Beiträge von Quittengelee

    Wie Luzifara und andere schreiben: rechtlich alles okay.

    a) wenn du morgens krank fehlst und nachmittags fit bist, kannst du zur Konferenz oder so kommen.

    b) wenn du morgens krank fehlst und dich nachmittags unter Medikamente setzt, kannst du zur Konferenz oder so kommen. (Wie sinnvoll das ist, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen.)

    c) a propos "beurteilen". Nein, einen "guten Eindruck" macht es bestimmt nicht. Du schaffst es, dich mit Medikamenten zu einer "wichtigen Konferenz" zu schleppen, aber die Kollegen mussten morgens den "unwichtigen" Unterricht für dich auffangen. Dann sollte man besser ganz fehlen und auf sich aufpassen, bevor das auch noch jemand in den falschen Hals bekommt .... was sicherlich passiert.

    Moment, erstens kann es einem bei bestimmten Krankheiten früh schlechter gehen als 6 Stunden später und zweitens ist eine Konferenz logischerweise nicht in dem Maße fordernd, wie es Unterricht ist. Vielleicht möchte man aber bei einer wichtigen Frage mit abstimmen.

    Übel ist also wenn dann die Auslegung derer mit dem falschen Hals.

    Dann gibt doch die Textstellen an, wenn du sie besser kennst. Ich habe die Textstellen einfach gesucht. Dazu gibt es verschiedene Quellen. Muss ich jetzt echt erklären, wie man im Internet sucht?

    Es gibt für Christen keine vorgeschriebene Gebetszeiten. Zeige mir ansonsten doch einfach die Textstelle. Die Textstelle zum Islam habe ich doch angegeben. Das Mittagsgebet soll nach Sonnendstand stattfinden. Ist ja jetzt nicht so schwer zu finden und wenn du mir nicht glaubst, dann guck mal hier in den aller ersten Beitrag: Glaubst du denn dem Themenersteller das er dir die richtige Urzeit genannt hat oder willst du jetzt behaupten, dass er uns alle angelogen hat und es keiner von uns gemerkt hat?

    Ich verstehe nicht, was du eigentlich sagen willst. Es gibt nicht "den Islam" und "das Christentum". Die Bibel wurde nicht von Gott diktiert, alles ist Auslegungssache. Und wie der Koran auszulegen ist, hat der TE für sich entschieden, ganz offensichtlich gibt es Moslems, die nicht Punkt irgendwann in die Moschee müssen. Das ist doch aber egal, weil der TE empfindet diese Pflicht ganz offensichtlich.

    Der einzige, der Absolutheitsanspruch auf seinen Glauben hat, ist Kollege Plattenspieler, der immer davon spricht wie etwas ist und nicht davon, wie es für ihn ist oder wie es seine Kirche beschlossen hat.

    Also ich habe den Artikel jetzt sogar ganz gelesen. An keiner Stelle wird dort von einer MUSS PFLICHT gesprochen, wo man sogar auch noch irgendetwas für unterbrechen muss.

    Also kurz: Koran ist in der Gebetspflicht radikal. Die Bibel und auch dieser Domradio Artikel sind es nicht.

    Ich bin schon seit Jahren nicht mehr in die Kriche gegangen und bisher hat mich bisher keiner dumm angemacht, warum ich nicht mehr in der Kirche war. Da hat keiner direkt oder indirekt druck auf mich ausgeübt.

    Woher nimmst du eigentlich deine Weisheiten über den Islam? Und nur weil du dich nicht verpflichtet fühlst, zu bestimmten Zeiten zu beten oder in die Kirche zu gehen, heißt das doch noch lange nicht, dass das für andere auch gelten muss. Es gibt fast zweieinhalb Milliarden Christ*innen auf der Welt, würde mich wundern, wenn nicht einer darunter wäre, der keinen Gottesdienst verpasst und dies für seine Pflicht hält.

    ...

    Sind ja viele Biodeutsche hier, wie steht ihr zum Nationalsozialismus eigentlich?

