Beiträge von Quittengelee

    Tom123

    Nu lass die Moschee Mal im Dorf oder so. Fakt ist, dass die verurteilten KuKs unter Bedingungen den Schwimmunterricht abgehalten haben, die weit unter den Anforderungen der Fachverbände wie DLRG oder Wasserwacht liegen. Das sollte uns alle wachrütteln und wir sollten uns immer wieder erneut hinterfragen, ob das was wir tun so richtig ist. Denn unabhängig von dem Urteil möchte ich nie in die Situation kommen, dass ein Kind in meinem Unterricht verstirbt und ich die Frage ob ich alles unternommen habe um das zu verhindern nicht ruhigen Gewissens mit ja beantworten kann

    Wahrscheinlich ist, dass die Kolleginnen sich korrekt verhalten haben und trotzdem verurteilt wurden. Ob in einer Schwimmgruppe 15 oder 20 Kinder sein müssen, ist nicht festgelegt und hier wahrscheinlich auch nicht entscheidend.

    Niemand möchte, dass ein Kind in seinem Unterricht stirbt, umso schlimmer ist es, wenn die rechtliche Verantwortung in jedem Falle dafür auf die einzelne Lehrkraft abgewälzt wird, egal wie diese sich verhalten hat.

    Wir drehen uns also argumentativ im Kreis.

    Ich habe mal nach ähnlichen Fällen gesucht, noch einen gefunden, bei der der Schwimmkursleiter, ein Bademeister, verurteilt wurde. Das einzige, was man erfährt ist, dass er wg. Aufsichtspflichtverletzung verurteilt wurde und Fremde das Kind versucht haben zu retten.

    https://www.br.de/nachrichten/ba…urteilt,UadSjZW

    Die beiden Verurteilten im Ausgangsbeitrag wurden nicht wegen mangelnder Aufsichtspflicht verklagt. Sie waren nach unserem Wissen anwesend.

    Das einzige, was mach unserem Wissen in ihrer Verantwortung liegt, ist, dass die Kinder nicht stehen konnten und frei spielen durften, wobei nicht klar ist, ob sie Schwimmhilfen angelegt hatten. Wenn dies der Fall war, müssen die entsprechenden Verordnungen geändert werden.

    In einer Klasse, in der es so viel Unruhe gibt und die Eltern so viel mitmischen wollen, geht ein Klassenrat nach hinten los, da kommen die Kinder ja dann mit ganzen Listen und die, die wenig wortgewandt sind, ziehen wieder den Kürzeren.

    ...

    Also Klassenrat ist gerade kein Wunschkonzert sondern gelenktes Gespräch und funktioniert nach meiner Erfahrung gut, auch in schwierigen Klassen. Muss man aber strukturiert vorgehen und die Regeln beherrschen, damit nicht eine Anklagerunde daraus wird.

    ihr scheint entweder tolle klassen oder eine tolle autorität zu haben - ..

    Nein, aber vielleicht andere Probleme? Es geht ja hier um Austausch, nicht darum, dass man selbst immer alles toll macht.

    Im Grunde machst du dir, meines Erachtens, in einem Punkt das Leben selbst schwer: du spekulierst über die Gründe und ärgerst dich darüber. Weil du aber nicht ganz sicher bist, traust du dich auch nicht, mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Vielleicht gibt es aber auch ganz andere Erklärungen. Zum Beispiel will Jasons Mutter gar nicht, dass Jason nicht neben einem Roma sitzt, sondern dass Jason zu Hause erzählt hat, dass er wieder neben Kevin sitzen will?

    Eine Idee wäre übrigens noch, 'aktiv zuzuhören'. Also statt erklären oder rechtfertigen nur wiederholen. "Ich habe gehört, dass Sie sich wünschen, dass Jason in der ersten Reihe sitzt." Verbunden mit einer Gegenfrage könntest du wieder zum Kind und der Verantwortung der Eltern kommen. "Ja, dass er nicht gut hört, ist mir auch schon aufgefallen. Waren Sie schon beim HNO-Arzt, um das mal checken zu lassen?"

