Super Beitrag, pepe! Ich verstehe die Extreme, die jetzt schon mehrfach (aus gutem Grund) aufgezeigt wurden, eben einerseits die überfürsorglichen Eltern, andererseits diejenigen Eltern, die große Teile ihres Erziehungsauftrags nicht übernommen wollen oder können. Auch hat die Politik sich in der Vergangenheit tatsächlich einen schlanken Fuß gemacht, wenn es darum ging, Eltern an ihre elterlichen Pflichten zu erinnern.
Auch wenn ich mir noch so sehr wünschen würde, dass alle Schulanfänger die Kriterien von Vaia s Liste erfüllen (Da klingt kein Punkt wirklich unmachbar für einen Sechsjährigen.), es wird deutlich, dass das bei einem nicht unerheblichen Teil der Schüler nicht (mehr) der Fall ist.
Lässt sich dieser Trend aufhalten und wenn ja, wo muss man ansetzen? Von der Politik wird ja häufig große Hoffnung in den Elementarbereich gesetzt, aber ich fürchte, dass auch Erzieher bei diesem Vorhaben an Grenzen stoßen - sonst würde es keine Kinder geben, die mit 6 Jahren nicht eigenständig die Toilette aufsuchen können, ettc.