    Habt ihr Probleme mit dem Judentum?

    Steht ihr zu euren Familienmitglieder, die Nazis waren. Distanziert euch mal bitte von all dem.

    Distanziert euch mal bitte von Rechtsextremismus ja?

    ABSURDE FRAGEN ODER nicht???

    Abgesehen von den Beschimpfungen weiter oben: die Fragen sind überhaupt nicht absurd. "Biodeutsche" beschäftigen sich ihr gesamtes Leben mit dem Nationalsozialismus und der Rolle ihrer Großväter und Väter (Funktionen betrafen ja in erster Linie Männer). Das ist dir als "Nicht-Biodeutschem" wahrscheinlich nicht bewusst. Im Bewerbungsgespräch danach fragen würde wohl niemand. Darin haben dich ja auch viele unterstützt.

    Aber vielleicht erkennst du auch mal die Realität an, dass es nicht nur radikale Moslems gibt, die ein problematisches Frauenbild und Probleme mit Homosexualität haben. Danach fragen wird dich wohl niemand, es ist aber auch kein Drama, in einem anonymen Forum zu erklären, wie man mit problematischen Ansichten seiner Religion in der Arbeit als Lehrer umgeht. Vielleicht versuchst du dich mal an einer Erklärung? Fänd ich auf jeden Fall aufgeklärter, als hier rumzuschreien.

    Übers Judentum wissen die meisten Menschen relativ wenig, denke ich. Die meisten evangelischen oder katholischen Deutschen beschäftigen sich sowieso wenig mit Religion und Glauben. Das nimmt man so aus Gewohnheit mit oder tritt irgendwann aus der Kirche aus.

    ...

    Wenn ich dann noch daran denke, was genau diese Leute in anderen Threads schon für Sachen geschrieben haben; den 'Gesinnungstest', den sie hier dem TE unterziehen, würden sie selbst nicht bestehen.

    Welche Leute meinst du und um was für einen Gesinnungstest geht es dir? Mach doch bitte nicht solche pauschalen Aussagen, bei denen sich immer irgendwer angegriffen fühlt, um den es nicht mal geht oder Leute sich nicht angesprochen fühlen, die du meintest.

    Außerdem sind einige User*innen dem Anliegen des TE beigesprungen und es wurde vielfältig über Religionsfreiheit und Recht diskutiert, was sehr wohl mit dem Anliegen des TE zu tun hat.

    Den Vergleich mit dem Fitnessstudio, Plattenspielers Sondervorstellungen des einzig wahren Katholizismus und reale Probleme, die Religionen nun mal mit sich bringen, wenn man sie in den Arbeitsplatz hineinträgt, sind hier angemessen diskutiert worden. Evangelikale und Hardcorekatholiken mögen ihre Weltanschuung bitte auch zu Hause lassen.

    Insofern: klar kann sich der TE darüber ärgern. Er kann aber genauso gut auch mitdiskutieren.

    Ich verstehe die Kritik komplett. Aber irgendwo muss man ja anfangen Zusammenhänge zu finden. Wir haben entschieden das mit Technologieakzeptanz und Persönlichkeitsmerkmalen zu verknüpfen. Fakt ist, wir haben natürlich bis jetzt sehr wenig Forschungsergebnisse im KI-Bereich v.a. in der Grundschule. Welche Aspekte hätten Sie denn lieber untersucht gesehen?

    Warum, willst du etwas verkaufen und Zielgruppen ansprechen? Eine andere Begründung würde mir zumindest nicht einfallen, seine Persönlichkeit ändert man in aller Regel ja nicht.

    Was in einem anderen Thread diskutiert wurde, ist, wie man Prüfungsformate ändern müsste, damit SuS nicht mit KI bescheißen können. Das beschäftigt Lehrkräfte in der Sek I und v.a. Sek II.

    Ich nutze KI zur Unterrichtsvorbereitung, jedoch nicht in Mathe, und zur Förderplanung. Dabei lasse ich mir z.B. Texte in Leichter Sprache zusammenfassen oder lasse Fördervorschläge zu speziellen Themen raussuchen. Da bestimmte Programme direkte Literaturhinweise geben, kann ich sofort kontrollieren, ob das Blödsinn oder fundiert ist.

