Achso, es ging nur darum, ob Leute vor 1970 geboren den Titer bestimmen lassen müssen, weil sie keinen Impfnachweis brauchen. Aber wahrscheinlich dann nicht, hier scheint jedenfalls niemand betroffen zu sein.
Beiträge von Quittengelee
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Wo genau lebst du denn bzw. wo kommen diese merkwürdigen Fälle her?
China?
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Die Titerbestimmung ist eine Alternative zum Impfnachweis für diejenigen, die der Impfpflicht unterliegen. Habe ich beispielsweise genutzt, da ich als Kind nur eine Masernimpfung hatte.
Aber du bist nicht vor 1970 geboren, oder?
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moralisches Urteil ist aber kein Gesetz.
Ich kann es moralisch für mich als verwerflich sehen, seinen Partner zu betrügen und trotzdem ist es kein Verbrechen.Naja, aber Gesetze beruhen nunmal auf moralischen Vorstellungen, irgendwer stimmt ja darüber ab und ist letztlich nur "seinem Gewissen" verpflichtet. Insofern, die Grenze bis wann abgetrieben werden kann, dass man Kinder mit Behinderung länger abtreiben darf... alles Moral am Ende.
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Das Inkrafttreten des Gesetzes fiel ja genau auf den Beginn der Corona-Pandemie, vielleicht ging da einiges unter. Es gab diesbezüglich ja auch keine Proteste, obwohl alle Schulkinder zur Aufnahme einen Impfnachweis brauchen, keine Ahnung, was Familien gemacht haben, die keine MMR-Impfung wollten. Manche beschäftigen sich ja sehr genau mit jeder einzelnen Impfung und wollen dann keine Kombipräparate etc.
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Das gilt in NRW nur für Menschen, die nach 1970 geboren sind. Vermutlich geht man davon aus, dass alle anderen als Kinder Masern hatten.
Stimmt, aber muss man dann keinen Titer bestimmen lassen?
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... Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde. Ich würde es begrüßen, wenn damit aufgehört wird.
Ich schrieb, dass du Rechtsradikalismus rechtfertigst und das tust du, indem du von der AfD als starker Opposition redest und verschiedenen Meinungen, die Berücksichtigung finden müssten. Edit: hast du mal nach unserem Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich gegoogelt? Nur so von wegen Meinungen haben dürfen.
Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden – möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters.
Immerhin, jetzt sagst du wenigstens unverklausuliert, was du sagen willst. Und ein Gegenargument muss ich gar nicht suchen, denn aus welchen Gründen Frauen abtreiben, geht mich nichts an, es ist ihr Körper. Ich entscheide ja auch nicht darüber, ob du zur Vorsorge für Prostatakrebs gehst oder nicht und aus welchen Gründen.
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Der Masernimpfung-Nachweis wurde von mir nie eingefordert. Wie kommst du zu deiner Behauptung - es bestünde hier ein Zwang und "Quasi-Berufsverbot"?
Das ist keine Behauptung sondern eine Tatsache. Seit 1.3.20 kannst du "quasi" nicht mehr als Lehrkraft arbeiten ohne den Nachweis, Sonderregelungen ausgenommen.
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html
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Es gibt Parteien, die für eine vollständige Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs sind.
Ja, aber was hat das mit der Aussage von TroyMcLure zu tun? Der User verstrickt sich in immer mehr Beispiele, statt zu sagen, was er eigentlich sagen will, um Rechtsradikalismus zu rechtfertigen.
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Ich meine konkret diese Aussage:
... Wenn es keine starke Opposition mehr geben würde, gäbe es heute die Möglichkeit, ungeborenes Leben abzutöten, wenn einem schlichtweg die Hautfarbe oder das Einkommen des Vaters nicht passt
Wer darf ungeborenes Leben abtöten, wenn die Hautfarbe des Vaters nicht passt?
Zu deiner Geschichte mit der Kinderbetreuung: Ja, dass es in der DDR keine Meinungsfreiheit gab, wissen wie alle. Deine Schlussfolgerung, dass Parteien auch Unwahrheiten verbreiten dürfen, weil man ja auch andere "Meinungen" haben kann, ist offenbar genau das Problem, warum eine rechtsradikale Partei auf 1/5 der Wählerstimmen kommt: Der Propagandamythos, dass man nichts mehr sagen dürfe und Klimawandel eine Ideologie sei. Ich finde es so verrückt, dass ausgerechnet die Menschen, die in einem Unrechtsregime großgeworden sind, die Mechanismen desselben eben genau nicht erkennen. Du bestätigst das gerade wieder. Ich weiß nur leider nicht, was dagegen getan werden könnte.
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Mich würde es eben überhaupt nicht interessieren was jemand in sein eigenes Heft kritzelt.
Wenn mich ein Verkehrsteilnehmer anpöbelt interessiert mich das auch nicht. Ich verschwende hier auch keine Zeit mit.
Wenn ihr darüber wütend seid, würde ich mich erstmal selbst hinterfragen. Klar kann man das ansprechen, aber werdet ihr bei so Kleinigkeiten wirklich wütend?
