Beiträge von Quittengelee
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Ist eben auch Geschmackssache. Ich lasse mir überhaupt keine dieser Impfungen machen. Und ein Großteil der Bevölkerung eben auch nicht. Darauf wollte ich hinaus.
Bist du 60, schwanger, chronisch am Herzen oder der Lunge krank, bzw. lebst mit einer solchen Person in einem Haushalt?
Es gibt nun mal ausgeklügelte Impfempfehlungen. Wenn man sich gegen diese Empfehlung entscheidet, sollte man nicht auch noch stolz darauf sein und Antiwerbung machen. Gilt die Empfehlung sowieso nicht für einen, kann man sich die Mitteilung ebenso sparen.
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Und wenn du aus der Not eine Tugend machen würdest, das Ganze etwas zelebrierst, ein Bild dieser Figur an dein Fach hingest...? Manchmal kann man ja auch über einen schlechten Witz und sich selbst lachen. Das Verhalten der Kollegen ist fraglos kindisch, aber vielleicht wäre die Situation so zu retten, wenn du über den Dingen stehst?
Wenn du darüber hinaus und/oder häufiger angegangen wirst oder weiterhin merkst, dass SuS gegen dich vereinnamt werden, würde ich zur entsprechenden Lehrkraft gehen und sagen, dass du dir negative Bemerkungen über dich im Beisein der Schüler verbittest. Das untergräbt deine Autorität und das weiß er oder sie selbstverständlich auch.
Zur Schulleitung kann man immer noch gehen, Personalrat einschalten ebenfalls, aber ich würde wegen eines Vorfalls noch keinen Aufriss machen. Vor allem würde ich nicht die SuS fragen, von wem sie das haben! Wenn diese das Gefühl kriegen, sie müssten Partei ergreifen, schlagen sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Seite der anderen Lehrkraft, die sie offenbar besser kennen.
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Und wie kommt jemand überhaupt darauf, gesellschaftlichen Druck aufbauen zu wollen / etwas staatlich lenken zu wollen, was eine rein persönliche Entscheidung ist? Niemand zwingt doch Frauen dazu, Teilzeit zu arbeiten. Niemand zwingt Frauen dazu, Elternzeit zu nehmen.
Erstens: wo kam jemand auf diese Idee, gesellschaftlichen Druck aufbauen zu wollen? Und zweitens: persönliche Entscheidung natürlich, aber eben nur, wenn sie wirklich selbstbestimmt und in Absprache beider Elternteile erfolgt. Guck doch mal, in was für einem Thread wir uns befinden...
Mich erinnert das an die Tradwives, die das Heimchen-Modell propagieren, um dem vermeintlich feministischen Irrsinn eins entgegen zu setzen. Nein, es braucht ganz sicher keine Verteidigung der klassischen Mutterrolle.
Gleichberechtigung gibt's dann, wenn die Zwänge schön gleichmäßig verteilt sind, bevor eine Entscheidung gefällt wird

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Über Mail kann man doch sowieso keine wichtigen Sachen klären? Entweder es braucht ein Gespräch oder es geht um 5€ für einen Ausflug, das ist in 3 min gemacht. Mail ist für mich zumindest kein Medium für komplizierte Sachverhalte und führt zu unnötigen Missverständnissen, je komplexer der Inhalt. Man hat eben den Tonfall nicht dazu.
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... Ich habe aber schon bei vielen Eltern gesehen, gehört, mitbekommen, dass man mit Kindern unbedingt ein SUV braucht. ...
...weil der Weg zum Abitur so steinig ist

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Doch, aus Sicht der Eltern bist du das. Ich lese und beantworte Mails morgens und wenn es passt, schaue ich nachmittags noch mal rein. Abends praktisch nie.