    Was interessiert dich nun genau? Warum ich es nicht für Mathe nutze? Wahrscheinlich kenne ich das Potenzial für den Matheunterricht im Primarbereich nicht. Dazu wären dann gezielte Fragen m.E. hilfreich.

    ...versucht jetzt herauszufinden, welche Persönlichkeitsprofile sich dagegen streuben...

    Geht mir auch so. Was interessiert es den Studienersteller, ob ich leicht nervös werde oder kommunikativ bin? Ich meine, ich werde schnell aggressiv, vor allem in der lutealen Phase. Ob das mit meiner KI-Nutzung im Matheunterricht korreliert, ist mir persönlich egal.

    Kurz und knapp: du hattest Klavierstunden und in Zeitschriften geblättert, deine Eltern haben für alles gezahlt. Und natürlich gekocht. Es klingt tatsächlich nicht anders als wenn du runtermachst, was angeblich alle anderen Jugendlichen tun: zocken und sich bekochen lassen.

    Ich will dir gar nicht unterstellen, dass du faul warst oder keine guten Noten hattest. Aber wenn ein Schüler mit seinen faulen 3en und 4en durchkommt, warum sollte er sich wahlweise den Allerwertesten aufreißen oder Zwangsarbeit verrichten?

    Wobei ich ein Praxisjahr im achten Schuljahr gar nicht verkehrt fände. Nicht in einer "Partnerbrigade" wie zu DDR-Zeiten, das kann eine Strafe für begabte Menschen sein. Aber in einem Betrieb seiner Wahl... Vor allem für Jungs könnte das eine echte Bereicherung sein, denke ich.

    ...Ich meine die Gruppe Mensch, die einfach keine Lust hat etwas zu leisten.
    Und davon haben wir viele an der Schule, selbst am Gymnasium. Dort ist es zumindest warm und trocken. Und dann gehen sie nach ause zum Zocken und bekommen von Mami das Essen auf den Tisch gestellt. Schule ist zu bequem. Viel zu bequem.

    Du bist bestimmt mit 15 nachmittags nach Hause gekommen und hast erst mal deinen Geschwistern Essen gekocht, um dann das Garagentor zu streichen, anschließend Violine zu üben bis es Zeit zum Lateingrammatiklernen war.

    Sagen wir so, es war ein neues Thema, bei dem man sich vermutlich erst einmal Zeit nehmen muss, um sich dann zu positionieren.

    Finde ich auch. Und man lernt doch jedes Mal was. Was es mit gesetzlichen Feiertagen auf sich hat, ob Sonntag dazu gehört, wie einzelne Bundesländer es handhaben, verschiedene Religionsgemeinschaften, dass Österreich es anders macht und daher auch das spontane Bauchgefühl ein anderes ist, weil man es so oder eben anders kennt...

    state_of_Trance , du hast den Beitrag als erstes kommentiert mit einem verwirrten Smiley. Hast du jetzt noch genau dieselbe verwirrte Position oder doch irgendwas klarer für dich?

    Weil ich mehrere solcher Fälle in der Klasse habe und z.B. die einwöchige Klassenfahrt für die ganze Klasse ausgefallen ist, weil niemand es verantworten konnte diese Schüler ohne extra Betreuung mitzunehmen. Das meine ich mit "die normalen Schüler müssen darunter leiden" und das dann für nichts und wieder nichts. DAS ärgert mich...

    Bei allem Verständnis für deine Erschöpfung oder Enttäuschung, die SuS ändern sich nicht. Entweder du findest einen Umgang damit, oder du gehst vor die Hunde.

    Du könntest Beratung suchen oder SuS mit Behinderungen in eine solche schicken. Reha-Beratung der Arge wurde schon 3x genannt. Du könntest die Klassenfahrt nur mit einer kleinen Gruppe machen und diejenigen, die verhaltensauffällig sind, gemäß eurem SchulG ausschließen. Du könntest dich an die Schulleitung wenden, dass diese sich kümmert, wenn ein Mensch mit Diagnose mit Mitte 20 drei Ehrenrunden dreht.

