Tinnitus
Beiträge von Miss Othmar
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Vielleicht habe ich auch nur ein Verständnisproblem, aber ich mache nächste Woche eine Online-Fortbildung, die mich total interessiert, die aber nicht genehmigt würde, weil sie nicht in das Fortbildungskonzept der Schule passt. Sie kostet mich 25 € und findet in meiner unterrichtsfreien Zeit statt. Warum sollte das denn bitte in der Personalnebenakte landen?
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Bei uns ist immer jemand mit dem Fach, der/die aber nicht in der 10 unterrichtet, beim Kopieren mit dabei. Während Covid mussten die unterrichtenden KollegInnen für den Grundkurs eine von zwei Aufgaben aussuchen. Und irgendjemand muss die Audios für die Listening Comprehension einmal komplett anhören, ob mit der Qualität alles in Ordnung ist.
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Fensterputzer
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niggelich
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Das ist kein bisschen von oben herab. Warum sollte es das sein? Mich nervt nur die Arroganz, mit der jemand behauptet, alle Fächer hervorragend und mindestens genauso gut, wie seine fachlich ausgebildeten und qualifizierten Kollegen, wahrscheinlich sogar besser, unterrichten zu können. Man müsse sich nur mal schnell einlesen. Das ist von oben herab, nicht die Feststellung, dass Studium und Ausbildung durchaus Sinn haben, dass studierte Kollegen fachlich besser aufgestellt sind und man ganz sicher nicht einfach mal so jedes Fach aus dem Ärmel schüttelt.
Sicherlich bin ich weniger qualifiziert als jemand, der/die Geschichte studiert hat. Trotzdem ist es in meiner extrem heterogenen Inklusionsklasse sinnvoller, dass ich das Fach unterrichte als jemand, der/die mit zwei Stunden pro Woche jedes 2. Halbjahr einfliegt, möglichst noch in jedem Halbjahr jemand anderes. Ich profitiere aber auch von einem gut funktionierenden kollegialen Austausch und einem schulinternen Lehrplan, der mich gut an die Hand nimmt.
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Ich habe nicht gesagt dass ich nicht lösbare Probleme darin sehe. Ich sehe nur, dass gewisse Abhängigkeiten entstehen. Wenn du der Meinung bist, dass es förderlich ist, dann ist es okay. Ich möchte nicht, dass mein Kind in der Schule nur zum iPad greift. Zum Glück sind wir nicht alle gleich!
Wenn es beim Einsatz von Tablets im Unterricht Störungen gibt, haben die nichts damit zu tun, ob das Fach neu einsetzt oder schon länger besteht. Es geht eher darum, ob es an einer Schule/in einer Klasse/Lerngruppe Regeln für den Umgang der SuS mit dem Tablet gibt und ob diese auch durchgesetzt werden bzw. überhaupt durchgesetzt werden können, weil zum Beispiel ein Classroom Management verwendet wird, bei dem die Nutzung von Apps/Internet durch die Lehrkräfte gesteuert werden kann. Ich finde den Einsatz von Tablets gerade im Sprachunterricht gerade in heterogenen Gruppen einfach grandios, weil eine Differenzierung viel einfacher ist.
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Ergänzung zu dzeneriffa:
- Welche Absprachen gibt es mit KollegInnen, die in parallelen Klassen unterrichten?
- Gibt es z.B. einheitliche Klassenarbeiten für die Jahrgangsstufe?
- Benötige ich Ressourcen, die nur zu bestimmten Zeiten im Schuljahr zur Verfügung stehen?
- Gibt es in Gesellschaftslehre Exkursionen, die nur zu bestimmten Jahreszeiten Sinn/Spaß machen?
- Gibt es die Möglichkeit, fächerübergreifend zu unterrichten/ein Projekt zu machen und wann ist dafür ein geeigneter Zeitpunkt?
- Wie verteile ich meine Belastung durch Planung/Korrektur/… gut über das Halbjahr/Schuljahr?
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In anderen Bundesländern werden zb Lehrer fast durch die Bank weg A14 nach wenigen Jahren usw.
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Meines Wissens ist das ausschließlich in Bayern so. Da ich da aber nicht leben oder arbeiten möchte, ist mir das egal.
