Handwerker in Teilzeit sind mir auch nicht bekannt. Ich kenne eher den Fall, dass der Renteneintritt ein paar Jahre vorgezogen wird.
Beiträge von Gymshark
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In 65% aller Familien arbeitet die Mutter Teil- und der Vater Vollzeit. Es dürfte also nicht nur den Lehrerberuf betreffen.
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Ergänzung hierzu: Dass beide Eltern Vollzeit arbeiten, kommt in 27% aller Familien vor, während das häufigste Familienmodell mit 65% der Vater in Voll- und die Mutter in Teilzeit ist (Quelle).
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Das war meine Investition in meine Zukunft mit A13. Mein Kumpel von damals übernahm bald nach seinem Meisterbrief eine Mercedes-Niederlassung. An seinen Lebensverdienst komme ich nur ran, wenn er jetzt stirbt und ich noch 200 Jahre lebe.Du könntest ja auch eine Schul"niederlassung" "übernehmen" und Schulleiter werden, oder? Dann wärst du immerhin A14+AZ oder A15.
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In dem Fall wurden Median und arithmetisches Mittel gleichgesetzt, vermutlich, weil dem Autor (m/w/d) selbst der Unterschied nicht ganz klar ist.
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PPS: So "unterbezahlt" wie hier manchmal getan wird, sind auch MINT-Kollegen an Schulen nun wirklich nicht. Spürbar höhere (Netto-)Gehälter sind auch in diesen Professionen eher selten in der Wirtschaft zu erreichen.
Und auch hier muss bedacht werden, dass der 0815-Lehrer nicht plötzlich der Top 5%-Physiker oder ITler wäre, sondern womöglich auch "nur" Mittelmaß. Das ist an sich nichts Verwerfliches und ganz vielen Arbeitnehmern reicht es, Mittelmaß zu sein. Man sollte nur dann fairerweise nicht ein Durchschnittslehrergehalt einem Top 5%-ITler-Gehalt gegenüberstellen, sondern idealerweise ebenfalls ein Durchschnittsgehalt innerhalb dieser Branche.
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Ich verstehe Susannea so, dass sich hier weniger auf Sachtexte, sondern auf Erzähltexte bezieht. Wenn man nicht gerade unter die Autoren geht, schreibt man die in der Regel eher nicht selbst. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit die Problematik im Primarbereich besteht, dass Texte gewählt werden, die vom Leseniveau nicht passen, aber im (frühen) Französischunterricht ist es z.B. nicht immer so leicht, über die Schulbucharbeit hinausgehend ergänzende Lektüren zu wählen, die möglichst authentisch sind, aber bei denen auch nicht gleich jedes zweite Wort unbekannt ist. Ich vermute mal, dass es bei Susanneas SuS auch so ist, dass ältere Schüler sich unbekannte Wörter aus dem Zusammenhang erschließen können, aber jüngere eine Vorentlastung brauchen, was wiederum Zeit kostet.
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Ein grundsätzliches Zahlengefühl ist sinnvoll und sogar wichtig.
Hier reden wir insbesondere von Runden und Schätzen, aber auch die Orientierung in Zahlbereichen und dem Verständnis, was eine mathematische Operation mit Zahlen anstellt. Pseudoanwendungsbezüge sehe ich in der Tat kritisch, vor allem, wenn die dahinterstehende Mathematik noch nicht richtig verstanden wurde. Dennoch ist eine ganz wichtige Frage im Mathematikunterricht "Kann dieses Ergebnis überhaupt stimmen?".
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Wenn ich von Stellen beim europäischen Patentamt usw. lese: Ja, die gibt es, aber fairerweise sind diese Stellen, wenn man sie ergattert, mit einem größeren Umzug verbunden. Das kommt nicht für jeden infrage, da es auch einige Menschen gibt, die heimatverbunden sind. Ist der Suchradius beschränkt und man selbst notentechnisch eher ein mittelmäßiger Kandidat, sieht der Stellenmarkt auch mit MINT-Studium noch einmal etwas anders aus als die Einsatzmöglichkeit als Lehrer.
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Wie sagt mein Mann immer so schön: "Du kannst sie nicht alle retten."
Hierbei bitte bedenken, dass sich der fehlende Übergang in den Beruf nicht nur für den Einzelnen nachteilig auswirkt, sondern auch für die Gesamtgesellschaft, da die arbeitende Bevölkerung dieser Person durch Sozialabgaben die Transferleistungen finanziert.
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Ich hätte sogar eher das Gegenteil behauptet: War es nicht damals viel häufiger der Fall, dass das Kind von Hauptschulabsolventen auch die Hauptschule besuchte? Gerade auf dem Land war das doch Gang und Gebe. Ob die höheren Abiturquoten heutzutage wirklich immer so gerechtfertigt sind, das ist eine sicherlich nicht unberechtigte Frage, aber sie zeigen ja, dass es unweigerlich so sein muss, dass es einige Jugendliche auf dem Gymnasium gibt, deren Eltern diese Schulform nicht besuchten. Das ist doch ein gewisser sozialer Aufstieg.
