Das gleiche gilt für Brandschutzfortbildungen. Die machen auch immer nur 10 % eines Kollegiums.
Beiträge von Miss Othmar
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An Schulen, die die beschriebene Offenheit für Hospis haben, ist das sicher möglich. Bei uns gäbe es eine Anfrage an die entsprechenden LuL, ob sie dazu bereit sind. Gezwungen würde dazu keine_r, wir haben alle genug zu tun.
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Nicht bei uns - wir unterrichten viel im Team und hospitieren auch untereinander. Außerdem haben wir viele Besuche von KuK anderer Schulen sowie natürlich neben den Referendar_innen auch jede Art von Praktikant_innen.
Wir haben als Schule vor Reformen, die wir durchgeführt haben, ebenfalls in diversen anderen Schulen hospitiert und tun das auch jetzt gelegentlich.
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Eigentlich ja, aber die Waldorfschulen haben eben auch Lehrermangel.
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Ich nenn das gern den „unaufgeklärten Atheismus“.
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Mal was Witziges zum Thema:
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Selbstverständlich habe ich im Deutschunterricht schon mehrfach Bibeltexte als Bezugstexte für die Interpretation literarischer Werke lesen lassen.
Das ist oft auch im Kunstunterricht sehr sinnvoll.
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Ich bin seit 33 Jahren Klassenlehrerin an einer Gesamtschule und habe das immer im Team mit - meistens - einem Mann gemacht. Einmal musste ich das ein paar Monate allein machen, weil mein damaliger Kollege schwer erkrankt war, und ich hab das echt gefeiert, als er wieder gesund war und arbeiten konnte.
Es ist unglaublich entlastend, wenn zwei Personen auf die Klasse schauen und sich austauschen, nicht nur bei schwierigen SuS oder problematischen Eltern. Man kann viele Aufgaben sehr gut verteilen, so dass nur eine_r für ein bestimmtes Thema zuständig ist. Es erleichtert Absprachen, wenn man über eine gute Platform verfügt, um Dokumente usw. für beide verfügbar und bearbeitbar zu machen. Eine gemeinsame digitale To-do-Liste hilft vielen KuK auch sehr. Außerdem muss man bei allen Mails den/die Teamkollegin ins CC setzen, damit es kein Informationsdefizit gibt.
Wir achten schon darauf, dass das Team menschlich gut miteinander kann und ähnliche Vorstellungen von z.B. Classroom-Management hat. Für mich gab in der Zusammenarbeit immer mehr Entwicklungschancen für mich als Probleme mit Kompromissen. Am Anfang meiner Berufstätigkeit waren meine Teampartner älter als ich, dann einige Zeit gleich alt und mein jetziger Partner ist halb so alt wie ich. Wir profitieren sehr voneinander und betrachten unsere Zusammenarbeit als echte Win-Win-Situation.
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Der Staat läßt sich den Einzug der Kirchensteuer gut von den Kirchen bezahlen. Nicht alle Kirchen, die dazu berechtigt wären, erheben übrigens Kirchensteuer.
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Das mache ich auch. Außerdem gehe ich immer in Gottesdienste, egal welche Konfession oder Sprache. Geistlicher Tourismus macht Spaß und erweitert den Horizont.
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Ich bin für eine deutlich stärkere Trennung von Kirche und Staat, als wir sie jetzt haben, aber das ist eine deutliche Minderheitsposition im kirchlichen Spektrum.
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Ich glaube, dass du den Text falsch interpretierst. Da steht nämlich, dass die Gesamtkonferenz übernimmt, wenn weder Eltern noch Schüler gewählt werden können. Also werden sie doch vermutlich normalerweise gewählt?
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Als überzeugte und praktizierende Christin würde ich den Religionsunterricht in der heutigen Form sofort abschaffen, wenn ich könnte. Er ist nämlich weder FIsch noch Fleisch. Glaubenspraxis übt man am besten im Rahmen einer feiernden Gemeinschaft ein, als Schule kann man da bestenfalls ein freiwilliges Angebot (z. B. Gottesdienst, Besinnungstage) machen, das außerhalb der Unterrichtszeit liegt und selbstverständlich weder bewertet noch benotet werden kann. Glauben(spraxis) gehört für mich nicht in einen allgemeinbildenden Unterricht.
Die meisten anderen Inhalte des Fachs wären in anderen Fächern genauso gut oder besser aufgehoben, z. B. in Geschichte, Politik, Ethik, Philosophie. Wenn alle SuS an solchen Fächern teilnehmen, hat man eine viel größere Bandbreite von Erfahrungen und Meinungen und damit auch interessanteren Unterricht.
editiert wegen - mal wieder - Tippfehlern
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Trotzdem empfinde ich die Korrekturzeiten als deutliche zeitraubender und belastender als 2-3mal im Jahr bei besonderen Anlässen weniger als 11 Stunden Ruhezeit. Was LuL viel häufiger nicht einhalten ist die Wochenendruhe über 36 Stunden, die den Sonntag umfassen muss. Das finde ich langfristig als deutlich problematischer.
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Ja, vielleicht ist es auch nicht wichtig. Mit einem Vorwurf rumgeworfen ist leicht, der Begründung weicht man aber gerne aus.
So kann man das natürlich auch sehen - muss man aber nicht.
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Es könnte so ausgehen wie mit der „Berechnung“ der Arbeitszeit in Hamburg. Dann hat man umgerechnet sowas wie 15 Minuten Arbeitszeit für eine Abiklausur im LK Deutsch. Damit ist dann den Vorgaben genüge getan, weil man bei längerer Arbeitszeit einfach als ineffizient betrachtet werden kann.
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Inwiefern?
Ich glaube nach deinen bisherigen Beiträgen in diesem Thread und auch nach dieser Frage nicht, dass du meine Antwort verstehen würdest. Deshalb spare ich mir hier jetzt einfach mal die Mühe. Man muss nicht über jeden Stock springen.
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Das kannst du gerne so sehen, auch wenn ich es respektlos gläubigen Menschen gegenüber finde.
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Um Ostern bzw. das gesamte Triduum als Feiertag zu begehen, muss man das nicht nur wissen, sondern auch leben.
Es ist aber auch völlig OK, einfach 4 freie Tage im Frühling zu genießen. Blöd finde ich nur die Leute, die so tun, als gäbe es den Festanlass ja eigentlich gar nicht.
Edit: Tippfehler korrigiert
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Ne es liegt an der Schulform und dem Bundesland. Deswegen habe ich noch nie davon gehört 🤣
Nein, es liegt nur am Bundesland, vgl. auch die Beiträge von Sissymaus und Karl-Dieter.
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