Es kommt regelmäßig vor, dass Eltern nachmittags eine Mail schreiben und gegen 22 Uhr kommt dann eine, teilweise sehr unhöfliche, Nachfrage, warum ich denn immer noch nicht geantwortet habe…
Und als Mutter finde ich es echt frustrierend, wenn Lehrkräfte sich komplett rar machen und eine einzige, per Mail gestellte Frage pro Schuljahr abkanzeln oder gar nicht beantworten und zum Sprechtag lediglich 6 Zeitslots für 1200 Schüler anbieten.
M.a.W. miese Kommunikation kanns überall geben, miteinander freundlich zu reden und konkrete Strukturen und Kanäle freizugeben "ich beantworte Mails immer donnerstags" oder "bitte kommen Sie zur vereinbarten Sprechzeit gerne zu mir, dann helfe ich Ihnen" könnte schonmal Probleme vorwegnehmen. Elternwut staut sich manches Mal längerfristig auf.
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Ich hatte mit der neuen Schule telefoniert, bevor ich mich beworben habe. Persönliches Vorstellen wurde nicht gewünscht. ..
Willst du dann überhaupt dorthin, zumal auf verantwortlichen Posten, der Zusammenarbeit mit der Leitung erfordert? Noch klarer kann die Absage doch kaum sein
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Was genau willst du damit sagen?
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Dass die Lehrkraft eine Fürsorgepflicht hat und sich in besonderem Maße verantwortlich fühlt und auch ein Mindestmaß an Verantwortung trägt. Diese erlischt nicht mit Vollendung des 18. Lebensjahres im Kontext der geplanten Klassenfahrt. Und weil das so ist, entscheidet m.E. auch die Lehrkraft über die Bedingungen.
...Ich verstehe die Aufregung gar nicht.
Es geht mir ums statuierte Exempel. Man trägt so viel Verantwortung für seine SuS, Kolleginnen wurden verurteilt, als Kinder in ihrer Obhut gestorben sind. Weiß der Himmel, was passiert, wenn ein volljähriger Jugendlicher auf einer Schulfahrt verstirbt. Zum Schutze aller Kolleginnen und Kollegen, die sich regelmäßig diese Reisen antun müssen, plädiere ich dafür, dass sie das ausschließlich zu ihren Bedingungen tun dürfen.
Was es für den Stress auf der Fahrt bedeutet, wenn einige Extrawürste gebraten kriegen, hat WillG bereits beschrieben.
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Naja, wenn mein Kollegium eine Auslandsreise organisieren würde, dann könnte ich entscheiden, ob ich Lust hätte, mitzufliegen. Wenn ich mich dafür entscheiden würde, dann würde ich wahrscheinlich meinen Pass nicht vergessen und wenn doch, würde ich nicht heulend erwarten, dass mein Schulleiter mit mir zusammen einen Flug später nimmt.
Wenn ich mit allen zusammen grillen möchte, dann erkundige ich nicht mit dem Mietwagen die Gegend, während alle anderen zusammen sitzen und sich unterhalten. Selbst wenn ich das für unbedingt notwendig halten würde, würde ich im Falle eines Unfalls nicht erwarten, dass jemand das Grillen abbricht oder sich ein Taxi ruft, um mir zu helfen. Bei einer Schulklasse mit 2 Achtzehnjährigen muss man aber grundsätzlich davon ausgehen, dass es dieselben Kinder sind wie die 17-jährigen Mitschüler*innen, die im Ausnahmefall Hilfe brauchen, auch wenn es keine Verletzten gibt.
Aber klar, wenn du es für unbedingt notwendig hältst, dass ein Volljähriger alles tun muss, was vor Ort möglich ist, weil es ihm rechtlich erlaubt ist, dann verbietet es dir niemand. Ich versuche nur das Zwangsläufige nachzuvollziehen.
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Ja unbedingt. Was ist denn daran so schlimm?
