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Ich bin U55, engagiert und interessiert. Für mich ist es absolut nicht leistbar. Am GYM wohlgemerkt! So einfach ist das. Da müssen die Bedingungen von chemikus08 noch nicht mal erfüllt sein. Und du kannst mir gerne glauben, tibo, ich bin eine von den resilienteren Kolleginnen
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Berliner (sind das für dich Krapfen? Rund mit Füllung? Krapfen sind bei uns ohne Füllung aber mit oder ohne Rosinen...) mit Blaubeerfüllung.
Konfetti oder Luftschlangen?
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Alaaf, wenn es unbedingt sein muss...
Spontanes Lachen oder Tusch, um zu merken, dass etwas lustig sein soll?
Spontanes Lachen 🙂.
Krapfen oder Berliner? (Bin im Karnevalsmodus)
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Ja!
DUum hat heute schulfrei.
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Verkleiden!
Helau oder Alaaf?
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Der Referent ist nicht nur extrovertiert, sondern auch noch Fachmann für offenkundig alle Lebenslagen. Mega.
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Du hast prinzipiell recht, Piksieben, ich brauch aber nicht manchmal meine Ruhe wie du schreibst, sondern habe nur "ausgesprochen manchmal" überhaupt ein Bedürfnis nach Gesellschaft (über meine Familie hinaus).
Das ist für mich schon ein Unterschied und im anekdotischen Vergleich mit meinem Umfeld schon ein bisschen auffällig bzw. "weird", wie es Joker13 beschrieb.
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Aktuelle Beschlüsse lassen hoffen: Bund und Länder fördern mit 20 Milliarden über zehn Jahre Schulen mit besonders vielen benachteiligten Kindern.
Das Weitere wird man sehen...
Ja, das klingt prinzipiell gut. Finde ich sehr spannend, wie entsprechende Programme aussehen werden. Ein großes Problem wird der Fachkräftemangel bleiben. Das sehe ich im Moment so deutlich wie nie an den Schulen um uns herum, die mit 6 oder 7 eingeordnet sind. Die suchen händeringend ALLES und JEDEN.
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So viele Reaktionen kann ich hier gar nicht drücken, wie ich geben möchte. Dieser Thread tut mir gerade extrem gut. Ich fühle mich durch eure ganzen Beiträge überraschend verstanden und plötzlich viel weniger "weird". Sehr interessant, dass ich mit meinen Gefühlen zu Sozialkontakten im Privaten offenbar gar nicht so alleine bin, wie ich dachte.
Und dir vielen Dank für den Beitrag! Bei mir ist es 100% genauso und ich bin erstaunt-erleichtert, dass es doch einigen Kolleg:innen so geht!
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Nachdem wir uns 2020 doch sehr über die "gute" Stufe 4 gewundert haben, sind wir nun auf 9... durchaus realistisch.
Oh, das ist aber schon ein krasser Unterschied. Hast du eine Erklärung dafür? Weißt du, inwiefern ihr jetzt von der 9 profitiert?
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Die allgemeine scheinbare Verschlechterung wird so erklärt:
"Außerdem werden die Indexwerte der Schulen künftig nicht mehr in neun gleichgroße Sozialindexstufen eingeordnet. Stattdessen werden mit der Einführung der so genannten Hybridskala 5% der Schulen vorab der Sozialindexstufe 9 und die verbleibenden Schulen in acht gleichgroße Stufen zugeordnet. Dies führt zu einer vermehrten Zuordnung von Schulen in hohe Sozialindexstufen."
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