Das Problem mit dem "Entwicklungsrückstand" in der Pubertät nach frühem Einschulen kenne ich auch aus dem näheren Umfeld.
Ich fürchte, hochbegabte Kinder werden immer das Problem haben, dass es ihnen in der Schule im Gleichschritt nicht schnell genug geht und dass sie anders denken als Gleichaltrige. Auch mit 9 in der vierten Klasse kann Mathe langweilig sein, wenn sich die Lehrkraft nicht darauf einlässt etc.
In die zweite Klasse einzusteigen hat m.E. den Nachteil, dass Grundlagen wie Buchstaben schreiben zu lernen wegfallen und dass man in ein bestehendes Klassengefüge reingeworfen wird.
Ich würde altersgerecht einschulen, erst mal abwarten und mich in der Zwischenzeit erkundigen, wie man damit umgehen kann, wenn das Kind sich zu langweilen beginnt.
Springen hat leider auch Nachteile, aber das würde man ja erst nach der ersten Klasse überlegen.
Kommt eine Montessorischule infrage? Die sind am ehesten auf individuelles Lernen eingestellt.