Schlimm nicht, aber umgekehrt: wozu braucht er für 3-5 Tage unbedingt Sonderregeln? Ist es nicht auszuhalten, wenn man mit einer Schulklasse eine Bildungsreise antritt, dass für alle dieselben Regeln gelten? Wenn alle Erwachsen sind, entscheidet man vielleicht anders, aber mir wird irgendwie nicht klar, warum es für einige unbedingt so sein muss, dass sie genau auf dieser Fahrt was Spezielles brauchen.
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Okay, jetzt verstehe ich dich und in Bezug auf Druck, den sich Frauen gegenseitig machen, stimme ich dir zu. Trotzdem wird die Aussage ja nicht weniger richtig, dass deine Rente geringer ausfällt, wenn du länger mit den Kindern zu Hause bleibst und jahrelang Teilzeit arbeitest. Du kannst dich dafür entscheiden, dein Mann dich finanziell fürs Alter mit absichern usw. Aber das muss halt erst mal klar sein, vor allem auch geringverdienenden Frauen.
Weil hier immer postuliert wird, dass jeder Mann unbedingt Elternzeit nehmen muss (hat mein Mann übrigens, aber zeitgleich mit mir) und dass Frauen unbedingt schon im ersten Jahr arbeiten müssen, wegen der Gleichberechtigung und der Rente und so weiter.
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Du schmeisst hier zwei Dinge durcheinander. Einmal die Frage der Schulpflicht und einmal die Frage nach der Klassenfahrt.
Vor X Beiträgen wurde doch schon deutlich, dass wir uns alle einig sind, dass während der schulischen Teils einer Klassenfahrt die gleichen Regeln für alle gelten. Es geht um die Zeit zur freien Verfügung. Und im Endeffekt geht es um die Frage, ob diese als Schulzeit mit allen Pflichten für beide Seiten oder als Freizeit gelten.
Wer hier was durcheinanderschmeißt, ist nicht so klar. Die Szene am Flughafen: privat oder schulischer Teil?
Du meinst, es ist total einfach, wer 18 ist, kann tun und lassen was er will und die Lehrkraft hat keine Verantwortung. Das streiten Leute, die regelmäßig mit Grund- und Leistungskursen wegfahren aber ab. Klarer wird es hier wohl nicht werden.
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Man wird mit dem 18. Geburtstag nicht über Nacht erwachsen und als Teilnehmer einer Klassenfahrt ist man nach wie vor Schüler. Was auch immer Gerichte entscheiden würden im Ernstfall, man muss als Lehrkraft eine Entscheidung als verantwortliche Lehrkraft und Mensch treffen und kann sie nicht als Jurist*in treffen.
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Und wieso gehst du davon aus, dass jeder deinen speziellen Fall auf dem Schirm haben muss? Die Diskussion ist eine ganz grundsätzliche, es geht um Chancen, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten und nicht darum, ob Sabine Müller mehr verdient als Horst Müller oder ob Gretchen Schmidt 3 Jahre stillen möchte, sondern dass sie das kann aber nicht muss.
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Vielleicht ist hier was dabei?
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Liebes Forum,
ich habe mich hier registriert, weil ich mir einen Rat von euch als erfahrene Lehrer erhoffe.
Seit etwa einem dreiviertel Jahr habe ich das Ref hinter mir gebracht. Relativ kurzfristig hieß es damals im Sommer, dass ich an einer zweiten Berufsschule gebraucht werde und an 2 Tagen die Woche dorthin abgeordnet werden soll.
Ich hatte mir nichts dabei gedacht und bin relativ sorglos damit umgegangen, bis ich im Januar das böse Erwachen erlebt habe.
Wann es genau angefangen hat, weiß ich nicht genau, aber nachdem ich wegen Corona 3 Wochen ausgefallen bin und meine Tochter immer wieder krank wurde und aus der Kita einen Infekt nach dem anderen anschleppte, ging das Mobbing durch eine Kollegin und die Schulleitung los. Man sah mich scheinbar als Eindringling, der zwei Mal pro Woche kommt und hat mir das auch zu verstehen gegeben. Angeblich wäre ich nicht belastbar und ständig Kind krank.
