Miss Othmar : O. Meier nutzt das generische Femininum. Wenn O. Meier "diese Elfjährige" schreibt, ist damit ein elf Jahre alter Mensch gemeint, dessen biologisches Geschlecht nicht näher spezifiziert wurde, da dies für die Erfassung der Kernaussage unerheblich ist.
Beiträge von Gymshark
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Die Kombination aus zwei gesellschaftswissenschaftlichen Nebenfächern ist mitunter die am wenigsten gesuchte im Lehrerbereich. An manchen Schulen im Sek I-Bereich, je nach Bundsland, werden diese oft sogar zu einem gesamten Fach "verschmolzen".
Ich würde davon ausgehen, dass es auf absehbare Zeit keinen großen Mangel an Geschichtslehrern geben wird. Du würdest eher trotz statt wegen der Fächer genommen werden, dann oft verbunden mit der Frage, ob du bereit wärst, fachfremd weitere Fächer zu unterrichten. Wärst du dazu bereit, müsstest du dich aber selbstkritisch fragen, ob du dann nicht bereits im Studium Fächer wählst, die du absehbar eh unterrichten müsstest.
Zum fachfremden Unterrichten im Sek I-Bereich wissen auch CDL oder Wolfgang Autenrieth mehr.
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Wenn "plötzlich" alle Kollegen von Teilzeit auf Vollzeit wechseln würden (Wie wahrscheinlich wäre dieses Szenario überhaupt?), wären sicher Doppelsteckungen oder Abordnungen nötig. Auch das kann man aber im Kollegium besprechen, ohne dass gleich jemand das Gefühl hat, er werde gegangen. Hier ist Kommunikation der Schlüssel.
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Setze ich einen Bewerber (m/w/d) unter Druck, doch bitte Vollzeit zu arbeiten, und sei es aufgrund dünner Personaldecke noch so nachvollziehbar, muss ich im Jahr 2024 damit rechnen, dass er die Stelle ablehnt und nach einer Alternative Ausschau hält oder überlegt, ob nicht doch ein Gehalt in der Familie ausreicht. Ob die Schule davon wiederum etwas hätte? Fraglich.
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Die Einstellung dieser Schulleitung wundert mich etwas. Wenn man nicht gerade totaler Berufseinsteiger ist, weiß man doch eigentlich, dass in Familien mit mehreren Kindern ganz oft ein Elternteil in Teilzeit geht, um mehr Zeit für Familie und Haushalt zu haben. Das kann doch kein totales Neuland sein.
Oder hätte diese Schulleitung am liebsten die Rückkehr zum Lehrerinnenzölibat, was es zum Glück seit den 1950er Jahren nicht gibt?
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Eine "one fits all"-Lösung wird es hier nicht geben, da gebe ich Recht, es braucht ein differentiertes Teilzeitkonzept. Das ist noch nicht einmal eine primarstufenspezifische Herausforderung, in der Pflege oder im Elementarbereich gibt es auch viele Teilzeitbeschäftigte. Vor konkreten Maßnahmen steht ein grundsätzlicher Perspektivwechsel von "Teilzeitbeschäftigte als Ausnahme" hin zu "Teilzeitbeschäftigte als Regel-/Normalfall" an.
2 Teilzeitkräfte 50% = eine Vollzeitkraft 100%.
Wenn alle Kollegen erst zur 2. Stunde kommen könnten, braucht es individuelle Lösungen und Absprachen, da natürlich auch in ersten Stunden Unterricht stattfinden miss. Diese Form von Absprachen und Kompromissen gibt es aber in anderen Branchen auch und ist dort sogar der Normalfall.
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Die von der Threaderstellerin geschilderte Haltung der Schulleitung gegenüber Teilzeitkräften und Kollegen mit mehreren Kindern.
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Dann darf die Schule gerne mal Ausschau nach Ersatz halten. Ist bestimmt ein Leichtes für die Schulleitung, auf die Schnelle Vollzeitkräfte zu finden, die gerne an einer Schule mit einem alles andere als familienfreundlichen Personalmanagement arbeiten möchten.
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Gerade im Bereich Schule finde ich es immer wieder mehr als fragwürdig, wenn Schulleitungen engstirnig gegenüber Kollegen mit kleinen Kindern reagieren. Wir haben unseren Job überhaupt nur, weil Menschen Kinder bekommen und diese wiederum unterrichtet werden müssen. Man könnte den Eindruck gewinnen, manche Schulleitung möchte schon, dass die Menschen weiterhin Kinder bekommen, aber bloß nicht die eigene Belegschaft - äh, nö.
Man sollte sich für jeden Kollegen, der Nachwuchs erwartet, freuen und wenn dieser tatsächlich nach der Geburt wiederkommen möchte, schaut man, in welchem Rahmen dieser eingesetzt werden kann. Manch eine Familie käme auch mit einem Gehalt klar; die Frage ist nur, ob eine Schulleitung im Jahr 2024 in der Lage wäre, "mal eben auf die Schnelle" Ersatz zu finden.
