Beiträge von Quittengelee

    ... Und mein persönliches Herz hängt 0 am Beamtenstatus, ich hätte überhaupt kein Problem damit, als Angestellter zu arbeiten, vorausgesetzt es kommt am Ende das gleiche Geld raus.

    ...und dieselben Bedingungen für Krankschreibungen. Nach 6 Wochen Krankengeld oder 6 Monate volle Bezüge, machen im Ernstfall einen Unterschied.

    Andere Beiträge hier werfen Israel ja sogar Völkermord vor. Auch wenn sich da ein Stück weit hinter den Aussagen anderer versteckt wird.

    Zu Tätern und Opfern:

    Wer wen verhungern lassen will: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/…shoham-100.html

    Die Zivilbevölkerung: https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt…ein-stipendium/

    Es gibt Kriterien, die dafür sprechen und dagegen. Dazu kann man zwar auch differenziertere Auseinandersetzungen lesen, aber wenn es dir lieber ist, auch Einzelmeinungen:

    https://www.spiegel.de/ausland/gaza-i…7c-dbd7f38eea2d

    Das Aufrechnen von Geiseln bzw. Toten auf beiden Seiten finde ich übrigens ziemlich verstörend. Eine jüdische Person gegen 1000 Moslems oder was ist da so deine Vorstellung, damit es nicht nach Antisemitismus klingt? Gibt's für dich keine ganz grundsätzlichen Menschenrechte, die für Kinder aller Nationen und Religionen gelten?

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    Was soll ich also deiner Meinung nach machen? 99% der Klasse eine 5 geben?

    Ja. Oder damit leben, dass sie überfordert sind und den Unterricht nach unten anpassen, bzw. fürs Lapbook die 1 geben. Was auch sonst? Es ist eure Entscheidung als Kollegien. Ihr legt die Bewertungskriterien und Gewichtungen fest.

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    Und nebenbei: ich HASSE es, solche Aufgaben (kreative, Portfolios, ...) zu korrigieren. Es dauert wesentlich länger (Kriterien aufstellen, im Vorfeld besprechen, Bewertung, Beurteilung schreiben..) und es fühlt sich definitiv nicht gut an.
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    Aber in eurem Lehrplan steht, dass ihr Portfolios machen und 50:50 gewichten müsst?

    Ich verstehe es wirklich nicht. Man macht im Lehrbuch ein Kapitel, schreibt in den vier Wochen einen Vokabeltest, einen Grammatiktest und zum Schluss eine Klassenarbeit. Und über die Herbstferien kann gerne ein Plakat zu Paris gestaltet werden, gibt eine Vokabeltestnote, die am Gesamtergebnis nichts ändert.

    So war es jedenfalls vor 30 Jahren, mir fehlt die Phantasie, warum das nicht mehr gehen sollte.

    Das hört sich in der Theorie alles super gut an. Wie mache ich das nun konkret? Nehmen wir mal an, dass ich eine erste Klasse habe und die Mehrheit der Kinder große Lernprobleme. An ein Unterricht nach Lehrplan ist nicht zu denken. Förderschule Lernen gibt es natürlich nicht mehr und eine Klasse wiederholen bringt oft auch nur kurzfristige Besserung. Ein Förderbedarf Lernen ist bei den meisten Kindern auch nicht angebracht. Diese Kinder haben oft kein Problem mit dem Lernen oder der Intelligenz. Ihnen fehlt das häusliche Umfeld, Förderung und sprachliche Defizite. Also was mache ich?

    Gleiches Szenario natürlich an IGSen oder Hauptschulen.

    Nein, ganz anderes Szenario für Hauptschulen, davon abgesehen geht es im Ausgangsthread ums Gymnasium. Die größten Klagen diesbezüglich kommen hier von dieser Schulart, gleichzeitig die Klage, dass man ja Gruppenarbeiten so bewerte, dass die SuS noch auf eine 4 kämen. Wer hat hier eigentlich die Verantwortung?

    Zum Thema "nehmen wir mal an": hast du denn aktuell eine erste Klasse mit vielen Kindern, die solche sprachlichen Defizite haben, dass das Ziel der ersten Klasse nicht erreicht wird? Wie viele Kinder betrifft es genau? Woher weißt du, dass es nicht am IQ liegt, hast du sie testen lassen? Welche sprachlichen Defizite gibt es konkret, liegt es am Migrationshintergrund? Wenn ja, welche Förderprogramme habt ihr für Kinder mit DaZ? Wenn ihr keine habt: warum beschwerst du dich nicht an den entsprechenden Stellen? Klappt doch sonst bei Material bei euch so super, 10.000€ hast du kürzlich als kleinen Betrag bezeichnet, den man ruckzuck überwiesen bekäme.