    Du kannst dich natürlich weiter ärgern, dass ein 10 Jahre altes Zeugnis für deinen Geschmack zu gute Noten enthält, oder dass es junge Erwachsene mit Problemen gibt (die, wenig überraschend, in beruflichen Schulen häufiger auftauchen als am Gymnasium.) Aber es nützt dir halt so gar nichts.

    Du hast ja jetzt eine Vielzahl von Antworten zu dem Thema bekommen.

    Mich würde als Schulleitungsmitglied noch einiges andere interessieren:

    • Wie stehst Du zum Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau?
    • Wie gehst Du mit Muslimen und Nicht-Muslimen um?
    • Wie offen(siv) oder diskret übst Du Deine Religion außerhalb der Moschee aus?
    • Wenn Du muslimisches Rollenvorbild an Brennpunktschulen sein möchtest, wie gehst Du mit Jugendlichen um, denen die Worte eines Mullahs, eines Imams, des Familienpatriarchen wichtiger sind als unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung? Kommst Du da manchmal in Rollenkonflikte?
    • Wie gehst Du mit Konflikten im Rahmen von vorehelichen Beziehungen mit wenigstens einem/einer Beteiligten, der/die Moslem ist?

    Ich frage das deshalb, weil mir das als Schulleitungsmitglied viel wichtiger wäre als die Frage, ob ich es Dir stundenplantechnisch ermöglichen kann, Freitags rechtzeitig zur Moschee zu kommen. Ich persönlich würde Dir das sogar ermöglichen, wenn es denn ohne andere stundenplantechnische Konflikte geht, wenn ich von Dir den Eindruck hätte, dass Deine Religion nicht zu Konflikten innerhalb der Schulgemeinschaft führt.

    (Bevor Du ggf. anti-muslimische Ressentiments meinerseits befürchtest: Mein Vater war Moslem, so wie seine gesamte Familie.)

    Ich hoffe, dass du, als Schulleitungsmitglied schon gleich gar nicht, das nie einen Bewerber fragen wirst. Das ist geradezu unverschämt und mich wundert, dass ausgerechnet du, CDL das gut findest?

    Und wie man aus einem muss ich irgend eine Art von Druck für andere ablesen kann, ist mir auch schleierhaft.

    Ich kenne mehrere Lehrkräfte mit türkischen oder arabischen Wurzeln. Ich kann nicht mal sagen, ob sie Muslime sind, da sie ihre Religiösität nicht nach außen tragen. Und das ist bei den meisten Akademikern so, unabhängig von der Religion.

    Strenge oder fundamentalistische Auffassung von Religion und ein damit verbundenes Bestehen auf die Einhaltung besonderer Regeln ist zum Glück in diesem Land ein Randphänomen, zumindest in bildungsaffinen Kreisen. Und das sollte auch so bleiben. Muslimische Lehrkräfte sind in Schulen willkommen und gebraucht. Ich erwarte von ihnen, dass sie unter den gleichen Bedingungen ihren Dienst ausüben, wie Christen oder Atheisten.

    (Und es ist absolut nicht so, dass 5 Millionen Muslime in Deutschland jeden Freitag um 13 Uhr alle ihren übrigen Pflichten zurückstellen und in der Moschee sitzen, genau so wie viele von ihnen nicht konsequent auf Alkohol verzichten und genau so, wie sich die wenigsten Christen an die endlosen Regeln in der Bibel halten.)

    Christen und Christinnen können bei Interesse aber sonntags in den Gottesdienst gehen und an Karfreitag trauern. (Gibt's nicht sogar ein Tanzverbot? Bei uns sind die Clubs zu bis 0 Uhr, wenn ich recht erinnere).

    Woche und Feiertage sind nunmal auf christliche Rituale abgestimmt.

Werbung