Beiträge von Miss Othmar

    Hast du Englisch studiert? Falls nicht, kann man auch nichts ableiten.

    Über welches Bundesland reden wir? In NRW gibt es neben OBAS auch die Pädagogische Einführung in einem Fach.

    Wenn dies dein Ziel ist... die durchschnittliche Lebenserwartung spricht jedoch dagegen. besonders die von Beamten ;)

    Die durchschnittliche Lebenserwartung sagt gar nichts über den Einzelfall.

    Meine Schwester ist gestern von der Arbeit nach Hause gekommen und hat ihren Mann tot im Badezimmer gefunden. Der Ehemann einer Freundin ist vor zwei Monaten genauso gestorben, ebenfalls der Bruder einer guten Freundin vor drei Monaten. Alle waren um die 60, einer sogar noch jünger.

    Die Gegenwart ist immer wichtiger als die Zukunft.

    Also auf die Pension verzichten, um nicht vom schmerzhaften Gedanken, auf diese verzichten zu müssen, gehemmt zu werden. Interessanter Ansatz.

    Wenn man spät aus dem Beamtenverhältnis aussteigt, steht man sich rentenmäßig schlechter, als wenn man immer angestellt gearbeitet hätte. Das liegt daran, dass die Nachversicherung vom Bruttogehalt berechnet wird, und das ist bei Beamten niedriger als bei Angestellten. Für Bundesländer, in denen bei Ausscheiden Altergeld gezahlt wird, gilt das natürlich nicht, aber Maylin arbeitet in NRW, da ist das so.

    Klar ist Briefwahl aufwendiger, aber es ist dein gutes Recht. Ich arbeite bei einem privaten Schulträger, wir haben einen Betriebsrat und ich habe die letzte Betriebsratswahl organisiert, ich weiß also, wovon ich da rede, aber ich finde, da muss der Wahlvorstand durch.

    Wenn das beruflich ist, dann würde ich eben vermerken dass die Fortbildung ausdrücklich auf eigene Kosten absolviert wird und die Schulleitung dieses nicht gut findet.

    Das kann aber auch anders sein. Meine Schulleitung hat nichts gegen Fortbildungen auf eigene Kosten während der unterrichtsfreien Zeit. Ich habe auch schon für eine berufsrelevante, aber leider nicht finanzierbare Tagung bezahlten Sonderurlaub bekommen.

    Vielleicht habe ich auch nur ein Verständnisproblem, aber ich mache nächste Woche eine Online-Fortbildung, die mich total interessiert, die aber nicht genehmigt würde, weil sie nicht in das Fortbildungskonzept der Schule passt. Sie kostet mich 25 € und findet in meiner unterrichtsfreien Zeit statt. Warum sollte das denn bitte in der Personalnebenakte landen?

    Bei uns ist immer jemand mit dem Fach, der/die aber nicht in der 10 unterrichtet, beim Kopieren mit dabei. Während Covid mussten die unterrichtenden KollegInnen für den Grundkurs eine von zwei Aufgaben aussuchen. Und irgendjemand muss die Audios für die Listening Comprehension einmal komplett anhören, ob mit der Qualität alles in Ordnung ist.

    Das ist kein bisschen von oben herab. Warum sollte es das sein? Mich nervt nur die Arroganz, mit der jemand behauptet, alle Fächer hervorragend und mindestens genauso gut, wie seine fachlich ausgebildeten und qualifizierten Kollegen, wahrscheinlich sogar besser, unterrichten zu können. Man müsse sich nur mal schnell einlesen. Das ist von oben herab, nicht die Feststellung, dass Studium und Ausbildung durchaus Sinn haben, dass studierte Kollegen fachlich besser aufgestellt sind und man ganz sicher nicht einfach mal so jedes Fach aus dem Ärmel schüttelt.

    Sicherlich bin ich weniger qualifiziert als jemand, der/die Geschichte studiert hat. Trotzdem ist es in meiner extrem heterogenen Inklusionsklasse sinnvoller, dass ich das Fach unterrichte als jemand, der/die mit zwei Stunden pro Woche jedes 2. Halbjahr einfliegt, möglichst noch in jedem Halbjahr jemand anderes. Ich profitiere aber auch von einem gut funktionierenden kollegialen Austausch und einem schulinternen Lehrplan, der mich gut an die Hand nimmt.

    Ich habe nicht gesagt dass ich nicht lösbare Probleme darin sehe. Ich sehe nur, dass gewisse Abhängigkeiten entstehen. Wenn du der Meinung bist, dass es förderlich ist, dann ist es okay. Ich möchte nicht, dass mein Kind in der Schule nur zum iPad greift. Zum Glück sind wir nicht alle gleich!

    Wenn es beim Einsatz von Tablets im Unterricht Störungen gibt, haben die nichts damit zu tun, ob das Fach neu einsetzt oder schon länger besteht. Es geht eher darum, ob es an einer Schule/in einer Klasse/Lerngruppe Regeln für den Umgang der SuS mit dem Tablet gibt und ob diese auch durchgesetzt werden bzw. überhaupt durchgesetzt werden können, weil zum Beispiel ein Classroom Management verwendet wird, bei dem die Nutzung von Apps/Internet durch die Lehrkräfte gesteuert werden kann. Ich finde den Einsatz von Tablets gerade im Sprachunterricht gerade in heterogenen Gruppen einfach grandios, weil eine Differenzierung viel einfacher ist.

    Ergänzung zu dzeneriffa:

    • Welche Absprachen gibt es mit KollegInnen, die in parallelen Klassen unterrichten?
    • Gibt es z.B. einheitliche Klassenarbeiten für die Jahrgangsstufe?
    • Benötige ich Ressourcen, die nur zu bestimmten Zeiten im Schuljahr zur Verfügung stehen?
    • Gibt es in Gesellschaftslehre Exkursionen, die nur zu bestimmten Jahreszeiten Sinn/Spaß machen?
    • Gibt es die Möglichkeit, fächerübergreifend zu unterrichten/ein Projekt zu machen und wann ist dafür ein geeigneter Zeitpunkt?
    • Wie verteile ich meine Belastung durch Planung/Korrektur/… gut über das Halbjahr/Schuljahr?

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