    Ansonsten gilt doch auch im ersten Schuljahr: mit den Kindern arbeiten, die da sind. Wenn ein Lernförderbedarf vorliegt, zieldifferent beschulen. Es gibt nunmal nicht nur Kinder, die alles problemlos schaffen, das war schon immer so und wird immer so bleiben.

    Ein anderer Aspekt ist ebenso, dass natürlich viele Kompetenzen bewertet werden....auch Gruppen- und Partnerarbeiten benotet werden. So ist es oft so, dass

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    , die dem Gym Niveau nicht entsprechen, sich auf eine knappe 4 retten können oder durch Ausgleich eh versetzt werden. Das ist ein Maleur, was dann vor allem in der Kursstufe ein Megaprproblem darstellt. Das ist aber nahezu wieder ein anderes Thema.

    Das ist aber dann auch ein Problem in eurem Kollegium, wieso schreibt ihr nicht mehr Klausuren mit realistischen Texten und siebt aus?

    Ich weiß, dass viele, wirklich viele Eltern sich in Klassen 4-7 beklagen, dass sie für ihre Kinder zu Hause Lesekisten basteln und Vortragsplakate gestalten und die Kinder gleichzeitig keinen geraden Satz schreiben können.

    Ich dachte, das liegt daran, dass sich die Lehrkräfte Arbeit ersparen, so müssen nämlich keine Aufsätze mehr korrigiert werden und die Arbeit haben die SuS, bzw. deren Eltern.

    Ich hab das Gejammer über die schlechten Schüler manchmal echt satt. An ALLEN Schularten beschweren sich Lehrkräfte, was ihre Klassen alles nicht können, was die früheren Generationen natürlich alle noch total gut konnten angeblich. Selbst an der Förderschule höre ich das, durch die Inklusion bleiben die Fittesten in der Grund-/Oberschule etc.

    Ja und? Entweder arbeite ich mit den Kindern, die da sitzen oder ich sorge dafür, dass der Unterricht dem Lehrplan entspricht und wer es nicht schafft, besucht eine andere Schule. Das ist nicht Aufgabe der Eltern, darüber zu entscheiden.

    Ich wollte nie Kinder, aber with the benefit of hindsight würde ich das Übel vermutlich auch in Kauf nehmen, um nicht ewig in dieser Region hier festzuhängen. So blöd ist die Strategie nicht.

    Eine Frau, ein Wort! Ab jetzt warte ich auf den Bericht, wie das Leben mit Kind ist, das man nur gezeugt hat, um woanders eine Dienststelle zugewiesen zu bekommen.

    Also einerseits sprichst Du von Versagensängsten, andererseits erhebst Du Dich über Geschichtslehrwerke und machst eine polemische Bemerkung zu einer Stunde, in der "Graf Stauffenberg abgefeiert wird (sic!)." Das ist aus meiner Sicht eine merkwürdig anmutende Kombination und führt auf den Weg zur Selbstdisqualifikation.

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    Das trifft aber auf viele Lehramtsanwärter*innen zu. Im Grunde braucht man ja auch ein bisschen die Idee, dass man es besser macht als alle Lehrkräfte vor einem. Man sollte allerdings vorsichtig sein, das seinen Mentoren oder Mentorinnen vorzuhalten, auf die ist man angewiesen.

    Ich verstehe nicht so ganz, das Referendariat ist doch noch ewig weit weg, du musst doch erst mal dein Studium beenden?

    Aber wenn du jetzt schon keine Freude bei der Vorstellung daran hast, dein Fach Fünftklässlern zu vermitteln, dann haben die Zweifel ja eine andere Grundlage als Angst, das nicht zu können.

    Es geht doch auch nicht darum, dass der Chef zu Kollege x sagt, dass er auf Stuhl 7c Platz zu nehmen habe, sondern dass er etwa die 8er-Gruppen auflösen und ein großes U stellen will, oder? So verstehe ich das zumindest.

    Ich wüsste nicht so recht, wie er da den Personalrat um seine Meinung ersuchen will. Klar sollte er den Vorschlag in einer Konferenz unterbreiten und nicht unwirsch was in den Raum knallen. Aber so ganz grundsätzlich sehe ich auch nicht, wie sich das Kollegium weigern will.