    Zitat

    ... Alles auf Zufall hinzunehmen ist für mich sehr wenig überzeugend.

    Das erinnert mich an die Faltblätter, die die Zeugen Jehovas früher verteilt haben. Auf einem war ein Bild, bei dem jemand mit einem Stock ein Radio zerschlagen hat mit der Erklärung, die Idee von Evolution durch Mutation sei, wie ein Radio zu zerstören und dann würde durch Zufall ein Fernseher draus ^^

    Das war auch bisher so geplant, die Schulleitung intervenierte aber, es dürfe kein Unterricht ausfallen.

    Möglicherweise gibt es Clinch zwischen den beiden Leitungsebenen und der Bildungsgangleiter hat das mit Absicht so rigoros beschlossen, damit ihr den Kampf mit dem Schulleiter ausfechtet? Oder muss der Chef gar anwesend sein und das ist ein Racheakt an ihm?

    Ich glaube kaum, dass das die Idee eines motivierten Pädagogen ist, der bloß nicht darüber nachgedacht hat, dass nicht jeder unbändige Lust auf genau diese Art Veranstaltung zu genau diesem Zeitpunkt hat.

    Lösungsmöglichkeiten? Keine Ahnung. Vielleicht gibt es eine Konferenzordnung, die besagt, wie viele Veranstaltungen stattfinden dürfen und die 8 Stunden sprengen den Rahmen des entsprechenden Monats? Es muss doch irgend eine Grenze der Mehrarbeit geben, sonst wäre das ja beliebig ausdehnbar.

    Frag mal deine Gewerkschaft, die haben manches erlebt und auch mal unkonventionelle Ideen.

    Vielleicht ein paar Gegenfragen überlegen...

    ...Stellen Sie sich vor, eine andere Mutter würde mich fragen, ob ich ihr Kind von Ihrem Sohn wegsetzen kann. Wie sollte ich Ihrer Ansicht nach reagieren?

    ...In der Klasse stehen 14 Doppeltische und ich muss 28 Kinder daran verteilen. Nach welchen Kriterien würden Sie den Sitzplan erstellen?

    Wenn das nicht im Elterngespräch gefragt wird, sondern per Textnachricht, dann kann man wahrscheinlich nur einen Standardtext verfassen oder die Nachrichten komplett ignorieren. Ich bin erstaunt, was die Schule meines Kindes alles zu ignorieren in der Lage ist. Einfach nicht antworten.

    Da sich offenbar alle Entscheidungen in der katholischen Kirche auf theologischen Antworten begründen, muss sie sich ja keiner Kritik stellen. Und das wäre auch solange zumindest tolerierbar, solange man aussteigen könnte.

    Ein Baby zu taufen und dem Menschen keine Entscheidungsfreiheit mehr zu überlassen, ob man auch als Erwachsener Teil dieser Gemeinschaft sein will, finde ich jedoch ganz übel. Vielleicht will jemand nicht mal mehr als mystisches Körperteil bezeichnet werden, insbesondere nach sexuellem Missbrauch oder als von dieser Gemeinschaft diskriminierte Person.

    Er kann auch in der NATO bleiben und trotzdem Verbündete nicht verteidigen, er kann tun und lassen, was er will. Er hebelt längst demokratische Grundprinzipien aus, indem er richterliche Anordnungen ignoriert, US-Institutionen zerstört, Programme stoppt, über die der Kongress bereits abgestimmt hatte und so Wissenschaft und Kultur demontiert. Er diskriminiert Minderheiten, kontrolliert Medien und setzt Mithilfe des Justizministeriums politische Gegner unter Druck.

    Die Mitgliedschaft in der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts, ja. Die Mitgliedschaft in der Kirche als mystischer Leib Christi ist zumindest nach erfolgter Taufe nicht rückgängig zu machen (character indelebilis).

    Wenn man aus der Körperschaft des öffentlichen Rechts Austritt, muss man keine Beiträge mehr bezahlen oder liege ich falsch und der mystische Leib Christi kostet Gebühren?

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