Es ging darum, Kindern, die sich über den gezeigten Mittelfinger beklagen zu sagen, dass das doch lustig und punkig sei. Nö, es heißt *f... dich* und ich finde nicht, dass man das ignorieren muss.
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Möchte gerade mal ein Zitat aus einem Zeit-Kommentar einfügen, den ich sehr, sehr passend finde. Kommentar war, dass der Osten eine NoGo-Area sei. Antwort:
"...Wir haben nicht mal ein Tag nach der Wahl geschafft und schon gieren die einen wieder nach neuen Feindbildern. Ich bin ja irgendwie immer in der Annahme gewesen, dass wir - die da keinen Lust auf Faschismus haben - dies als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen, diesen wieder loszuwerden. Es gibt aber scheinbar zu viele Leute, die sich in ihrer Sündenbocksuche moralisch verausgaben und das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren..."
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Viele profitieren in ihrem Alltag von den Effekten einer starken Opposition bzw. AfD, ohne es bewusst wahrzunehmen. Wenn es keine starke Opposition mehr geben würde, gäbe es heute die Möglichkeit, ungeborenes Leben abzutöten, wenn einem schlichtweg die Hautfarbe oder das Einkommen des Vaters nicht passt oder man wäre gezwungen, sich die 100. Impfung abzuholen. Gedankt wird es den Menschen, die gegen echte Fehlentwicklungen auf die Starße gehen, nicht.
Verstehe ich nicht. Wovon sprichst du hier?
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Ich glaube einfach, die Tatsache, dass dieser Junge sich das bei mir getraut hat und sich bei seiner Klassenlehrerin oder anderen Lehrer so etwas nicht getraut hätte, nagt an mir und lässt mich fühlen, als hätte er (und vielleicht andere ja auch) keinen Respekt vor mir. Das ist eher das, was mich etwas "traurig" macht, wenn man das so sagen kann.
Was heißt "ob man das sagen kann", du sagst es, weil es offenbar auf dich zutrifft. Ist doch zumindest schon mal eine Erkenntnis. Ob das so bleiben soll, würde ich für mich im nächsten Schritt klären wollen. Wieso kann dich das Verhalten eines Kindes traurig machen? Du musst dazu nichts sagen, ist nur eine Überlegung.
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Ganz ehrlich, der Tip mit dem weggucken: hört ihr auch immer weg, wenn euch ein Verkehrsteilnehmer anpöbelt? Oder wenn ihr euch über einen Schüler/ eine Mutter/ eure Mutter ärgert?
Ist doch nicht fair, Kindern zu sagen, dass ihr Ärger keine Bedeutung hat, wenn man selbst Wut (davon gehe ich jedenfalls aus) selbst kennt.
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Da die Sachbearbeiter*innen nichts für die Vorgänge können, darf man einen Widerspruch auch freundlich formulieren, würde ich spontan sagen. Ich würde außerdem das Gutachten lesen wollen, kann man das zugeschickt bekommen? Und einen Grund für den Widerspruch angeben, wieso braucht es eine Korrektur deiner Ansicht nach?
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Was die Einfärbung nicht erklärt. Vielleicht liegt es daran, dass die AfD sich im Osten als SED 2.0 geriert.
bundestag_erststimmen.jpgKlar, weil sich alle eine Diktatur zurückwünschen. So wie alle Westbürger im Grunde ihres Herzens das 3. Reich wiederhaben wollen.
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In der Sache gebe ich Dir Recht - gleichwohl war mein Beitrag sarkastisch gemeint.
Und weiter? Verstehe dich gerade nicht.
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Aber die These, dass "1989 ein Fehler war" findest du gut, Bolzbold ? Die Frage ist doch, warum der Bruch so klar an der ehemaligen Grenze verläuft.
Ich vermute, dass vielen AfD-Wählenden tatsächlich das Tabu nicht klar ist. Sie halten die AfD im Großen und Ganzen nicht für rechtsextrem und haben im Gegensatz zu vielen im Westen keine Parteienbindung. (Sieht man auch daran, dass junge Menschen viel Links gewählt haben, die hängen auch nicht an SPD/CDU wie alle ü45).
Dass zum Beispiel AfD-Sprech zu Windrädern Propaganda ist, wurde von einem mir nahestehenden Menschen entschieden und wirklich empört zurückgewiesen. Eltern schwerbehinderter Kinder wählen AfD. Frage nicht mich warum. Wahrscheinlich geht's um Abstiegsangst.
Aber es hilft auch nicht, die Wende infrage zu stellen und sich abzuschotten, weil man sich für was Besseres hält.
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Ich halte schwarz-rot noch gar nicht für ausgemacht. Verhandelt wird, einen Koalitionsvertrag wird es wohl auch geben. Aber mit nur ein paar Stimmen über dem Durst könnte Merz der erste Kanzlerkandidat sein, der im ersten Wahlgang scheitert. Und in der zweiten Wahlphase auch.

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