Francis Ford Coppola
Beiträge von sunshine_:-)
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Entweder Herr A ist krank, und somit dienstunfähig - oder eben nicht.
Rechtlich stimmt das, was der SL sagt und das gilt wie bei jeder anderen Dienstunfähigkeit.
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Und noch etwas: kommt mir jemand blöd mit "Lehrer haben nachmittags und überhaupt immer frei" sage ich auch grundsätzlich "Augen auf bei der Berufswahl- kannste ja auch so machen".
Aber in den letzten Jahren, und das möchte ich wirklich betonen, sehe ich eine Welle der Anerkennung sowohl bei SuS-Eltern als auch in meinem persönlichen Umfeld. Die "krasser Job, das möchte ich niemals machen, wie schaffst du es mit 32 Kindern auf Klassenfahrt zu fahren, die Politik nimmt Bildung ja garnicht ernst"- Kommentare überwiegen die anderen Kommentare zahlenmäßig bei weitem!
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Habe ich nicht genau deine Fragestellung in dem von dir zitierten Abschnitt beantwortet?
1. Prüfung, ob man wirklich zu viel arbeitet.
2. Prüfung, ob man wirklich die Prüfungen/Klausuren/Klassenarbeiten/Tests so gestaltet, wie die Anforderungen sind und nicht über das Ziel hinausschießt.
3. Unterrichtsvorbereitung reduzieren (was meist nicht automatisch Türschwellenpädagogik bedeutet).
Ganz genau so!
3. Führt meiner Erfahrung nach nicht zu weniger Differenzierung.
Zusätzlich 4. Freundlich "Nein" sagen, denn - wie hier mehrfach besprochen- gibt es Kolleginnen, die definitiv und niemals im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten, die sind dann einfach auch mal dran!
An anderer Stelle habe ich es schonmal gesagt: ich habe mit KL, Korrekturfach, nicht entlasteten Zusatzaufgaben, (chronischer Erkrankung, die nicht bekannt ist und deshalb nicht berücksichtigt wird) usw. meine Arbeitszeit im Blick und kann ggf.die oben genannten Punkte dann berücksichtigen UND ich habe ein gutes Einkommen, den ganzen Sommer frei (so ist es einfach!), Wochenenden, Feiertage, Ferien zur freien Einteilung meiner Arbeitszeit! So habe ich die Möglichkeit, stressintensive Phasen auszugleichen.
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Ähm...da hast du aber falsche Vorstellungen, wieviel andere Arbeitnehmer mit einem Bürojob normalerweise effektiv arbeiten. Ich habe früher im Büro den halben Tag im Internet gesurft bzw. hier mal ne Kaffeepause oder da nen Spaziergang gemacht. Der Stresslevel und die Arbeitsdichte ist als Lehrer sowas von wesentlich höher, dass es sich manche vielleicht gar nicht eingestehen wollen.
Gut, das kommt auf den Blickwinkel an. Warum vergleichst du uns Lehrerinnen denn mit einer Arbeitnehmerin in einem Bürojob? Haben wir doch garnicht. Vergleich den Job doch lieber mal mit dem einer Krankenschwester, die alleine auf Station ist. Die hat glaub ich aufgrund der Verantwortung, die sie trägt, ein höheres Stresslevel. Oder die Erzieherin mit 25 Kindern in der Gruppe. Die Arbeitsdichte will ich nicht haben. Die leisten ihre Stunden nach Vertrag bzw. bauen Überstunden auf. Ich mache das eben, indem ich selber nachhalte, wieviel ich arbeite.
Natürlich ist unser Job stressig und anspruchsvoll. Ich persönlich sehe aber auch genug Möglichkeiten, mich zu entlasten.
Edit: Das sind auch Äpfel und Birnen, klar, aber bei angemessener Bezahlung und Freizeit in meinem Job.
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Ich erfasse regelmäßig meine eigene Arbeitszeit. Unabhängig von den von Bolzbold angesprochen Punkten wie Arbeitsdichte (diese werden ob ihrer Subjektivität eher nie messbar sein) bekomme ich so einen ganz guten Überblick und stelle z.B. fest, dass mein Klassenfahrten zeitlich im Rahmen sind oder man bei der Arbeit am heimischen Schreibtisch auch einfach mal den Stift fallen lassen kann. Diese Freiheit hat man als Lehrerin ja.