Ich bekam den unmöglichsten Stundenplan, den Schlüssel sollte ich vor und nach dem Unterricht wieder abgeben, ,meine Sachen wurden versteckt, Unterrichtsmaterial fehlte und viele weitere solcher Späße.
Mit den Schülern bin ich anfangs noch ganz gut klar gekommen. Ich hatte wirklich liebe Klassen, bis ich im Tandem mit einer anderen Kollegin eingesetzt wurde.
Die Modulinhalte waren sehr engmaschig vorgeschrieben. Es ist mir von Anfang an extrem schwer gefallen als von außen Kommende die Vertretung für die ausgefallene Kollegin (oder besser ebenfalls gemobbte Kollegin, wie ich später erfahren habe) zu übernehmen.
Es hat damit begonnen, dass ich von der Fachbereichsleiterin eine Mail erhalten habe, warum ich denn ein Rollenspiel durchführe, obwohl das mehrmals behandelt worden ist. Es wäre nicht Bestandteil der Modulinhalte. Ich habe ihr meine Beweggründe geschildert und wurde ermahnt, dass ich mich besser mit der Kollegin abzusprechen habe. Die war leider grundsätzlich nicht erreichbar und wenn sie auf Mails geantwortet hat, dann anderthalb Wochen später. Da die Kollegin selbst sehr oft gefehlt hat oder zu der Zeit, in der ich dort war selbst Unterricht hatte, waren Absprachen stark erschwert. Das alles ist aber noch nicht zu dem was sich ab April abgespielt hat.
Weil schon wieder eine Kollegin ausgefallen ist, bekam ich die gleiche Klasse noch in einem anderen Modul.
Ende April fingen dann zwei Schüler (Mädchen und Junge) an, immer wieder im Unterricht zu stören. Nach mehrmaligem Ermahnen, habe ich eine Umsetzung vorgenommen.
Plötzlich rastete Schülerin Maxi (ich nenne sie jetzt einfach mal so) aus und fing an meine fachlichen Kompetenzen anzuzweifeln. Sie würde zur Fachbereichsleitung gehen und sich beschweren, ich könnte das nicht und sollte besser mal an meinem Unterricht arbeiten. Ich habe sie dann sehr ruhig und sachlich darauf hingewiesen, dass ihr Ton mir gegenüber vollkommen unangebracht ist und es ihr nicht ansteht, auf diese Weise meinen Unterricht zu kritisieren. Ich habe sie aufgefordert nach dem Unterricht zu einem Gespräch da zu bleiben, was sie leider verweigert hat. Sie lief einfach aus dem Raum und störte weiter, was ich im Klassenbuch vermerkt habe.
Nach der Stunde, als ich das Klassenbuch wegbringen wollte, wurde ich dann von der Fachbereichsleiterin empfangen.
Ob ich kurz Zeit hätte. Maxi und die anderen Schüler hätten sich bei ihr beschwert, dass ich schon wieder die Rollenspielsituation als Praxisbeispiel angeführt hätte. Warum ich denn das Rollenspiel schon wieder thematisiere und sie ermahnen würde?
Ich war so perplex, dass mir regelrecht die Sprache weggeblieben ist. Selbst im Referendariat ist niemand auf so eine Art und Weise mit mir umgegangen.
Relativ gefasst habe ich ihr dann entgegnet, dass ich mit meinen Entscheidungen einen Sinn verfolge und ich den Eindruck habe, dass uns die Schüler gegeneinander ausspielen und sie scheinbar nicht mehr objektiv bleibt.
Spätestens ab ihrem Kommentar war mir nämlich klar, was hinter den Worten der Schülerin steckt. Sie hat sofort alles abgestritten.
Noch am gleichen Abend erfolgte dann von mir eine Mail an die Klassenlehrerin. Sie versprach, sie würde sich darum kümmern und mit den Schülern reden. Sie erkundigte sich, ob ich am Gespräch teilnehmen kann, aber ich schrieb zurück, dass ich an diesem Tag leider selbst an meiner Schule im Unterricht sitze. Meine Bitte das Gespräch an einem anderen Tag zu führen, wurde nicht erhört.