Alkoholmissbrauch gibt es in allen sozioökonomischen Bereichen, aber da der gesamtgesellschaftliche Alkoholkonsum zurückgeht, dürfte es auch hier Familien geben, in denen Alkohol Teil des Alltags ist, deren Kinder sich dennoch dagegen entscheiden, dieses innerfamiliäre Muster fortzusetzen.
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Ich sehe da an sich keinen Widerspruch. Ich habe korrekterweise geschrieben, dass Kinder mit Beginn der Grundschulzeit beginnen, ihren Mikrokosmos zu erweitern und auch Schritt für Schritt zu erfahren, welche Folgen ihr Handeln hat. Soweit bist du noch bei mir, oder?
Eine Vorstellung zwischen dem Zusammenhang von Bildung und sozioökonomischer Status entwickelt sich über die Kindheit hinweg und ist natürlich noch nicht in der 1. Klasse abgeschlossen. Das geht Hand in Hand mit einer stetig komplexeren Vorstellung von Zukunft. Kleine Kinder leben im Hier und Jetzt. Je älter Kinder werden, desto mehr erfahren sie, dass ihr Handeln jetzt Konsequenzen für morgen, nächste Woche oder sogar nächstes Jahr hat.
Und ja, irgendwann kommt dann auch die Vorstellung "Meinen Eltern geht es nicht gut. Ich möchte, dass es mir später gut geht. Wenn ich in der Schule gut bin, kann ich das schaffen.".
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Es geht nicht um das 1. Schuljahr, sondern um die gesamte Schulzeit.
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Quittengelee: Bei allem Respekt gegenüber der Studie würde ich da eher auf die Erfahrung mit mir bekannten realen Fällen setzen. Womöglich schreibst du hier bereits mit Usern, die selbst die besagten strukturellen Benachteiligungen überwinden konnten.
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Ob du es glaubst oder nicht, Quittengelee, es gibt durchaus Kinder, die früh für sich entscheiden, dass sie gerade nicht wie ihre Eltern enden möchten und daher früh Verantwortung für sich selbst übernehmen. Kannst du dir vorstellen, dass es Kinder gibt, die sich von jeglichen Rauschmitteln (selbst diejenigen, die gesellschaftlich akzeptiert sind) fernhalten, weil sie mitbekamen, was diese mit ihren Eltern mach(t)en?
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Zum Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg eines Kindes: In den ersten paar Lebensjahren ist das direkte Umfeld eines Kindes der "Normalzustand". Egal wie prekär die Umstände auch sein mögen, dem Kind fehlt die Vergleichsmöglichkeit, um einzuschätzen zu können wie gut oder schlecht es ihm im Vergleich zu anderen Kindern geht.
Mit dem Übergang in die Grundschule erweitert sich der Horizont dadurch, dass die Kinder in Kontakt mit anderen Kindern und vor allem anderen Erwachsenen kommen. Dadurch erhalten Kindern aus schwierigen Verhältnissen auch erst einmal einen Eindruck über ihren eigenen sozioökonomischen Status. Sie erfahren, dass Bildung die Möglichkeit bietet, diesen sozioökonomischen Status langfristig zu beeinflussen. Und genau DANN kommt es darauf an, wie sich Kinder entscheiden: Sind sie bereits zu sagen "Ich strenge mich in der Schule an, auch wenn meine Eltern mir vielleicht nicht bei den Hausaufgaben helfen können und auch wenn der Erfolg sich erst womöglich in ganz vielen Jahren abzeichnet." oder entscheiden sie sich für das ihnen Vertraute und den kurzfristigen Spaß?
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Sprachen sind doch Fächer, in denen man mündliche Kommunikation bei der Bewertung gar nicht ausklammern kann, weil sie integral für die Beherrschung der jeweiligen Sprache ist.
Mathematik, ja, das Fach könnte man im Prinzip rein schriftlich bewerten, aber hier ist die Arbeitsleistung ja nicht, rein die Lösung wiederzugeben, sondern den Lösungsweg, unter Verwendung der Fachbegriffe, darzustellen, und wenn es um Kompetenzbereiche wie Modellieren oder Argumentieren geht, trennt sich durchaus auch im mündlichen Bereich die Spreu von Weizen.
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Beziehst du dich auf diesen Hinweis in Schmidts verlinkter Quelle, tsr97:
ZitatBei den mit * gekennzeichneten Fächerverbindungen kommt der Erweiterung durch Geschichte oder Politik und Gesellschaft als drittes vertieft studiertes Fach eine besondere Bedeutung für die späteren Anstellungsmöglichkeiten zu.
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Gerade neulich beim Sport musste mich eine Trainerin-Kollegin korrigieren, als ich junge Erwachsene jünger eingeschätzt und als „Kids“ angesprochen habe.
In den USA nicht ganz unüblich. Dort wird der Begriff teilweise bis zum Ende der Collegezeit verwendet.
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