So sorge ich ganz gut für mich selber und arbeite im im Kalenderjahr- was die reine Arbeitszeit angeht- tatsächlich ziemlich genauso viel wie andere Arbeitnehmerinnen auch (trotz Korrekturfach, KL und Sonstigem) und käme nicht auf die Idee, Klassenfahrten als Mehrarbeit zu sehen.
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Wir brauchen uns im Grunde auch einfach keine weiteren Gedanken zum Thema machen, da es sich voraussichtlich von alleine erledigen wird:
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Absolut ohne Worte. Besonders perfide: jetzt ist beschwichtigungstechnisch "noch alles offen", dann wird Frau Feller es nach Auswertung der "Umfrage" einfach durchdrücken.
Die Schulen können sich dann gegenseitig zerfleischen im Kampf um die paar Euro, die die Kommunen noch locker machen werden (wenn sie können).
Realitätsfern. Erbärmlich. Auf dem Rücken aller SuS.
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Die Frage, die mir so recht noch keiner beantworten konnte, ist:
Kann jemandem die Planstelle an der Schule entzogen werden ohne eigene Zustimmung und die Lehrkraft zwangsweise versetzt (nicht abgeordnet!) werden?
Denn wenn nicht kann man die Abordnungen einfach aussitzen und kommt irgendwann zwangsläufig zurück, solange die Schule nicht geschlossen wird.
Na klar, schau mal in die BASS: "
2.2 Versetzungen aus dienstlichen Gründen
Versetzungen aus dienstlichen Gründen sind vorzunehmen, wenn durch Versetzungen auf Antrag und Einstellungen allein eine schulformbezogene und möglichst fachlich quantitative Gleichverteilung nicht erreicht werden kann."
Aber das ist doch klar, bevor man Beamtin wird? So funktioniert das Prinzip, wenn das Land die Dienstherrin ist.
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... Glanzbilder in Fotoalben gesammelt.
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Bei uns gibt es vom Schulträger Lehrbücher, Handreichungen (digital), ein Endgerät (IPad ohne Zubehör) und ein freies Kopierkontingent.
Sonstige analoge Schreibwaren kaufe ich.
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Ich würde nochmal die Kleiderfrage stellen wollen. In meinem Unterricht darf man (solage ich das Gesicht sehen kann) eine Kopfbedeckung tragen, Trinken usw. Klamotten sind mir egal, ABER
: ich fahre regelmäßig nach Berlin mit Klassen und wir besuchen dort das Reichstagsgebäude/ den Bundestag. Dort verlange ich "angemessene Kleidung" (keine Schlappen, keine Jogginghose usw.). Wie seht ihr das? Ist das zuviel der "Ehre" und bin ich zu kleinlich oder "gehört sich das"? -
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Die Verbände predigen geradezu, dass wir unbedingt kleinere Klassen brauchen. Was macht die Politik, sie schiebt Hatty plakativ nach vorne, mit der Erkenntnis, dass die Klassengrösse nicht entscheidend sei.
Unklar b!eibt dabei, inwieweit Hatty Heterogenität als Kriterium überhaupt berücksichtigt. Aus eigener Anschauung habe ich Schülergruppen kennengelernt, die kann man auch mit 40 Schülern zusammen unterrichten. Ich habe andere Lerngruppen kennengelernt, da sind 20 Nasen schon zuviel.
Das Kind ist aber in Deutschland zur Zeit in den Brunnen gefallen:
1.) Es gibt zu wenig Lehrer
2.) Die Zahl der Lehramtsstudenten nimmt ab
3.)Die Zahl der Förderpädagogen ist unterirdisch und wir können uns einen NC
4.) Uns erwartet eine Pesionierungswelle und da man den Druck auf die Mitarbeitenden erhöht, droht uns zusätzlich eine Frühpensionierungswelle
Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass wir den gesamten Laden auf links drehen müssen, auch unter Mithilfe von Unis und Ausbildungsbetrieben, der wird die Bildung von zwei Generationen in den Sand setzen.
Ich möchte dir gerne 99x "Danke" dafür geben :-). Ich unterschreibe jedes Wort!
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