In der darauffolgenden Stunde war Maxi dann abwesend und der Unterricht lief regulär und ohne Störungen ab. Die SuS arbeiteten super mit.
Als sie eine Woche wieder da war, eskalierte es komplett.
Wieder störte sie mit ihrem Nachbarn das Unterrichtsgeschehen, den ich daraufhin in eine komplett andere Bankreihe setzte. Ihr Banknachbar (Finn genannt) veranstaltete daraufhin eine Show, setzte sich im Schneckentempo auf seinen Platz, verrückte die Bänke und provozierte weiter.
Als er dann auf Toilette ging, blieb er 20 Minuten meiner Stunde fern.
Als ich ihn darauf angesprochen habe, wo er denn so lange war, flippte Maxi aus, zweifelte im unterirdischen Tonfall meine Kompetenzen an, betitelte mich als ignorant und dass ich sie und Finn benachteiligen würde und die anderen nicht sanktioniere. Ich sei unfähig und der Rest der Klasse würde es genauso sehen (Wortlaut). Ich verwies sie des Raumes, den sie nicht verlassen wollte.
Daraufhin erfolgte mein Gang zur Schulleitung und zur Fachbereichsleiterin. Die Klassenlehrerin war nicht erreichbar. Ergebnis des Gesprächs war, dass es ja daran liegen würde, dass ich zwischenmenschlich nicht mit den Schülern umgehen könnte. Mein Empfinden, dass die Schüler uns gegeneinander ausspielen, wurde sofort niedergeredet. Genau wie Sanktionsmaßnahmen. Die Schüler hätten das ja ganz anders widergespiegelt. Und außerdem wäre ich ja nur 2 Mal pro Woche an der Schule und könnte das gar nicht beurteilen.
Noch am gleichen Nachmittag kam dann die Mail der Schulsozialarbeiterin. Plötzlich würden sich die Schüler ein Gespräch mit mir wünschen, samt Aussprache und der gesamten Klasse. Es würde ja zwischenmenschliche Probleme geben. Ich habe ihr dann die gesamte Situation beschrieben. Darauf kam zurück, dass sie mein Problem nicht versteht und auf einen Gesprächstermin besteht.
Die Schüler hätten ja ein Recht auf Meinungsäußerung.
Ich hätte mich durchaus auf ein Gespräch eingelassen. Allerdings ging aus der Nachricht der Schulsozialarbeiterin eindeutig hervor, dass es nicht auf ein neutrales Gespräch hinaus laufen sollte, sondern dass Partei für die Schüler ergriffen wird.
Ich habe dann gar nicht mehr reagiert.
Wie ich zwei Tage später erfahren habe, ist die Schulsozialarbeiterin ganz eng mit Fachbereichsleiterin und Schulleitung befreundet.
Ich selbst bin mit der Situation maximal überfordert. Ich habe zeitweise mit dem Gedanken gespielt, den Personalrat zu informieren, aber wenn der seine Kollegen täglich sieht und mich nur 2 Mal die Woche liegt doch auf der Hand, für wen er sich engagiert.
Langsam bin ich den Schikanen auch nicht mehr gewachsen.
Ich habe Schlafstörungen und mein Blutdruck ist dauerhaft jenseits des Erträglichen.
Meine Gedanken kreisen ausschließlich um diese Situation.
Die Vorfälle häufen sich.
Gestern ist dann angeblich der Schlüssel, den ich in den Briefkasten geworfen habe, weil niemand von der Schulleitung mehr da war, weg gewesen. Ich habe den Schlüssel im Beisein der Putzfrau aber dort hineingeworfen. Und dann gibt es noch andere Sachen, die ich hier aus Angst mich zuzuordnen lieber nicht schreibe. Über mich werden Gerüchte erfunden, die ich dann hinterücks erfahre.