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Hat irgendwer es schon einmal geschafft, dieses "kostenlos" bei Canva freizuschalten? Ich bin bisher an den Vorgaben gescheitert, habe mehrere Ablehnungen der verschiedenen eingereichten Unterlagen erhalten.
Ja, ich heute. Hat 90 Minuten gebraucht vom Antrag bis zur Bestätigung. Danke, Sissymaus, für den Tip

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Ja, ich gehe in Ausstellungen, manchmal auch weiter weg und mache selber Kunst (eher abstrakt) und Fotografie. Deshalb würde es schon frage kommen, wie ich finde.
Eine meiner Kolleginnen hat den Zertifikatskurs Kunst gemacht. Sie hat dafür fünf Ermäßigungsstunden pro Woche bekommen und hatte am Tag der wöchentlichen Präsenzphasen keinen Unterricht.
Mehr Info gibt es z. B. hier: https://www.bra.nrw.de/bildung-schule…rtifikatskursen
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CDL, wenn du queere Menschen in den Vordergrund der Debatte rückst, hast du dir die zuvor verlinkte Umfrage bzgl. ihrer Positionen hierzu bereits angeschaut?
Dass selbst queere Menschen gendern ablehnen, gibt dein Link überhaupt nicht her:
Zitat aus deinem Link:
„Die Ablehnung gegenüber dem Gendern gerade an Bildungseinrichtungen und Behörden nimmt weiter in der deutschen Bevölkerung massiv zu – die neuste Umfrage des MDR vom September dieses Jahres unter rund 29.000 Menschen belegt dies nun eindeutig. Dabei zeigt sich auch, dass Gendern durch alle Altersschichten hindurch mehrheitlich sehr deutlich abgelehnt wird, auch unter jungen Menschen, die sich zu 22 Prozent zur LGBTI*-Community zählen (Ipsos Studie 2023).“
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Das mit der "Sie"-Anrede ohne Namensnennung finde ich wiederum echt schräg
."Lehrperson" statt "Lehrkraft" gefällt mir übrigens auch! Wobei das "-kraft" für mich aber nicht martialisch klingt, sondern eher energiegeladen und kraftvoll - so wie in "Windkraft" oder "Fliehkraft". Oder "Superkraft"
. Hat ein Wort wie "Fachkraft" für dich denn auch etwas "martialisches"?Ich habe als Schülerin und am Anfang meines Studiums als Schreibkraft gearbeitet. Da es damals teilweise noch mechanische Schreibmaschinen gab, fand ich den Begriff ganz passend

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Leider kann ich nur einen Daumen hoch vergeben.
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Planungstreffen
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Ich will das an einem eigenen Beispiel deutlich machen:
Ich würde als Mensch mit Migrationshintergrund nicht in bestimmte Gegenden in Ostdeutschland fahren und mich darauf berufen, dass laut Grundgesetz und UNO-Menschenrechtskonvention alle Menschen gleich sind und mich deshalb braue Schlägertrupps nicht angreifen dürfen. Das interessiert die herzlich wenig. Ich gehe solchen Situationen konsequent aus dem Weg und fühle mich dabei nicht in meiner Freiheit eingeschränkt.Und da greift das Beispiel von Susannea mit dem Helm eigentlich ganz gut.
Du bist aber objektiv eingeschränkt. Ich kenne das als Lesbe übrigens auch, es gibt Gegenden, da würden meine Frau und ich uns sehr diskret verhalten. Das schränkt auch ein, wir tun's aber trotzdem.
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Und Köche kaufen ihre eigenen Messer.
Das sind höchstpersönliche Werkzeuge, bei denen ich das noch nachvollziehen kann.
Und Köche kaufen ihre eigenen Messer.
Das sind höchstpersönliche Werkzeuge, bei denen ich das noch nachvollziehen kann.
Ich kann das nicht wirklich nachvollziehen. Andere Handwerker tun das nicht bzw. es wird nicht von ihnen erwartet.
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Dann sollen doch die, die unbedingt ihre Privatgeräte verwenden wollen, Friseurin werden. Oder kommt noch ein Argument? Richtig finde ich das nämlich bei den Berufen auch nicht. Insofern.
Natürlich nicht! Das war nur ein Beispiel dafür, dass LuL nicht die einzigen sind, die das mit sich machen lassen.
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