Bedrucktes Papier grenzt auch aus.
Zum Beispiel all diejenigen, die das aufgrund einer Sehschwäche nicht lesen können oder aufgrund von Mobilitätseinschränkungen nicht umblättern können. Technisch wäre es mittlerweile problemlos möglich, alle Publikationen digital bereitzustellen, das wäre deutlich mehr inklusiv. Ich höre und sehe aber niemanden hierfür auf die Barrikaden gehen.
Ist es nicht, weil sowas auch Menschen ausgrenzt, nämlich die Menschen, die digitale Geräte nicht benutzen können (Verweis auf die Statistik, wie viele Menschen in Deutschland noch nie im Internet waren.) oder bei denen die Zugangs- und Zugriffsmöglichkeiten nicht sicher sind (schwaches Stromnetz, veraltete oder beschädigte Hardware, Datenverarbeitungsprobleme - oder der Klassiker: Das Endgerät ist kaputt, aber Reparatur bzw. ein neues Gerät auf die Schnelle nicht organisierbar.).
Die unklare Rechtssituation bezogen auf Datensicherheit und fehlende internationale Gesetze, die den länderübergreifenden Umgang mit Datentransfer sowie Dateneigentum regeln, kommen entsprechend noch dazu.