Mir geht es schlecht damit und ich weiß mir langsam keinen Rat mehr. Was machen?
Krank schreiben lassen? Dass ich auf Ende der Abordnung bestehe ist klar, aber wie gehe ich mit der Schülerin um? Wie reagiere ich auf die Kollegen und wie darauf, dass die Fachbereichsleitung die Schüler gegen mich aufbringt?Schreib für alles ein Gedächtnisprotokoll. Wende dich an übergeordnete Instanzen. Bezirkspersonalrat, um Abordnung zu beenden und zuständige Referent*innen in der entsprechenden Behörde. Die Schule braucht dringend Abordnungen zur Unterrichtsabdeckung? Der Schulleitung muss einer mal auf die Finger klopfen.
Sieh vom Gefühl her deine Rolle eher als die, am längeren Hebel zu sitzen, die brauchen deine Unterstützung, nicht du ihre. Ich würde keine scheinheiligen Klärungsversuche mit Sozialarbeit u.ä. mehr annehmen, so wie du es auch bereits getan hast.
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Eine klare, verlässliche Rechtsauskunft, wäre da schon sehr hilfreich. Sind volljährige Schüler auf Klassenfahrten noch Schutzbefohlene oder für sich selbst verantwortlich?
Genau das und solange diese nicht existiert, kann jede Lehrperson nur für sich entscheiden, wo die Grenze liegt. Sie trägt für ihre Gruppe die Verantwortung und wir wissen ja nun, dass Gerichte durchaus auch Lehrkräfte für Entscheidungen verurteilen, nicht deren Arbeitgeber.
Meine 20-jährige Erfahrung im Umgang mit 18-Jährigen würde dieser Aussage in dieser Pauschalität deutlich widersprechen.
Und wie auch immer die Erfahrung der durchführende Lehrkraft aussieht, sie entscheidet. Tom123 kann ja gerne Schüler zurückschicken oder sich betrinken lassen, es bleibt sowieso hypothetisch.
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Es ist übrigens auch immer hilfreich, selbst zu schauen, welche Aufgaben jemand zu übernehmen hat. Das entscheidet nicht der Träger, sondern es gibt Vorgaben: Schulbegleitung ist was anderes als Inklusionshelfer als pädagogische Unterrichtshilfe... da gibt es verschiedene Töpfe und gesetzliche Bestimmungen. Es ist zwar wahrscheinlich, dass "THAs" kein Thema einführen dürfen, dann können sie aber nicht gleichzeitig ein Programm mitgeschickt bekommen, was du einzuführen hast. Palim schrieb es schon, ich möchte dich auch darin bestärken, deine Kompetenzen und Aufgabenbereiche glasklar zu erkennen und abzustecken, multiprofessionelle Teams sind so gut wie immer konfliktbehaftet. Umso wichtiger ist es, Grenzen zu ziehen.
Ich würde ehrlich gesagt wahnsinnig werden, wenn 6 Erwachsene gleichzeitig in und an meiner Klasse rumdoktern würden. Aber wie auch immer, in diesem speziellen Fall würde ich echt schauen, dass die Überprüfung auf "Förderbedarf Geistige Entwicklung" angeleiert wird oder wie auch immer das bei euch heißt. Wahrscheinlich ist doch, dass die Eltern schon in der Grundschule Inklusion haben wollten und die alles dafür getan haben, den Fall abzugeben.
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Ich habe von der zuständigen Eingliederungshilfe und diesem Träger klar gesagt bekommen, dass die THA keine neuen Themen vermitteln kann/soll. ...
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Übrigens: Hilfeplangespräche sind vom Jugendamt, um ihre Hilfen zu koordinieren. Schule kann extra eingeladen werden, eigntlich ist es aber ein Entgegenkommen, dort anwesend zu sein und die schulische Sicht zu erläutern. Es ist aber kein Tribunal, auf dem du dich zu erklären hast.
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