    Der Hausmeister stellt in den Ferien die Tische um und so ist es dann. Das Kollegium könnte natürlich anfangen, wieder umzustellen und sich mit dem Schulleiter an den Tischen ziehend anschreien, aber das ist doch genauso utopisch wie eine schriftliche Dienstanweisung einzufordern.

    Ich vermute, wer so handelt, ist sich seiner Rolle nicht sicher und es Bedarf der Auseinandersetzung, sonst ist in drei Wochen ein anderer Käse Vorwand für das nächste schulleiterliche Aufstampfen und trotzige Weigern des Kollegiums.

    Warum sollte es ausgerechnet dir nicht gelingen? Tausende Lehrkräfte arbeiten so. Man lernt doch während des Refs, die Ziele übers Jahr zu verteilen, dass man sie in 45 min packen kann.

    Ob man das grundsätzlich möchte ist natürlich die Frage, aber gelingen würde es dir wie jedem anderen zuvor. Ich tippe auch auf "Angst vor der Angst".

    ...Es ist eher die Stundentaktung und das vorgegebene Tempo in 45 bzw. 90 Minuten alles durchbekommen zu müssen, und das zwölf Mal pro Woche, was beim Gedanken daran große Hemmungen in mir auslöst...

    Aus Lehrerinnenperspektive kann ich zu meinen SuS nichts beitragen, weil sie erst noch schreiben lernen. Aus Elternsicht möchte ich anmerken, dass das Bewusstsein für "gute" Ausdrucksweise unbedingt bewusst gemacht werden sollte. An welcher Stelle werden in welchem Lehrplan die Merkmale (z.B. Nominalisierung) konkret erwähnt? Kommt damit überhaupt jeder Jugendliche bewusst in Berührung?

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    Darin untersuche ich, ...

    Ich finde das Thema interessant, frage mich aber, wie du die hier getätigten Aussagen in deiner Arbeit verwursten möchtest. Du kannst ja schlecht schreiben "in einem anonymen Forum haben Leute dies und das gesagt." Zudem können hier sowieso nur Kriterien kommen, die dir bereits bekannt sind.

    Vielleicht wäre die bessere Frage hier, woher Lehrkräfte von diesen Kriterien wissen, bzw. wie bewusst sie sich derselben sind? Hat ja nicht jeder Germanistik studiert.

    Oder auch, wie das in der Wertung gewichtet wird bzw. welche Rolle die Kriterien an den jeweiligen Schularten spielen... Also eine Info, die du so nicht in der Literatur findest und anhand derer du weitersuchen und konkreter schreiben könntest.

    Das dürfte ausnahmsweise mal nicht bundeslandspezifisch sein, weil Eingliederungshilfe in den Sozialgesetzbüchern geregelt ist.

    Frag sie doch mal als erstes, ob ihr das Jugendamt keine Aufgabenbeschreibung mitgegeben hat, was sie selbst darüber weiß?

    Ich würde ganz grundsätzlich nochmal klar darauf hinweisen, dass es darum geht, dem Kind die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, hier: erfolgreicher Schulbesuch. Es ist nicht Aufgabe der Schulbegleitung, zu beurteilen, was du tust oder sich sonst wie einzumischen.

    SB war ursprünglich mal für ganz grundsätzliche Tätigkeiten gedacht, etwa Hilfe beim Auspacken von Material, weil das Kind im Autismusspektrum oder mit Spastik das nicht alleine schafft. Inzwischen werden Schulbegleitungen m.E. gießkannenartig jedem irgendwie auffälligen Kind zuteil und außerdem kann das jede*r ungelernt übernehmen, was es besonders anstrengend macht.

    Wenn die Person nur stört und auch nach dem Gespräch nicht in der Lage sein sollte, die festgelegten Aufgaben zu erfüllen, würde ich mich wahrscheinlich mit den Eltern austauschen, ob die Maßnahme überhaupt noch Sinn ergibt, oder versuchen, beim nächsten Hilfeplan dabei zu sein und die Problematik zu schildern.

    Rezept (=Verordnung) und Rechnung der Apotheke einzureichen, müsste funktionieren.

    Edit: vielleicht wurde im anderen von dir geschilderten Fall nicht bezahlt, weil es eine Quittung und keine Rechnung war?

    ...

    Wenn ich ein ausgedrucktes Privatrezept bekomme und den Artikel bei einer Internetapotheke bestelle, wird das überhaupt bei der Beihilfe und Krankenkasse anerkannt? ...

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