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Ich war auch bei beiden Einschulungen unsrer Kinder nicht dabei. Als ich sie später mal gefragt habe, ob das für sie schlimm war, meinten sie nur: "Papa war ja da." Mittags konnte ich beim Abholen an beiden Einschulungstagen da sein und wir sind dann Eisessen gegangen. Das ist beiden Kinder als Besonders in Erinnerung geblieben (Mittags ein Eis!)
Ein einmaliges Fehlen vermissen Kinder auch nicht unbedingt und so lehenseinschneidend ist die Einschulung letztendlich auch nicht. Anders sieht es aus, wenn ein Elternteil regelmäßig bei wichtigen Ereignissen im Leben seines Kindes fehlt. Es gibt nicht wichtige Kinder, die es gewohnt sind, von ihren Eltern "Da kann ich leider nicht kommen. Ich muss da arbeiten." zu hören.
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Kathie: Das Problem ist hier wohl weniger die Schule als Arbeitsort, sondern der Schulleiter als Vorgesetzter. Nehmen wir mal das Beispiel mit der Einschulung deiner Kinder: Da wird doch angenommen, dass du unersetzlich seist, und das ist schlichtweg eine falsche Annahme der Schulleitung. Im Zweifelsfall ist jeder von uns ersetzbar. Nehmen wir an, du würdest dir am Tag vor der Einschulung deiner Klasse das Bein brechen. Dann könntest du ja auch nicht kommen. Es müsste ein Kollege übernehmen oder eben zur Not die Schulleitung. Man findet eine Lösung. So, warum soll das nicht auch gehen, wenn du am selben Tag einen sehr wichtigen Termin hast und das rechtzeitig ankündigst?
Aber auch in der Privatwirtschaft ist nicht jeder Chef super locker - da gibt es auf jeden Fall auch solche und solche.
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Ich weiß nicht, wie du es siehst, aber ich halte es für unrealistisch, anzunehmen, dass Menschen automatisch mit Grenzübertritt ihre bisherige Sozialisierung, ihre Erfahrungen und Emotionen hinter sich lassen. Unterbewusst nehmen Menschen diese immer mit, vor allem, wenn sie aus Krisengebieten kommen. Hier kommt es wieder auf den Einzelfall an, aber in manchen Fällen prägt die bisherige Sozialisierung, ihre Erfahrungen und Emotionen die Handlungen des gesamte Leben und sie werden sogar in die nächste(n) Generation(en) weitergegeben. Ich traue der Regierung entsprechendes Bewusstsein und angemessene Berücksichtigung im Rahmen ihrer Migrationspolitk zu.
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plattyplus : Das hier hast du noch im April 2023 zu dem Thema geschrieben.
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Generell ist keine Rechtslage und keine Veordnung in Stein gemeißelt. Alles lässt sich anpassen oder auslaufen, wenn es für eine politische Position eine entsprechende Mehrheit gibt.
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Der einfache Grund, weshalb viele Menschen aus der Ukraine nach Deutschland fliehen, liegt am ukrainischen Schulsystem.
Deutsch ist dort 2.Fremdsprache nach Englisch. Polnisch lernen die wenigstenDeutschland ist nicht das einzige deutschsprachige Land in Europa.
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Vielleicht wäre auch manchen Kollegen geholfen, in ihrer Freizeit komplett von der Schule abzuschalten, statt unterbewusst weiterhin Ausschau nach dem nächsten Unterrichtsthema zu halten.
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Ich stelle gerade fest, dass das jetzt bereits das 4. Abschlussvideo von Herrn K ist - Respekt dafür. Die Idee an sich finde ich super und eine schöne Erinnerung für die Schüler. Klar, stellenweise war der Text etwas "cringe", aber das lässt sich wohl nicht gänzlich vermeiden, wenn Lehrer für einen kurzen Augenblick in die Lebenswelt von Schülern eintauchen wollen.
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Bei 28-29 Unterrichtsstunden darf man, wenn man noch Korrekturen, Pausenaufsichten, Elterngespräche und Konferenzen berücksichtigt, kaum noch zusätzlich Zeit für Unterrichtsvorbereitung aufwenden, ohne in den Bereich der Überstunden zu kommen.
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OK, darauf können wir uns einigen
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sondern um den ganz konkret von dir geäußerten Schwachsinn, dass AfD und BSW unterrichtlich zu behandeln lediglich für Ostdeutschland relevant sei, also gegebenenfalls, ganz sicher scheint selbst das nicht zu sein. Oder auch den Schwachsinn, man könnte „Wahlthemen“ ohne Aktualitätsbezug behandeln in bestimmten Altersgruppen.
Erster Satz: Wurde so nie von mir behauptet. Wenn doch, dann bitte die entsprechende Stelle, an der ich das geäußert haben soll, nennen.
Zweiter Satz: Hier bezog ich mich auf das Fach Mathematik - nicht Politik.
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